Auf der Suche nach dem Neuen im Alten
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»Lasst uns die Spielregeln ändern«

[Aus: »Oya - anders denken. anders leben«, Nr. 01/2010, PDF-Download, Lizenz]

Nachfolgend dokumentiert ist die etwas längere Abschrift des Gesprächs als die im Oya-Heft abgedruckte Version. Die komplette Fassung kann als Video ansehen und angehört werden.

Johannes Heimrath: Am liebsten würde ich unser Gespräch bei den großen globalen Gemeingütern wie Klima beginnen lassen – letztlich bei der Erde, die zweifelsfrei unser größtes Gemeingut ist –, und von dort in die Details gehen. Aber ich fürchte, da wir alle sehr persönlich mit dem Thema Gemeingüter verbunden sind, werden wir nicht so strukturiert vorgehen können.

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Kategorien: Commons, Freie Inhalte, Freie Software, Reichtum & Knappheit

7. April 2010, 07:37 Uhr   5 Kommentare

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Wasserbefreiung und persönliche Fabrikation

Das Foresight-Institut lädt ein zum Kartik M. Gada Humanitarian Innovation Prize. Der Wettbewerb, der bis Ende 2015 läuft, ist zweigeteilt. Es gibt einen Water Liberation Prize und einen Personal Manufacturing Prize. Sinn und Ziel der Preisausschreiben ist es, bis 2020 die Lebensbedingungen von einer Milliarde der ärmsten Menschen zu verbessern.

Nachfolgend beschreibe ich die Inhalte der beiden Wettbewerbe.

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Kategorien: Freie Hardware

4. Februar 2010, 07:18 Uhr   6 Kommentare

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TREV — noch ein Open Source Car

Es gibt zahlreiche Ansätze, ein Open-Source-Auto zu entwickeln. Über C,mm,n und OSCar haben wir berichtet. Nun ist mit TREV (two-seater renewable energy vehicle) von der University of South Australia ein weiteres Projekt hinzugekommen. Der Elektro-Zweisitzer ist für kurze Distanzen konzipiert (Reichweite 150 km), wiegt 300 kg, ist ziemlich flott (120 km/h), sehr leise und sehr sparsam (Energiekosten ca. 70 Cent/100 km: »It makes petrol look silly«).

Wer ein TREV haben will, muss es sich selbst zusammen bauen. Seit letztem Jahr gibt es eine TREVipedia, in der die Bestandteile des Zweisitzers beschrieben werden. Ziel ist, nur zugelassene Standardkomponenten zu verwenden. Alle Anleitungen stehen unter einer Copyleft-Lizenz (CC-by-sa).

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Kategorien: Freie Hardware

29. Januar 2010, 15:33 Uhr   1 Kommentar

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Pat Mooney: Privatization of Chemical Elements

Pat Mooney (Foto: Wikipedia, Lizenz GFDL)This is a reference to an article by Silke Helfrich maintaining the great CommonsBlog. Silke did a transcription of a spontaneous presentation by Pat Mooney given at the international commons meeting in Crottorf in June. Due to having a lot of english-only readers here, I want to point you to the orginal english transcription in Silke’s post starting after some introductory words in german with the headline »New technologies and new enclosures of the commons«.

A very interesting and somewhat disturbing presentation by Pat Mooney (Alternative Nobel Prize in 1985) about the dangers of nanotech and the like.

Kategorien: English, Feindbeobachtung, Medientipp

12. August 2009, 15:33 Uhr   Kommentieren

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Was ist »Information«?

Streifzüge 46Um die »Information« geht es in der aktuellen Kolumne »Immaterial World« in den Wiener »Streifzügen«. Themenschwerpunkt des aktuelle Heftes sind die »Ressourcen«. Obwohl vorher nicht geplant, passt die Kolumne ganz gut in das Thema rein, handelt es sich bei der Information doch um eine spezielle Ressource.

Die umstrittene Kernthese der Kolumne lautet: Information ist keine Erscheinung der unbelebten Natur, sondern an das Leben gebunden. Damit werden alle »physikalistischen« Ansätze (also die allermeisten) zurückgewiesen. Warum ist das wichtig?

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Kategorien: Medientipp, Theorie

23. Juli 2009, 12:14 Uhr   4 Kommentare

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Open PC

Open PCDie Durchsetzung von Freier Software auf dem Desktop kommt nicht aus dem Knick. Das will der KDE-Entwickler Frank Karlitschek mit dem Open-PC-Projekt ändern. Seine Überlegung: GNU/Linux und Freie Software auf dem Desktop-Rechner setzen sich nur durch, wenn die Software beim Kauf schon drauf ist und perfekt zur Hardware passt. Also selber bauen. Genauer: Selber assemblieren, also den Rechner aus Komponenten zusammenstellen. So 250 bis 300 Euro soll der Linux-Rechner kosten, ein Teil der Erlöse geht an Freie Software-Projekte. Schick wäre ja, wenn der Rechner aus Freien Komponenten (mit Freiem Design) zusammengesetzt werden würde — aber das ist wohl noch Zukunftsmusik. Die Konzeption des Open PC soll auf Grundlage einer Umfrage erfolgen. Im Herbst 2009 soll der erste Open PC ausgeliefert werden.

