Auf der Suche nach dem Neuen im Alten
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Ferienuni Kritische Psychologie

Plakat-Ferienuni-2016Nach 2010, 2012 und 2014 gibt’s auch dieses Jahr wieder eine Ferienuniversität Kritische Psychologie. Sie findet diesmal vom 13. bis 17. September 2016 an der Alice-Salomon-Hochschule in Berlin statt — die FU Berlin zeigte sich unkooperativ: nicht ausreichend »excellent«. Wie auch in den letzten Jahren ist die Teilnahme kostenlos, um Anmeldung wird jedoch gebeten.

Die Ferienuni ist für Einsteiger*innen gedacht, die die Kritische Psychologie kennenlernen wollen. Parallel gibt es einen Kongress, der aufbauend auf den Grundbegriffen der Kritische Psychologie tiefer gehen will.

Ich werde mit Workshops sowohl auf der Ferienuni wie auch beim Kongress vertreten sein, zum Beispiel zur Einführung in das Hauptwerk »Grundlegung der Psychologie« von Klaus Holzkamp. Weiteres bei Zeiten an dieser Stelle 🙂

Kategorien: Lernen, Termine

1. Juli 2016, 07:02 Uhr   Kommentieren

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Commons-Sommerfest in Berlin

Am Samstag, den 2. Juli 2016, findet zum zweiten Mal das Commons-Sommerfest in Berlin statt.

  • Ort: Berlin, in der „Elok“ am Ostkreuz. Laskerstraße 6-8, 10245 Berlin | Lageplan | S-Bahnhof: Berlin-Ostkreuz
  • Termin: Samstag 02. Juli 2016 / 14.00 – 20.00++ Uhr

Aus dem Einladungsscheiben von Richard, der zum Commons-Institut e.V. gehört:

Erneut werden wir uns das Motto „Hacker treffen Harker“ auf die Fahne schreiben.

Zum Commons-Sommerfest sind all die Menschen eingeladen, die an Commons-Projekten mitwirken und diese wachsen lassen. Dabei sollen sich z.B. Freie-Software-Leute und die Engagierten des Allmende-Kontor oder der Prinzessinnengärten gleichermaßen angesprochen fühlen. Die Menschen rund um das OSM-Projekt, die Schenk-, Tausch- und Leihläden, die selbstorganisierten Repair-Cafés bis hin zur Transition-Town-Bewegung sind sehr willkommen. Ebenso OER-Leute und Mitglieder der solidarischen Landwirtschaft (SolaWi), Freifunker*innen, SlowTech, CoderDojo uvm.

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Kategorien: Commons, Termine

2. Juni 2016, 07:46 Uhr   Kommentieren

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UTOPIKON – Wege in eine geldfreiere Gesellschaft

Kaufst du noch oder teilst du schon?„Wie stellen wir uns eine zukunftsfähige Wirtschaft von morgen vor?“

Die Utopie-Ökonomie-Konferenz UTOPIKON
Wege und Herausforderungen in eine geldfreiere Gesellschaft

Neben dem dritten Mitmachkongress utopival gibt es in diesem Jahr zum ersten Mal auch die Utopie-Ökonomie-Konferenz UTOPIKON. 300 Menschen werden sich am 05. November 2016 in der Forum Factory in Berlin inspiriert von fünf Keynotes in 20 Workshops und einem anregenden Rahmenprogramm zu der Frage nach einer zukunftsfähigen Wirtschaft austauschen.

Die Referent*innenliste verspricht einen spannenden Tag, denn zugesagt haben bereits Silke Helfrich, Niko Paech, Friederike Habermann, Uwe Lübbermann, Hanna Poddig, Gerrit von Jorck, Christian Siefkes und viele weitere.

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Kategorien: Arbeit & Freiheit, Reichtum & Knappheit, Termine

20. Februar 2016, 07:17 Uhr   22 Kommentare

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Nicht-Kommerzialität im Gesundheitsbereich: die Friedelpraxis

[alle Texte der Broschüre „ich tausch nicht mehr – ich will mein Leben zurück“]Cover der Broschüre "ich tausch nicht mehr - ich will mein Leben zurück"

Friedelpraxis ist ein Experiment unter dem Motto „Gesundheit für Alle“, das wir in unserer Praxis für chinesische und osteopathische Medizin in Berlin-Neukölln im März 2013 gestartet haben. Ziel ist es, Menschen bedarfsorientiert ganzheitliche medizinische Behandlungen unabhängig ihrer ökonomischen Hintergründe zu ermöglichen. Dabei wollen wir als Behandelnde weder bedeutende materielle Einbußen erleiden, noch wollen wir, dass unsere Arbeit ein individueller Akt der Wohltätigkeit ist. Die Reflexion unseres ersten Jahres hat Anfang 2014 ergeben, dass wir weitermachen wollen.

