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	<title>keimform.de &#187; Freie Hardware</title>
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	<description>Auf der Suche nach dem Neuen im Alten</description>
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		<title>»Open Source Ecology« gründet deutsches Projekt</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 06:25:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>StefanMz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das US-basierte ambitionierte Projekt Open Source Ecology (OSE), über das wir mehrfach berichteten, will nun auch in Deutschland Wurzeln schlagen. Nachfolgend dokumentieren wir den Aufruf zum Aufbau der OSE Community in Deutschland Es findet ein Paradigmenwechsel statt, und neue praktische Lösungen werden gebraucht. In diesem Jahr möchten wir mit der Open Source Ecology (OSE) Community [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://oseeurope.org/"><img class="right" style="margin-left: 8px;" title="OSE Europe" src="http://keimform.de/wp-content/uploads/2012/01/ose-europe.png" alt="" width="114" height="203" align="right" /></a>Das US-basierte ambitionierte Projekt <a href="http://opensourceecology.org/">Open Source Ecology (OSE)</a>, über das wir mehrfach <a href="http://keimform.de/tag/open-source-ecology/">berichteten</a>, will nun auch in Deutschland Wurzeln schlagen. Nachfolgend dokumentieren wir den <a href="http://oseeurope.org/2012/01/aufbau-der-ose-community-in-deutschland/">Aufruf</a> zum</p>
<h3>Aufbau der OSE Community in Deutschland</h3>
<p>Es findet ein Paradigmenwechsel statt, und neue praktische Lösungen werden gebraucht. In diesem Jahr möchten wir mit der <a href="http://opensourceecology.org/">Open Source Ecology</a> (OSE) Community in Deutschland starten und suchen dafür nach einem engagierten Team.</p>
<p>Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieses Projektes teilen offen und kostenlos wirtschaftlich bedeutsame Informationen. Wir möchten die gesamte Bandbreite der ökologischen, sozialen und technischen Systeme öffentlich verfügbar machen, um damit direkt zur Schaffung einer Open-Source-Ökonomie beizutragen – einer Ökonomie, die die Produktion und Verteilung von Gütern verbessert und gleichzeitig nachhaltig und sozial gerecht ist.</p>
<p>Wir beginnen mit der Technologie, die nötig ist, um eine Zivilisation im kleinen Maßstab mit modernem Komfort zu schaffen – das <a href="http://opensourceecology.org/wiki/Global_Village_Construction_Set">Global Village Construction Set</a> (GVCS) und andere relevante Werkzeuge. Von Traktoren über Windturbinen bis hin zu Autos – alle Techniken werden im Hinblick auf Modularität, Einfachheit, langlebiges Design, niedrige Kosten, geschlossene Kreisläufe, Eigenbau (DIY), flexible Fertigung und hohe Leistung entwickelt. Wir wollen den kompletten Lebenszyklus jeder Technologie als Open Source zur Verfügung stellen – von den Stücklisten und der Herstellung, über die Benutzung, Wartung und Reparatur bis zur Wiederverwendung und dem Recycling.</p>
<p>Wir werden auch unsere ökologische Nahrungsherstellung als Open Source veröffentlichen, den Wohnungs- und Werkstattbau und die Geschäftsmodelle – unsere komplette Ökonomie. Alle diese ökonomisch wichtigen Informationen werden digital im Internet gespeichert, in Form von Texten, Fertigungsdateien, Bildern und Videos, um die Daten nicht nur unserer Generation, sondern auch allen zukünftigen Generationen zu Verfügung zu stellen – die diese dann nutzen und darauf aufbauen können! Wir suchen nach den Pionierinnen und Pionieren, die das mit uns erschaffen wollen!</p>