Kategorien: Freie Hardware, Freie Software

13. Juli 2009, 15:55 Uhr   12 Kommentare

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ox4 Notes II: Open Hardware Challenges and Ambitions

A RonjaThis post continues my coverage of the Fourth Oekonux Conference. Johan Söderberg talked about the Czech open hardware project Ronja. RONJA was developed to provide a cheap, easily producible alternative to Wi-Fi, allowing wireless data transmission between computers. Amazingly, Ronjas use visible light for data transmission, but they are quite fast (10 MBit/s) and allow reliable point-to-point data transmissions, except in case of fog.

The goal of the Ronja project was not only to build affordable open hardware for data transmission, but also to allow the creation of anonymous, censorship-proof networks that can’t be controlled by companies or the state. All design information has been published under the GNU Free Documentation License. The Ronja hardware was sufficiently successful to be employed not only by private people, but also by companies.

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Kategorien: Commons, English, Freie Hardware

15. April 2009, 19:55 Uhr   7 Kommentare

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Neues Social Network “Materialbroker”

Ein guter Platz um die Diskussion über stoffliche Verkettungen lokaler solidarischer Ökonomien zu führen könnte dieses Social Network werden:

Der Materialbroker

Kategorien: Freie Hardware

13. Dezember 2008, 12:42 Uhr   2 Kommentare

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The Marcin & Keimform Dialogue

Die Debatte über die Möglichkeit und Unmöglichkeit von Peer Ökonomie gewinnt eine neue Facette. Marcin Jakubowski hat mich vor wenigen Tagen bezüglich einer Kampagne “1000 True Fans – 1000 Global Villages ” kontaktiert, die der Arbeit von Open Source Ecology eine neue Schlagkraft geben soll. Darin lädt er zu einer aktiven monetären Unterstützung von 10 Euro oder 10 Dollar pro Monat ein, um das Global Village Construction Set replizierbar zu machen. Er lädt auch dazu ein, dass sich Repräsentanten der Open Source und Peer-to-Peer Kultur gemeinsam hinter diesen Projektvorschlag stellen. Dafür soll der Entwicklungsplan von Open Source Ecology wesentliche Fortschritte auf Gebieten bringen, die bis jetzt noch nicht wirklich tief – oder noch gar nicht – berührt wurden, um eine tragfähige Struktur der in sich kreislaufmässig verbundenen Technologien einer lokalen solidarischen Ökonomie sichtbar zu machen. Open Source Ecology möchte sich in vier Kernbereichen engagieren und noch zu spezifizierende Entwicklungsziele vorlegen:

1. Dezentrale Fabrikation:

We are talking about FabLab delivering the promise of Bergmann’s Personal Fabricator – except for real.That means high skill and open source equipment, coupled with global design. The promise is producing any tool in a hardware store, any piece of electronics and elecromechanical equipment. You go to the hardware store today. All items there could be produced, realistically and cost-effectively – with FabLab – delivering the promise of Gandhi’s mass production by production by the masses.

2. Ökologische Materialien auf Basis systematischer Phytochemie:

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Kategorien: Freie Hardware, Praxis-Reflexionen, Reichtum & Knappheit

4. Dezember 2008, 18:43 Uhr   8 Kommentare

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Silke Meyer: Reclaim Linux!

[Repost, Textquelle: sul serio #12 NETZWELTEN, Lizenz: CC by-nc-nd; Bildquelle: "No, this is not" by LadyPain, Lizenz: CC by-nc-sa]

Seit über 20 Jahren arbeiten Menschen an einer Alternative im hart umkämpften Softwaremarkt: Linux. Hinter Linux steht kein Konzern, sondern eine Community: Sie entwickelt freie Software, damit es welche gibt, Software, die sich dadurch auszeichnet, dass sie mit Quellcode veröffentlicht wird, weiterverteilt werden darf, dass sie also transparent, kostenlos und legal kopierbar ist. Aber Linux entsteht in einem männlich geprägten und teilweise sexistischen Umfeld. Dies verhindert seine erfolgreiche Durchsetzung.

No, this is not…

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Kategorien: Freie Software, Gender

2. Juni 2008, 11:15 Uhr   23 Kommentare