Freiheit vor Ort: Handbuch kommunale Netzpolitik
Vier Jahr nach Erscheinen von »Freie Netze. Freies Wissen« erscheint mit “Freiheit vor Ort: Handbuch kommunale Netzpolitik” (2011, Open Source Press) ein Upgrade, das die Erfahrungen nach dem ersten Buch ausbaut und verallgemeinert. Fünf der ursprünglichen Kapitel wurden aktualisiert bzw. teilweise grundlegend überarbeitet und mit drei neu verfassten Kapiteln zu Öffentlichem Raum im Netz, dem Web als Kompetenz- und Forschungsfeld und Open Goverment Data sowie insgesamt elf neuen Interviews ergänzt. Ebenfalls finden sich wieder konkrete Projektvorschläge zur Umsetzung auf kommunaler Ebene im Buch. Das Buch gibt’s zu kaufen und ist auch als eBook (PDF) unter einer Creative-Commons-Lizenz erschienen. [via]
Kategorien: Commons, Freie Inhalte, Freie Software, Medientipp, Praxis-Reflexionen
12. April 2011, 07:44 Uhr 1 Kommentar
James Quilligan über »open access«
Die nachfolgende Übersetzung eines Beitrages von James Quilligan aus der Commoning-Mailingliste schließt nahtlos an meinen ersten Bericht an und problematisiert den Begriff der »Offenheit« generell (vgl. dazu auch den Beitrag von Silke auf englisch).
James Quilligan:
Kategorien: Commons, Feindbeobachtung, Theorie
10. Januar 2011, 07:36 Uhr 1 Kommentar
»Auf dem Weg Richtung Wissenskommunismus«
… so lautet der Titel der Thesen der Redaktion des »prager frühling«, die wir nachstehend mit freundlicher Erlaubnis der Redaktion reposten (explizit unter keimform.de-Gemeinfreiheit). Hier können sie diskutiert werden.
Der Titel klingt ja ganz schön forsch. Halten die Thesen aber, was der Titel verspricht?
Was ist eure Meinung dazu?
Lest dazu auch »com.munismus.komm! Patente Sachen über Wissen, Arbeit und Eigentum«.
Hier nun die »Thesen der prager-frühling-Redaktion«. Vollständigen Artikel lesen »
Kategorien: Commons, Eigentumsfragen, Freie Inhalte, Theorie
28. Oktober 2010, 07:52 Uhr 4 Kommentare
Ein Beitrag zur Commons-Debatte
Ich möchte gerne die Frage nach der Definition von Commons aus dem Beitrag im CommonsBlog „Revolution ist nicht für Gemeingüter kämpfen, sondern durch sie“ wieder aufnehmen, also die Frage, dass Commons immer eine CPR (Common Pool Ressource) brauchen, eine Community, das Commoning, Regeln oder was auch immer und schließlich Produkte das Endergebnis dieses Prozesses sind.
Kategorien: Commons, Eigentumsfragen, Praxis-Reflexionen
19. Mai 2010, 10:17 Uhr 7 Kommentare
Gründung des deutschen Zweiges der Open Knowledge Foundation (OKFN)
Am 6. Mai 2010 werden wir, im Rahmen des Leipziger Semantic Web Tages, mit einer feierlichen Gründungszeremonie den deutschen Zweiges der Open Knowledge Foundation ins Leben rufen. Dazu möchte ich Sie herzlich einladen.
Die Open Knowledge Foundation (OKFN) ist eine internationale, gemeinnützige Nichtregierungsorganisation die sich seit ihrem Bestehen 2004 für den freien und uneingeschränkten Zugang zu ‘offenem‘ Wissen im digitalen Zeitalter einsetzt. Mit der Gründung des deutschen Zweiges der OKFN möchten wir hierzulande Projekte und Veranstaltungen zu Open Knowledge, Open Access, Open Data und Open Government in enger Zusammenarbeit mit dem Open Data Network und anderen Organisationen und Institutionen initiieren und fördern, die sich für die Offenheit unserer Wissensgesellschaft einsetzen.
Kategorien: Commons, Freie Inhalte, Termine
2. Mai 2010, 17:46 Uhr 3 Kommentare
Mit Hilfe von Computern den Kapitalismus ablösen
Stefan Merten, Maintainer des Oekonux-Netzwerkes, wurde im Rahmen der Tour de Lorraine 2010 von Marina Bolzli interviewt [Repost aus der Oekonux-Liste].
