Geldlose Gesellschaft ist keine Utopie
Der Wiener »Standard« veröffentlichte einen Leser-Artikel des Architekten, Erfinders und Unternehmers Thomas Herzog. Der diskutiert eine geldlose Gesellschaft und geht dabei ein Reihe von Fragen durch, die wir auch hier immer wieder ansprechen:
- Motivation ohne Geld
- Wer macht die unangenehmen Tätigkeiten?
- Arbeitseinsparung durch Geldwegfall (50% schätzt der Autor)
- Eigentum und Besitz
Fazit: Eine geldlose Gesellschaft ist machbar, auch wenn etliche Fragen offen sind. Die schwierigste stellt der Autor zuerst: »Wie soll der Übergang … ablaufen?«
Gut, dass sich eine Standard-Zeitung traut, etwas so unstandardgemäßes zu bringen! [via]
Kategorien: Eigentumsfragen, Medientipp
11. August 2011, 21:47 Uhr 23 Kommentare
Kulturflatrate!
Um ein etwas anderes Verständnis einer Kulturflatrate geht’s in meiner Kolumne in den aktuellen Streifzügen.
Außerdem im gleichen Heft: Notizen zur Solidarischen Ökonomie
Kategorien: Medientipp
10. August 2011, 17:02 Uhr Kommentieren
On the End of Money
[Es gibt auch eine deutschsprache Version des Artikels]
Franz Hörmann, professor at University of Economics in Vienna, has rocked the boat with his theses on the breakdown of the monetary system [1|2|3|4, in german]. The breakdown shall happen this year. And then? WienTV made an interview with Hörmann after a screening of the new movie Zeitgeist Moving Forward (with english subtitles):
What should one think about this?
Kategorien: English, Reichtum & Knappheit, Theorie
27. April 2011, 08:34 Uhr 3 Kommentare
Vom Ende des Geldes
[There is also an english version of this article]
Franz Hörmann, Professor an der Wirtschaftsuni Wien, hat mit seinen Thesen vom Zusammenbruch des Währungssystems schon einigen Staub aufgewirbelt. Dieses Jahr soll’s passieren. Und dann? WienTV hat ein Interview mit Hörmann gemacht (im Anschluss an eine Veranstaltung zum Zeitgeist-Film Moving Forward):
Was ist davon zu halten?
Kategorien: Reichtum & Knappheit, Theorie
18. April 2011, 07:30 Uhr 4 Kommentare
Kritische und Solidarische Universität Wien
Die Kritische und Solidarische Universität (KriSU) befindet sich derzeit noch im Aufbau und öffnet alsbald ihre Türen. Sie versteht sich als ein Ort der Selbstverwaltung, des Austauschs und der Diskussion. Als ein Ort der emanzipativen und kritischen Wissensproduktion, der alternative Lebens- und Produktionsweisen gegen Kapital und Staat diskutiert und umsetzen möchte. Die herrschenden gesellschaftlichen Machtverhältnisse hinterfragend, ergründet sie u.a. die Einbettung der traditionellen Universität in den kapitalistischen Verwertungsprozess, versucht alternative Lebensweisen aufzuzeigen und vorzuleben sowie eine Solidarische Ökonomie zu diskutieren und zu fördern. Feminismus, Antirassismus und das Engagement gegen Antisemitismus und Islamophobie sind Grundlagen der KriSU und als wichtige Bestandteile ihrer Praxis zu verstehen.
In Abgrenzung von der traditionellen Universität richtet sich die KriSU an Menschen mit und ohne Matura. Sie steht offen für Alle, unabhängig von sozialer Herkunft, Staatsbürger_innenschaft und/oder dem Zugang zu finanziellen Mitteln, die sich mit den Grundsätzen der KriSU einverstanden erklären. Sie möchte Tanz-, Theater- und Musikgruppen, Künstler_innen, Arbeiter_innen, Hausmännern und -frauen, Migrant_innen, Studierenden und Nicht-Studierenden sowie anderen gesellschaftlichen Gruppen Raum für Diskussionen und Aktionen bieten.
Wir laden ein, die KriSU mitzugestalten, mit Leben zu füllen und aktiv am Aufbau eines solidarischen Lebens mitzuwirken. Es ist Zeit, unser Leben eigenständig in unsere Hände zu nehmen!
Weitere Informationen über Zeit und Ort der Eröffnung findest du bald unter http://krisu.blogsport.de/
Kategorien: Soziale Netzwerke
1. Dezember 2009, 16:50 Uhr 5 Kommentare
Welche Uni?
Die Besetzung von Hörsälen und Audimaxen, die in Österreich begann, weitet sich auf Unis in Deutschland, Schweiz und anderswo aus. doch welcher Perspektive hat der Protest? Wie geht’s weiter? Mit der Bewegung für eine Solidarische Ökonomie verbinden — ist eine Antwort. Das ist das Thema eines Workshops am Sonntag, der per Live-Stream online verfolgt werden kann. Nachfolgend ein Repost vom Social Innovation Network:
Kategorien: Freie Inhalte, Praxis-Reflexionen
13. November 2009, 12:17 Uhr 5 Kommentare
Keimformhafte Perspektiven für Studentenproteste gesucht
In Österreich spielt sich derzeit eine im Umfang und in der Ausdrucksform ungewöhnliche Studentenbewegung ab. Seit einer Woche halten Studenten der Universität Wien den Vorlesungsbetrieb blockiert und ihre Aktionen breiten sich wie ein Lauffeuer durch ganz Österreich aus. Das ganze noch mit der witzigen Pointe versehen, dass der Wissenschaftsminister just in diesem Moment einen Abgang als EU-Komissar nach Brüssel macht.
Hier sind die neuesten Entwicklungen nachzuverfolgen, es gibt auch eine U-Stream Lifeberichterstattung aus dem besetzten audimax: http://unibrennt.at/

Studenten im besetzten Audimax der Uni Wien
Kategorien: Lernen, Praxis-Reflexionen, Soziale Netzwerke
29. Oktober 2009, 12:32 Uhr 13 Kommentare

