Auf der Suche nach dem Neuen im Alten
Artikel drucken

Commons: Die Bewegung

Logo des Commons-Instituts[Bisher erschienen: Einleitung, Teil 1]

Die soziale Bewegung als ein Teil der Commons-Welt: Wer stellt was wie, warum und mit welchen Folgen her und (ver)nutzt es?

Einen Commons-Dachverband gibt es nicht, wohl aber sichtbare Netzwerke wie die Commons Strategies Group und die P2P-Foundation, das Commons-Institut im deutschsprachigen Raum und die School of Commoning in Barcelona. Vollständigen Artikel lesen »

Kategorien: Commons, Praxis-Reflexionen, Theorie

3. August 2016, 06:48 Uhr   Kommentieren

Artikel drucken

Inseln im kapitalistischen Meer?

Nicht alle Formen alternativer Landwirtschaft hinterfragen die Eigentumsordnung

[Repost von Social Innovation Network und AKWeb]

Linksalternative Kreise erproben vermehrt Wege aus der industriellen Landwirtschaft. In Abgrenzung zum konventionellen Biolandbau geht es dabei auch um die Reorganisation sozialer Verhältnisse in der Landwirtschaft.

Solidarische Landwirtschaft, Community-Supported Agriculture oder Community-Made Agriculture, Food-Coops und Gemeinschaftsgärten bezeichnen prominente Konzepte und konkrete Organisationstypen, die unter anderem den Anspruch verfolgen, den Bezug zur Produktion von Lebensmitteln sowie zu deren Verteilung neu zu gestalten.

Vollständigen Artikel lesen »

Kategorien: Eigentumsfragen, Praxis-Reflexionen

14. Juni 2015, 07:00 Uhr   Kommentieren

Artikel drucken

High-Tech Subsistenz oder Smart Capitalism?

contraste-titel[Artikel aus CONTRASTE Nr. 364, Januar 2015]

Technik für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Neue, leistbare und relativ einfach bedienbare Produktionsmaschinen sind Wegbereiter für eine neue, selbstbestimmte Produktionsweise. Sie sind Werkzeuge der Selbstermächtigung, möglicherweise sogar zur Überwindung des Kapitalismus – sagen die Einen. Neue Technologien machen noch keine neue Gesellschaft, sie seien auch aus ökologischer Sicht nicht zukunftsfähig, meinen die Anderen und befürchten eine Überdeterminierung der Gesellschaft durch Technik, bis hin zur Gefahr des Technofaschismus. Diese selbstorganisierten Produktionsformen seien überdies leicht ins kapitalistische System integrierbar, führten zu einer Art »smart capitalism«, meinen die Dritten. Differenzierte Betrachtung tut not. Wo liegen die Potenziale der neuen Technologien und wie können sie gehoben werden?

Vollständigen Artikel lesen »

Kategorien: Freie Hardware, Praxis-Reflexionen

14. Januar 2015, 22:09 Uhr   2 Kommentare

Artikel drucken

Commons auf dem »Prüfstand« — die Antworten

Hier nun unsere Antworten zu den Fragen vom Sustainable Europe Research Institute (SERI) aus Österreich:

ARBEIT

Welche Bedeutung hat Arbeit für das gute Leben?

Arbeit, verstanden als ‘Arbeit-für-Geld’, ist unter den gegebenen Bedingungen für die meisten Menschen von existenzieller Bedeutung. Gelderwerb ist für sie zur schieren Notwendigkeit geworden. Dennoch sinkt der Beitrag, den ‘Arbeit-für-Geld’ für ein gutes Leben leistet. Dies liegt am entfremdenden, oft sinnentleerten Charakter der Arbeit.

Vollständigen Artikel lesen »

Kategorien: Commons

10. Dezember 2014, 07:37 Uhr   3 Kommentare

Artikel drucken

Zwischen Hippiekultur und Revolution

pragerfruehling19[Repost aus dem Magazin prager frühling zum Schwerpunktthema der Commons]

Thesen der Redaktion des prager frühling zur Rückkehr der Commons

Comeback der Commons

Die Commons kommen zurück – als theoretisches Modell und als politische Praxis, dem Commoning. Die vergangenen Jahrhunderte wurden sie von rechten wie linken TheoretikerInnen für tot erklärt. Die politische Ökonomie marxistischer Prägung sah die Einhegung von Gemeineigentum als abgeschlossenen Prozess und als Voraussetzung für die Entstehung des kapitalistischen Privateigentums an Produktionsmitteln an. Mit den Einhegungen im Zuge der Industrialisierung stellte sich für MarxistInnen die Frage nach den Commons nicht mehr. Auf der anderen Seite prägte der Neomalthusianer Garrett Hardin mit der von ihm 1968 popularisierten katastrophischen Metapher der “Tragödie der Commons” für Jahrzehnte die Überzeugung, Commons seien naturnotwendig zum Scheitern verurteilt. Der Mensch als Homo oeconomicus und Nutzenmaximierer zerstöre zwangsläufig die Gemeingüter, weil er sie übernutzt.

Vollständigen Artikel lesen »

Kategorien: Commons, Eigentumsfragen, Praxis-Reflexionen, Theorie

11. August 2014, 06:49 Uhr   5 Kommentare

Artikel drucken

Auf zum gemeinen Uneigentum?