Abstract: So wie die mechanischen Erfindungen der Aufklärung Voraussetzung für die Entwicklung des Kapitalismus waren, so ist die Entwicklung von Computern Voraussetzung für das neue System”, sagt Stefan Merten, Betreiber der virtuellen Plattform Oekonux, die sich der wissenschaftlichen Bearbeitung des Themas verschrieben hat. Das neue System heisst Peer Production und soll dereinst den Kapitalismus ablösen.
Kategorien: Freie Software, Theorie
24. Januar 2010, 22:07 Uhr 54 Kommentare
Licht und Schatten — neun Blickwinkel der Kollaboration
1. Wenn wir an Arbeit und Produktion denken, sehen wir Peers, die Dateien verteilen, Beiträge zu Projekten leisten, auf Anstöße reagieren. Wir ärgern uns über die Ausbeutung der Arbeitenden und die Kapitalisierung der Arbeit.
2. Wenn wir an Eigentum und Besitz denken, sehen wir die genutzten, gepflegten und geschützten Gemeingüter. Wir ärgern uns über jeden Übergriff auf und die Einfriedung oder Privatisierung der Gemeingüter.
Kategorien: Commons, Eigentumsfragen, Soziale Netzwerke
4. Januar 2010, 07:57 Uhr Kommentieren
Manifesto »Strengthen the Commons – Now!«
The following manifesto is the result of a one and a half year process, where dozens of participants from politics, unions, sciences, the free culture and software movement, the environmental movement, economy as well as from art and culture discussed about commons and the relevance for humankind. It was developed in the context of the Interdisciplinary political salons of the Heinrich Böll Foundation‘s „Time for commons“.
Below, the entire text of the manifesto is documented, which is also available as a nicely layouted PDF (4 pages) at Commonsblog. Vollständigen Artikel lesen »
Kategorien: Commons, English, Freie Inhalte
27. Dezember 2009, 13:17 Uhr 2 Kommentare
Manifest »Gemeingüter stärken. Jetzt!«

Das folgende Manifest ist Ergebnis eines anderthalbjährigen Prozesses, in dem sich Dutzende von Beteiligten aus Politik, Gewerkschaften, Wissenschaft, der Freien-Kultur- und -Software-Bewegung, der Umweltbewegung, der Wirtschaft sowie Kunst und Kultur mit den Gemeingütern und ihrer Bedeutung für die Menschheit auseinandergesetzt haben. Es ist im Rahmen des Interdisziplinären Politischen Salon »Zeit für Allmende« entstanden, der an der Heinrich-Böll-Stiftung angesiedelt war.
Auch das im Frühjahr verabschiedete »Manifest zur Wiedergewinnung der Gemeingüter« des Weltsozialforum macht sich für die Gemeingüter stark. Das Potsdamer Gemeingütermanifest geht darüber hinaus, indem es detaillierter und meiner Meinung nach sehr prägnant herausarbeitet
- warum Gemeingüter gerade in Krisenzeiten einerseits besonders wichtig und andererseits besonders bedroht sind,
- wie vielfältig die gemeingüterorientierten Communities und Bewegungen sind – und wie viel sie doch gemeinsam haben,
- was Gemeingüter ausmacht und wie eine gemeingütergerechte Gesellschaft aussehen könnte.
Kategorien: Commons, Freie Inhalte
9. Juli 2009, 10:01 Uhr 7 Kommentare
Urheberrecht mit links
Am 15. Mai fragte sich die Linksfraktion, wem eigentlich das Wissen gehört und holte sich etliche Gäste und rund 60 Besucher_innen zur Hilfe. Auf den Panelen Weltwirtschaft, Wissenschaft, Kultur, Internet und Abschluss wurde eine breite Palette von Themen angerissen — mehr Zeit war nicht.
Die Veranstaltung war — soweit ich sie mitbekam (bis 16:00) — mäßig interessant. Gut, wie immer, war Volker Grassmuck mit seiner Keynote, der nochmal klar darstellte, dass die alten Zeiten vorbei und alle Rückdrehversuche der digitalen Revolution (Raubkopierer-Propaganda, DRM etc.) zum Scheitern verurteilt sind. Es sprach sich für einen »digitalen Frühjahrsputz im Urheberrecht« aus. Sein Lieblingskind, die Kulturflatrate, durchzog im Folgenden die Veranstaltung.
Kategorien: Eigentumsfragen
18. Mai 2009, 14:04 Uhr 4 Kommentare