Wesentlich dazu beigetragen hat eine wirksame Unterstützung durch Menschen, in deren Zusammenhang unsere Praxisidee entstanden ist. In regelmäßigen Abständen treffen wir uns, um alle auftauchenden Fragen und Probleme gemeinsam zu bearbeiten, politische Visionen mit unserem Handeln abzugleichen und Informationstexte zu formulieren. Die kontinuierliche Begleitung ist für uns zwei Behandelnde in vielerlei Hinsicht ein tragendes Fundament.

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Kategorien: Commons, Praxis-Reflexionen

15. Februar 2016, 14:42 Uhr   Kommentieren

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Commons auf der Solikon 2015

solikon2015Der Kongress Solidarische Ökonomie — kurz Solikon — findet dieses Jahr vom 10. bis 13. September an der TU Berlin statt (Anmeldung). Das Programm ist schier unüberschaubar umfangreich, wer allerdings warenkritische Veranstaltungen sucht, muss sich echt anstrengen. Kritik ist viel, doch wie weit geht sie?

Hier eine subjektive Auswahl von Workshops, die auch mal das Ganze (aka Kapitalismus) in Frage stellen und darüber hinausgehen wollen (zum Teil mit Menschen aus dem Demonetize-Netzwerk):

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Kategorien: Commons, Termine

2. September 2015, 16:47 Uhr   1 Kommentar

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UN|COMMONS – Konferenz 22.-24.10.2015

un_commonsAus der Ankündigung:

»Wasser und Nahrungsmittel, Daten und Netzwerke, Medikamente und Kulturgüter: Wem gehören diese Ressourcen? Wem sollten sie gehören? Wer hat Zugang zu diesen Lebensgrundlagen? Wem wird er verweigert? Was ist ihr Wert? Was könnten BürgerInnen mit ihnen machen, um die aktuellen Krisen zu überwinden? Last but not least: Brauchen wir Zugangs- sowie Nutzungsregeln? Und wenn ja, wie sollten sie aussehen?

Die Berliner Gazette lädt gemeinsam mit der Volksbühne am Rosa-Luxemburg Platz ein, diese Fragen bei der internationalen UN|COMMONS-Konferenz zu diskutieren. Hier rücken Lebensgrundlagen in den Fokus, die immer mehr privatisiert oder intransparent verwaltet werden. Die aber unser Gemeineigentum, also Commons, sein könnten. Die wir uns erst noch aneignen müssten, da sie als Commons noch uncommon sind. Kurz gesagt: UN|COMMONS.

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Kategorien: Commons, Eigentumsfragen

1. September 2015, 13:50 Uhr   7 Kommentare

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Gemeinschaftsgärtnern ohne Satzungsdebatte

pragerfruehling19[Repost aus dem Magazin prager frühling zum Schwerpunktthema der Commons]

Interview mit Svenja Nette, Prinzessinnengärten*

Was ist die Idee hinter den Prinzessinnengärten?

Die Prinzessinnengärten sind eine offene Plattform: Für Gemüseanbau in der Stadt, aber auch dafür, Leuten einen Interaktionsraum zu bieten, einen Raum für Bewusstseinsbildung über Anbau, und Lebensmittel. Es gibt ein Café, eine Küche, kulturelle Angebote, Werkstätten. Jeder ist eigeladen, Projekte umzusetzen. Es ist ein Projekt, in dem jeder einsteigen kann, auch ohne deutsche Muttersprache. Es geht um Partizipation und Teilhabe, um den Gedanken der Produktion von gesundem, frischem Essen in der Stadt mit kurzen Transportwegen, von Bewussteinsbildung. Urban Gardening ist das glückliche Treffen von sozialen und grünen Umständen. Vollständigen Artikel lesen »

Kategorien: Commons, Praxis-Reflexionen, Reichtum & Knappheit

2. August 2014, 07:10 Uhr   1 Kommentar

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„Wo hört Nische auf und fängt Transformation an?“

Christina Kaindl, Caroline Rosenthal, Thomas Lohmeier und Christian Siefkes (zum Vergrößern klicken)[Repost aus dem Onlinemagazin prager frühling. Die sehr umfangreiche aktuelle Ausgabe ist ganz den Commons gewidmet.]