Streifzüge Nr. 60/2014[Dieser Artikel erschien nicht in der Printausgabe. Alle »Keimformen«-Artikel in Streifzüge 60/2014]

Anmerkungen aus ökokommunistischer Sicht

Von Hans-Hermann Hirschelmann

Am Keimform-Blog (keimform.de) schätze ich neben Berichten und Reflektionen über Open Source oder Peer-to-Peer Projekten Zeichen ernsthaften Nachdenkens über Kommunismus. Ganz unutopistisch sind reale Bewegungen ins Visier genommen, die als Keimformen eines kommunistischen Füreinanders identifiziert werden. Allerdings eines mit „C“ geschriebenen Kommunismus, der vom Begriff der „Commons“ abgeleitet ist bzw. vom „Commoning“. Denn Commons oder Allmendegüter, so wird hier zurecht betont, sind keine Dinge, deren Natureigenschaft es ist, für alle da zu sein. Commons werden erst durch das Commoning Realität. Und die existiert insoweit die Verarbeitung, Verwendung, Pflege, Wiederherstellung usw. von Ressourcen eine tatsächlich gemeinsam zu verantwortende Angelegenheit aller ist.

Vollständigen Artikel lesen »

Kategorien: Eigentumsfragen, Theorie

16. Juni 2014, 06:25 Uhr   5 Kommentare

Artikel drucken

Streifzüge Nr. 60: »Keimformen«

Streifzüge Nr. 60/2014[Inhaltverzeichnis der Ausgabe: unten]

Einlauf

Ich hatte das Vergnügen, den Schwerpunkt als Gast-Kurator zu betreuen. Es lief einfacher als gedacht, am Ende hatten wir sogar mehr Artikel, als wir unterbringen konnten.

Die Keimform-These spricht einen bestimmten, aber selten thematisierten Aspekt der an Marx orientierten Theorie an: Wie gehen gesellschaftliche Systeme unterschiedlicher Qualität in der Entwicklung auseinander hervor? Traditionell schien dieses Thema in Bezug auf den Kapitalismus mit der Figur der die Macht ergreifenden Arbeiterklasse gelöst zu sein: Die regelt das dann. Doch so schlicht und politizistisch funktioniert(e) der geschichtliche Prozess nicht. Die untergegangenen realsozialistischen Versuche bezeugen dies. Das Verhältnis von Produktivkraftentwicklung und Produktionsverhältnissen ist weitaus komplexer als gedacht.

Vollständigen Artikel lesen »

Kategorien: Medientipp, Theorie

5. April 2014, 06:48 Uhr   18 Kommentare

Artikel drucken

Dank Produktivkraftentwicklung zur neuen Gesellschaft?

Illustration aus der Oya 8 zu meinem Artikel 'Eine Welt ohne Geld?' (zum Vergrößern klicken)Trägt jede Produktionsweise ihren eigenen Untergang in sich? Führten die inneren Widersprüche des Feudalismus dazu, dass der Kapitalismus entstand und ihn schließlich ersetzte? Und sorgen dementsprechend auch Entwicklungen innerhalb des Kapitalismus dafür, dass er sich selbst den Boden entzieht und zugleich den Weg für eine neue, zuvor noch nicht realisierte und realisierbare Produktionsweise bereitet?

In letzter Zeit war ich von einem solchen logischen Zusammenhang zwischen zeitlich aufeinanderfolgenden Produktionsweisen ausgegangen. Eine Reihe von Überlegungen, die vor allem durch Ellen Meiksins Woods Buch The Origin of Capitalism (2002) ausgelöst wurden, hat dazu geführt, dass ich diese Annahme nicht mehr plausibel finde.

Vollständigen Artikel lesen »

Kategorien: Arbeit & Freiheit, Praxis-Reflexionen, Theorie

10. März 2014, 08:38 Uhr   51 Kommentare

Artikel drucken

The Limits of P2P

world-and-us[Repost with permission (ask here) from a series of articles on P2P & Marxism: part 3, also read part 1 and part 2]

By Jonathan Clyne

In the previous parts of this article, peer-to-peer production was presented as a radical new way of organising production and different from other forms of collaboration. Instead of following the instructions of a top-down hierarchy working in a competitive environment, which is the norm in most businesses, people who felt passionately about a particular project got together on a voluntary basis to create something that was available for anybody who wishes to use it, as long as they did not turn it into private property. That is, it remains in the commons.

Vollständigen Artikel lesen »

Kategorien: Arbeit & Freiheit, Commons, English

13. September 2013, 06:43 Uhr   Kommentieren

Artikel drucken

How Does P2P Differ From Other Forms of Collaboration?

world-and-us[Repost with permission (ask here) from a series of articles on P2P & Marxism: part 2, read part 1 here]

By Jonathan Clyne

Collaboration has existed before P2P production and many different forms continue to exist side by side with it. It could therefore be easy to dismiss P2P as nothing new under the sun. Yet that would be a mistake. Several things make P2P unique. In order to understand that it is worth comparing with other forms of collaboration.

The most common form of collaboration, outside the private sphere, exists at any workplace. Simply in order to get the work done people must collaborate. Superficially, it would be easy to identify the difference between P2P and other collaboration on the work place by saying that collaboration at a workplace is based upon bosses deciding and ‘creating’ a team. Formally speaking that is true, but in practice, collaboration at most workplaces is, like P2P, more of a bottom up collaboration.
Vollständigen Artikel lesen »

Kategorien: Arbeit & Freiheit, Commons, English

23. August 2013, 09:38 Uhr   1 Kommentar