Silke Helfrich: Vortrag zur Einführung in die Commons
Silke Helfrich, profilierteste Gemeingüter-Autorin im deutschsprachigen Raum, hat beim beim Forum Solidarische Ökonomie (2.-4.3.2012 in Kassel) eine sehr schöne Einführung in das Commons-Thema gegeben. Die folgende Aufzeichung des Vortrags und der Diskussion hat drei Teile. Teil 1:
Kategorien: Commons, Freie Inhalte, Medientipp
24. März 2012, 07:15 Uhr 1 Kommentar
COM’ON: Gesellschaftskonzepte
Bei der COM’ON-Tagung am 10.12.2011 fand ein World Café mit fünf Tischen statt, die sich in zwei Runden mit jeweils einer Frage befassten. Nachfolgend das Protokoll vom Tisch mit der Frage »Welche Gesellschaftskonzepte werden in der Commons-Debatte diskutiert?« (Moderation: Annette Schlemm, Protokoll: Jana Flemming):
Eigene Verwicklung in Commons
- 12 Jahre Erfahrung in Landkommune (ohne Eigentum, Solidarische Ökonomie)
- Projekte in denen Momente nicht kommerziellen Lebens durchgesetzt werden
- Politik und Landwirtschaft
Kategorien: Commons, Praxis-Reflexionen
3. Januar 2012, 14:29 Uhr Kommentieren
Was kann ein »Jenseits des Wachstums« bedeuten?
Einleitungsworte beim Kongress »Jenseits des Wachstums?!«
Weltweit dominiert die kapitalistische Produktionsweise das Leben der Menschen. Sie unterliegt einem Drang und Zwang zum Wachstum, der sozial und ökologisch verheerend ist. Anders als historisch ältere Formen von Wirtschaft, die zum Teil Märkte inkludierten, ist die kapitalistische Produktionsweise wesentlich Marktwirtschaft. Sogar die Lebenszeit wird zur Ware.
Kategorien: Commons, Reichtum & Knappheit
24. Mai 2011, 14:40 Uhr 2 Kommentare
Conference on Other Possible Worlds
I recently arrived in Colombia where I will take part in a conference that starts on 11 May in Medellín. The topic of the conference is “Other Possible Worlds? Construction of alternative policies from governments and social movements in Latin America” and it is motivated as follows (translated from original Spanish):
Why this workshop?
Recent years have been marked by multiple crises—of an economic, social, political and environmental nature. It is quite clear that the neoliberal model, based on fossil energy and consumerism, has reached its limits. Against this background it is more than reasonable to consider social and economic alternatives.
Kategorien: Arbeit & Freiheit, English, Termine
30. April 2011, 20:38 Uhr 3 Kommentare
Vom Strike Bike zum Free Bike?
Dieser Artikel knüpft an Stefans Überlegungen zum Ende des »Strike-Bike« an:
Die Strike Bike GmbH hat Insolvenz angemeldet. Das Strike-Bike war zunächst der Soli-Hit, aber mit Solidarität lässt sich auf Dauer kein kapitalistisches Geschäft aufrechterhalten.
Tatsächlich bedeutet Solidarität im Falle von Verkäufer/Kunde-Beziehungen ja ganz konkret: „die Kund/innen sind bereit, mehr zu zahlen, damit die Verkäufer/innen ihr selbstorganisiertes Produktionsmodell aufrechterhalten können.“ Wäre das nicht nötig, müsste man nicht von Solidarität reden, die Kund/innen würden dann schon aus pragmatischen Gründen (günstiges Preis-Leistungs-Verhältnis o.ä.) kommen und nicht nur aus Solidarität mit den Verkäufer/innen.
Kategorien: Arbeit & Freiheit, Freie Hardware, Theorie
17. Dezember 2010, 18:40 Uhr 40 Kommentare
Kiezwandler in SO36
Die Kiezwandler in Berlin SO 36 verstehen sich als Teil der Transition-Town-Bewegung (vgl. auch transitionberlin.de). Die Kiezwandler haben eine Veranstaltungsreihe, genannt Grüner Dienstag. Das Monatsthema im November lautet: »ANDERS WIRTSCHAFTEN ~ DAS GUTE LEBEN«. Die erste Veranstaltung am 2. November ist bereits mit Erfolg gelaufen. Am 16. November bin ich mit von der Partie.
Hier nun die Ankündigung mit allen Veranstaltungen.
Kategorien: Termine
6. November 2010, 08:13 Uhr Kommentieren
Krise, Commons und Kommune
Strategien der Transformation — Tagung von Helle Panke e.V. Rosa-Luxemburg-Stiftung Berlin und Bund demokratischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern (BdWi) in Werftpfuhl 22.-26.9.2010
Mir ist nicht wirklich klar, warum die Commons in dieser Veranstaltung auftauchen, liest sich die Ankündigung doch völlig konventionell und von Commons unbeleckt (nein, »Gemeineigentum« ist eben nicht das gleiche wie Gemeingüter bzw. Commons). Einzelne Beiträge gehen gleichwohl auf die Commons ein. Schade, dass ich nicht an der Tagung teilnehmen kann.
