Auf der Suche nach dem Neuen im Alten
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Commodities — Designed for the Dump

Capitalism — designed for the dump ;-)

[via]

Kategorien: English, Feindbeobachtung, Praxis-Reflexionen

28. Februar 2011, 07:29 Uhr   9 Kommentare

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Die Renaissance der Gemeingüter

INKOTA-Brief 153INKOTA ist ein entwicklungspolitisches Netzwerk, das seine Wurzeln als ökumenischer Arbeitskreis in der DDR-Kirche hat. Das Dossier des aktuellen INKOTA-Briefs Nr. 153 befasst sich mit der »Renaissance der Gemeingüter«.

Im folgenden stelle ich ganz kurz die Inhalte der zahlreichen und inhaltlich vielfältigen Artikel vor. Einige Artikel sind auch online verfügbar (vgl. die entsprechenden Links).

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Kategorien: Commons, Medientipp

9. Oktober 2010, 13:11 Uhr   12 Kommentare

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Manifesto »Strengthen the Commons – Now!«

Strenghen the Commons[Deutsche Fassung]

The following manifesto is the result of a one and a half year process, where dozens of participants from politics, unions, sciences, the free culture and software movement, the environmental movement, economy as well as from art and culture discussed about commons and the relevance for humankind. It was developed in the context of the Interdisciplinary political salons of the Heinrich Böll Foundation‘s „Time for commons“.

Below, the entire text of the manifesto is documented, which is also available as a nicely layouted PDF (4 pages) at Commonsblog. Vollständigen Artikel lesen »

Kategorien: Commons, English, Freie Inhalte

27. Dezember 2009, 13:17 Uhr   2 Kommentare

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Manifest »Gemeingüter stärken. Jetzt!«

Gemeingüter stärken

[English version]

Das folgende Manifest ist Ergebnis eines anderthalbjährigen Prozesses, in dem sich Dutzende von Beteiligten aus Politik, Gewerkschaften, Wissenschaft, der Freien-Kultur- und -Software-Bewegung, der Umweltbewegung, der Wirtschaft sowie Kunst und Kultur mit den Gemeingütern und ihrer Bedeutung für die Menschheit auseinandergesetzt haben. Es ist im Rahmen des Interdisziplinären Politischen Salon »Zeit für Allmende« entstanden, der an der Heinrich-Böll-Stiftung angesiedelt war.

Auch das im Frühjahr verabschiedete »Manifest zur Wiedergewinnung der Gemeingüter« des Weltsozialforum macht sich für die Gemeingüter stark. Das Potsdamer Gemeingütermanifest geht darüber hinaus, indem es detaillierter und meiner Meinung nach sehr prägnant herausarbeitet

  • warum Gemeingüter gerade in Krisenzeiten einerseits besonders wichtig und andererseits besonders bedroht sind,
  • wie vielfältig die gemeingüterorientierten Communities und Bewegungen sind – und wie viel sie doch gemeinsam haben,
  • was Gemeingüter ausmacht und wie eine gemeingütergerechte Gesellschaft aussehen könnte.

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Kategorien: Commons, Freie Inhalte

9. Juli 2009, 10:01 Uhr   7 Kommentare

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Keine Commons in Vietnam

vietnamWas macht ein armes Land, das nicht länger arm bleiben will, dessen Bewohner ein Stück Reichtum erlangen wollen? Nach wie vor scheint es nur eine Option zu geben: die nachholende Entwicklung. Nachholende Entwicklung heißt nachholender Kapitalismus. Diesen Weg geht Vietnam. Es reproduziert das »westliche« Entwicklungsmodell — mit allen Konsequenzen. Dabei sind die Ausgangsbedingungen in Vietnam relativ günstig: politische Stabilität (CIA-certified), relative homogene Eigentumsverteilung und eine junge Bevölkerung.

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Kategorien: Commons, Reichtum & Knappheit

20. Juni 2009, 07:37 Uhr   6 Kommentare

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Manifest zur Wiedergewinnung der Gemeingüter

forum social mundial[Via CommonsBlog. English version]

Das Weltsozialforum 2009 in Belém do Pará, Brasilien, hat das nachfolgend dokumentierte Manifest beschlossen. Es soll Grundlage für eine globale Kampagne zur Verteidigung und Wiederaneignung der Gemeingüter werden. Die Unterzeichner des Aufrufs schlagen vor, folgende Plattformen zur Mitarbeit und Diskussion zu nutzen. benscomuns.org, bienscommuns.org, bienescomunes.org, commons-campaign.org, gemeingueter.org. Hier nun das …

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Kategorien: Commons

17. März 2009, 10:38 Uhr   4 Kommentare

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Irish Friends Vote NO For Me!

