<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>keimform.de &#187; Lernen</title>
	<atom:link href="http://keimform.de/category/lernen/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://keimform.de</link>
	<description>Auf der Suche nach dem Neuen im Alten</description>
	<lastBuildDate>Wed, 23 May 2012 05:32:50 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.2</generator>
		<item>
		<title>Was sind Commons? Infomaterial (nicht nur) für Schulen</title>
		<link>http://keimform.de/2012/was-sind-commons-infomaterial-nicht-nur-fuer-schulen/</link>
		<comments>http://keimform.de/2012/was-sind-commons-infomaterial-nicht-nur-fuer-schulen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 13 Mar 2012 06:34:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Meretz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Commons]]></category>
		<category><![CDATA[Freie Inhalte]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[allmende]]></category>
		<category><![CDATA[bildung]]></category>
		<category><![CDATA[elinor ostrom]]></category>
		<category><![CDATA[homo oeconomicus]]></category>
		<category><![CDATA[ökonomie]]></category>
		<category><![CDATA[schule]]></category>
		<category><![CDATA[urheberrecht]]></category>
		<category><![CDATA[wissen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://keimform.de/?p=5665</guid>
		<description><![CDATA[Die Sparkassen unterhalten seit 1975 einen SchulService, um einen »Beitrag zur ökonomischen Grundbildung in den Schulen« zu leisten. Monatlich erscheinen Foliensätze samt Begleitmaterial für Lehrer_innen. Im Dezember 2011 lautete das Thema »Was sind Gemeingüter?« Sichtlich steckt viel Arbeit in dem Material. Das Ergebnis ist eine ansprechend geschriebene Kurzreise von der Güterklassifikation der klassischen Ökonomie, über [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://keimform.de/wp-content/uploads/2012/03/schulservice-nr-1.png"><img class="right" title="SchulSservice Nr. 1: Was sind Commons?" src="http://keimform.de/wp-content/uploads/2012/03/schulservice-nr-1-300x266.png" alt="" width="300" height="266" align="right" /></a>Die Sparkassen unterhalten seit 1975 einen <a href="http://www.sparkassen-schulservice.de/" target="_blank">SchulService</a>, um einen »Beitrag zur ökonomischen Grundbildung in den Schulen« zu leisten. Monatlich erscheinen <a href="http://www.sparkassen-schulservice.de/spk/sparkasse-erlangen/unterrichtshilfen/foliensaetze.php" target="_blank">Foliensätze samt Begleitmaterial für Lehrer_innen</a>.</p>
<p>Im Dezember 2011 lautete das Thema »Was sind Gemeingüter?« Sichtlich steckt viel Arbeit in dem Material. Das Ergebnis ist eine ansprechend geschriebene Kurzreise von der Güterklassifikation der klassischen Ökonomie, über Elinor Ostrom bis zur Wissensallmende und dem Urheberrecht. Auf nur zwei Seiten. Alle Achtung! Ganz aktuell ist das Material allerdings nicht. Insbesondere dem Begleitmaterial (<a href="http://www.sparkassen-schulservice.de/imod/foliensaetze/310748100_Beiblatt_Gemeingueter.pdf" target="_blank">PDF</a>) ist anzumerken, dass die Commons vor allem durch die verstaubte Brille des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Homo_oeconomicus" target="_blank">homo oeconomicus</a> betrachtet werden.</p>
<p>Dabei wird gerade der <em>homo oeconomicus</em> momentan quer durch die Wissenschaftsdisziplinen einen fundierten Kritik unterzogen und zum Abtreten aufgefordert. Deshalb haben wir uns kurzerhand entschlossen, die wunderbare Vorlage aufzugreifen und das Begleitmaterial für Lehrerinnen und Lehrer auf aktuellen Stand zu bringen.</p>
<p>Et voilà, lieber Sparkassen-SchulService, liebe Lehrer_innen und alle, die es interessiert: bitte schön! Hier gibt es das Material als <a href="http://www.gemeingueter.de/wp-content/uploads/2012/03/Schulservice-1-Was-sind-Commons.pdf" target="_blank">PDF</a> zum Ausdrucken und im freien Format <a href="http://www.gemeingueter.de/wp-content/uploads/2012/03/Schulservice-1-Was-sind-Commons.odt" target="_blank">ODT</a> zum Weiterbearbeiten.</p>
<p>Das Material ist unter den Bedingungen der Creative-Commons-Lizenz »Namensnennung und Weitergabe unter gleichen Bedingungen« zur Benutzung und Bearbeitung freigegeben – wie es sich für Wissensallmende gehört.</p>
<p>Apropos: freigeben. Das Material des Sparkassen-Schulservice steht als kostenloser Download bereit. Das ist schonmal gut, aber nicht gut genug. Großartig wäre es, wenn zukünftig alle vom Sparkassen-Schulservice produzierten Materialien unter einer freien Lizenz und mit zugänglichen Quellen verbreitet würden, anstatt wie bisher die Weitergabe und Veränderung auszuschließen. Das wäre ein echter Beitrag zur Wissensallmende und würde dem selbstformulierten Bildungsauftrag entsprechen.</p>
<p>Viel Spaß mit dem Gemeingüter-SchulService <img src="http://www.gemeingueter.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif" alt=":-)" /></p>
