Auf der Suche nach dem Neuen im Alten

Kategorie: Soziale Netzwerke

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What is the FLOK-Society?

Rosa Roig interviews Michel Bauwens, research director for FLOKSociety.org. FLOKSociety is a research project for the government of Ecuador that aims to create a policy and legal framework for the transition towards a social knowledge economy or a “open commons-based knowledge society”. The FLOKSociety.org project is a cooperation between the Coordinating Ministry of Human Talent and Knowledge, SENESCYT and the IAEN postgraduate institute for public servants, where the project team is located. See also the Open Letter to Commoners (EN|DE).

Kategorien: Commons, English, Praxis-Reflexionen, Soziale Netzwerke

6. März 2014, 06:08 Uhr   Kommentieren

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Was ist eigentlich „solidarisch“ an der „Solidarischen Landwirtschaft“?

Prinzipien für eine Solidarische Landwirtschaft die über die Geldlogik hinaus weist.http://superpolar.org/wp-content/uploads/2013/02/nclarge.png

Prinzip:

Bedarfserhebung im Unterstützer*Innen-Kreis

 Umsetzung:

  • Zur Gründung einer Solidarischen Landwirtschaft wird der Bedarf der Unterstützer*Innen an verschiedenen Produkten erhoben. Dann wird jährlich eine Befragung unter den Unterstützer*Innen durchgeführt, in der deren Zufriedenheit mit Menge und Qualität der Produkte festgestellt wird. So nähern sie die Bäuer*Innen in der Anbauplanung immer weiter dem exakten Bedarf der Unterstützer*Innen an.

Warum:

  • Trotz Marktforschung wird in der Marktwirtschaft ins Blaue hinein produziert. Weil man weiß nicht was die Konkurrenten tun. Es gibt keine Bedarfserfassung sondern man hofft, dass man seine Waren, loswird. Wenn das nicht klappt greift man zum Marketing. Und dann landet der Großteil des Produzierten auf dem Müll. All das ist absurd und sollte in der Solidarischen Landwirtschaft anders sein.

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Kategorien: Arbeit & Freiheit, Commons, Praxis-Reflexionen, Soziale Netzwerke

18. Juli 2013, 09:45 Uhr   Kommentieren

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»A Kind of Wikipedia for Stuff«

Alstair Parvin on the democratization of production using the example of architecture and Wikihouse.

Kategorien: Commons, English, Freie Hardware, Soziale Netzwerke

11. Juli 2013, 08:31 Uhr   1 Kommentar

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Open Hardware für den Ozean

Wirklich cooles Beispiel, was collaborative Peer-Produktion mit Open Hardware erreichen kann: Ein neues Segelboot-Konzept für die Beseitigung von Öl- und Plastikverschmutzungen und zahlreichen anderen Anwendungsmöglichkeiten. Mehr hier.

Kategorien: Commons, Freie Hardware, Soziale Netzwerke

25. März 2013, 07:00 Uhr   Kommentieren

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Post-Kapitalistische Landwirtschaft und Commons

Die WirtschaftsnobelpreiWork16.sizedsträger*In Elinor Ostrom hat in ihren langjährigen Forschungen zu Commons sieben Regeln gefunden, die ein funktionierendes Commoning ausmachen. An dieser Stelle möchte ich an Hand dieser Kriterien unser Projekt einer post-kapitalistischen Landwirtschaft reflektieren. Als Common gelten in diesem Fall der Boden und die darauf produzierten Lebensmittel. Als Commoning die Gemeinschaft aus Gärtner*Innen-Kollektiv und Unterstützer*Innen-Kreis.

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Kategorien: Commons, Praxis-Reflexionen, Soziale Netzwerke

3. März 2013, 07:00 Uhr   Kommentieren

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“Post-Kapitalistische” oder “Nicht-Kommerzielle” Landwirtschaft?

Nicht-Kommerzielle KartoffelernteIm Umfeld der Projektwerkstatt auf Gegenseitig (PAG) trifft sich regelmäßig ein Kreis von Menschen aus verschiedene Projekte die sich dem nicht ganz klar definierten Konzept der “Nicht-Kommerzialität” (NK) verbunden fühlen und sich auf diesen Treffen vernetzen und austauschen. Eins der bekanntesten Projekte aus diesem Umfeld ist wohl die “Nicht-Kommerzielle Landwirtschaft” wie sie auf dem Karlshof bei Berlin von einer Hofgruppe und nach deren Scheitern von einer freien Assoziation von Menschen aus dem Karlshof-Umfeld organisiert wurde. Die Unterschiede diese Praxis zur vielfältig umgesetzten Community Supported Agriculture (CSA) bzw. Solidarischen Landwirtschaft werden dort immer wieder kontrovers diskutiert. Bei mir als Mitglied der CSA Freudenthal, einem solchen post-kapitalistischen Landwirtschafts-Experiment, regen diese kritischen Diskussionen immer wieder die Reflektion über das eigene Projekt an. Einige Aspekte dieser Kritik an unserem Projekt und meine Entgegnungen seien hier skizziert.

