Auf der Suche nach dem Neuen im Alten
Artikel drucken

Producir sin dinero y coerción

¿Otros mundos posibles?[Deutsche Version]

El texto que sigue es mi ponencia para la conferencia “¿Otros mundos posibles?” que tuvo lugar en Medellín (Colombia) en mayo del corriente. Todas las ponencias de la conferencia se van a publicar en una antología
de la Fundación Rosa Luxemburgo, en alemán y español.

La “producción entre pares basada en bienes comunes” (commons-based peer production)

Traducción: Raul Celik; redacción: Laura Rojas

Imaginémonos un mundo en donde la producción y la reproducción se basan en las necesidades de todos y son organizadas por personas libres que se reparten voluntariamente las actividades necesarias. Esta sociedad llamo commonism (deducido de commons, en español bienes comunes), considerando que los bienes comunes, jugarán un rol importante en ella.

Ahora se podrá objetar que tal sociedad será imposible porque todavía no ha existido o porque contradice a la naturaleza del ser humano. Pero del que una sociedad de este carácter todavía no haya existido, no se puede deducir que sea imposible. De igual manera, los argumentos sobre la “naturaleza del ser humano” desconocen que no solo los seres humanos hacen la sociedad sino que, a la inversa, los seres humanos también son influenciados y marcados por la sociedad. Es decir, los cambios de las estructuras también cambian el comportamiento de las personas.

Vollständigen Artikel lesen »

Kategorien: Arbeit & Freiheit, Commons, Theorie

20. Juli 2011, 08:04 Uhr   1 Kommentar

Artikel drucken

Produzieren ohne Geld und Zwang

¿Otros mundos posibles?[Versión en español]

Dieser Text ist mein Beitrag für die Konferenz „Andere mögliche Welten?“ (¿Otros mundos posibles?), die im Mai in Medellín (Kolumbien) stattfand. Alle Beiträge der Konferenz werden in einem Sammelband der Rosa-Luxemburg-Stiftung erscheinen, der Ende des Jahres in deutscher sowie in spanischer Sprache veröffentlicht werden soll.

Die Bewegung zum Commonismus

Stellen wir uns eine Welt vor, in der Produktion und Reproduktion bedürfnisorientiert zum Wohle aller stattfinden, organisiert von Menschen, die sich niemandem unterordnen müssen und sich freiwillig in die erforderlichen Tätigkeiten teilen. Ich nenne eine solche Gesellschaft Commonismus, weil ich glaube, dass darin die Commons, die Gemeingüter, eine wichtige Rolle spielen werden.

Man mag einwenden, dass eine solche Gesellschaft unmöglich sei, weil es sie noch nicht gab oder weil sie der Natur des Menschen widerspreche. Doch daraus, dass es etwas noch nicht gab, kann man nicht schließen, dass es unmöglich ist; und Argumente zur „Natur des Menschen“ übersehen, dass die Menschen nicht nur die Gesellschaft machen, sondern umgekehrt auch durch die Gesellschaft beeinflusst und geprägt werden. Ändern sich die Strukturen, ändert sich auch das Verhalten der Menschen.

Vollständigen Artikel lesen »

Kategorien: Commons, Freie Software, Termine

20. Juli 2011, 07:59 Uhr   26 Kommentare

Artikel drucken

Kongress-Wochenende: Wachstumskritik und Marx

Gleich zwei Kongresse bzw. Konferenzen locken vom 20. bis 22 Mai 2011 nach Berlin. Zunächst ist da der Attac-Kongress »Jenseits des Wachstums?!« in der Technischen Universität Berlin, und dann die Internationale Konferenz »Re-Thinking Marx« in der Humboldt Universität Berlin. Aus Platzspar-Gründen habe ich mal beide Logos kombiniert. Ergibt das Sinn? Hätte Marx sich einen wachstumsgebremsten Kapitalismus vorstellen können?

[Update] Einen hab ich noch: Wer’s eher traditionell mag — Klassenkampf und Pulverdampf — geht über Himmelfahrt (2.-5- Juni) zum Kongress »Marx Is Muss«.

Kategorien: Termine

11. Mai 2011, 06:39 Uhr   15 Kommentare

Artikel drucken

On the End of Money

[Es gibt auch eine deutschsprache Version des Artikels]

Franz Hörmann, professor at University of Economics in Vienna, has rocked the boat with his theses on the breakdown of the monetary system [1|2|3|4, in german]. The breakdown shall happen this year. And then? WienTV made an interview with Hörmann after a screening of the new movie Zeitgeist Moving Forward (with english subtitles):

What should one think about this?

Vollständigen Artikel lesen »

Kategorien: English, Reichtum & Knappheit, Theorie

27. April 2011, 08:34 Uhr   3 Kommentare

Artikel drucken

Vom Ende des Geldes

[There is also an english version of this article]

Franz Hörmann, Professor an der Wirtschaftsuni Wien, hat mit seinen Thesen vom Zusammenbruch des Währungssystems schon einigen Staub aufgewirbelt. Dieses Jahr soll’s passieren. Und dann? WienTV hat ein Interview mit Hörmann gemacht (im Anschluss an eine Veranstaltung zum Zeitgeist-Film Moving Forward):

Was ist davon zu halten?

