Grundeinkommen in Afrika

geschrieben von Benni Bärmann am 12. Dezember 2006, 18:57 Uhr

Ein beliebtes Argument von gerade linken Grundeinkommensgegnern ist ja oft, dass sie das bedingungslose Grundeinkommen [1] für ein Projekt des reichen Westens erklären, dass die eigentlichen dramatischen weltweiten Einkommensunterschiede zum einen nicht angreift und zum anderen im Süden sowieso nicht anwendbar sei. Zumindestens das letzte Teilargument verliert gerade ziemlich an Zugkraft. Das Basic Income Earth Network (BIEN) [2] meldet in seinem aktuellen Newsflash [3], dass gerade in Afrika das Grundeinkommen immer mehr Anhänger bis in die Regierungen gewinnt. In Namibia wurde ein Grundeinkommensmodell erst vom IWF [4] gestoppt und in Südafrika gibt es gerade eine sehr aussichtsreiche politische Diskussion mit Befürwortern in Regierungsämtern. Gerade das Nichtvorhandensein einer herkömmlichen Sozialbürokratie verbunden mit der bitteren Armut macht ein bedingungsloses Grundeinkommen im Süden immer attraktiver.


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[1] bedingungslose Grundeinkommen: http://www.freie-gesellschaft.de/wiki/Grundeinkommen

[2] Basic Income Earth Network (BIEN): http://basicincome.org

[3] aktuellen Newsflash: http://www.etes.ucl.ac.be/BIEN/Newsletter_ProvisionalFile/Flash42.pdf

[4] IWF: http://de.wikipedia.org/wiki/IWF

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