Auf der Suche nach dem Neuen im Alten
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Kritisches zur Dunbar-Hürde

Die Dunbar-Hürde taucht immer wieder als Argument gegen die Möglichkeit einer geldfreien Vergesellschaftung auf. Was hat es damit auf sich?

Die Dunbar-Hürde wurde von Christian Siefkes eingeführt (nachzulesen zum Beispiel hier). Er bezieht sich dabei auf Robin Dunbar, nach dem die sogenannte Dunbar-Zahl benannt wurde. Wikipedia definiert sie so: Vollständigen Artikel lesen »

Kategorien: Theorie

8. August 2017, 13:45 Uhr   34 Kommentare

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Schuld/en

Streifzuege 69[Kolumne Immaterial World in der Wiener Zeitschrift Streifzüge]

Die Diskussion um transkapitalistische Veränderungen ist durchzogen von anthropologischen Annahmen. Zu diesen gehört, dass tätigkeitsteilige Gesellschaften – also alle – notwendig soziale Verpflichtungen hervorbringen, die sich als „Schulden“ ausdrücken: Tut jemand etwas für mich, stehe ich in seiner oder ihrer Schuld. Solche „Schulden“ werden mit Geld operabel. So kommt die Frage auf, ob mit postmonetären Verhältnissen auch soziale Verpflichtungen obsolet werden oder ob diese gar überhistorischen Charakter besitzen und sich als soziale Schuldverhältnisse Ausdrucksformen suchen, die am Ende doch wieder bei Geld landen.

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Kategorien: Commons, Theorie

20. März 2017, 07:34 Uhr   4 Kommentare

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Vermittlung

Streifzuege 68[Kolumne Immaterial World in der Wiener Zeitschrift Streifzüge]

Vermittlung verbindet Unterschiedenes. Die Pole des Unterschiedenen sind Pole des Gleichen. Sonst wären sie Getrennte. Unterscheiden heißt somit, den Zusammenhang des Unterschiedenen als Vermittlung zu begreifen, Trennen heißt ihn aufzulösen. Manchmal ist die Trennung jedoch nur Schein dessen, was eigentlich nur unterschieden ist, also zusammengehört oder identisch ist. Das will ich am Beispiel von Individuum und Gesellschaft zeigen.

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Kategorien: Commons, Theorie

7. Dezember 2016, 12:34 Uhr   Kommentieren

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Von der Wertkritik zum Commonismus

Kategorien: Commons, Theorie

2. November 2016, 07:03 Uhr   Kommentieren

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Commons-Diskurs: Freie Gesellschaft

Kategorien: Commons, Theorie

12. September 2016, 11:43 Uhr   14 Kommentare

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Commons: Ausblick

Logo des Commons-Instituts[Bisher erschienen: Einleitung, Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4]

Gemeinsam auf dem Weg in eine postkapitalistische Welt: emanzipatorisch, bedürfnisorientiert, ressourcenschonend und ohne Wachstumszwang

Eine Transformationsperspektive, die den Weg in eine Commons-Gesellschaft vordenkt, wird als Keimform-Ansatz beschrieben (vgl. Meretz 2014b). Diese Perspektive bildet insbesondere im deutschsprachigen Raum einen wichtigen Bezugspunkt. Vollständigen Artikel lesen »

Kategorien: Commons, Praxis-Reflexionen, Theorie

6. August 2016, 06:44 Uhr   Kommentieren

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Presentation »From Commons to Commonism?«

Before traveling through the Baltics, I gave a presentation in a squatted house in Helsinki, Finland, called »Makamik«, on the question on if and how the Commons can be generalized up to the societal level. The answer in short: Yes. In order to make this thinkable we need some very well developed notions, and the talk is about that. Here are the Slides (PDF, ODP) and the audio files taken by Kalle from Kosmas TV (OGG, MP3) — thanks a lot!

