Peak-Kapitalismus

geschrieben von Stefan Meretz am 29. Dezember 2008, 14:31 Uhr

[1]Annette Schlemm hat im Philosophenstübchen-Blog [2] eine interessante Besprechung (Teil 1 [3], Teil 2 [4]) über das Buch »Die Grenzen des Kapitalismus. Wie wir am Wachstum scheitern« [1] von Andreas Exner, Christian Lauk und Konstantin Kulterer geschrieben.

Obwohl Annette die Einschätzung der Photovoltaik zu pessimistisch [5] findet — Exner u.a. sagen, dass die Solarenergie aus stofflichen und energietischen Gründen die fossile Energietechnik nicht ablösen kann — teilt sie insgesamt die Stoßrichtung des Buches: Abschied nehmen von der Illusion, dass »bloß« eine neue politische Regulation (Reform oder Revolution) nötig ist, um die Probleme der Welt zu lösen. Auch die Suche nach Keimformen eines Neuen muss den Fokus darauf richten. Annette:

…wir können den Laden … nicht einfach übernehmen. Die Alternativen zum Kapitalismus werden sich gerade dort als überlebensfähig erweisen müssen, wo das Lebensnotwendigste fehlt. Und dies nicht unter „best case“-Bedingungen sondern im „worst case“.


Beitrag gedruckt von keimform.de: https://keimform.de

URL zum Beitrag: https://keimform.de/2008/peak-kapitalismus/

URLs in diesem Beitrag:

[1] Bild: http://www.social-innovation.org/

[2] Philosophenstübchen-Blog: http://philosophenstuebchen.wordpress.com/

[3] Teil 1: http://philosophenstuebchen.wordpress.com/2008/12/18/peak-wachstum/

[4] Teil 2: http://philosophenstuebchen.wordpress.com/2008/12/18/revolution-as-usual/

[5] zu pessimistisch: http://philosophenstuebchen.wordpress.com/2008/12/17/photovoltaik/

[6] : https://keimform.de/2008/peak-kapitalismus/?share=email

[7] : https://keimform.de/2008/peak-kapitalismus/?share=facebook

[8] : https://keimform.de/2008/peak-kapitalismus/?share=twitter

Do what you want — no rights reserved