<p>Unser erstes Ziel ist die Gründung des <a href="http://opensourceecology.org/wiki/OSE_Europe/Germany#Development_Team">Entwicklungsteams</a>, das sich 2012 der Gründung der Community widmet. Neben diesem Entwicklungsteam, das für jeden, der an der Gründung und Entwicklung der Community mitarbeiten will offen ist, gibt es ein Kernteam, das sich hauptsächlich mit diesen vordringlichen Zielen beschäftigt. Wir brauchen Hilfe in allen Bereichen: Organisation, Kommunikation, Landsuche, ökologischer Hausbau, Werkstatt-Architektur und -Konstruktion, Fertigung, Maschinenbau, Mechatronik, Permakultur, biologisch-dynamische Landwirtschaft, Betriebswirtschaft, rechtliche und soziale Fragen und Finanzen, um nur einige zu nennen.</p>
<p>Wir haben einen <a href="http://opensourceecology.org/wiki/OSE_Europe/Germany#Roadmap">vorläufigen Meilensteinplan</a> erstellt. Im Januar werden wir mit einer Menge Menschen in Verbindung treten, uns kennenlernen und die Möglichkeiten erkunden, eine Community aufzubauen. Es sind Besuche in Frankfurt und Berlin geplant. Die Planung wird erweitert und konkretisiert in dem Maße wie wir wachsen.</p>
<p>Warum Deutschland? Die Menschen in Deutschland können und werden bei der OSE-Entwicklung in Europa und der Welt eine wichtige Rolle spielen. Es gibt in Deutschland sehr gute Ingenieurinnen und Ingenieure, die meisten Menschen sind finanziell abgesichert, und die Nachhaltigkeits- und Open-Source-Kultur ist eine der Besten der Welt. Es ist der perfekte Ort, um eine OSE-Community zu gründen.</p>
<p>Egal ob Vollzeit, Teilzeit oder was auch immer du leisten kannst, jede Hilfe ist willkommen. Schreib uns einfach und erzähl etwas von dir:</p>
<ul>
<li>für direkte Kontaktaufnahme sende eine E-Mail an Nikolay: nikolay.h.georgiev (at) gmail [dot] com</li>
<li>um an das ganze Team zu schreiben, benutze bitte die <a href="https://groups.google.com/forum/#%21forum/ose-germany" class="broken_link">Google Mailingliste</a> (ose-germany (at) googlegroups [dot] com).<br />
Alternativ zur Mailingliste gibt es noch das OSE Europe Forum unter <a href="http://oseeurope.org/forum/">http://oseeurope.org/forum/</a></li>
</ul>
<p>Bitte erzähl deinen Freundinnen und Freunden von diesem Aufruf – und allen Anderen, die es interessieren könnte. Danke!</p>
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		<title>Practical Post Scarcity</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Jan 2012 06:44:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>StefanMz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[]]></description>
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		<title>COM&#8217;ON: Produktionsstrukturen transformieren</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 06:37:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Siefkes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Einen der besten Aspekte des COM’ON—Workshop vom letzten Samstag fand ich die Art und Weise der Durchführung. Das übliche Vortrags- und Fragen+Antworten-Spiel im großen Kreis fehlte fast völlig, stattdessen gab es nach den vier kurzen (je 15 Minuten) Inputvorträgen zu Beginn nur Diskussion in wechselnden Kleingruppen von je etwa zehn bis fünfzehn Leuten. Nachmittags fand [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://keimform.de/wp-content/uploads/2011/11/commons-based-queer-production.jpg"><img class="right" style="margin-left: 8px;" title="Commons-based queer production (zum Vergrößern klicken)" src="http://keimform.de/wp-content/uploads/2011/11/commons-based-queer-production-199x300.jpg" alt="" width="199" height="300" align="right" /></a>Einen der