Irish Friends Vote NO For Me!

There are enough reasons to reject the EU treaty — militarism, surveillance state, and neoliberalism are only three keywords. But we can’t, because we are not allowed to vote. Only the Irish people can vote. Support them to vote NO for us!

Es gibt genug Gründe den EU-Vertrag abzulehnen — Militarismus, Überwachungsstaat und Neoliberalismus sind nur drei Stichworte. Aber wir können den Vertrag nicht ablehnen, da wir nicht abstimmen dürfen. Nur die irische Bevölkerung darf abstimmen. Unterstützt sie, um für uns mit NEIN zu stimmen!

Kategorien: English, Feindbeobachtung

9. Juni 2008, 13:29 Uhr   2 Kommentare

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Fab Labs

Hier noch einer dieser TED-Vorträge, das ist wirklich eine Fundgrube. Diesmal gehts um FAB-Labs. Eine geniale Erfindung des MIT. Fabbing als Soziales Projekt. Maschinen für 20000$ machen Produktion in Stückzahl 1 vor Ort möglich. Auch und gerade in der 3. Welt. Er sagt, wir befinden uns in der PDP-11-Ära der Personal Production. 8 Jährige in Ghana erfinden Dinge über die Leute im MIT ihre Dissertation schreiben, lauter solche Storys, sehr spannend.

Kategorien: Arbeit & Freiheit, Medientipp, Soziale Netzwerke

28. Dezember 2007, 22:23 Uhr   Kommentieren

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Die verblüffende Aktualität der Planwirtschaft

Gerade habe ich beim Sehen des The Story of Stuff (verkürzte Kritik, aber nett gemacht) zum wiederholten Male von dem Fakt gehört, dass inzwischen die Mehrzahl der 100 größten ökonomischen Entitäten nicht mehr Länder sind, sondern Konzerne. Mir wird dabei gerade klar, dass das auch bedeutet, dass die Planwirtschaft wieder im Kommen ist, bzw. nie wirklich verschwunden war. Sie wird halt jetzt nicht mehr in territorial begrenzten Ländern sondern in transnationalen Konzernen praktiziert. Tatsächlich wird der Kapitalismus in seiner ganzen expansiven Geschichte immer begleitet von solchen Phänomenen der “firm production”, wie es Christian in Anlehnung an Benkler in seinem Buch bezeichnet. Vom Merkantilismus über die British East India Company, die Kriegswirtschaft im ersten Weltkrieg bis hin zur United Fruit Company und eben den neuen transnationalen Konzernen finden sich immer solche Plan-Teile im angeblich auf der reinen Lehre des Marktes basierenden Kapitalismus. Kein Wunder, ist doch das Marktversagen notwendiger Teil des Marktes.

Für mich kann das nur heissen, dass offensichtlich Plan und Markt zwei Seiten der selben Wert-Medaillie sind und wir erst mit Abschaffung beider und Einführung der Peer-Ökonomie in immer mehr Bereichen weiterkommen zu einer menschlichen Wirtschaftsweise.

Kategorien: Theorie

27. Dezember 2007, 11:37 Uhr   1 Kommentar

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Der Medico-Hack

Medico-LogoWir berichteten ja bereits über die Probleme mit Patenten auf Medikamente. Medico International hat nun eine ziemlich brilliante Idee, wie ich finde: Zusammen mit ihrer Partnerorganisation in Bangladesh wollen sie dort eine Fabrik für HIV/AIDS-Medikamente aufbauen, die in ein paar Jahren in der Lage sein soll, Tausende von Menschen vor allem in Afrika mit Generika zu versorgen. Der Clou bei der Sache: Das TRIPS-Abkommen sieht noch bis 2018 eine Ausnahme für die ärmsten Länder (least developed countries) vor, Generika zu produzieren und auch in andere arme Länder zu exportieren. Wenn diese Versorgung dann 2018 steht und Millionen von Menschenleben ganz konkret davon abhängen, wird es sehr schwer sein diese Ausnahmeregelung nicht zu verlängern. Ein brillianter Hack, der Menschenleben rettet, wie ich finde.

Kategorien: Eigentumsfragen, Reichtum & Knappheit

6. August 2007, 22:56 Uhr   1 Kommentar