<p>[<a href="http://www.gemeingueter.de/?p=3159" target="_blank">via</a>]</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://keimform.de/2012/was-sind-commons-infomaterial-nicht-nur-fuer-schulen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Aus der Dreckige-Wäsche-Kiste</title>
		<link>http://keimform.de/2012/aus-der-dreckige-waesche-kiste/</link>
		<comments>http://keimform.de/2012/aus-der-dreckige-waesche-kiste/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 28 Feb 2012 06:50:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Meretz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Commons]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[cspp]]></category>
		<category><![CDATA[fork]]></category>
		<category><![CDATA[jopp]]></category>
		<category><![CDATA[konflikte]]></category>
		<category><![CDATA[oekonux]]></category>
		<category><![CDATA[open-access]]></category>
		<category><![CDATA[peer-production]]></category>
		<category><![CDATA[peer-review]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://keimform.de/?p=5505</guid>
		<description><![CDATA[Manchmal scheitern Projekte kaum dass sie angefangen haben. Zum Beispiel das Oekonux-Spinoff-Projekt und Online-Journal Critical Studies in Peer Production (CSPP). Es sollte ein wissenschaftliches Open-Access-Journal werden. Das Peer-Review sollte transparent ablaufen, eine öffentliche Mailingliste sollte der Ort sein, an dem organisatorische Fragen geregelt werden. Mit anderen Worten: Die Prinzipien der Peer-Produktion sollten auch für das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://keimform.de/wp-content/uploads/2012/02/dirty-clothes.jpg"><img class="right" title="Foto: Leo Reynolds, CC-by-nc-sa, flickr.com/photos/lwr/3965424052/" src="http://keimform.de/wp-content/uploads/2012/02/dirty-clothes-300x206.jpg" alt="" width="300" height="206" align="right" /></a>Manchmal scheitern Projekte kaum dass sie angefangen haben. Zum Beispiel das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Oekonux">Oekonux</a>-Spinoff-Projekt und Online-Journal <a href="http://cspp.oekonux.org/">Critical Studies in Peer Production</a> (CSPP). Es sollte ein wissenschaftliches <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Open-Access-Zeitschrift">Open-Access-Journal</a> werden. Das <a href="http://cspp.oekonux.org/about/peer-review">Peer-Review</a> sollte transparent ablaufen, eine öffentliche Mailingliste sollte der Ort sein, an dem organisatorische Fragen geregelt werden. Mit anderen Worten: Die Prinzipien der Peer-Produktion sollten auch für das Journal selbst gelten. Klingt logisch.</p>
<p>Im Streit darüber, was »offen« tatsächlich heißt, ist das Projekt gescheitert.</p>
<p>Der Oekonux-Maintainer Stefan Merten hatte die Aufgabe übernommen, sich um die technische Infrastruktur zu kümmern. Er sah sich jedoch immer häufiger durch intransparente Kommunikationsformen des CSPP-Maintainers Mathieu O&#8217;Neil ausgebootet, der sich wiederum umgekehrt durch Stefan Merten angeriffen füllte. Trotz meiner Mitgliedschaft auf den einschlägigen Mailinglisten waren die Konflikte für mich nicht einfach nachzuvollziehen.</p>
<p><img class="right" title="Das Ende von CSPP" src="http://keimform.de/wp-content/uploads/2012/02/nocspp.png" alt="" width="233" height="83" align="right" />Mathieu O&#8217;Neil verlagerte einen Teil der Kommunikation in den privaten Bereich, es entstanden parallele informelle Verteiler. Das Projekt lief auseinander. Zudem wurden organisatorische und inhaltliche Debatten vermischt. Kulminationspunkt war die Ankündigung eines Forks durch Mathieu O&#8217;Neil: Einige Leute hätten sich abgesprochen und seien sich einig, ein eigenes Journal zu machen, das auch schon einen Namen und eine Website hätte: <a href="http://peerproduction.net/">Journal of Peer Production</a> (JoPP).</p>
<p><img class="right" title="Journal of Peer Production" src="http://keimform.de/wp-content/uploads/2012/02/jopp.png" alt="" width="244" height="136" align="right" />Schnell wurde jedoch klar gestellt, dass es sich tatsächlich <em>nicht</em> um einen Fork handelt. Forks in der Peer-Production sind Resultat eines länger andauernden Auseinandersetzungprozesses um die Ausrichtung des Projekts, manchmal auch um organisatorische oder rechtliche Rahmenbedingungen (etwa Lizenz-Streitigkeiten). Forks werden von einer Gruppe von unzufriedenen Projektmitgliedern vollzogen, die ein neues Projekt gründen und eine neue Richtung einschlagen wollen. Im Falle von CSPP hat jedoch der Maintainer selbst den (Pseudo-)Fork verkündet.</p>
<p>Es handelt sich also tatsächlich um eine Umwandlung: Aus CSPP wird JoPP. Alle bisherigen <a href="http://cspp.oekonux.org/about/people">Mitglieder</a> des Governance Boards und Scientific Committees wurden gefragt, ob sie zum neuen Journal wechseln, sprich: die Umwandlung mitmachen (darunter auch ich). Mit einer Ausnahme: Stefan Merten soll aus JoPP rausgehalten werden. Am Ende sieht es so aus, als ob zwei Personen nicht miteinander konnten, aber der Konflikt geht tiefer. Andere, die nicht so stark involviert waren (wie ich), haben nur nicht so energisch protestiert, als die Offenheit von CSPP zunehmend eingeschränkt wurde.</p>
