In what sense are markets “totalitarian”?
[Previous article in series: Why not just pay someone when needed?]
Michel Bauwens challenged my claim that markets are totalitarian:
well, this is absolutely factually and historically incorrect … even in tribal times, there have always been a multitude of exchange and reciprocity mechanisms, except for perhaps really small bands who had no contact with outsiders […]. market mechanisms were used with strangers and enemies in tribal societies …
Which however missed the point of my remark, since actually I had written:
Market production is totalitarian: if some goods (e.g. health care in your example) are only available on the market (by paying for them), then everybody must remain a market producer (engaging in some form of paid work or else living from the work of others), since otherwise how would they get the necessary money?
Clearly, reciprocity (possibly in the form of generalized reciprocity) exists in every society, as I pointed out before. Vollständigen Artikel lesen »
Kategorien: Arbeit & Freiheit, English, Theorie
24. April 2012, 08:37 Uhr 1 Kommentar
Diskursfigur 4: Jenseits des Geldes
Das ist Teil 4 einer Serie wöchentlich erscheinender Artikel, deren englische Fassung im Journal of Peer Production erscheinen soll. In den Artikeln versuche ich zehn Diskursfiguren zu beschreiben, wie sie im Oekonux-Projekt in über zehn Jahren der Analyse Freier Software und commons-basierter Peer-Produktion entwickelt wurden. Mehr zum Hintergrund im einleitenden Teil. Bisher erschienene Teile: 1, 2, 3.
Diskursfigur 4: Jenseits des Geldes
[English]
Da Geld nur im Zusammenhang mit Waren einen Sinn ergibt, bedeutet das Nicht-Ware-Sein (vgl. Diskursfigur 3), dass es hier nicht um Geld geht. Freie Software ist daher jenseits des Geldes. Vollständigen Artikel lesen »
Kategorien: Freie Software, Theorie
18. April 2012, 07:27 Uhr 3 Kommentare
Why not just pay someone when needed?
This continues the discussion on required vs. facilitated reciprocity that took place on the jox mailing list. Michel Bauwens remained skeptical that stigmergic self-organization is the way to go; he inquired:
what makes you believe that faced with healthcare issues, I will find with certainty a right doctor and equipment willing to take care of me … since I’m facing this kind of issues right now as a peer producer without health insurance, I’d be more than happy to follow your instructions …
As I understand it, his reasoning goes like this: Vollständigen Artikel lesen »
Kategorien: Arbeit & Freiheit, English, Theorie
17. April 2012, 07:19 Uhr 4 Kommentare
Demonetarisierung durch Entwarenformung
Kolumne Immaterial World in der Wiener Zeitschrift Streifzüge.
Das Schlagwort von der Demonetarisierung ist ein neuer, schillernder Begriff im emanzipatorischen Diskurs. So ist es nicht verwunderlich, wenn sich schnell Missverständnisse und Abgründe auftun. Einige von ihnen sollen hier diskutiert werden.
Kategorien: Commons, Reichtum & Knappheit, Theorie
13. April 2012, 07:03 Uhr 23 Kommentare
Kapitalismuskritik in München
Eigentlich war das Seminar schon für letztes Jahr geplant, doch da musste es wegen schwerer Erkrankung meines Ko-Referenten kurzfristig abgesagt werden. In vier Wochen ist der Nachholtermin:
21. April 2012, 10 bis 18 Uhr
Tagesseminar „Kapitalismuskritik gut und schön – Aber was sind eure Alternativen?“
Tagesseminar des DGB Bildungswerk Bayern, mit Hermann Lueer und Christian Siefkes
im DGB-Haus München, Schwanthalerstraße 64
Hier der komplette Ankündigungstext: Vollständigen Artikel lesen »
Kategorien: Reichtum & Knappheit, Termine
25. März 2012, 08:53 Uhr 1 Kommentar
Characteristics of Peer Production
Summary of the characteristics of peer production, first part using Meretz’s work, the second part from my own studies:
A. The social logics of peer production
It is important to see the value inversion that occurs in peer production. Though it is integrated in the dominant economic model and embedded in the strategies of business firms, there are numerous inversions in the logic of value and production: Vollständigen Artikel lesen »
Kategorien: Commons, English, Theorie
9. März 2012, 07:43 Uhr Kommentieren
There is no infinite growth
The following animation describes why capitalism with its infinite growth model will collapse. It presents many data in an easily comprehensible way (including such complex things like EROEI). The conclusion is quite desillusioning. [credit] [script] [via]
Kategorien: English, Feindbeobachtung, Medientipp, Reichtum & Knappheit
24. Februar 2012, 07:44 Uhr Kommentieren
Grundkurs »Marktwirtschaft«
Lothar Galow-Bergemann hat am passenden Ort (im Karl-Marx-Haus in Trier) einen Vortrag gehalten, der den Titel trägt »Warum kann die Politik die Misere der Wirtschaft nicht stoppen?« Zwar geht der Referent auch auf »die Politik« ein, aber das eigentlich nur am Rande. Der größte Teil des Vortrag ist eine sehr verständliche Einführung in die Marktwirtschaft (aka Kapitalismus).
Hier anhören (54:36 Minuten):
Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.
Kategorien: Medientipp, Reichtum & Knappheit, Theorie
18. Februar 2012, 07:19 Uhr Kommentieren
Das System an seinen Wurzeln packen…
…um daraus einen nahrhaften Kompost zu bereiten, auf dem alles gut wachsen und gedeihen kann (Foto: Genista, CC-by-sa).
[Repost von Nicht-kommerzielles Leben in Berlin-Brandenburg]
Es gibt ein großes Unbehagen mit dem System, mit dem wir zur Zeit gezwungen sind, unser Überleben zu meistern. Immer wieder raufen sich Menschen zusammen, um andere Wege zu beschreiten. Zur Orientierung werden vielfältige Theorien und Analysen gebaut. Was macht denn dieses System, das unsere alltägliche Versorgung organisieren soll, eigentlich im Kern aus? Die Theorien sind so vielschichtig, dass die Versuchung groß ist, einseitigen und vereinfachten Erklärungen anzuhängen. Analysen und Theorien, die versuchen, die Vielschichtigkeit des menschlichen Gemeinwesens in Worte zu gießen, sind für die meisten bestenfalls abgehoben und schlimmstenfalls komplett unverständlich.
Kategorien: Arbeit & Freiheit, Praxis-Reflexionen, Theorie
8. Februar 2012, 07:30 Uhr 18 Kommentare
Commoning konkret
Commons-based peer production braucht ein Commoning, also eine Form von Selbstorganisierung um Gemeingüter nicht-kommerziell und bedarfsgerecht zu verwalten. Dieser Artikel möchte einen Beitrag leisten zur Erkundung wie diese Organisierung konkret aussehen könnte: Zum einen an einer Reflektion über ein Experiment “Solidarischer Landwirtschaft” und zum anderen an konkreten Überlegungen wie ein Commoning rund um endliche Ressourcen aussehen könnte. Die Artikel finden sich auch in der aktuellen Ausgabe der “Streifzüge” und dem soeben erschienenden Büchlein “Herrschaftsfrei Wirtschaften”.
Kategorien: Arbeit & Freiheit, Commons, Gender, Praxis-Reflexionen, Soziale Netzwerke
8. Januar 2012, 07:47 Uhr 7 Kommentare