besten Aspekte des <a href="http://keimform.de/2011/com-on/">COM’ON—Workshop</a> vom letzten Samstag fand ich die Art und Weise der Durchführung. Das übliche Vortrags- und Fragen+Antworten-Spiel im großen Kreis fehlte fast völlig, stattdessen gab es nach den vier kurzen (je 15 Minuten) Inputvorträgen zu Beginn nur Diskussion in wechselnden Kleingruppen von je etwa zehn bis fünfzehn Leuten. Nachmittags fand ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/World-Caf%C3%A9">World-Café</a> statt, wo an fünf Tischen parallel unterschiedliche Aspekte der Commons diskutiert wurden. Dieser Beitrag dokumentiert die Debatte an „meinem“ Tisch zum Thema: „Was passiert mit den bestehenden Produktionsstrukturen im Falle einer gesellschaftlichen Transformation?“</p>
<p>An jedem Tisch ging es zunächst 30 Minuten lang darum, wie die Anwesenden praktisch-alltäglich in Commons verwickelt sind; anschließend gab es zwei ebenso lange Runden zu der speziellen Frage des Tisches. Nach jeder Runde konnte man den Tisch und damit das Thema wechseln; nur die jeweilige „Gastgeber/in“ und die Protokollant/in bleiben, um für Kontinuität zu sorgen. Das folgende Protokoll stammt von Katja aus Jena (vielen Dank!); es wurde von mir etwas erweitert und ergänzt.</p>
<div id="erste-runde">
<h3>Erste Runde</h3>
<p>Konkretisierung:</p>
<ul>
<li>Könnten die vorhandenen Produktionsmittel und -strukturen von einer commonsbasierten Gesellschaft einfach nur übernommen und quasi unverändert weiter genutzt werden („Enteignung/Vergesellschaftung“)?</li>
<li>Oder sind sie so kapitalistisch überformt, dass Commoners quasi komplett von vorne anfangen und alles neu machen müssten?</li>
<li>Oder gibt es Zwischenwege – teilweise Übernahme, Weiterentwicklung, Anpassung und Umnutzung der vorhandenen Produktionsmittel?</li>
</ul>
<p>Positionen:</p>
<ul>
<li>Es kann jedenfalls nicht alles übernommen werden, da die jetzige Produktion profitorientiert ist und damit nicht für eine commons-basierte Gesellschaft geeignet: „Kann es ein Commons-Fließband geben? Nein!“ Es wird bei commonsbasierter Peer-Produktion also andere Produktionsmittel (PM) und Arbeitszusammenhänge geben.</li>
<li>Commons und Peer-Produktion erfordern die Neuentwicklung von Produktionsmittel, die Selbstentfaltung unterstützen und zugleich Ergebnis von Selbstentfaltung sind (Bsp. Wikipedia).</li>
<li>Umwidmung ist aber auch möglich, wie die Computer als altes PM zeigen, die Selbstentfaltung ermöglichen, ohne aber selber Ergebnis von Selbstentfaltung zu sein (heute). Ohne Computer u.ä. wird es nicht gehen, es geht also darum, ihre Herstellung so umzuorganisieren, dass sie ebenfalls selbstentfaltet erfolgt.</li>
<li>Was mit Produktionsstrukturen konkret gemeint ist und wie sie aussehen werden, werden die Commoners vor Ort selbst entscheiden, hier können wir nur allgemeine Faustregeln diskutieren. Grundsätzlich sind die PM niemals von der Gesellschaft trennbar, die sie hervorgebracht hat.</li>
<li>Gegenposition: Es ist (zumindest auch) eine Eigentumsfrage, wir könnten schon jetzt die bestehenden PM nutzen und einfach selbst damit loslegen – wenn wir darauf Zugriff hätten.</li>
<li>Eine heutige Produktionsstruktur, die abgeschafft/aufgehoben werden muss, ist das Geld als allgemeiner Anreiz und Vermittlungselement der Produktion. Daraus ergibt sich eine Diskussion über die Funktionen von Geld im Kapitalismus und „außerhalb“ – kann/wird/muss es tatsächlich mit dem Kapitalismus verschwinden?</li>
<li>Commoners produzieren jedenfalls nicht des Geldes/Profits wegen, sondern nach Bedürfnissen.</li>
