Re-Taylorisierung in der IT-Industrie?

geschrieben von Benni Bärmann am 4. Dezember 2008, 13:26 Uhr

Am Dienstag war ich auf einem interessanten Vortrag [1] bei den Wobblies [2]. Der Referent berichtet aus der Praxis der proprietären Software [3]entwicklung, dass es dort wieder einen neuen Trend zu taylorisierten Verfahren [4] gibt. Und das, obwohl diese Strategie schon einmal gescheitert sei. Ursache sei die gesunkene Verhandlungsmacht der Entwickler nach dem Ende des New-Economy-Booms. Die Quintessenz seines Vortrags gibt es auch online [5].

Das widerspricht natürlich dem gleichzeitig auftretenden Trend zu FOSS [6]. Freie Software lässt sich wohl kaum in standardisierte Prozesse pressen. Seiner Erfahrung nach wird aber Freie Software auch benutzt um Prozesse zu standardisieren und somit die Kontrolle über die Mitarbeiter zu erhöhen.

Wie sind eure Erfahrungen? Bedeutet das was für unseren Keimformdiskurs? Und wenn ja, was?


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[1] interessanten Vortrag: http://www.wobblies.de/?p=331

[2] Wobblies: http://www.wobblies.de/

[3] proprietären Software: http://de.wikipedia.org/wiki/Propriet%C3%A4re_Software

[4] taylorisierten Verfahren: http://de.wikipedia.org/wiki/Taylorisierung

[5] gibt es auch online: http://itworker.wordpress.com/programmierer-in-die-fabrik/

[6] FOSS: http://de.wikipedia.org/wiki/FOSS

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