<p>Was nun aus JoPP (und den Resten von CSPP) wird, ist derzeit unklar. Mathieu O&#8217;Neil hat zugesagt, dass die Artikel, die derzeit unpubliziert auf Eis liegen und schon längst raus sollten (darunter auch <a href="http://keimform.de/2011/peer-production-and-societal-transformation/">von mir</a> und von <a href="http://keimform.de/author/christian/">Christian</a>), irgendwann auch erscheinen.</p>
<p>Commons und Peer-Production sind keine Garantie, dass ein Prozess gut läuft. Auffällig ist, das Projekte dann scheitern, wenn die Grundideen der Commons und der Peer-Produktion aufgegeben werden &#8212; wie etwa im Falle von CSPP die Transparenz. Durch die zunehmende Intransparenz sind auch die Gründe für den Clash letztlich unklar geblieben. Es war noch nicht mal richtig möglich, sich zu streiten. Über dahinter stehende <a href="http://keimform.de/2012/beduerfnisse-und-interessen/">Interessen</a> kann nur spekuliert werden. Tue ich aber nicht.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://keimform.de/2012/aus-der-dreckige-waesche-kiste/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Commons-Sommerschule</title>
		<link>http://keimform.de/2011/commons-sommerschule/</link>
		<comments>http://keimform.de/2011/commons-sommerschule/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 04 Dec 2011 13:30:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Meretz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Commons]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[aktion]]></category>
		<category><![CDATA[commoning]]></category>
		<category><![CDATA[freies Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[offenes wissen]]></category>
		<category><![CDATA[schule]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://keimform.de/?p=5062</guid>
		<description><![CDATA[Vom 9. bis 12. Vom 22. bis zum 30. Juni 2012 an luxuriösen acht Tagen findet im Kulturhof Bechstedt in Thüringen die erste Commons-Sommerschule statt. Sie richtet sich an Aktivistinnen und Aktivisten aus der Commons-Bewegung und solche, die es werden wollen. Ein erstes Programm gibt es auch schon. Das Vorbereitungsteam hat eine Förderung durch Wikimedia-Foundation [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><del>Vom 9. bis 12.</del> Vom 22. bis zum 30. Juni 2012 an luxuriösen acht Tagen findet im Kulturhof Bechstedt in Thüringen die <a href="http://www.gemeingueter.de/?p=2342">erste Commons-Sommerschule</a> statt. Sie richtet sich an Aktivistinnen und Aktivisten aus der Commons-Bewegung und solche, die es werden wollen. Ein erstes <a href="http://commonsblog.files.wordpress.com/2011/12/programm_sommerschule_2011.pdf">Programm</a> gibt es auch schon.</p>
<p>Das Vorbereitungsteam hat eine Förderung durch Wikimedia<del>-Foundation</del> Deutschland e.V. beantragt und sich um den <a href="http://blog.wikimedia.de/2011/12/01/wissenswert-2011-vorstellung-der-projekte-und-wahl-zum-publikumsliebling/">Publikumspreis</a> beworben. Wer die <a href="http://meta.wikimedia.org/wiki/WissensWert_2011/24-1._Commons-Sommerschule_Juni_2012">Commons-Sommerschule</a> unterstützen möchte, kann <a href="https://docs.google.com/a/wikimedia.de/spreadsheet/viewform?hl=de&amp;formkey=dEFkNHRNWmlGbGpJeURoZVJmVjBabmc6MQ#gid=0">für das Projekt 24 eine Stimme</a> abgeben. [<a href="http://commonsblog.wordpress.com/2011/12/05/commons-sommerschule-in-bechstedt/">via</a>]</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://keimform.de/2011/commons-sommerschule/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>8</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>keimform.de wieder hergestellt</title>
		<link>http://keimform.de/2011/keimform-de-wieder-hergestellt/</link>
		<comments>http://keimform.de/2011/keimform-de-wieder-hergestellt/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 30 Sep 2011 15:27:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Meretz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[keimform]]></category>
		<category><![CDATA[meta]]></category>
		<category><![CDATA[technik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://keimform.de/?p=4770</guid>
		<description><![CDATA[Nach dem Servereinbruch haben wir nun alle Inhalte wieder hergestellt. Wir sind froh, dass alles wieder einigermaßen läuft. Danke für eure Geduld Warum hat es so lange gedauert, bis keimform.de wieder lief? Der Einbruch in den virtuellen Server (kurz: ein in Software nachgebildeter Server) wurde vom Provider bemerkt, woraufhin dieser sofort die IP-Adresse des virtuellen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem <a href="http://keimform.de/2011/einbruch-in-server-von-keimform-de/">Servereinbruch</a> haben wir nun alle Inhalte wieder hergestellt. Wir sind froh, dass alles wieder einigermaßen läuft. Danke für eure Geduld <img src='http://keimform.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Warum hat es so lange gedauert, bis keimform.de wieder lief?</p>
