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Commons-Diskurs: Konflikte in der Peer-Commons-Gesellschaft

commons-jvmus-200Eine siebenteilige Serie mit Fragen an den Artikel Grundrisse einer freien Gesellschaft. Bisher erschienen: Freie Gesellschaft, Individuum und Gesellschaft.

3. Konflikte in der Peer-Commons-Gesellschaft

Frage: Auch in einer nicht-kapitalistischen Gesellschaft wird es mannigfaltige Konflikte zwischen unterschiedlichen Interessengruppen geben. Siehst Du das ähnlich? Mit welchen Mechanismen werden dann diese Interessenkonflikte gelöst? Gibt es real existierende Ansätze, Beispiele für fruchtbare Wege der Konfliktbearbeitung?

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Kategorien: Commons, Theorie

27. September 2016, 07:17 Uhr   60 Kommentare

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Commons-Diskurs: Freie Gesellschaft

Kategorien: Commons, Theorie

12. September 2016, 11:43 Uhr   14 Kommentare

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10 Prinzipien des Übergangs

Brückenbau in Berlin-MoabitImmer mehr Menschen wollen eine commonsbasierte Wirtschaftsweise, die uns von den Zwängen des Markts befreit. Freie Software, Freie Kultur, Wikipedia, Freie Hardware und und und: Beispiele für erfolgreiche Commons-Projekte gibt es viele, und täglich werden es mehr. Die commonsbasierte Produktionsweise existiert also schon, bildet aber bisher eine kleine Minderheit der gesamten Ökonomie. Unter welchen Umständen kann sie weiter wachsen? Vollständigen Artikel lesen »

Kategorien: Commons, Freie Hardware, Praxis-Reflexionen, Theorie

26. Oktober 2015, 06:14 Uhr   12 Kommentare

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Elemente einer künftigen Ethik: Auch die Mehrheit kann nicht alle binden

Ein Logo für die Menschenrechte (von Predrag Stakić, frei verwendbar, Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:HumanRightsLogo.svg)(Voriger Artikel: Die Natur gehört allen und niemandem)

In den westlichen Gesellschaften gilt heute die Demokratie als der allgemein empfehlenswerte Modus der gesellschaftlichen Entscheidungsfindung. Demokratie bedeutet, dass – zumindest in der Theorie – alle getroffenen Entscheidungen dem Willen der Mehrheit entsprechen. Nicht mehr als akzeptabel gilt es, dass ein Einzelner (Monarchie, Diktatur) oder eine Gruppe von Personen (Oligarchie) für alle bindende Entscheidungen treffen, ohne durch die Mehrheit legitimiert zu sein.

Dass der Wille der Mehrheit (über 50% der Personen, die ihre Meinung äußern) für alle verbindlich ist, wird dagegen weitgehend unhinterfragt akzeptiert. Allerdings nur generell, keineswegs in jedem Einzelfall. Vollständigen Artikel lesen »

Kategorien: Arbeit & Freiheit, Theorie

1. März 2015, 07:51 Uhr   4 Kommentare

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Free Sources or Why Production No Longer Worries Us (Part 2)

Cover of the book containing the German version of this text[Part 1 / Diesen Artikel gibt es auch auf Deutsch.]

Meshes and Routes

Re/production used to be a burden which kept countless people busy for most of their lives. No longer. It has become a relatively easy and mostly pleasant affair, not least because of our reliance on mesh networks. Decentralized mesh networks allow everyone to participate. They are organized in ways that avoid asymmetric dependencies and ensure that nobody can acquire a specifically privileged position.

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Kategorien: Arbeit & Freiheit, Commons, English, Theorie

22. Oktober 2013, 03:20 Uhr   2 Kommentare

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Freie Quellen oder wie die Produktion zur Nebensache wurde (Teil 2)

Titelbild „Etwas fehlt“[Teil 1 / This article is also available in English.]

Maschen und Trassen

Dass die Re/produktion von einer Belastung, der zahllose Menschen einen Großteil ihres Lebens widmen mussten, heute zur relativ mühelosen und meist eher angenehmen Angelegenheit geworden ist, hat auch damit zu tun, dass wir wo möglich auf Maschennetze setzen. Maschennetze (mesh networks) sind dezentrale Netzwerke, die allen die Teilhabe ermöglichen und so organisiert sind, dass niemand in einseitige Abhängigkeit gerät und sich niemand eine besonders privilegierte Position verschaffen kann.

