Diskursfigur 3: Jenseits der Ware
Das ist Teil 3 einer Serie wöchentlich erscheinender Artikel, deren englische Fassung im Journal of Peer Production erscheinen soll. In den Artikeln versuche ich zehn Diskursfiguren zu beschreiben, wie sie im Oekonux-Projekt in über zehn Jahren der Analyse Freier Software und commons-basierter Peer-Produktion entwickelt wurden. Mehr zum Hintergrund im einleitenden Teil. Bisher erschienene Teile: 1, 2.
Diskursfigur 3: Jenseits der Ware
[English]
In ihren Untersuchungen hat Elinor Ostrom herausgefunden, dass »weder der Staat, noch der Markt« mit Commons erfolgreich umgehen können (1990). Vollständigen Artikel lesen »
Kategorien: Freie Software, Theorie
11. April 2012, 07:31 Uhr 4 Kommentare
Required or facilitated reciprocity?
The following post is based on two mails I wrote as part of a discussion on the jox mailing list (a relict of the short-lived [DE] CSPP journal) at the end of March. I try to explain why I have changed my position compared to the suggestions formulated in the book From Exchange to Contributions, but also why the change is not as radical as some people seem to think.
While in my book I describe what could be characterized as “open sharing communities requiring reciprocity” (you are required to contribute in order to benefit), my more recent work is about “open sharing communities facilitating reciprocity” – where contributing in some ways is easy and encouraged, but it is not required in order to benefit. When we look at existing successful peer communities, we see that they tend to follow the latter model, hence the change.
Kategorien: Arbeit & Freiheit, English, Theorie
10. April 2012, 08:03 Uhr 7 Kommentare
Landwirtschaft und Gemeingüter
Die agriKultur-Gruppe Greifswald hat in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Mecklenburg-Vorpommern eine interessante Veranstaltung organisiert. Es geht um die Commons als neuen Ansatz in der Landwirtschaft. Die Daten der Veranstaltung:
- »Landwirtschaft und Gemeingüter«, mit Thomas Janoschka
- Do, 26. April 2012, 20:00 Uhr
- IKuWo, Goethestr. 1, 17489 Greifswald
Aus der Einladung:
9. April 2012, 07:28 Uhr Kommentieren
Peer-to-peer and Commons
Michel Bauwens at the London Tent University, December 10th 2011
8. April 2012, 07:37 Uhr Kommentieren
Bedürfnisse ERmitteln oder VERmitteln?
Wie wird aus gesellschaftlichen Bedürfnissen Produktion? Das war die interessante Fragestellung bei der Jahrestagung der Loccumer Initiative, zu der ich eingeladen wurde. Warum weder Markt noch Plan eine Antwort sein können und warum stattdessen die commons-basierte Peer-Produktion der richtige Ansatz ist, habe ich in einem Vortrag dargestellt:
Loccumer, Diese Projekte hatte ich während der Diskussion erwähnt:
Kategorien: Commons, Medientipp, Theorie
6. April 2012, 07:03 Uhr 3 Kommentare
Diskursfigur 2: Jenseits der Knappheit
Das ist Teil 2 einer Serie wöchentlich erscheinender Artikel, deren englische Fassung im Journal of Peer Production erscheinen soll. In den Artikeln versuche ich zehn Diskursfiguren zu beschreiben, wie sie im Oekonux-Projekt in über zehn Jahren der Analyse Freier Software und commons-basierter Peer-Produktion entwickelt wurden. Mehr zum Hintergrund im einleitenden Teil. Bisher erschienene Teile: 1.
Diskursfigur 2: Jenseits der Knappheit
[English]
Es ist eine übliche Fehlannahme, dass materielle Dinge knapp seien und immaterielle nicht. Vollständigen Artikel lesen »
Kategorien: Freie Software, Theorie
4. April 2012, 07:30 Uhr 4 Kommentare
OpenStreetMap – Eine virtuelle Welt gedeiht
[Repost aus freiesMagazin 03/2012]
von Matthias Meißer
Mit „OpenStreetMap – GoogleMaps-Klon oder doch mehr?“ wurde bereits in der Ausgabe 11/2008 von freiesMagazin das OpenStreetMap-Projekt (OSM) vorgestellt, das nach dem Wiki-Prinzip eine ganze Weltkarte erstellt, die jedermann nutzen und verbessern darf. Doch drei Jahre sind eine lange Zeit, gerade für freie Projekte. Hier folgt nun das Update, wie sich die Welt seither verändert hat.
Abb. rechts: Mit einfachem Equipment unterwegs für eine freie Weltkarte. © Sebastian Haag (CC-BY-2.0)
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Kategorien: Freie Inhalte
2. April 2012, 07:25 Uhr 2 Kommentare
Occupying the Commons
The following documentary about the occupation of the Teatro Valle in Rome, the oldest theater in Italy, is part of a project to the study the practice of the Commons. The aim of the project is to explore the connection between the occupation movements of 2011 & 2012 with the paradigm of the commons.
Read more about the relationship between occupation movements and the commons in an interview with Saki Bailey, director of the documentary.
Kategorien: Commons, Eigentumsfragen, English, Praxis-Reflexionen
30. März 2012, 07:03 Uhr Kommentieren
Diskursfigur 1: Jenseits des Tausches
Das ist Teil 1 einer Serie wöchentlich erscheinender Artikel, deren englische Fassung im Journal of Peer Production erscheinen soll. In den Artikeln versuche ich zehn Diskursfiguren zu beschreiben, wie sie im Oekonux-Projekt in über zehn Jahren der Analyse Freier Software und commons-basierter Peer-Produktion entwickelt wurden. Mehr zum Hintergrund im einleitenden Teil.
Diskursfigur 1: Jenseits des Tausches
[English]
In Freier Software oder allgemeiner commons-basierter Peer-Produktion geht es nicht um Tausch. Vollständigen Artikel lesen »
Kategorien: Freie Software, Theorie
28. März 2012, 07:28 Uhr 4 Kommentare
Facebook beansprucht »face« und »book« exklusiv
Wolltest du — Facebook-User wie fast alle — immer schon mal eine Website aufmachen oder eine Firma gründen, die auf den Namen »xy-book« hört? Oder irgendwas mit »face« im Namen? Schlechte Idee, denn Facebook beansprucht etliche Wörter exklusiv:
You will not use our copyrights or trademarks (including Facebook, the Facebook, and F Logos, FB, Face, Poke, Book, and Wall), or any confusingly similar marks, except as expressly permitted by our Brand Usage Guidelines or with our prior written consent.
Facebook besitzt mehr als 70 Trademarks (Markenrechte) auf normale Wörter wie »face« oder »like« — »book« gehört noch nicht dazu, aber das spielt eh keine Rolle. Denn als Facebook-User hast du die Nutzungsbedingungen akzeptiert — inklusive aller Änderungen — und somit zugestimmt, dass du all jene Worte nicht benutzen wirst. Und Facebook ist nicht zimperlich mit Klagen: Die Reisesite Placebook wurde von Facebook zur Namensänderung gezwungen, und Teachbook, eine Site für Lehrer_innen, wird ebenfalls bedroht.
Es geht hier also nicht nur um absurde Formen von angeblichen Verstößen gegen das »geistige Eigentum«, sondern um ebenso absurde Formen des Abstrafens missliebiger Konkurrenz auf dem Wege des Vertragsrechts. [via]
Kategorien: Eigentumsfragen, Feindbeobachtung
27. März 2012, 07:19 Uhr 5 Kommentare