<p>Der Einbruch in den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Virtuelle_Maschine">virtuellen Server</a> (kurz: ein in Software nachgebildeter Server) wurde vom Provider bemerkt, woraufhin dieser sofort die IP-Adresse des virtuellen Servers sperrte. Damit waren wir mit keimform.de nicht nur vom Netz, sondern hatten auch selbst keinen Zugang mehr zu den Inhalten des Servers, also dem Keimform-Blog.</p>
<p>Als Notbehelf haben wir zunächst die letzte Sicherung der Blog-Inhalte ohne Kommentare online gestellt. Zumindest lesend war eine halbwegs aktuelle Kopie von keimform.de wieder online.</p>
<p>Parallel versuchten wir einen kompletten Download des virtuellen Servers selbst, der allerdings ca. 50 GB groß ist. Das ging leider nur über die proprietäre Management-Konsole des Providers, die so clever ist, bei Abbrüchen den bislang geladenen Teil zu löschen. Genau das geschah dann auch, weil alle Internetzugangs-Anbieter einmal am Tag die Verbindung zum Internet kappen. Na, toll. Inzwischen gelang der Download, zwar nicht in Potsdam, wo wir den virtuellen Server eigentlich brauchten, sondern in Aachen &#8212; aber die Kopie hatten wir damit schon mal (zum Beispiel für spätere Analysen des Einbruchs).</p>
<p>Der Weg zur Wiederherstellung war dann doch ein anderer. Der Provider hat uns in seiner Firewall einen Zugriff für eine bestimmte IP geöffnet, so dass wir dann endlich auf die Inhalte des virtuellen Servers und damit auf die Blog-Inhalte zugreifen konnten. Dann ging alles “relativ” schnell: Datenbank, Dateien (Bilder, PDFs etc.) und Theme (das Blog-Layout) holen, WordPress und alle nötigen Plugins auf dem neuen Server frisch installieren und konfigurieren, noch ein wenig mit WordPress kämpfen, Theme rauf, Dateien rauf, testen &#8212; das war’s. Puh.</p>
<p>Warum nicht gleich einfach eine Komplett-Kopie auf den neuen Server transferieren? Weil wir sicher gehen wollten, uns keine durch den Server-Einbruch kompromittierten Dateien einzuschleppen. Daher haben wir auch die Passwörter aller bei keimform.de registrierten Nutzerinnen und Nutzer zurückgesetzt &#8212; ihr könnt euch <a href="http://keimform.de/wp-login.php?action=lostpassword">hier</a> ein neues Passwort besorgen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://keimform.de/2011/keimform-de-wieder-hergestellt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Einbruch in Server von keimform.de</title>
		<link>http://keimform.de/2011/einbruch-in-server-von-keimform-de/</link>
		<comments>http://keimform.de/2011/einbruch-in-server-von-keimform-de/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 28 Sep 2011 07:50:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Kalka</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[keimform]]></category>
		<category><![CDATA[meta]]></category>
		<category><![CDATA[technik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://keimform.de/?p=4764</guid>
		<description><![CDATA[Wenn es kommt, dann gleich murphymäßig dicke. Wir waren gerade bei Vorbereitung eines Serverumzugs, als der alte Provider unseren Blog keimform.de per IP-Filter vom Netz nahm. Grund: Der virtuelle Server, auf dem keimform.de läuft, wurde von einem Cracker kompromittiert. Der Blog selbst war vermutlich nicht direkt betroffen, doch wir waren erstmal offline. Als erste Maßnahme [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn es kommt, dann gleich murphymäßig dicke. Wir waren gerade bei Vorbereitung eines Serverumzugs, als der alte Provider unseren Blog keimform.de per IP-Filter vom Netz nahm. Grund: Der virtuelle Server, auf dem keimform.de läuft, wurde von einem Cracker kompromittiert. Der Blog selbst war vermutlich nicht direkt betroffen, doch wir waren erstmal offline.</p>
<p>Als erste Maßnahme sind wir dabei, den kompletten (virtuellen) Server zu sichern. Bei einem lahmen Internetanschluss dauert das leider immer noch an. Wer im Raum Potsdam / Berlin eine dicke Leitung zur Verfügung hat, schreibe mir bitte. Um keine Risiken einzugehen, haben wir den Blog komplett neu aufgesetzt und alle Passwörter zurückgesetzt.</p>
<p>Aktuell stellen wir euch eine einige Tage alte Version von keimform read-only zur Verfügung.</p>
<p>Wir hoffen, dass wir morgen (29.9.11) im Laufe des fortgeschrittenen Tages wieder mit dem alten Stand und allen Kommentaren online sind.</p>
<p>[Update 29.9.11, 16:20 Uhr] Es sieht so aus, als ob es doch der Freitag werden wird, also der 30.9.11. Die Gründe dafür erklären wir, wenn wir wieder alles komplett haben (für die, die’s dann noch interessiert…).</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://keimform.de/2011/einbruch-in-server-von-keimform-de/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>If you can&#8217;t fix it, you don&#8217;t own it</title>
		<link>http://keimform.de/2011/if-you-cant-fix-it-you-dont-own-it/</link>
		<comments>http://keimform.de/2011/if-you-cant-fix-it-you-dont-own-it/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 16 Mar 2011 06:28:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Meretz</dc:creator>