 

Kategorien: Commons, English, Theorie

17. September 2015, 14:19 Uhr   Kommentieren

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Elemente einer künftigen Ethik: Keine Ausnutzung von Zwangslagen

Ein Holzschnitt von Albrecht Dürer stellt den bis heute strafbaren "Wucher" dar (gemeinfrei, Quelle: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:UsuryDurer.jpg)(Voriger Artikel: Vorüberlegungen zu einer künftigen Ethik)

Nach den allgemeinen Vorüberlegungen wird es nun um die Frage gehen, welche ethischen Überzeugungen in einer peercommonistischen Gesellschaft verbreitet sein dürften. Dabei wird es wohl nicht zu einen absoluten Bruch mit der heutigen (bürgerlich-kapitalistisch) Ethik kommen, sondern vielmehr zu deren „Aufhebung“ im Hegel’schen Sinne. Bestimmte Elemente werden auf eine höhere Ebene „gehoben“, also konsequent weiter ausgebaut, wo die heutige aus Sicht der künftigen Ethik inkonsequent ist. Manche aus künftiger Sicht inakzeptabel gewordenen Vorstellungen werden aufgegeben, während andere ziemlich unverändert von der heutigen in die künftige Ethik wandern werden.

Schon heute ist es in gewissen Fällen verpönt, es zum eigenen Vorteil ausnutzen, wenn andere sich in einer Zwangs- oder Notlage befinden, in der sie nicht frei entscheiden können, was sie tun oder nicht tun wollen. Vollständigen Artikel lesen »

Kategorien: Arbeit & Freiheit, Theorie

30. Januar 2015, 07:07 Uhr   17 Kommentare

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Vorüberlegungen zu einer künftigen Ethik

Medaillon der britischen Abolitionismusbewegung (gemeinfrei, Quelle: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Wedgwood_-_Anti-Slavery_Medallion_-_Walters_482597.jpg)Die Betrachtung dessen, was gesellschaftlich anders laufen könnte, ist ohne eine ethische Perspektive recht witzlos. Man kann sich dann zwar verschiedene „andere mögliche Welten“ ausmalen, aber ob diese „besser“ oder „schlechter“ wären, ist ohne Ethik nicht unterscheidbar. Aus materialistischer Sichtweise wird Ethik allerdings gern als nachgeordnet betrachtet, gemäß Karl Marx’ berühmtem Diktum:

Es ist nicht das Bewußtsein der Menschen, das ihr Sein, sondern umgekehrt ihr gesellschaftliches Sein, das ihr Bewußtsein bestimmt. (MEW 13: 9)

Ist also unsere Ethik ein bloßes Produkt der Gesellschaft, in der wir leben, so dass wir einer künftigen andersgearteten Gesellschaft und deren Ethik nur mit Unverständnis begegnen können? Vollständigen Artikel lesen »

Kategorien: Arbeit & Freiheit, Commons, Theorie

17. Januar 2015, 07:31 Uhr   31 Kommentare

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Grundrisse einer freien Gesellschaft

aufbruch-ins-ungewisse[Artikel aus: Aufbruch ins Ungewisse]

Viele Ansätze erdenken neue Gesellschaften, indem sie interessante aktuelle Entwicklungen prognostisch verlängern. Im Zentrum stehen meist neue Technologien – Jeremy Rifkin (2014) und Ludger Eversmann (2014) machen es vor. Ob die prognostizierte neue Gesellschaft wirklich „neu“ oder doch nur eine modernisierte Variante des Gehabten ist, wird selten thematisiert. Doch was macht das Neue einer Gesellschaft aus? Was überhaupt ist eine Gesellschaft?

Gesellschaft ist der soziale Zusammenhang, in dem Menschen ihre Lebensbedingungen herstellen und den sie herstellen. Gesellschaft ist somit doppelt bestimmt. Sie ist Bedingung des Machens und Gemachtes. Als Vorfindliches ist sie Rahmen des Handelns, als Aktuelles ist sie Ergebnis des (all-)täglichen Handelns. Kapitalismus als derzeit dominante Weise der Herstellung der Lebensbedingungen ist keine Veranstaltung außerhalb von uns, sondern wir stellen die sozialen Formen, die den Kapitalismus ausmachen, her. Jeden Tag, mit Notwendigkeit.

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Kategorien: Commons, Medientipp, Theorie

28. Dezember 2014, 07:53 Uhr   15 Kommentare