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Kategorien: Arbeit & Freiheit, Commons, Praxis-Reflexionen, Soziale Netzwerke

27. Februar 2013, 07:00 Uhr   3 Kommentare

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Preis für Sozialistische Selbsthilfe Mülheim

ssmlogoDie Sozialistische Selbsthilfe Mülheim in Köln (SSM Köln) ist eines von zehn Preisträger-Projekten des Wettbewerbes »Soziale Stadt 2012« des Deutschen Städtetages. Geld gibt’s zwar keins aber Anerkennung und öffentliche Aufmerksamkeit. Zum Beispiel durch diesen Artikel, der schon lange mal fällig war.

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Kategorien: Arbeit & Freiheit, Commons, Soziale Netzwerke

7. Februar 2013, 06:34 Uhr   Kommentieren

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Ein Universelles Stigmergisches Allokationsystem

Peers support each otherIn vielen Diskussionen ob hier im Blog oder sonst wo, komme ich immer wieder dazu festzustellen, dass viele Skepsis, die dem Keimform-Ansatz entgegengebracht wird, vor allem darin begründet liegt, dass sich die meisten Leute einfach nicht vorstellen können, dass Bedürfnisse und Fähigkeiten zusammen kommen ohne das jemand oder etwas Zwang ausübt.

Wir verweisen dann immer auf die Stigmergie als wichtige Organisationsform. Damit ist eine Form der Organisation gemeint, die im wesentlichen darauf basiert, festzuhalten, wo noch etwas getan werden müsste. Diese Hinweise ermöglichen es dann anderen, die gerne etwas tun wollen, auch etwas zu tun, was gebraucht wird.

Die Erfahrung der meisten Menschen ist aber weit weg von funktionierenden stigmergischen Organisationsstrukturen. Ich glaube, viele denken dabei eher an dreckige WG-Küchen oder zugemüllte Wälder als an Freie Software oder Wikipedia. Eine Möglichkeit diese Situation zu ändern, wäre möglichst vielen Menschen die Möglichkeit zu geben, Stigmergie selbst zu erfahren. Bisher ist das nur in eng umgenzten Bereichen möglich und die medialen Systeme, die zu diesem Zweck eingesetzt werden (seien sie jetzt virtuell oder nicht-virtuell) sind zum einen oft eher primitiv (z.B. TODO-Listen) und zum anderen meist speziell auf ein einzelnes Projekt zugeschnitten, was dazu führt, dass man deren Wirksamkeit erst erfahren kann, wenn man sich an diesem konkreten Projekt beteiligt. Die Wirksamkeitserfahrung ist bei stigmergischen Systemen also an aktive und nicht an passive Partizipation gebunden und es gibt zwar Millionen von Wikipedia-Benutzern aber eben nur ein paar tausend Autoren.

Um diese Situation zu ändern möchte ich ein Universelles Stigmergisches Allokationssystem (USA) bauen, um folgendes zu erreichen:

  • Vielen Menschen die Gelegenheit geben, Erfahrungen mit Stigmergie zu machen.
  • Vielen Menschen die Gelegenheit geben, Erfahrungen mit der eigenen Bedürftigkeit zu machen.
  • Konsumptive mit produktiven Bedürfnissen zusammen zu bringen. Menschen sollen reale Bedürfnisse zumindest gelegentlich durch das Mitmachen im USA befriedigen können.
  • Ein Experimentierfeld zu eröffnen in dem man lernen kann, wie ein USA aussehen könnte, dass einmal wirklich dazu beitragen kann eine commons-basierte Gesellschaft zu ermöglichen.

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Kategorien: Commons, Freie Software, Soziale Netzwerke

13. Januar 2013, 12:30 Uhr   49 Kommentare

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Besondere Umstände 5

Es gibt mal wieder eine Stunde Podcast von Antje und mir. Diesmal über das auch hier zuletzt aufgebrachte Thema Stigmergie, aber auch über Facebook, Macht und Politik, Netzfeminismus.

Kategorien: Arbeit & Freiheit, Gender, Medientipp, Soziale Netzwerke

9. Januar 2013, 15:51 Uhr   1 Kommentar

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Statistisches — keimform.de 2012

Seit Ende 2010 nutzen wir den Statistikdienst von WordPress — ist bequem und übersichtlich. Zwei volle Jahre der Auswertung ermöglichen einen Jahresvergleich. Hier ein paar Zahlen für 2012 (in Klammern der Wert für 2011):

  • Besucher_innenAufrufe: 113.718 (93.819)
  • Besucher_innenAufrufe/Tag: 311 (257)
  • Artikel: 263 (255)
  • Kommentare: 1195 (1031)

Artikel und Kommentare (inkl. Pings) habe ich zusätzlich ausgewertet, die stehen nicht in der WordPress-Statistik. Dort finden sich hingegen die in 2012 meist besuchten Artikel:

  1. Open Hardware: CNC-Maschinen (August 2011)
  2. Robert Kurz ist tot (Juli 2012)
  3. Der Crowding-out oder Korrumpierungseffekt (April 2008)
  4. The unissued recordings of Vladimir Horowitz: An example of copyright endangering culture? (Januar 2012)
  5. Kommunismus? (April 2010)

… sowie häufigste Suchworte und Referenzseiten und fleissigste Kommentator_innen. Vielen Dank an alle, die sich an keimform.de beteiligt haben!

Euch allen ein schönes 2013!

Kategorien: Soziale Netzwerke

1. Januar 2013, 13:07 Uhr   3 Kommentare