				<category><![CDATA[English]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[do-it-yourself]]></category>
		<category><![CDATA[open-source-learning]]></category>
		<category><![CDATA[selbstorganisation]]></category>
		<category><![CDATA[technik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.keimform.de/?p=3714</guid>
		<description><![CDATA[Click to enlarge &#8212; or jump to ifixit.com]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.keimform.de/wp-content/uploads/2010/11/repair-manifesto-poster.jpg"><img class="aligncenter" title="Click to enlarge" src="http://www.keimform.de/wp-content/uploads/2010/11/repair-manifesto-snip.jpg" alt="" width="550" height="550" /></a><br />
Click to enlarge &#8212; or jump to <a href="http://ifixit.com">ifixit.com</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://keimform.de/2011/if-you-cant-fix-it-you-dont-own-it/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>CONTRASTE-Schwerpunkt »Kritische Psychologie«</title>
		<link>http://keimform.de/2011/contraste-schwerpunkt-kritische-psychologie/</link>
		<comments>http://keimform.de/2011/contraste-schwerpunkt-kritische-psychologie/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 07 Mar 2011 10:09:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Meretz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Medientipp]]></category>
		<category><![CDATA[contraste]]></category>
		<category><![CDATA[klaus holzkamp]]></category>
		<category><![CDATA[kritische psychologie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.keimform.de/?p=4170</guid>
		<description><![CDATA[Die Ausgabe 318 vom März 2011 der »CONTRASTE – Monatszeitschrift für Selbstorganisation« ist mit einem Themen-Schwerpunkt »Kritische Psychologie« erschienen. Die Schwerpunkt-Artikel wurden außerdem zu einer Sonderausgabe zusammengestellt, die komplett als Download verfügbar ist: kp-contraste-2011.pdf Die Artikel in der HTML-Darstellung enthalten nur die Texte (Links auf die Seite kritische-psychologie.de): Uli Frank: Kritische Psychologie: Eine Psychologie von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.keimform.de/wp-content/uploads/2011/03/contraste-titel-kp.gif"><img class="right" style="margin-left: 8px;" title="CONTRASTE-Schwerpunkt »Kritische Psychologie«" src="http://www.keimform.de/wp-content/uploads/2011/03/contraste-titel-kp-300x211.gif" alt="" width="300" height="211" align="right" /></a>Die Ausgabe 318 vom März 2011 der <a href="http://www.contraste.org/">»CONTRASTE – Monatszeitschrift für Selbstorganisation«</a> ist mit einem Themen-Schwerpunkt »Kritische Psychologie« erschienen. Die Schwerpunkt-Artikel wurden außerdem zu einer Sonderausgabe zusammengestellt, die komplett als Download verfügbar ist: <a href="http://www.kritische-psychologie.de/texte/kp-contraste-2011.pdf">kp-contraste-2011.pdf</a></p>
<p>Die Artikel in der HTML-Darstellung enthalten nur die Texte (Links auf die Seite <a href="http://www.kritische-psychologie.de/">kritische-psychologie.de</a>):</p>
<ul>
<li><strong>Uli Frank</strong>: <a href="http://www.kritische-psychologie.de/texte/ufr2011.html">Kritische Psychologie: Eine Psychologie von »je mir«</a></li>
<li><strong>Stefan Meretz</strong>: <a href="http://www.kritische-psychologie.de/texte/smz2011.html">Einstieg: Was ist Kritische Psychologie?</a></li>
<li><strong>Leoni Breuer, Moritz Thede Eckart, Leonie Knebel, Marcel Thiel</strong>: <a href="http://www.kritische-psychologie.de/texte/bekt2011.html">Aneignungsschwierigkeiten: Wege zur Kritischen Psychologie</a></li>
<li><strong>Grete Erckmann, Michael Zander</strong>: <a href="http://www.kritische-psychologie.de/texte/gemz2011.html">Praxisforschung: Widersprüche in Therapie und Beratung</a></li>
<li><strong>Annette Schlemm</strong>: <a href="http://www.kritische-psychologie.de/texte/asch2011.html">Emanzipatorische Bewegungen: Ent-Unterwerfung denken und praktizieren</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://keimform.de/2011/contraste-schwerpunkt-kritische-psychologie/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Commons-Debatte: open access commons?</title>
		<link>http://keimform.de/2011/commons-debatte-open-access-commons/</link>
		<comments>http://keimform.de/2011/commons-debatte-open-access-commons/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 07 Jan 2011 19:01:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Meretz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Commons]]></category>
		<category><![CDATA[Eigentumsfragen]]></category>
		<category><![CDATA[Freie Software]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[commoning]]></category>
		<category><![CDATA[hardin]]></category>
		<category><![CDATA[homo oeconomicus]]></category>
		<category><![CDATA[peter linebaugh]]></category>
		<category><![CDATA[staat]]></category>
		<category><![CDATA[tragik der allmende]]></category>
		<category><![CDATA[wikipedia]]></category>
		<category><![CDATA[wirtschaftswissenschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.keimform.de/?p=3897</guid>
