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»Kapitalismus aufheben« — Kapitel 3

Das Buch »Kapitalismus aufheben. Eine Einladung, über Utopie neu nachzudenken« von Simon Sutterlütti und Stefan Meretz ist im VSA-Verlag erschienen und online auf der Website commonism.us verfügbar. Die Kapitel können hier auf keimform.de einzeln diskutiert werden. Hier geht es um das Kapitel 3:

Aufhebungstheorie

Die Aufhebungstheorie (PDF) ist die Alternative zu interpersonalen und staatlich-politischen Transformationstheorien. Hier die Zusammenfassung aus dem Buch:

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Kategorien: Commons, Theorie

21. Juli 2018, 08:22 Uhr   Kommentieren

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»Kapitalismus aufheben« — Kapitel 2

Das Buch »Kapitalismus aufheben. Eine Einladung, über Utopie neu nachzudenken« von Simon Sutterlütti und Stefan Meretz ist im VSA-Verlag erschienen und online auf der Website commonism.us verfügbar. Die Kapitel können hier auf keimform.de einzeln diskutiert werden. Hier geht es um das Kapitel 2:

Reform und Revolution

In diesem Kapitel (PDF) befassen wir uns mit der interpersonalen Transformationstheorie sowie mit den beiden politisch-staatlichen Transformationstheorien von Reform und Revolution. Weil dieses Kapitel eine Zusammenfassung hat, bringe ich sie hier einfach:

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Kategorien: Commons, Theorie

19. Juli 2018, 09:04 Uhr   Kommentieren

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»Kapitalismus aufheben« — Kapitel 1

Das Buch »Kapitalismus aufheben. Eine Einladung, über Utopie neu nachzudenken« von Simon Sutterlütti und Stefan Meretz ist im VSA-Verlag erschienen und online auf der Website commonism.us verfügbar. Die Kapitel können hier auf keimform.de einzeln diskutiert werden. Hier geht es um das Kapitel 1:

Einleitung

In der Einleitung (PDF) lassen wir emanzipatorische Bewegungen der Vergangenheit Revue passieren und stellen fest, dass ihr Scheitern ein Gefühl der Hoffnungslosigkeit zurückgelassen hat. Wesentlicher Grund dafür ist aber auch, dass es keine gut begründete, ausformulierte Theorie einer gesellschaftlichen Alternative, keine Utopie mehr gibt. Unser Buch will dem entgegentreten und die Frage beantworten: Wie muss eine befreite Gesellschaft aussehen und wie kann sie entstehen und sich durchsetzen?

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Kategorien: Commons, Theorie

17. Juli 2018, 18:06 Uhr   Kommentieren

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»Kapitalismus aufheben« — Vorwort

Das Buch »Kapitalismus aufheben. Eine Einladung, über Utopie neu nachzudenken« von Simon Sutterlütti und Stefan Meretz ist im VSA-Verlag erschienen und online auf der Website commonism.us verfügbar. Die Kapitel können hier auf keimform.de einzeln diskutiert werden. Hier geht es um das:

Vorwort

Im Vorwort (PDF) erklären wir, warum wir das Buch geschrieben haben. Das folgende Zitat begründet das vielleicht am besten:

Eine Diskussion über Utopie und Transformation ist kaum noch Teil unserer Praxis. Nach dem Scheitern des Realsozialismus trat nichts Neues an seine Stelle. Es gibt viele spannende emanzipatorische Projekte, doch ihre Verbindung zu einer gesamtgesellschaftlichen Veränderung ist sehr lose geworden. Dieses Buch versucht einen Raum anzubieten, in welchem wir wieder über das Ziel und den Weg zu einer befreiten Gesellschaft nachdenken und sprechen können. Und zwar jenseits der alten Konzepte von Reform und Revolution, staatlichem Plan und demokratischem Sozialismus – gleichwohl lernend mit ihnen verbunden.

Kategorien: Commons, Theorie

15. Juli 2018, 15:47 Uhr   2 Kommentare

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Kapitalismus aufheben

Streifzuege 70[Kolumne Immaterial World in der Wiener Zeitschrift Streifzüge]

von Simon Sutterlütti und Stefan Meretz

Ohne Ziel kein Weg. Ohne Utopie ist die Überwindung des Kapitalismus nicht erforschbar. Der Großteil der emanzipatorischen Bewegungen versucht die Utopie einer befreiten Gesellschaft durch negative Bestimmungen – kein Staat, kein Markt, keine Vergesellschaftung über Arbeit etc. – anzudeuten. Innerhalb der Utopietheorie gibt es zwei Positionen.