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Kategorien: Arbeit & Freiheit, Commons, Theorie

10. April 2013, 07:25 Uhr   14 Kommentare

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Post-Kapitalistische Landwirtschaft und Commons

Die WirtschaftsnobelpreiWork16.sizedsträger*In Elinor Ostrom hat in ihren langjährigen Forschungen zu Commons sieben Regeln gefunden, die ein funktionierendes Commoning ausmachen. An dieser Stelle möchte ich an Hand dieser Kriterien unser Projekt einer post-kapitalistischen Landwirtschaft reflektieren. Als Common gelten in diesem Fall der Boden und die darauf produzierten Lebensmittel. Als Commoning die Gemeinschaft aus Gärtner*Innen-Kollektiv und Unterstützer*Innen-Kreis.

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Kategorien: Commons, Praxis-Reflexionen, Soziale Netzwerke

3. März 2013, 07:00 Uhr   Kommentieren

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„Post-Kapitalistische“ oder „Nicht-Kommerzielle“ Landwirtschaft?

Nicht-Kommerzielle KartoffelernteIm Umfeld der Projektwerkstatt auf Gegenseitig (PAG) trifft sich regelmäßig ein Kreis von Menschen aus verschiedene Projekte die sich dem nicht ganz klar definierten Konzept der „Nicht-Kommerzialität“ (NK) verbunden fühlen und sich auf diesen Treffen vernetzen und austauschen. Eins der bekanntesten Projekte aus diesem Umfeld ist wohl die „Nicht-Kommerzielle Landwirtschaft“ wie sie auf dem Karlshof bei Berlin von einer Hofgruppe und nach deren Scheitern von einer freien Assoziation von Menschen aus dem Karlshof-Umfeld organisiert wurde. Die Unterschiede diese Praxis zur vielfältig umgesetzten Community Supported Agriculture (CSA) bzw. Solidarischen Landwirtschaft werden dort immer wieder kontrovers diskutiert. Bei mir als Mitglied der CSA Freudenthal, einem solchen post-kapitalistischen Landwirtschafts-Experiment, regen diese kritischen Diskussionen immer wieder die Reflektion über das eigene Projekt an. Einige Aspekte dieser Kritik an unserem Projekt und meine Entgegnungen seien hier skizziert.

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Kategorien: Arbeit & Freiheit, Commons, Praxis-Reflexionen, Soziale Netzwerke

27. Februar 2013, 07:00 Uhr   3 Kommentare

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Diskursfigur 7: Jenseits der Exklusion

Das ist Teil 7 einer Serie wöchentlich erscheinender Artikel, deren englische Fassung im Journal of Peer Production erscheinen soll. In den Artikeln versuche ich zehn Diskursfiguren zu beschreiben, wie sie im Oekonux-Projekt in über zehn Jahren der Analyse Freier Software und commons-basierter Peer-Produktion entwickelt wurden. Mehr zum Hintergrund im einleitenden Teil. Bisher erschienene Teile: 1, 2, 3, 4, 5, 6.

Diskursfigur 7: Jenseits der Exklusion

[English]

Eine der basalen Spaltungen, die der Kapitalismus erzeugt, ist die zwischen denen, die drinnen sind, und denen, die es nicht sind. Vollständigen Artikel lesen »

Kategorien: Freie Software, Theorie

9. Mai 2012, 07:30 Uhr   3 Kommentare

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Aus der Dreckige-Wäsche-Kiste

Manchmal scheitern Projekte kaum dass sie angefangen haben. Zum Beispiel das Oekonux-Spinoff-Projekt und Online-Journal Critical Studies in Peer Production (CSPP). Es sollte ein wissenschaftliches Open-Access-Journal werden. Das Peer-Review sollte transparent ablaufen, eine öffentliche Mailingliste sollte der Ort sein, an dem organisatorische Fragen geregelt werden. Mit anderen Worten: Die Prinzipien der Peer-Produktion sollten auch für das Journal selbst gelten. Klingt logisch.

Im Streit darüber, was »offen« tatsächlich heißt, ist das Projekt gescheitert.

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Kategorien: Commons, Lernen

28. Februar 2012, 07:50 Uhr   4 Kommentare