Vollständigen Artikel lesen »

Kategorien: Reichtum & Knappheit, Theorie

18. April 2011, 07:30 Uhr   4 Kommentare

Artikel drucken

Das gute Leben produzieren

Streifzüge Nr. 51 (zum Vergrößern klicken)[aus: Streifzüge Nr. 51]

Wenn wir über das gute Leben nachdenken, stellen wir uns ein Leben in Fülle vor – wo niemand Not leiden muss, wo es genug für alle gibt und jede/r seine oder ihre Bedürfnisse befriedigen kann. Aber geht das überhaupt? Scheitert die Möglichkeit eines Lebens in Fülle nicht zwangsläufig an der Endlichkeit der Erde? Und wo soll die Fülle herkommen? Kommt nicht vor den Freuden des Konsums die Mühsal des Produzierens, vor dem angenehmen „Reich der Freiheit“ das weniger erfreuliche „Reich der Notwendigkeit“? Um diese zwei Herausforderungen für die Vision eines guten Lebens für alle soll es im Folgenden gehen.

Vollständigen Artikel lesen »

Kategorien: Arbeit & Freiheit, Commons, Theorie

9. April 2011, 09:37 Uhr   7 Kommentare

Artikel drucken

Elinor Ostrom vs. Karl Marx

Retten die „Commons“ die Welt oder müssen sie selber gerettet werden? Eine Kritik zur Idee der ökologischen Allmenden

von Nikolaus Weihe und Conrad Kunze

Dieser Artikel war ursprünglich für die Veröffentlichung im Studentischen Soziologiemagazin gedacht, das ihn jedoch als „zu ideologisch“ ablehnte.

Elinor Ostrom erhielt im Jahr 2009 den Wirtschaftsnobelpreis für ihr empirisches und theoretisches Werk zu Allmenden, sprich Gemeingütern, im Englischen commons genannt. Wer im Kapital Band II nachschlägt, findet einige Gedanken von Marx zu den „enclosures“. Dass Marx das Gegenteil von Ostrom schreibt ist dabei keine Überraschung, bietet aber einen Standpunkt, von dem sich argumentieren lässt.

Vollständigen Artikel lesen »

Kategorien: Commons, Theorie

3. April 2011, 17:07 Uhr   20 Kommentare

Artikel drucken

Wie es den Kapitalismus zum Commonismus treibt

Neues Deutschland[Dieser Artikel ist in der heutigen Ausgabe des Neuen Deutschlands unter dem (vom der Redaktion veränderten) Titel „Vorwärts zum Commonismus“ erschienen.]

Stellen wir uns eine Welt vor, in der Produktion und Reproduktion bedürfnisorientiert zum Wohle aller stattfinden, organisiert von Menschen, die sich niemandem unterordnen müssen und sich freiwillig in die erforderlichen Tätigkeiten teilen. Ich nenne eine solche Gesellschaft Commonismus, weil ich glaube, dass darin die Commons, die Gemeingüter, eine wichtige Rolle spielen werden.

Man mag einwenden, dass eine solche Gesellschaft unmöglich ist, weil es sie noch nicht gab und weil sie der Natur des Menschen widerspricht. Doch daraus, dass es etwas noch nicht gab, kann man nicht schließen, dass es unmöglich ist; und Argumente zur „Natur des Menschen“ übersehen, dass die Menschen nicht nur die Gesellschaft machen, sondern umgekehrt auch durch die Gesellschaft beeinflusst und geprägt werden. Ändern sich die Strukturen, ändert sich auch das Verhalten der Menschen.

Der Commonismus bliebe allerdings eine abstrakte Idee, wenn er nicht das Zeug hätte, aus der heutigen Gesellschaft, dem Kapitalismus, heraus zu entstehen. Karl Marx sagte dazu, dass „die materiellen Existenzbedingungen“ neuer Produktionsverhältnisse „im Schoß der alten Gesellschaft selbst ausgebrütet“ werden müssen.

Vollständigen Artikel lesen »

Kategorien: Arbeit & Freiheit, Commons, Theorie

5. März 2011, 16:15 Uhr   27 Kommentare

Artikel drucken

Some notes on value and crisis

On the newly created demonetization.it mailing list (see demonetize.it), a hot debate on money and value started. As it went along, I thought it would be helpful to differentiate separate notions of value. This might refine our understanding of both the crisis and the way out of it: demonetization. The linguistic field of value as it appears in everyday language could be differentiated into four distinct concepts which are interrelated:

1. value
2. exchange value
3. use value
4. price

Vollständigen Artikel lesen »

Kategorien: English, Theorie

1. März 2011, 08:29 Uhr   4 Kommentare

Artikel drucken

Commonstheorie und Perspektiven des Widerstands

Hier der Slidecast (Folien+Audio) meines Vortrags an der Uni Göttingen auf Einladung der Studierendenorganisation Linke.SDS.

[Update] Download-Links: Präsentation (ODP | PDF) und Audio (OGG | MP3)

Kategorien: Commons, Eigentumsfragen, Theorie

1. Dezember 2010, 06:52 Uhr   17 Kommentare