Auf der Suche nach dem Neuen im Alten

Kategorie: Praxis-Reflexionen

Artikel drucken

Twin Oaks: »It is radical sharing«

Is there a sharing culture beyond economy, namely the »shareconomy«? Yes, there is. Watch this inspiring video of the Twin Oaks Community. They have »radical sharing« inside, but selling their commodities to the markets outside. It is one option in a capitalist environment.

Kategorien: English, Praxis-Reflexionen

22. Februar 2015, 13:43 Uhr   Kommentieren

Artikel drucken

Gesellschaft – Individuum – Emanzipation

Im Mai 2014 fand in Hiddinghausen das Seminar »Alltägliche Lebensführung und Emanzipation« statt. Es war der Nachfolger des 2013er Seminars zur gesellschaftlichen Transformation [1|2|3]. Die beiden Inputs zu Beginn sollen nun endlich dokumentiert werden. Der erste Input versucht die Erkenntnisse des ersten Seminars zusammenzufassen. Leider liegen Folien (ODP|PDF) und Audio (OGG|MP3) nur getrennt vor. Hier die Folien zum Durchklicken:

Kategorien: Commons, Lernen, Praxis-Reflexionen, Theorie

20. Januar 2015, 06:32 Uhr   4 Kommentare

Artikel drucken

High-Tech Subsistenz oder Smart Capitalism?

contraste-titel[Artikel aus CONTRASTE Nr. 364, Januar 2015]

Technik für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Neue, leistbare und relativ einfach bedienbare Produktionsmaschinen sind Wegbereiter für eine neue, selbstbestimmte Produktionsweise. Sie sind Werkzeuge der Selbstermächtigung, möglicherweise sogar zur Überwindung des Kapitalismus – sagen die Einen. Neue Technologien machen noch keine neue Gesellschaft, sie seien auch aus ökologischer Sicht nicht zukunftsfähig, meinen die Anderen und befürchten eine Überdeterminierung der Gesellschaft durch Technik, bis hin zur Gefahr des Technofaschismus. Diese selbstorganisierten Produktionsformen seien überdies leicht ins kapitalistische System integrierbar, führten zu einer Art »smart capitalism«, meinen die Dritten. Differenzierte Betrachtung tut not. Wo liegen die Potenziale der neuen Technologien und wie können sie gehoben werden?

Vollständigen Artikel lesen »

Kategorien: Freie Hardware, Praxis-Reflexionen

14. Januar 2015, 22:09 Uhr   2 Kommentare

Artikel drucken

Mehr Sorge für Sorgearbeit

oya-29-2014[Artikel aus Oya 29/2014, Lizenz CC by-sa]

Beate Küppers sprach mit Barbara Fried, Redakteurin bei der Rosa-Luxemburg-­Stiftung, über die neue Bewegung »Care ­Revolution«.

von Barbara Fried , Beate Küppers

Der Begriff »Care« begegnet mir in letzter Zeit immer häufiger, wenn es um Veränderungsbedarf im Gesundheitsbereich geht. Was muss ich mir darunter vorstellen?

Im engeren Sinn sind damit alle sorgenden Tätigkeiten – von der Pflege über Erziehung bis zur Unterstützung von alten oder behinderten Menschen – gemeint. »Sorgearbeit« könnte es auch heißen, aber das Wort »Care« hat sich als politisch griffiger Begriff herausgestellt, der bezahlte wie unbezahlte Tätigkeiten und verschiedene Sorgebereiche umfasst.

Auf der Webseite von »Care Revolution« wird auch von einer »Krise der sozialen ­Reproduktion« gesprochen.

Vollständigen Artikel lesen »

Kategorien: Commons, Praxis-Reflexionen

20. Dezember 2014, 14:51 Uhr   Kommentieren

Artikel drucken

Vortrag zu Postkapitalistische Landwirtschaft – Potentiale, Probleme, Perspektiven

In unregelmäßigen Abständen habe ich an dieser Stelle über die Perspektive post-kapitalistischer Landwirtschaft geschrieben. Vor Kurzem nun haben mich die AnStifter aus Stuttgart eingeladen einen Vortrag im Rahmen ihrer Commons-Veranstaltungreihe zu halten: Zur CSA Freudenthal und ihrer Perspektive. Dankbarerweise haben sie das ganze aufgenommen. Danke dafür Hier findet ihr übrigens alle anderen Artikel zu dem Thema. Aber jetzt erstmal bunt und in Farbe:

Kategorien: Commons, Praxis-Reflexionen

18. November 2014, 15:30 Uhr   Kommentieren

Artikel drucken

Rezension: Hauke Thoroe (2010): »Herrschaftskritik«

thoroe-herrschaftskritikThoroe, Hauke (Hrsg.) 2010: Herrschaftskritik – Analysen, Aktionen, Alternativen. SeitenHieb Verlag – Download (PDF)

Beim Schlagwort ‘Herrschaftskritik’ werde ich hellwach. Ein ganzes Buch, herausgegeben und auch überwiegend geschrieben von einem jungen Aktivisten, der Theorie und Praxis verbinden möchte – das klingt außerordentlich spannend. Es handelt sich, wie erwartet, um ein Buch aus der linksradikalen Szene für eben dieselbe – und ihren Nachwuchs. Und als solches greift es nicht ganz ungeschickt Fragen und Probleme auf, in welchen eine herrschaftskritische Perspektive hilfreich sein kann.