Gespräch mit Caroline Rosenthal, Christina Kaindl und Christian Siefkes

Über das emanzipatorische Potential von Commons und über deren Beschränkungen sprachen wir mit dem Programmier und Publizisten Christian Siefkes, der Psychologin Christina Kaindl sowie Caroline Rosenthal, von Rathausstern Lichtenberg. Die Bürgerinitiative will auf dem Gelände einer ehemaligen Polizeiwache in Berlin-Lichtenberg Wohnraum, einen Stadtteilgarten, Versammlungsräume, ein Nachbarschaftscafé und eine Kita schaffen.

prager frühling: Caroline, du engagierst dich, bei den Rathaussternen. Was ist euer Anliegen?

Caroline Rosenthal: Wir haben den Rathausstern als eine Art Statement, als ein Experiment geplant: Wir wollten ausprobieren, ob Menschen, die das nicht professionell machen, an einem Berliner Liegenschaftsvergabeverfahren teilnehmen können und in den angeblich verbesserten Vergabeverfahren auch wirklich eine Chance haben. Aber wir unterscheiden uns auch von klassischen Hausprojekten. Wir sind da ähnlich wie das Philosophikum …

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Kategorien: Commons, Eigentumsfragen, Medientipp, Praxis-Reflexionen

6. Juli 2014, 07:27 Uhr   1 Kommentar

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Berlin: Hacker treffen Harker

allmendekontorBerliner Commoners laden ein zu einem Sommerfest im Gemeinschaftsgarten Allmendekontor des Tempelhofer Feldes am 21. Juni 2014 ab 14:00 Uhr. Richard schreibt:

“Hacker treffen Harker” ist bewusst gewählt, weil explizit auch technikaffine Gruppen und Menschen eingeladen sind und zum Teil bereits zugesagt haben. Sowohl Mitglieder der “Slow-Tech-Bewegung” (mit Parallelen zur Slow-Food-Bewegung) als auch Mitglieder der Free Software Foundation Europe (FSFE) werden kommen. Aber auch Freifunker und Mitglieder der “Berliner Linux User Group” sollen sich eingeladen fühlen, einen intensiven Tag auf dem Allmendekontor zu verbringen. Ebenso sind jene, die sich mit ihrem Engagement für eine nachhaltige und menschengerechte Ökonomie einsetzen wie Freunde der Commons, der Shareökonomie, der solidarischen Ökonomie, Mitglieder der “Akademie Solidarische Ökonomie” und viele mehr herzlich willkommen. Für die Gartengruppe des Allmendekontors wird dies natürlich ein Heimspiel.

Um einen Eintrag in einen Dudle wird gebeten. Weiterlesen im Commonsblog.

Kategorien: Commons, Termine

10. Juni 2014, 06:44 Uhr   2 Kommentare

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Vattenfall den Stecker ziehn!

volksentscheid-energie-berlinIn Berlin findet am 3.11.2013 eine Volksabstimmung zur Rekommunalisierung der Energieversorgung statt. Der Berliner SPD-CDU-Senat versucht mit Tricks, den Erfolg der Volksabstimmung zu unterlaufen. So wurde der Termin von der Bundestagswahl entkoppelt, der eine hohe Wahlbeteiligung garantiert hätte. Umfragen zeigen, dass sich fast zwei Drittel für den Vorschlag des Berliner Energietischs aussprechen (vgl. Sieben gute Gründe). Nun müssen ca. 625.000 Berliner_innen zur Wahlurne mobilisiert werden (25%-Quorum). Um die Hürde schaffen zu können, wird schon jetzt zur Briefabstimmung aufgerufen.

Also Berliner_innen: Jetzt schon die Briefabstimmung beantragen!

Kategorien: Freie Software, Termine

15. Oktober 2013, 06:42 Uhr   1 Kommentar