<li>Frage des Menschenbilds: Ohne Geld/Profit wird nicht alles zusammenbrechen (weil alle nur faul und egozentriert sind), denn wenn Menschen selbstbestimmt handeln können und ihre Existenz gesichert ist, werden sie mit viel Energie schöpferisch tätig.</li>
<li>Die heutigen unangenehmen Arbeiten, die Leute nur übernehmen, wenn sie Geld verdienen müssen und keine Alternativen haben, müssen so umstrukturiert werden, dass jemand sie machen will, auch wenn es keinen individuellen Arbeitszwang mehr gibt.</li>
<li>Verweis auf Marx/Maschinenfragment: Mit der zunehmenden Entwicklung der Produktionsprozesse (Automatisierung) werden die Menschen mehr und mehr aus der alltäglichen Produktion verdrängt. Dies verstärkt die Widersprüche des Kapitalismus, der immer weniger Menschen eine nicht-prekäre Lebensgrundlage bieten kann. Gleichzeitig verstärkt es das Bedürfnis nach commonsbasierten, selbstorganisierten Arbeiten, um sich selbst zu entfalten zu können.</li>
</ul>
</div>
<div id="zweite-runde">
<h3>Zweite Runde</h3>
<p>Konkretisierung mit kurzem Verweis auf Debatten und offene Punkte der ersten Runde. Strittige Frage waren insbesondere:</p>
<ul>
<li>Ist es im Wesentlichen nur eine Eigentumsfrage (wer kontrolliert die PM) oder muss sich die ganze Art zu produzieren ändern?</li>
<li>Braucht es nach dem Kapitalismus noch einen Arbeitszwang?</li>
</ul>
<p>Positionen:</p>
<ul>
<li>Abstrakter Arbeitszwang ist unnötig, da sich die Betroffenen/Commoners selbst Regeln setzen können und werden, wie mit problematischen Aufgaben umgegangen wird (z.B. aufteilen, oder auch verstärkte Automatisierung, deren Potential noch längst nicht ausgereizt ist).</li>
<li>Die heutigen Produktionsstrukturen können nicht einfach übernommen werden, da sie profit- und nicht bedürfnisorientiert sind. Frage dazu: Was sind (jenseits des Kap.) überhaupt Bedürfnisse, welche Bedürfnisse sind dann wichtig? (Gesundheitsschutz, Zufriedenheit, Lernmöglichkeiten…)</li>
<li>Wichtig sind auch Kommunikationsprozesse: Wie werden Bedürfnisse überhaupt formuliert? Wie wird auf lokaler, regionaler und globaler Ebene kommuniziert? Insbesondere bei komplizierten Sachverhalten?</li>
<li>Produktionsstruktur ist auch abhängig von der Art des „Lebensmittels“ (ob iPhone oder Gurke). Öffentliche verfügbare Bauanleitungen (Freies Design, Open Hardware) und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/FabLab">FabLabs</a> mit z.B. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Digital_Fabricator">3D-Druckern</a> (gibt es für Kunststoffe, Metalle und Keramiken) können auch viele „Hightech“-Dinge weitgehend dezentral und ohne große Fabriken produzierbar machen.</li>
<li>Für bestimmte Bereiche (Bergbau, Computerchipherstellung) wird nur zentrale Organisation (und Verteilung) möglich sein. Dies kann eventuell über Automatisierung oder Rotationsverfahren im Arbeitseinsatz (Transportmöglichkeiten nicht geklärt …) gelöst werden, damit nicht immer nur die in der Nähe einer Computerchipfabrik wohnenden Menschen für andere Computerchips herstellen „müssen“.</li>
<li>Zentralisierung hat aber ihre Risiken – sie führt eventuell zu Abhängigkeit, Gefahr der Elitenbildung und des Machtmissbrauchs.</li>
<li>Da Menschen sich selbst nach ihren Bedürfnissen organisieren, dürften sich bei Commons eher dezentrale Strukturen entwickeln. Abstimmungsprozesse, direkte Mitbestimmung etc. sind auf lokaler und regionaler Ebene einfacher. Dies darf aber nicht zu Abkapselung („Autarkie“) führen, da dies die Menschen in ihren Möglichkeiten beschränken wurde. Liegt der Augenmerk auf Offenheit und Vernetzung (viele dezentrale Gemeinschaften, aber alle sind offen für andere und mit den anderen in Verbindung), dann sollte es kein Problem sein.</li>