		<description><![CDATA[Nach der Internationalen Commons-Konferenz in Berlin hat auch die Commons-Debatte einen Schub bekommen. Viele der Teilnehmer_innen diskutieren auf der Commoning-Mailingliste. So eine Debatte auf einer Mailingliste hat trotz des öffentlichen Archivs stets etwas von einem Inner-Circle, der für Leute außerhalb nur schwer zugänglich ist. Deswegen werde ich ab und zu mal was aus dieser Diskussion [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach der <a href="http://www.keimform.de/2010/memorable-quotes-from-the-icc/">Internationalen Commons-Konferenz</a> in Berlin hat auch die Commons-Debatte einen Schub bekommen. Viele der Teilnehmer_innen diskutieren auf der <a href="http://lists.wissensallmende.de/mailman/listinfo/commoning">Commoning-Mailingliste</a>. So eine Debatte auf einer Mailingliste hat trotz des <a href="http://lists.wissensallmende.de/pipermail/commoning/">öffentlichen Archivs</a> stets etwas von einem Inner-Circle, der für Leute außerhalb nur schwer zugänglich ist. Deswegen werde ich ab und zu mal was aus dieser Diskussion berichten.</p>
<p>Erstes Thema: Gibt es »open access commons«?</p>
<p>In einer Diskussion auf der Liste verwendete ich für Freie Software flockig den Begriff »open access commons« (deutsch etwa: »frei zugreifbare Gemeingüter«). Es schien mir auf der Hand zu liegen, dass Freie Software nun mal frei heruntergeladen und genutzt werden kann. Ich ernte heftige Einwände von verschiedenen Seiten. Sie haben &#8212; kurz gesagt &#8212; damit zu tun, dass der alte Fehlschluss der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tragik_der_Allmende">Tragik der Commons</a> von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Garrett_Hardin">Garrett Hardin</a> weiter wirkt. Wie sieht der aus?</p>
<p>In dem Hardinschen Beispiel schicken nutzenmaximierende Hirten ihr Vieh auf eine Weide, bis diese übernutzt ist und kaputt geht. »Freie Commons bringt allen den Ruin«, schließt Hardin daraus. Entweder der Staat oder ein Privateigentümer müsse daher die Regulation übernehmen. Die neoliberale Ideologie benutzt bis heute die angebliche Tragik der Commons, um Privatisierungen zu rechtfertigen. Zwei miteinander verbundene Fehler stecken in dem Beispiel.</p>
<p>Erstens wird so getan, als ob die Hirten nicht miteinander reden und sich nicht über eine nachhaltige Nutzung ohne langfristige Schädigung einigen könnten. In der Praxis war das nämlich in der Regel der Fall. Hinter dem nutzenmaximierenden Hirten steckt also in Wahrheit das bornierte Bild eines nicht lebensfähigen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Homunculus">Homunculus</a>, des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Homo_oeconomicus">homo oeconomicus</a>, wie es in den dogmatischen Wirtschaftstheorien verwendet wird. Ein isolierter Wirtschaftsmensch maximiert vor sich hin.</p>
<p>Zweitens ist die in dem Beispiel verwendete »freie Weide« gar kein Commons, sondern eine common pool resource, also eine Gemeingüter-Ressource. Das ist ein wichtiger Unterschied. Der Begriff Commons schließt nämlich ein, dass da jemand ist, der sich um die Ressource kümmert (wie das die Hirten auch praktisch tun). Der Historiker Peter Linebaugh drückt es so aus: »There is no commons without commoning«, zu deutsch: Ohne Gemeingüterpraxis kein Gemeingut. Im Deutschen ist das Problem übrigens sprachlich noch viel blöder, weil in »Gemeingut« nun mal »Gut« drinsteckt, also irgendeine Sache (stofflich oder nicht). Das Soziale, das Kümmern, das mit einem Gemeingut immer verbunden ist, ist sprachlich leider nicht richtig sichtbar. Deswegen findet man auch in deutschsprachigen Diskussionen häufig die <a href="http://commonsblog.wordpress.com/2011/01/07/nichts-ist-von-natur-aus-gemeingut/">Vermischung von Gemeingut und Gemeingut-Ressource</a>.</p>
<p>Das Hardin-Beispiel mit der Vieh-Weide kommt übrigens auch in dem netten <a href="http://www.keimform.de/2010/gemeingueter-kurz-erklaert-im-film/">Gemeingüter-Filmchen</a> vor.</p>
<p>Zurück zu der Mailinglisten-Diskussion. Im Englischen ist die Formulierung »open access commons«, wie ich sie verwendete, nun eben mit jenem fatalen Hardinschen Tragik-Mythos verbunden. Obwohl Hardin eigentlich »open access common pool ressource« meinte, also gerade kein Commons, hat er&#8217;s nunmal so nicht gesagt. Und falsche Formulierung hat sich so sehr ins kollektive Wissenschaftsgedächtnis eingebrannt, dass man es dort nur sehr schwer wieder rausbekommt.</p>
<p>Deswegen zucken also alle spontan zusammen, wenn sie »open access commons« hören, obwohl das nicht falsch ist (vgl. z.B. Wikipedia) und versuchen eine überladene Begründung hinterher zu schieben: »open access« habe eigentlich immer die Bedeutung »ohne Struktur, ohne Verabredung«, und da Commons nur mal eine soziale Struktur hätten, gäbe es sowas wie »open access commons« gar nicht. &#8212; In dem Willen, das Richtige zu tun, nämlich Commons immer mit einer sozialen Regulation in Verbindung zu bringen, wird über&#8217;s Ziel hinausgeschossen.</p>