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Kategorien: Commons, Theorie

12. Juli 2018, 16:22 Uhr   4 Kommentare

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Emergenz und Blockchain

Streifzuege 70[Kolumne Immaterial World in der Wiener Zeitschrift Streifzüge]

Den Begriff Emergenz betrachte ich seit jeher mit Skepsis. Ist nicht erklärbar, warum und wie aus einem Prozess etwas hervorgeht, so wird die Erklärungslücke mit dem Hinweis auf „Emergenz“ zugedeckt. Dabei gibt es tatsächlich systemische Ganzheiten, bei denen nicht kausal bestimmt werden kann, wie diese aus ihren Elementen entstehen. Die Gesellschaft ist so ein Beispiel. Das Handeln der Einzelnen ist möglichkeitsoffen, und trotzdem ergibt es ein stabiles, kohärentes Ganzes. Irgendwie emergent halt. Alles, was gebraucht wird, wird gemacht – und überfordert langfristig auch die planetaren Grenzen nicht. Letzteres würde zumindest für eine commonistische Gesellschaft gelten, die Geld, Tausch, Markt, Staat und Herrschaft nicht mehr kennt.

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Kategorien: Eigentumsfragen, Theorie

11. April 2018, 08:23 Uhr   9 Kommentare

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Utopie, Transformation, Kritik

Kategorien: Commons, Eigentumsfragen, Lernen, Theorie

22. Februar 2018, 10:47 Uhr   1 Kommentar

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Peer-commonist produced livelihoods

[Article in: Ruivenkamp, G. & A. Hilton (2017). Perspectives on Commoning. Autonomist Principles and Practices, London: Zed Books, p. 417-461. License: CC BY-NC 4.0]

By Stefan Meretz

Introduction

The class struggle fails because it only addresses the question of how wealth is distributed and fundamentally fails to consider how it is produced. Essentially, production is treated as neutral, and commodities are more or less understood as objects, material or immaterial, that circulate through an economy; capitalism thus becomes an external system of power vis-à-vis the individual, visited only for the sale of our labour power or to buy commodities for our reproduction. Crucially, according to this rendition of socioeconomic and thus political meta-structure, we – the masses, the multitude – and capital – the hegemonic, power – are ontologically distinguished, quite separate entities. This basic analysis and the consequent call to solidarity demands a radical review.

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Kategorien: Commons, Theorie

8. Dezember 2017, 07:04 Uhr   4 Kommentare

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Marx, Commons und Internet

Hier nachgereicht die Folien (PDF, ODP) und der Mitschnitt (OGG, MP3) meines Vortrags »Mit Marx, Commons und Internet zum Commonismus« in der Seminarreihe »Marx in the Age of Digital Capitalism« an der Uni Bonn vom 12.7.2016.

 

Hinweis: Die von mir im Vortrag am Schluss getätigte Gegenüberstellung von „Markt“, „Plan“ und „Stigmergie“ suggeriert, dass Stigmergie alternativ zu Markt und Plan stünde. Dem ist aber nicht so. Auch Markt und Plan kennen (wie jede gesellschaftliche Vermittlung) Stigmergie. Geldsysteme sind nicht zuletzt auch stigmergische Systeme. Mir geht es beim Stichwort „Stigmergie“ um eine commonistische Stigmergie – was genauer zu erläutern wäre (und im Vortrag nur ansatzweise geschieht). — Viele Kritiker*innen haben zu recht auf diesen Aspekt hingewiesen, vielen Dank!

Kategorien: Commons, Eigentumsfragen

5. Dezember 2017, 15:20 Uhr   13 Kommentare

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Industrie 4.0 und Autonomie

Zwischen Selbstentfaltung und Selbstverwertung

Vortrag von Stefan Meretz im Rahmen der Ringvorlesung „Medien der Autonomie | autonome Medien: Interdisziplinäre Perspektiven auf Technologie und digitale Gesellschaft“ an der Universität Bonn.

  • 5.12.2017, 18:15 bis 19:45 Uhr
  • Abt. Medienwissenschaft, Hörsaal 4.001 (4. Stock), Lennéstraße 6, 53113 Bonn

Das Prädikat „4.0“ markiert neben dem Marketingeffekt tatsächlich eine neue Qualität industrieller Entwicklung. Der Vortrag versucht diese Qualität durch Rekonstruktion der Spezifika der drei Vorläufer-Perioden und schließlich ihrer Aufhebung durch die „agentenbasierte Netzwerk-Fertigung“ zu begreifen. Im Fokus steht dabei der Wandel der Subjektivität in der industriellen Produktion. Im Lichte des aufgespannten kategorialen Rahmens treten drei „Autonomien“ ans Licht: die des Subjekts, die der Techno-Agenten, die der Verwertungslogik. Doch wie ist ihre Zuordnung zu- und Abhängigkeit voneinander? Lässt diese im Sinne einer commonistischen Perspektive rekonfigurieren?

Kategorien: Arbeit & Freiheit, Commons, Termine

8. November 2017, 12:37 Uhr   4 Kommentare