<li>Eine weitere Begrenzung der Dezentralität ergibt sich daraus, dass viele Ressourcen nicht überall gleich vorhanden sind, also unter Umständen nicht dezentral verfügbar sind.</li>
<li>Die Ressourcen müssen also so umverteilt/aufgeteilt werden, dass alle Zugriff haben. (Auch als „Schuld“, Ressourcenumverteilung vom „reichen“ Norden an den „armen“ Süden?)</li>
<li>Einwand: Ist die Bedürfnisorientierung überhaupt der richtige Fokus? Müssen wir nicht vielmehr alle Verzicht üben, weil nicht alle so leben können wie wir im reichen Norden, und weil es ungerecht wäre, wenn nur einige so leben?</li>
<li>Gegenposition: ein gutes Leben für alle ist nicht grundsätzlich unmöglich, es wird nur durch die heutige Produktionsweise verhindert, die sich nicht um Bedürfnisse, sondern um Profit dreht, und unnötig verschwenderisch und zerstörerisch mit Ressourcen umgeht. (Je mehr verkauft wird und je schneller Dinge weggeschmissen und ersetzt werden, desto besser für den Profit.)</li>
</ul>
</div>
<h3>Zusammenfassung</h3>
<ul>
<li>Einigkeit besteht dazu, dass die heutigen Produktionsmittel nicht einfach (langfristig) so weiter genutzt werden können, weil sie profit- und nicht bedürfnisorientiert sind.</li>
<li>Eine commonsbasierte Gesellschaft wird vielmehr die alten PM umstrukturieren/umbauen und neue PM entwickeln/aufbauen.</li>
<li>Umstrukturierung/Aufbau erfolgen dabei bedürfnisorientiert. (Was für Bedürfnisse? Wie werden diese kommuniziert?)</li>
<li>Theoretisch/allgemein sollte kein Arbeitszwang nötig sein, denn wenn Menschen Bedürfnisse haben (sauberes Klo), werden sie auch einen Umgang damit finden und es selbst regeln (zum Beispiel Automatik-Reinigung erfinden und bauen).</li>
<li>Wie genau Commoners ihre Produktionsprozesse strukturieren und welche PM sie einsetzen, entscheiden sie dann vor Ort selbst.</li>
<li>Schwerpunkt dürfte dabei auf dezentralen Prozessen liegen (Beteiligung, Einflussnahme, Organisation ist direkt und einfacher zu organisieren; FabLabs sind ein erstes Beispiel, was da heute schon geht). Dabei ist aber Offenheit nötig, um die Gefahr von Abkapselung (Autarkie) zu vermeiden.</li>
<li>Für bestimmte Bereiche ist zentrale Organisation unvermeidbar. Es ist die Frage, wie man damit umgeht (Rotation der Arbeitenden, Automatisierung…) und wie sich die Entstehung einseitiger Abhängigkeiten verhindern lässt, die zu Machtmissbrauch führen könnten.</li>
<li>Ergänzend dazu: Bei der Diskussion von Frage 1 („Wie bist du praktisch-alltäglich in Commons verwickelt?“) war herausgekommen, dass aktuelle (auch große) Commons oft von kleinen Gruppen organisiert werden, die auch die Regeln entwickeln. Dies sind die dort am meisten tätigen Personen („Do-ocracy“ statt Demokratie). Solange dieser Kreis offen und transparent ist, liegt darin kein Machtmissbrauch und es wurde nicht als Problem gesehen.</li>
</ul>
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		<title>Wikihouse</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Sep 2011 05:43:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>StefanMz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mich haben einige Leute gefragt, was man denn mit CNC-Maschinen so alles machen kann. Ich verkneife mir die Antwort &#8220;alles&#8221; und will die Frage mehr so verstehen, wo ein Zusammenspiel von verschiedenen Projekten freier/offener Hardware sinnvoll werden kann. Die derzeit ambitioniertste Antwort gibt das Open Source Ecology Project, das ich auch in der CNC-Liste genannt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://wikihouse.cc/"><img class="right" style="margin-left: 