Vollständigen Artikel lesen »

Kategorien: Medientipp, Praxis-Reflexionen

13. November 2014, 06:39 Uhr   34 Kommentare

Artikel drucken

Zwischen Hippiekultur und Revolution

pragerfruehling19[Repost aus dem Magazin prager frühling zum Schwerpunktthema der Commons]

Thesen der Redaktion des prager frühling zur Rückkehr der Commons

Comeback der Commons

Die Commons kommen zurück – als theoretisches Modell und als politische Praxis, dem Commoning. Die vergangenen Jahrhunderte wurden sie von rechten wie linken TheoretikerInnen für tot erklärt. Die politische Ökonomie marxistischer Prägung sah die Einhegung von Gemeineigentum als abgeschlossenen Prozess und als Voraussetzung für die Entstehung des kapitalistischen Privateigentums an Produktionsmitteln an. Mit den Einhegungen im Zuge der Industrialisierung stellte sich für MarxistInnen die Frage nach den Commons nicht mehr. Auf der anderen Seite prägte der Neomalthusianer Garrett Hardin mit der von ihm 1968 popularisierten katastrophischen Metapher der “Tragödie der Commons” für Jahrzehnte die Überzeugung, Commons seien naturnotwendig zum Scheitern verurteilt. Der Mensch als Homo oeconomicus und Nutzenmaximierer zerstöre zwangsläufig die Gemeingüter, weil er sie übernutzt.

Vollständigen Artikel lesen »

Kategorien: Commons, Eigentumsfragen, Praxis-Reflexionen, Theorie

11. August 2014, 06:49 Uhr   5 Kommentare

Artikel drucken

Gemeinschaftsgärtnern ohne Satzungsdebatte

pragerfruehling19[Repost aus dem Magazin prager frühling zum Schwerpunktthema der Commons]

Interview mit Svenja Nette, Prinzessinnengärten*

Was ist die Idee hinter den Prinzessinnengärten?

Die Prinzessinnengärten sind eine offene Plattform: Für Gemüseanbau in der Stadt, aber auch dafür, Leuten einen Interaktionsraum zu bieten, einen Raum für Bewusstseinsbildung über Anbau, und Lebensmittel. Es gibt ein Café, eine Küche, kulturelle Angebote, Werkstätten. Jeder ist eigeladen, Projekte umzusetzen. Es ist ein Projekt, in dem jeder einsteigen kann, auch ohne deutsche Muttersprache. Es geht um Partizipation und Teilhabe, um den Gedanken der Produktion von gesundem, frischem Essen in der Stadt mit kurzen Transportwegen, von Bewussteinsbildung. Urban Gardening ist das glückliche Treffen von sozialen und grünen Umständen. Vollständigen Artikel lesen »

Kategorien: Commons, Praxis-Reflexionen, Reichtum & Knappheit

2. August 2014, 07:10 Uhr   1 Kommentar

Artikel drucken

Commons und Care

pragerfruehling19[Repost aus dem Magazin prager frühling zum Schwerpunktthema der Commons]

Anmerkungen zu Commons-Debatten aus feministischer Perspektive

von Daniela Gottschlich

„Commonsbasierte Produktion begegnet uns in ganz alltäglichen Praktiken. Nehmen wir Jan als Beispiel: Er studiert Wirtschaftsinformatik und arbeitet nebenher unentgeltlich an Wikipedia-Artikeln. Zusätzlich zu den Unterhaltszahlungen seiner Eltern erhält er einen Zuverdienst für die Betreuung der Webseite einer Rechtsanwältin. Er hat dafür ein Open-Source-Programm angepasst, das von einer globalen Entwicklercommunity unter Creative Commons-Lizenz entwickelt wird. Verschiedene Module hat er selbst geschrieben. Scripte und Programmcodes teilt er in Entwicklerforen mit anderen, so dass sie weiterentwickelt und nach Schwachstellen durchsucht werden können. Er ist somit Prosument – gleichermaßen Produzent und Konsument.“

So oder ähnlich könnte ein optimistischer Text, der Commoning im Alltag junger WesteuropäerInnen illustrieren soll, beginnen. Vollständigen Artikel lesen »

Kategorien: Commons, Gender, Praxis-Reflexionen

27. Juli 2014, 06:26 Uhr   Kommentieren

Artikel drucken

Commons und Herrschaftskritik

pragerfruehling19[Repost aus dem Magazin prager frühling zum Schwerpunktthema der Commons]

Produktive Einsatzpunkte und Ambivalenzen

von Ulrich Brand

In den letzten Jahren hat der Begriff „Commons“, zu Deutsch Gemeingüter oder Allmende, zunehmend an Bedeutung gewonnen. Er steht für die Kritik an herrschenden Entwicklungen, für konkrete Forderungen und alternative Praktiken wie etwa gemeinschaftliche Nutzungsregeln. Es gibt keine fixe Definition von Commons, sondern es handelt sich um einen politischen Begriff, der Teil sozialer Auseinandersetzungen ist und in diesen immer wieder aktualisiert und präzisiert wird. Immer wieder werden der Mindestlohn oder die wesentlich von der öffentlichen Hand organisierte soziale Infrastruktur wie Bildung, Mobilität und Gesundheit zu den Commons gezählt. Commons ist also nicht der große Hebel, das alleinige Prinzip, das alle Probleme löst. Commons – das sind Prinzipien und Praktiken sowie politische und strategische Perspektiven und damit Teil umfassenderer Auseinandersetzungen.

Vollständigen Artikel lesen »

Kategorien: Commons, Eigentumsfragen, Praxis-Reflexionen

24. Juli 2014, 06:22 Uhr   3 Kommentare