<p>Denn, so stellte <a href="http://commonsblog.wordpress.com/">Silke Helfrich</a> nochmal klar, »open access« selber ist eine sozial verabredete Regel, wie das Gut genutzt werden könne. Und bei Freier Software oder Wikipedia ist das nunmal »open access«, also freie Nutzung über&#8217;s Internet.</p>
<p>Indirekt geschieht mit der Gleichsetzung von »open access = strukturlos« sogar hinterrücks eine Bestätigung der Hardinschen Fehlformulierung (der das übrigens selber später korrigiert hat).</p>
<p>Puh, kompliziert. Was für den einen klar ist, ist es für den anderen überhaupt nicht. Aber der Prozess der <a href="http://www.keimform.de/2010/zehn-thesen-zur-globalen-commons-bewegung/">Bewusstwerdung der Commons als globale Bewegung auf gemeinsamen Grundlagen</a> hat ja auch erst begonnen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://keimform.de/2011/commons-debatte-open-access-commons/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>19</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Krise, Commons und Kommune</title>
		<link>http://keimform.de/2010/krise-commons-und-kommune/</link>
		<comments>http://keimform.de/2010/krise-commons-und-kommune/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 16:30:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Meretz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Commons]]></category>
		<category><![CDATA[Eigentumsfragen]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Termine]]></category>
		<category><![CDATA[architektur]]></category>
		<category><![CDATA[die linke]]></category>
		<category><![CDATA[gewerkschaft]]></category>
		<category><![CDATA[kapitalismus]]></category>
		<category><![CDATA[krise]]></category>
		<category><![CDATA[marktwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[öffentliches]]></category>
		<category><![CDATA[solidarische ökonomie]]></category>
		<category><![CDATA[staat]]></category>
		<category><![CDATA[staatskommunismus]]></category>
		<category><![CDATA[transformation]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.keimform.de/?p=3336</guid>
		<description><![CDATA[Strategien der Transformation &#8212; Tagung von Helle Panke e.V. Rosa-Luxemburg-Stiftung Berlin und Bund demokratischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern (BdWi) in Werftpfuhl 22.-26.9.2010 Mir ist nicht wirklich klar, warum die Commons in dieser Veranstaltung auftauchen, liest sich die Ankündigung doch völlig konventionell und von Commons unbeleckt (nein, »Gemeineigentum« ist eben nicht das gleiche wie Gemeingüter bzw. Commons). [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.helle-panke.de/topic/3.html?id=593&amp;context=0">Strategien der Transformation &#8212; Tagung von Helle Panke e.V.</a> Rosa-Luxemburg-Stiftung Berlin und Bund demokratischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern (BdWi) in Werftpfuhl 22.-26.9.2010</p>
<p>Mir ist nicht wirklich klar, warum die <strong>Commons</strong> in dieser Veranstaltung auftauchen, liest sich die Ankündigung doch völlig konventionell und von Commons unbeleckt (nein, »Gemeineigentum« ist eben nicht das gleiche wie Gemeingüter bzw. Commons). Einzelne Beiträge gehen gleichwohl auf die Commons ein. Schade, dass ich nicht an der Tagung teilnehmen kann.</p>
<p>Doch lest selbst: </p>
<blockquote><p>Die Krise des neoliberalen Kapitalismus wird und wurde durch massive Verschiebung von gesellschaftlichem Reichtum zu Bankensektoren und Konzernen bearbeitet. Damit rücken Fragen der ­Organisation des Gemeinwesens in den Blick: wie ist es politisch verfasst, wie wird es finanziert, welche Vorstellungen vom Verhältnis von Einzelnen und Gesellschaft, von Demokratie und Teilhabe, von Öffentlichem und Privatem werden darin organisiert? Ein Kristallisationspunkt ist die Diskussion um „Staatsverschuldung“, die – zunächst vermittelt über Kritik an „griechischen Zuständen“, Behauptungen über Verschwendung und überhöhte individuelle und gewerkschaftliche Ansprüche ­– Zustimmung zu gesellschaftlichen Umbauprojekten von oben organisieren soll.</p>
<p>Mit der absehbaren Verarmung der Kommunen, Privatisierungen und Gebührenerhöhungen und dem Einfrieren von staatlichen Leistungen und „freiwilligen Staatsaufgaben“ werden die Kommunen und „das Öffentliche“ wichtige Orte von Auseinandersetzung. Zu fragen ist nach Konzepten linker Politik und Transformation, nach theoretischen Konzepten und Auswertungen von Erfahrungen von Strategien der Vergesellschaftung, von Gemeineigentum und demokratischer Kontrolle.</p>
<p><strong>Programmablauf, Änderungen vorbehalten</strong></p>
<p><strong> Mittwoch, 22.9.</strong><br />
14h Begrüßung und Eröffnung<br />
14.30h Sabine Nuss: Streit um Commons / Öffentlichkeit: zwischen Stabilisierung und Transformation des (neoliberalen) Kapitalismus<br />
16.30h Stephan Kaufmann: Staatsverschuldung: Ideologie und Gewalt<br />
abends: Vorstellungsrunde, gemeinsames Kennenlernen</p>
<p><strong>Donnerstag, 23.9.</strong><br />
9-11 Thomas Gehrig: Widerstand gegen privateigentümliche Verhältnisse: Wilderei, Holzdiebstahl und andere historische Formen<br />
