Airbus fliegt auf Open Source

geschrieben von Stefan Meretz am 22. Dezember 2006, 10:17 Uhr

Ist es gut oder schlecht, wenn »Open Source jetzt noch kommerzieller« [1] wird, wie Benni berichtete? Kommt drauf an ist wie immer die richtige Antwort;-) Was bedeutet es, wenn Airbus jetzt ihre sicherheitskritischen Systeme als Copyleft-Software [2] entwickelt? Warum machen die das? Die Antwort steht am Ende des heise-open-Artikels: Weil die Entwicklung in einem Copyleft-Konsortium billiger, nachhaltiger und unabhängiger ist.

Polit-ökonomisch reformuliert heisst das: Das Kapital muss seine produktive Substanz »entwerten«, um weiter als Kapital existieren zu können. Auf der »sachlichen« Seite werden dabei Freie Produkte (ganz im Sinne der vier Freiheiten [3]) geschaffen – diese Kommerzialisierung lass ich mir gefallen. Hat da jemand »Kommunismus der Sachen« gerufen?


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[1] »Open Source jetzt noch kommerzieller«: http://www.keimform.de/2006/12/18/open-source-jetzt-noch-kommerzieller/

[2] sicherheitskritischen Systeme als Copyleft-Software: http://www.heise.de/open/artikel/82839

[3] vier Freiheiten: http://www.freie-gesellschaft.de/wiki/Vier_Freiheiten

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