8px;" title="Wikihouse" src="http://www.keimform.de/wp-content/uploads/2011/09/wikihouse.png" alt="" width="233" height="147" align="right" /></a>Mich haben einige Leute gefragt, was man denn mit <a href="http://www.keimform.de/2011/open-hardware-cnc-maschinen/">CNC-Maschinen</a> so alles machen kann. Ich verkneife mir die Antwort &#8220;alles&#8221; und will die Frage mehr so verstehen, wo ein Zusammenspiel von verschiedenen Projekten freier/offener Hardware sinnvoll werden kann. Die derzeit ambitioniertste Antwort gibt das <a href="http://opensourceecology.org/">Open Source Ecology Project</a>, das ich auch in der CNC-Liste genannt habe. Ganz anschaulich kann der <a href="http://opensourceecology.org/wiki/CNC_Torch_Table">Schweiss-Automat</a> wesentlich präziser und schneller die notwendigen Teile schneiden, die für den Bau der <a href="http://opensourceecology.org/wiki/Global_Village_Construction_Set">anderen Maschinen</a> gebraucht werden.</p>
<p>Hier aber mal ein anderes, auch sehr anschauliches Beispiel: <a href="http://wikihouse.cc/">Wikihouse</a>.</p>
<p>Ein Wiki-Haus wird aus Sperrholz gebaut, dessen Teile mittels CNC-Maschinen zugeschnitten werden. Die Schnitt-Schablonen liegen als quelloffene Dateien vor, d.h. genau genommen soll es einmal so sein, denn das Projekt hat erst begonnen. Ziel ist es, dass man ein Wiki-Haus aus lokalen Ressourcen und auf Basis offener Daten mit minimalen Kenntnissen selbst aufbauen kann.</p>
<p>Ein Wiki-Haus besteht aus einer Reihe von Rahmen, die zusammengeschraubt stabile Basis-Strukturen ergeben. Varianten von solchen Basis-Strukturen werden dann zu vielfältigen Hausformen kombiniert. Wie man sich das Zusammenbauen vorstellen kann, ist in einem kleinen <a href="http://wikihouse.cc/prototype.html" class="broken_link">Zeitraffer-Filmchen</a> zu sehen.</p>
<p>Das erste Wiki-Haus wird in Süd-Korea bei der <a href="http://gb.or.kr/?mid=main_eng">Gwangju Design Biennale 2011</a> entstehen. Es werden noch Architekt_innen, Produkt-Designer_innen, Handwerker_innen und Konstrukteur_innen gesucht, die sich an dem WikiHouse-Prozess <a href="http://wikihouse.cc/contribute.html" class="broken_link">beteiligen</a> wollen.</p>
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		<title>Open Hardware: CNC-Maschinen</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Aug 2011 15:26:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>StefanMz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Inzwischen sind Fabber als Beispiele für Maschinen zur Herstellung handfester Dinge recht bekannt geworden. Im Bereich der Freien oder Offenen Hardware wird dabei meistens an die prominenten Systeme RepRap und MakerBot gedacht. Sie gehören zur Klasse der additiven Fabber, denn sie erzeugen das Produkt durch sukzessives Hinzufügen von Material (»3D-Drucker«). Gemeinsam ist allen Fabbern, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.keimform.de/wp-content/uploads/2011/08/contraptor-mini-cnc.jpg"><img class="right" title="Contraptor mini-CNC" src="http://www.keimform.de/wp-content/uploads/2011/08/contraptor-mini-cnc-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" align="right" /></a>Inzwischen sind <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Digital_Fabricator">Fabber</a> als Beispiele für Maschinen zur Herstellung handfester Dinge recht bekannt geworden. Im Bereich der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Freie_Hardware">Freien oder Offenen Hardware</a> wird dabei meistens an die prominenten Systeme <a href="http://www.keimform.de/2010/reprap-at-fosdem-2010-in-brussels/">RepRap</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/MakerBot">MakerBot</a> gedacht. Sie gehören zur Klasse der <em>additiven</em> Fabber, denn sie erzeugen das Produkt durch sukzessives Hinzufügen von Material (»3D-Drucker«). Gemeinsam ist allen Fabbern, dass sie CAD-Daten in maschinelle Produktionsbefehle umsetzen.</p>