11-13 Ralf Hoffrogge: Die Bewegung der Räte. Ein Blick in die Geschichte<br />
15-17.30 Sabine Reiner: Krise in den Kommunen. Auswirkungen von Wirtschaftskrise und Schuldenbremse.</p>
<p><strong>Freitag, 24.9.</strong><br />
9-11 Jochen Becker: Kämpfe um Städte. Beispiele aus dem Handgemenge<br />
11-12.30h Sabine Horlitz: Right to the City und „Sozialismus in einer Stadt“?<br />
15.30-17.30 Bernd Röttger: Regionale Sozial- und Wirtschaftsräte als gewerkschaftliche Transformationsstrategie?<br />
19-21 Gemeinsame Diskussion: Perspektiven von Transformation?</p>
<p><strong>Samstag, 25.9.</strong><br />
9-11 Thomas Sablowski: Krise, Krisenpolitik und die immanenten Transformationsstrategien der herrschenden Klasse<br />
11-13 Karin Priester: Jenseits von Markt und Staat<br />
15-17 Sabine Horlitz und Oliver Clemens: Commons und Architektur<br />
19-21: Auswertungsdiskussion</p>
<p><strong>Sonntag, 26.9.</strong><br />
9-11 Kristina Dietz: Sozialökologischer Umbau als Kampf um Commons?  (angefr.)<br />
11-13 Stefan Schmalz (et al): Selbstverwaltete Betrieben und solidarische Ökonomie in Lateinamerika: Gemeinsames Produzieren für den Markt? Chancen und Grenzen von Belegschaftseigentum</p></blockquote>
<p><a href="http://www.helle-panke.de/topic/3.html?id=593&amp;context=0">Weitere Infos und Anmeldung hier</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://keimform.de/2010/krise-commons-und-kommune/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>8</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Commons und die Linke(n)</title>
		<link>http://keimform.de/2010/commons-und-die-linken/</link>
		<comments>http://keimform.de/2010/commons-und-die-linken/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 24 Jun 2010 06:17:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Meretz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Commons]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Theorie]]></category>
		<category><![CDATA[die linke]]></category>
		<category><![CDATA[kommunales]]></category>
		<category><![CDATA[links]]></category>
		<category><![CDATA[öffentliches]]></category>
		<category><![CDATA[rosa luxemburg stiftung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.keimform.de/?p=3298</guid>
		<description><![CDATA[Gestern trafen sich Commons-Aktivist_innen und Interessierte aus der Rosa-Luxemburg-Stiftung und der kommunalen Arbeit der Linkspartei, um über das politische Potenzial des Commons-Ansatzes zu sprechen. Zu Beginn habe ich eine problemorientierte Präsentation zu den Commons vorgestellt (Download als PDF). Dabei ging es um mögliche Differenzen eines »grünen« und »linken« Commons-Begriffs sowie das Verhältnis des in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern trafen sich Commons-Aktivist_innen und Interessierte aus der Rosa-Luxemburg-Stiftung und der kommunalen Arbeit der Linkspartei, um über das politische Potenzial des Commons-Ansatzes zu sprechen. Zu Beginn habe ich eine problemorientierte Präsentation zu den Commons vorgestellt (<a href="http://www.keimform.de/wp-content/uploads/2010/06/stefan_meretz_commons_und_die_linke.pdf">Download als PDF</a>). Dabei ging es um mögliche Differenzen eines »grünen« und »linken« Commons-Begriffs sowie das Verhältnis des in der LINKEN verbreiteten Begriffs des »Öffentlichen« zum Begriff der »Commons«.</p>
<div id="__ss_4599025" style="width: 425px; margin-left: auto; margin-right: auto;"><strong style="display: block; margin: 12px 0 4px;"> </strong><object id="__sse4599025" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="355" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=stefanmeretzcommonsunddielinke-100624004617-phpapp02&amp;stripped_title=commons-und-die-linken" /><param name="name" value="__sse4599025" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed id="__sse4599025" type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355" src="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=stefanmeretzcommonsunddielinke-100624004617-phpapp02&amp;stripped_title=commons-und-die-linken" name="__sse4599025" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></div>
<p>Die Diskussion war interessant und intensiv. Für viele war der Commons-Ansatz noch neu und nicht so recht fassbar, weshalb die gemeinsame Entwicklung eines Verständnisses des Commons-Ansatzes im Mittelpunkt der Diskussion stand. Fragen nach einer möglichen »Anwendbarkeit vor Ort« kamen von kommunalpolitisch Aktiven, während gleichzeitig eine mögliche Bereicherung der programmatischen Entwicklung der LINKEN gesehen wurde. Für Ende des Jahres wurde ein weiteres Treffen verabredet. Dann soll die Praxis mehr in den Fokus rücken.</p>
<p>[Update: hier die <a href="http://www.keimform.de/wp-content/uploads/2010/06/stefan_meretz_commons_und_die_linke.odp">ODP-Quelle der Folien</a>]</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://keimform.de/2010/commons-und-die-linken/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>6</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

