»Money Doesn’t Exist in the 24th Century«
Yeah, nice often-quoted scene from Star Trek.
Kategorien: English, Medientipp
16. April 2013, 06:22 Uhr 2 Kommentare
Freie Quellen oder wie die Produktion zur Nebensache wurde (Teil 1)
[Mein Beitrag zum neuen Sammelband „Etwas fehlt“ – Utopie, Kritik und Glücksversprechen der jour fixe initiative berlin (Hg.), erschienen bei edition assemblage (Münster 2013); Lizenz: CC-BY-SA. Der komplette Artikel ist auch als PDF und EPUB verfügbar.]
Küchenfabrikation
Produziert wird in der Küche oder im Badezimmer. In den meisten Haushalten stehen produktive Automaten. Beliebt ist die 3D-Druckerfräse, die einen 3D-Drucker mit einer computergesteuerten Fräsmaschine kombiniert. 3D-Drucker stellen dreidimensionale Gegenstände her, indem sie viele Schichten Bioplastik, Metall oder Keramik übereinander drucken, bis das gewünschte Objekt fertig ist. Typische Haushalts-3D-Drucker können so innerhalb einiger Stunden Gegenstände bis zu einer Größe von 50 mal 40 mal 30 Zentimetern herstellen. Das ist eine ganze Menge; ein Großteil der im Haushalt benötigten langlebigen Dinge lässt sich so fertigen, ob Geschirr, Besteck, Spiele und Spielzeug, oder Werkzeuge. Auch elektrische und elektronische Geräte und Lampen lassen sich produzieren, bis auf die Elektronik und die Leuchten selbst. Ebenso Ersatzteile, wenn etwas kaputtgeht oder nicht passt.
Kategorien: Arbeit & Freiheit, Commons, Theorie
8. April 2013, 07:50 Uhr 10 Kommentare
Die Geldlogik kritisieren und überwinden
Am 4. und 5. April gibt im selbstverwalteten Jugendzentrum react!OR in Kempten (Allgäu), Frühlingstr. 17, einen Doppelvortrag:
- Do, 4.4.2013, 19:00 Uhr: Uli Frank, Einführung in die Kritik der Geldlogik
- Fr, 5.4.2013, 19:00 Uhr: Stefan Meretz, Commonismus
Hier die Einladungstexte:
Kategorien: Commons, Termine, Theorie
18. März 2013, 07:11 Uhr 2 Kommentare
Parecon versus Peer-Produktion Teil 1
[In den letzten Monaten habe ich mit Michael Albert über Peer Produktion und Participatory Economics, kurz Parecon, als Konzepte einer möglichen Produktionsweise von morgen diskutiert. Brigitte Kratzwald hat erfreulicherweise begonnen, die englischsprachige Diskussion in gekürzter Form ins Deutsche zu übertragen und nach und nach in der Contraste zu veröffentlichen. Dieser erste Teil ist in der Märzausgabe erschienen, weitere werden folgen. Die ganze Diskussion auf Englisch ist bei ZNet nachzulesen. Für die Übersetzung herzlichen Dank an Brigitte, die diesen Beitrag auch schon auf ihrem Blog veröffentlicht hat!]
Michael Albert: Beschreibung von Parecon
Parecon beschreibt Institutionen für eine ökologisch fundierte und klassenlose Wirtschaft, die Solidarität, Gleichheit und Sebstverwaltung stärkt. Dabei sind selbstverwaltete Arbeiter- und Konsumentenräte der zentrale Ort, an dem wirtschaftliche Entscheidungen getroffen werden.
Kategorien: Arbeit & Freiheit, Theorie
15. März 2013, 08:27 Uhr Kommentieren
Perspektiven jenseits der Geldlogik
Vortrag und Diskussion beim Kongress Solidarische Ökonomie in Wien (22.-24.2.2013). Ich habe die Diskussionsbeiträge in die Folien zum Mitlesen hineingesetzt, weil sie akustisch nicht immer gut zu verstehen waren. In den Download-Folien sind sie nicht enthalten. Download: Folien (ODP, PDF), Audio (OGG, MP3). Am Anfang fehlt ein Stück vom Mitschnitt, deswegen die sanfte Einblendung zu Beginn. Teil 1 des Kombivortrags zur »Einführung in die Kritik der Geldlogik« von Uli Frank findet ihr unten.