<p>Zur Klasse der <em>subtraktiven</em> Fabber gehören CNC-Maschinen. Das sind Werkzeugmaschinen, die die Gestalt eines Werkstück durch Wegnehmen (fräsen, bohren, schneiden, lasern etc.) von Material erzeugen. Auch sie werden in zunehmendem Maße als offene Hardware hergestellt, also Hardware, bei der die Pläne zu ihrer Herstellung unter einer Freien Lizenz veröffentlicht werden.</p>
<p>Im folgenden liste ich mal eine Reihe von Beispielen auf, die mir so unter die Maus gekommen sind. Oft handelt es sich um Kickstarter-Projekte, die Geld für die Start-Finanzierung eingesammelt haben:</p>
<p><a href="http://www.kickstarter.com/projects/1738994529/kikori-open-source-cnc-gantry-router">Kikori Open Source CNC Gantry Router</a>: Eine CNC-Maschine, die ihre Teile selbst herstellen kann (Lizenz: CC-by-sa).</p>
<p><a href="http://diylilcnc.org/">DIYLILCNC 2.0</a>: Ein Satz von Plänen und Anleitungen für eine Selbstbau-CNC-Maschine (Lizenz: CC-by-sa).</p>
<p><a href="http://www.kickstarter.com/projects/edwardrford/project-shapeoko-a-300-complete-cnc-machine">ShapeOko &#8212; a $300 complete cnc machine</a>: Eine sehr günstige Open Source CNC-Maschine (Lizenz: CC-by-sa).</p>
<p><a href="http://furnlab.com/">FurnLab Open Source CNC</a>: Eine große Open Source CNC-Maschine, v.a. zur Herstellung von Möbeln, die Geldsammlung läuft noch (Lizenz: CC-by)</p>
<p><a href="http://www.repairablemachines.com/features.html">miniCNC</a>: Eine sehr einfache Selbstbau-CNC-Machine von <a href="http://www.repairablemachines.com/">repairablemachines</a> zum Fräsen von Teilen aus weichem Material wie Holz, Kunststoff etc., die auf der <a href="http://www.keimform.de/2011/report-from-open-knowledge-conference-2011/">Open Knowledge Conference 2011</a> live zu sehen war (Lizenz: keine, deklariert als »open source«).</p>
<p><a href="http://wiki.makerbot.com/cupcake">CupCake CNC</a>: Eine Selbstbau-CNC-Maschine von <a href="http://www.makerbot.com/">MakerBot Industries</a> (Lizenz: GNU FDL).</p>
<p><a href="http://www.kickstarter.com/projects/93832939/makerslide-open-source-linear-bearing-system">MakerSlide Open Source Linear Bearing System</a>: Da geht&#8217;s um präzise Führungssysteme, z. B. für CNC-Maschinen, aber auch generell für alles, was exakt positioniert werden will. (Lizenz: CC-by-sa).</p>
<p><a href="http://www.kickstarter.com/projects/1091976372/open-source-5-axis-cnc-router-and-plasma-machine-p">5 axis CNC Router &amp; Plasma Machine Plans</a>: Konstruktionspläne und Anleitung zum Selbstbau einer 5-achsigen CNC-Maschine (3 Achsen Tisch, 2 Achsen Fräskopf), hat leider nicht die Kickstarter-Finanzierung erreicht (Lizenz: GPL v3).</p>
<p><a href="http://buildyourcnc.com/">CNC Router</a>: Video-Tutorial für ein Selbstbau-CNC-Fräse (Lizenz: CC-by)</p>
<p><a href="http://www.buildlog.net/cnc_laser/index.php">Home Built 40W CNC Laser</a>: Eine CNC-Laser-Schneidemaschine zum Selbstbau, die ihre eigenen Teile herstellen kann (Lizenz CC-by-sa).</p>
<p><a href="http://www.lasersaur.com/">Lasersaur &#8212; Open Source Laser Cutter</a>: Eine Arduino-gesteuerte CNC-Laser-Schneidemaschine zum Selbstbau (Lizenz: keine, deklariert als »open hardware«).</p>