Doch lest selbst: Vollständigen Artikel lesen »
Kategorien: Commons, Eigentumsfragen, Lernen, Termine
6. Juli 2010, 18:30 Uhr 8 Kommentare
Kritische und Solidarische Universität Wien
Die Kritische und Solidarische Universität (KriSU) befindet sich derzeit noch im Aufbau und öffnet alsbald ihre Türen. Sie versteht sich als ein Ort der Selbstverwaltung, des Austauschs und der Diskussion. Als ein Ort der emanzipativen und kritischen Wissensproduktion, der alternative Lebens- und Produktionsweisen gegen Kapital und Staat diskutiert und umsetzen möchte. Die herrschenden gesellschaftlichen Machtverhältnisse hinterfragend, ergründet sie u.a. die Einbettung der traditionellen Universität in den kapitalistischen Verwertungsprozess, versucht alternative Lebensweisen aufzuzeigen und vorzuleben sowie eine Solidarische Ökonomie zu diskutieren und zu fördern. Feminismus, Antirassismus und das Engagement gegen Antisemitismus und Islamophobie sind Grundlagen der KriSU und als wichtige Bestandteile ihrer Praxis zu verstehen.
In Abgrenzung von der traditionellen Universität richtet sich die KriSU an Menschen mit und ohne Matura. Sie steht offen für Alle, unabhängig von sozialer Herkunft, Staatsbürger_innenschaft und/oder dem Zugang zu finanziellen Mitteln, die sich mit den Grundsätzen der KriSU einverstanden erklären. Sie möchte Tanz-, Theater- und Musikgruppen, Künstler_innen, Arbeiter_innen, Hausmännern und -frauen, Migrant_innen, Studierenden und Nicht-Studierenden sowie anderen gesellschaftlichen Gruppen Raum für Diskussionen und Aktionen bieten.
Wir laden ein, die KriSU mitzugestalten, mit Leben zu füllen und aktiv am Aufbau eines solidarischen Lebens mitzuwirken. Es ist Zeit, unser Leben eigenständig in unsere Hände zu nehmen!
Weitere Informationen über Zeit und Ort der Eröffnung findest du bald unter http://krisu.blogsport.de/
Kategorien: Soziale Netzwerke
1. Dezember 2009, 16:50 Uhr 5 Kommentare
Welche Uni?
Die Besetzung von Hörsälen und Audimaxen, die in Österreich begann, weitet sich auf Unis in Deutschland, Schweiz und anderswo aus. doch welcher Perspektive hat der Protest? Wie geht’s weiter? Mit der Bewegung für eine Solidarische Ökonomie verbinden — ist eine Antwort. Das ist das Thema eines Workshops am Sonntag, der per Live-Stream online verfolgt werden kann. Nachfolgend ein Repost vom Social Innovation Network:
Kategorien: Freie Inhalte, Praxis-Reflexionen
13. November 2009, 12:17 Uhr 5 Kommentare
The Marcin & Keimform Dialogue
Die Debatte über die Möglichkeit und Unmöglichkeit von Peer Ökonomie gewinnt eine neue Facette. Marcin Jakubowski hat mich vor wenigen Tagen bezüglich einer Kampagne “1000 True Fans – 1000 Global Villages ” kontaktiert, die der Arbeit von Open Source Ecology eine neue Schlagkraft geben soll. Darin lädt er zu einer aktiven monetären Unterstützung von 10 Euro oder 10 Dollar pro Monat ein, um das Global Village Construction Set replizierbar zu machen. Er lädt auch dazu ein, dass sich Repräsentanten der Open Source und Peer-to-Peer Kultur gemeinsam hinter diesen Projektvorschlag stellen. Dafür soll der Entwicklungsplan von Open Source Ecology wesentliche Fortschritte auf Gebieten bringen, die bis jetzt noch nicht wirklich tief – oder noch gar nicht – berührt wurden, um eine tragfähige Struktur der in sich kreislaufmässig verbundenen Technologien einer lokalen solidarischen Ökonomie sichtbar zu machen. Open Source Ecology möchte sich in vier Kernbereichen engagieren und noch zu spezifizierende Entwicklungsziele vorlegen:
1. Dezentrale Fabrikation:
We are talking about FabLab delivering the promise of Bergmann’s Personal Fabricator – except for real.That means high skill and open source equipment, coupled with global design. The promise is producing any tool in a hardware store, any piece of electronics and elecromechanical equipment. You go to the hardware store today. All items there could be produced, realistically and cost-effectively – with FabLab – delivering the promise of Gandhi’s mass production by production by the masses.
2. Ökologische Materialien auf Basis systematischer Phytochemie:
Kategorien: Freie Hardware, Praxis-Reflexionen, Reichtum & Knappheit
4. Dezember 2008, 18:43 Uhr 8 Kommentare

