Geldschöpfung selbstgemacht
Keineswegs soll hier zum Gebrauch von Geld geraten werden. In einer Peerökonomie ist Geld überflüssig. Doch zurzeit ist das Geld noch nicht abgestorben und leider für die meisten Menschen noch notwendig. Das herkömmliche Geld – das Bargeld und Buchgeld von Währungen – hat jedoch einige Nachteile: Um sein Geld effizient zu verwalten und zu transferieren, benötigt man ein Konto bei einer Bank. Für viele „Problemkunden“ mit einem Einkommen und einem Transaktionsvolumen, die zu niedrig für ein profitables Geschäft der Bank sind, ist bereits ein Konto zu eröffnen und zu behalten eine große Hürde. Vollständigen Artikel lesen »
Kategorien: Freie Software, Soziale Netzwerke
10. Februar 2011, 10:37 Uhr 16 Kommentare
LibreOffice: Basar statt Kathedrale
Die Botschaft ist eindeutig:
Liebe Unternehmen, die ihr Geld rund um Freie Software machen wollt: Wenn ihr nicht versteht oder verstehen wollt, wie die Entwicklung Freier Software funktioniert, dann müssen wir uns leider von euch trennen.
Eure Communities.
Im Herbst 2010 kam es zu einem Fork des alten OpenOffice.org-Projekts und zur Gründung von LibreOffice-Projekts. Ich sag’s mal etwas deutlicher, als es die Autoren des iX-Artikels »Die Freiheit, die ich meine…« tun: Hauptsponsor Oracle hat’s nicht geschnallt und total versaut — ein Lehrbeispiel!
Und so geht die Geschichte: Es war einmal…
Kategorien: Freie Software, Praxis-Reflexionen
1. Februar 2011, 07:01 Uhr 7 Kommentare
Freie PDF-Betrachter
Die Free Software Foundation Europe führt derzeit eine Kampagne durch, um Werbung für unfreie PDF-Reader (in der Regel von der Firma Adobe) auf öffentlichen Websites zu entfernen. Auf der Kampagnen-Seite heißt es:
Was würden Sie davon halten, wenn es auf der Autobahn ein Schild gäbe, auf dem stünde: „Sie müssen einen Volkswagen besitzen, um auf dieser Straße zu fahren. Kontaktieren Sie Ihren Volkswagen-Händler für eine kostenlose Probefahrt. – Ihre Regierung“? Bei Software zum Lesen von PDF-Dateien macht dies die öffentliche Verwaltung jeden Tag. Mit der Kampagne pdfreaders.org haben wir öffentliche Einrichtungen, die sich derart verhalten, ins Rampenlicht gerückt und herausgestellt, wie häufig solche Werbung für unfreie Software vorkommt. Mit der Hilfe von Ehrenamtlichen aus ganz Europa werden wir uns mit diesen Einrichtungen in Verbindung setzen und ihnen erklären, wie sie ihre Websites verbessern können, so dass sie unsere Freiheit respektieren.
Bislang wurden 2286 Websites gemeldet, deren öffentliche Betreiber nun angeschrieben werden sollen, die Werbung für unfreie PDF-Leser zu entfernen. Um das Porto bezahlen zu können, werden Spenden gesammelt.
Kategorien: Freie Software
4. November 2010, 15:58 Uhr 1 Kommentar
Die Renaissance der Gemeingüter
INKOTA ist ein entwicklungspolitisches Netzwerk, das seine Wurzeln als ökumenischer Arbeitskreis in der DDR-Kirche hat. Das Dossier des aktuellen INKOTA-Briefs Nr. 153 befasst sich mit der »Renaissance der Gemeingüter«.
Im folgenden stelle ich ganz kurz die Inhalte der zahlreichen und inhaltlich vielfältigen Artikel vor. Einige Artikel sind auch online verfügbar (vgl. die entsprechenden Links).
