Auf der Suche nach dem Neuen im Alten
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Some notes on value and crisis

On the newly created demonetization.it mailing list (see demonetize.it), a hot debate on money and value started. As it went along, I thought it would be helpful to differentiate separate notions of value. This might refine our understanding of both the crisis and the way out of it: demonetization. The linguistic field of value as it appears in everyday language could be differentiated into four distinct concepts which are interrelated:

1. value
2. exchange value
3. use value
4. price

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Kategorien: English, Theorie

1. März 2011, 08:29 Uhr   4 Kommentare

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Entwertung konkret – 60 Milliarden Dollar pro Jahr

Na, wenn das mal nicht ein konkreter Beleg für die Entwertungsfunktion Freier Software ist! Laut der Studie »Trends in Open Source« der Standish Group International entscheiden sich zunehmend mehr Unternehmer und andere Nutzer für »Open Source Software«. Diese sei funktional gleichwertig und ersetze preisbehaftete proprietäre Software, was eben bei jenen Herstellern zu Einnahmeverlusten von 60 Milliarden Dollar pro Jahr führe. Freie Software sei die ultimative disruptive Technologie. [via]

Nun wird die Schätzung mit dem dicken Daumen erfolgt sein, aber in der Tendenz haut das völlig hin. Ökonomisch bedeutet commons-basierte Produktion eine Entwertung des entsprechenden proprietären Gegenstücks — auskooperieren par excellance. Da hilft auch kein Jammern, die Studie würde bloß »Stimmungsmache« betreiben. Der »disruptive« Trend ist nicht aufzuhalten — Zeit, sich etwas neues jenseits von Arbeit, Ware, Markt und Geld zu überlegen.

Zur Beruhigung erregter Gemüter: Von der Entwertung noch nicht betroffen ist die Studie selbst, sie kostet 1000 Dollar ;-)

Kategorien: Freie Software, Reichtum & Knappheit

22. April 2008, 22:25 Uhr   13 Kommentare

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Reden über Wert und Preis

Netter Dialog auf dem re:publica-Panel »Die Zukunft der Social Networks« [via]:

Tim Pritlove: “Was ist die StudiVZ-Datenbank denn jetzt wert?”

Michael Brehm: “Nichts.”

Tim: “Ich gebe Ihnen 50 Euro.”

Tja, leider könnte der Preis dennoch bei einigen Milliönchen liegen, was man allerdings nur versteht, wenn man zwischen »Wert« und »Preis« unterscheiden kann. Ich unterstelle allerdings nicht, dass Michael Brehm das kann, nur weil er zufällig mit dem Wert von Null richtig liegt. Allerdings war Tim auch ein wenig neben der Spur, so dass er den Panelisten außer »PR-Blabla« wirklich nicht viel aus der Nase ziehen konnte. Außer dem Zitat ;-)

Kategorien: Soziale Netzwerke

11. April 2008, 15:28 Uhr   6 Kommentare