Hier der Vortrag von Uli Frank: »Einführung in die Kritik der Geldlogik« (kompletter Audio-Mitschnitt, inkl. Intro und Diskussion: OGG, MP3): Vollständigen Artikel lesen »
14. März 2013, 06:44 Uhr Kommentieren
Gesellschaft jenseits von Tausch und Geld
Video einer Podiumsdiskussion mit Alfred Fresin, Franz Nahrada und Ed Landson (Moderation: Stefan Meretz) vom 23.2.2013 beim Kongress Solidarische Ökonomie 2013. Thesen zur Vorbereitung der Veranstaltung gibt’s im TheorieKultur-Wiki. Mitschnitt von Eat Simple Food.
Veranstaltungstipp: „Commons und Globale Dörfer: Visionen für das gute Leben nach dem Kapitalismus“ mit Brigitte Kratzwald und Franz Nahrada. Eine Veranstaltung von IOPS Austria am 15. März 2013, 18.00 Uhr, Amerlinghaus (Großer Saal Erdgeschoss), Stiftgasse 8, 1070 Wien. Weitere Informationen hier.
10. März 2013, 06:37 Uhr 1 Kommentar
Commons-based Society as a Thought Experiment
In preparation of the Commons Economics Conference which will be held in Berlin on May 22-24, there have been three “Deep Dive Workshops” around the world (Bangkok, Mexico City, Paris). I had the opportunity to participate in the European Meeting in Pontoise near Paris. David Bollier generously wrote an interpretative summary based on notes from a pirate pad, which was collectively used by the participants. In his blog he published some excerpts from the lengthy paper which seem interesting to him. During the workshop I did a Though Experiment on how a commons-based society could function. Here is the respective part taken from the summery:
Stefan Meretz’s Thought Experiment
9. März 2013, 06:26 Uhr Kommentieren
“Post-Kapitalistische” oder “Nicht-Kommerzielle” Landwirtschaft?
Im Umfeld der Projektwerkstatt auf Gegenseitig (PAG) trifft sich regelmäßig ein Kreis von Menschen aus verschiedene Projekte die sich dem nicht ganz klar definierten Konzept der “Nicht-Kommerzialität” (NK) verbunden fühlen und sich auf diesen Treffen vernetzen und austauschen. Eins der bekanntesten Projekte aus diesem Umfeld ist wohl die “Nicht-Kommerzielle Landwirtschaft” wie sie auf dem Karlshof bei Berlin von einer Hofgruppe und nach deren Scheitern von einer freien Assoziation von Menschen aus dem Karlshof-Umfeld organisiert wurde. Die Unterschiede diese Praxis zur vielfältig umgesetzten Community Supported Agriculture (CSA) bzw. Solidarischen Landwirtschaft werden dort immer wieder kontrovers diskutiert. Bei mir als Mitglied der CSA Freudenthal, einem solchen post-kapitalistischen Landwirtschafts-Experiment, regen diese kritischen Diskussionen immer wieder die Reflektion über das eigene Projekt an. Einige Aspekte dieser Kritik an unserem Projekt und meine Entgegnungen seien hier skizziert.
Kategorien: Arbeit & Freiheit, Commons, Praxis-Reflexionen, Soziale Netzwerke
27. Februar 2013, 07:00 Uhr 3 Kommentare
Vienna Solidarity Economy Congress 2013 – interesting outcomes of demonetization track

The Vienna Solidarity Economy Congress 2013 had almost a thousand visitors, and was very significant by bringing various streams of people together — people from different movements and backgrounds, gathering around the idea of cooperation and commons as the main pillars of any future economy. This is not a real mass event, but almost a must for activists and networkers in Central Europe, allowing them to forge new relations, get informed about other initiatives, bring forward their agenda. They got confronted with a plethora of offerings in two days: 120 lectures and workshops in the framework of the beautiful old Vienna University of Agriculture and in partcicular the modernist, bright Schwackhöfer building, (here some photos from 2009) plus booths, social events and so on. A great melting pot….and also a mirror of ongoing developments:
26. Februar 2013, 15:27 Uhr Kommentieren
The Structural Communality of the Commons
[Diesen Artikel gibt es auch auf Deutsch. Originally published in The Wealth of the Commons (eds. David Bollier and Silke Helfrich; Levellers Press, Amherst, MA, pp. 28–34). License: CC-by 3.0.]
The commons are as varied as life itself, and yet everyone involved with them shares common convictions. If we wish to understand these convictions, we must realize what commons mean in a practical sense, what their function is and always has been. That in turn includes that we concern ourselves with people. After all, commons or common goods are precisely not merely “goods,” but a social practice that generates, uses and preserves common resources and products. In other words, it is about the practice of commons, or commoning, and therefore also about us. The debate about the commons is also a debate about images of humanity. So let us take a step back and begin with the general question about living conditions.
Kategorien: Commons, English, Theorie
26. Februar 2013, 06:20 Uhr 5 Kommentare