Kategorien: Commons, Medientipp
9. Oktober 2010, 13:11 Uhr 12 Kommentare
LiMux — Freie Software für München
München migriert seine kommunale IT-Infrastruktur auf Freie Software. Im folgenden Video von Simon Tretter erläutern Protagonist_innen des Projekts die Gründe. Zu Wort kommen Florian Schießl, Stefanie Simon, Holger Levsen und Constanze Kurz. [via]
Kategorien: Freie Software
16. Juni 2010, 14:39 Uhr 3 Kommentare
Digitale Produktionsverhältnisse
Die Helle Panke und die Rosa-Luxemburg-Stiftung laden ein zu einer Tagung mit dem Titel »Kapitalismus dot com. Digitale Produktionsverhältnisse und politische Perspektiven« (hier als PDF-Flyer). Die Veranstaltungsdaten:
- Samstag, 29. Mai 2010, 10:00 bis 17:30 Uhr
- Haus der Demokratie und Menschenrechte, Greifswalder Straße 4, 10405 Berlin
- Eintritt 5 Euro (inkl. Essen und Getränke), Ermäßigung möglich
- Anmeldung bei der Hellen Panke: info ÄT helle-panke PÜNKT de
Ich nehme an dem Podium »Konflikte um Arbeit und Eigentum im „digitalen“ Kapitalismus« teil — und bin sehr gespannt.
Leitfragen der Tagung sind: Wie funktioniert Ausbeutung und Herrschaft im „digitalisierten“ Kapitalismus? Welche gesellschaftlichen Auseinandersetzungen, Kräfteverhältnisse und Widerstandspotentiale entstehen? Welche Debatten werden darum geführt und wie könnte linke Intervention aussehen?
Kategorien: Eigentumsfragen, Termine, Theorie
5. Mai 2010, 14:47 Uhr 1 Kommentar
FREE BEER released
Nope, it’s not that FREE BEER you see in the small picture, it’s a book called FREE BEER, that has been released now. FREE BEER is a collection of texts written by speakers at FSCONS 2008 and based on their respective talks. Here are authors and text titles of the copylefted book:
Kategorien: English, Freie Software
28. November 2009, 07:03 Uhr 6 Kommentare
Die digitale LINKE mag Freie Software
Am 10. Oktober trafen sich 20 Menschen der AG Digitale Demokratie in der LINKEN, um sich über Freie Software zu informieren und eine Position zu formulieren. Zur inhaltlichen Einstimmung gab es zwei Vorträge zur Freien Software, die unten dokumentiert sind.
Die Diskussion war intensiv, interessiert und kenntnisreich. Im Anschluss wurde eine Arbeitsgruppe gebildet, die nun eine Position zur Freien Software formulieren will. Mal sehen, ob es die LINKEN schaffen, sich inhaltlich gegenüber Grünen und Piraten zu profilieren. Als weitere Ziele hat sich die AG Digitale Demokratie vorgenommen, die LINKSPARTEI in Sachen Netzpolitik zu beraten und Unterstützung für eine Umstellung der LINKSPARTEI-Büros auf Freie Software zu organisieren. Wie bei der LINKEN üblich muss man nicht Mitglied der Partei sein, um in einer AG mitzumachen und mitzuentscheiden.
Hier nun die beiden Vorträge als Slidecasts zum Ansehen und Anhören.
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Kategorien: Eigentumsfragen, Freie Software
13. Oktober 2009, 22:15 Uhr 13 Kommentare
Today’s Software Freedom Day
Kategorien: English, Freie Software, Termine
19. September 2009, 13:11 Uhr Kommentieren
Wissensallmende — verständlich erklärt
Vor einigen Wochen erschien der Wissensallmende Report 2009., herausgegeben vom Netzwerk Freies Wissen. Das oben stehende Video stellt die Inhalte vor. Der Report gibt einen hervorragenden Überblick über all jene Bereiche, in denen Wissen als Commons (=Allmende=Gemeingut) direkt oder vermittelt die zenrale Rolle spielt: Netzwerke und Software, Bildung und Wissenschaft, Kunst und Kultur, Medikamente, Saatgut. Die Formen der Durchsetzung geistiger Monopolrechte werden beschrieben und Maßnahmen dagegen vorgeschlagen.
Leitmotiv des Reports:
Vielfalt und Wissen gehören uns allen. Das freie und vielfältige Wissen schafft Macht von unten. Das ermöglicht Selbstbestimmung über das eigene Leben. Wenn wir Vielfalt und Wissen teilen, bereichern wir uns gegenseitig.
Der Report steht unter einer freien Creative-Commons-Lizenz (Copyleft) und kann heruntergeladen oder als angenehm lesbare Druckversion für einen Richtwert von 5 Euro bestellt werden.
Kategorien: Commons, Freie Inhalte, Freie Software, Medientipp
5. Juni 2009, 10:03 Uhr 1 Kommentar