<p><a href="http://opensourceecology.org/wiki/CNC_Torch_Table">Open Source CNC Torch Table</a>: Der CNC-Schweiss-Schneidetisch (<a href="http://vimeo.com/23785186">hier in Action</a>) gehört zu den 50 Tools des <a href="http://opensourceecology.org/wiki/Global_Village_Construction_Set">Global Village Construction Set</a>, die das <a href="http://opensourceecology.org/">Open Source Ecology Projekt</a> entwickeln will (Lizenzen: GNU FDL, CC-by-sa)</p>
<p><a href="http://www.cubespawn.com/">CubeSpawn</a>: Ein ambitioniertes Projekt zur Entwicklung eines modularen Fabrikationssystems, das seine eigenen Teile selbst herstellen kann, darunter auch CNC-Machinen (Lizenz: CC-by-sa).</p>
<p><a href="http://www.contraptor.org/">Contraptor</a>: Open Source Bausatz für Rapid Prototyping, u.a. auch eine <a href="http://www.contraptor.org/mini-cnc">Mini-CNC-Maschine</a> (Lizenz: CC-by-sa).</p>
<p>&#8230; <a href="http://cnc4free.org/">und</a> <a href="http://www.instructables.com/tag/type-id/category-technology/channel-cnc/">weitere</a> <a href="http://hacknmod.com/tag/cnc/">CNC</a> <a href="http://hackaday.com/category/cnc-hacks/">Hacks</a>.</p>
<p>Ich habe noch zahlreiche weitere CNC-Projekte gefunden, die auch Pläne veröffentlicht haben, jedoch keine explizite Erklärung oder Lizensierung als »Open Source« dabei hatten. Diese sind daher hier nicht aufgeführt. Nicht alle Maker_innen sind Open-Sourcer_innen, das Potenzial scheint mir aber insgesamt sehr groß zu sein! Btw: Das verwendete inklusive »_innen« soll nicht darüber hinwegtäuschen, dass die hier aufgeführten Projekte meistens von Männern betrieben werden (nicht immer, vgl. <a href="http://vimeo.com/24017668">Lasersaur</a>, manchmal ist es unklar, vielleicht ist das am besten so).</p>
<p>Auffällig ist, dass alle Open Source Projekte bei ihrer Lizenzwahl (so angegeben) auf <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Copyleft">Copyleft</a> oder sogar nur Namensnennung setzen und keine weiteren Einschränkungen auferlegen (wie nicht-kommerziell, keine Ableitungen).</p>
<p>Wer sich für Open Source CNC-Maschinen interessiert, sollte zuerst beim <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/FabLab">FabLab</a> des Vertrauens vorbeischauen. Zahlreiche FabLabs beschäftigen sich intersiv mit CNC-Technologien. Auch die FabLab-Projetke habe ich hier nicht aufgeführt. Ebenso fehlen die CNC-Software-Projekte, also solche Projekte, die Software für das Design und die maschinelle Umsetzung von Entwürfen entwickeln (etwa <a href="http://dank.bengler.no/-/page/show/5470_grbl">Arduino als CNC-Controller</a>, <a href="http://gcam.js.cx/">GNU CAM</a>, <a href="http://linuxcnc.org/">LinuxCNC</a> u.a.m.).</p>
<p>Kennst du weitere coole, freie/offene CNC-Projekte? Dann bitte als Kommentar eintragen!</p>
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		<title>FabFi &#8212; freies WLAN für alle</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Jul 2011 05:05:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>StefanMz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Drahtlose lokale Netze (WLAN) sind eine feine Sache. Was aber, wenn ein der nächste Partner oder ein guter Internet-Zugang weit entfernt ist? Für die Erweiterung der mobilen Kommunikation auf WLAN-Basis setzt sich das Serval-Projekt ein, für die Verknüpfung von WLANs das FabFi-Projekt. FabFi ist ein FabLab-Projekt und zielt vor allem darauf ab, mit geringem Aufwand [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.keimform.de/wp-content/uploads/2011/07/fabfi-3.jpg"><img class="right" style="margin-left: 8px;" title="Klicken zum Vergrößern (Bild unter CC-by-sa, Quelle: pro-linux.de/news/1/image/17238/4325,fabfi-3.html)" src="http://www.keimform.de/wp-content/uploads/2011/07/fabfi-3-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" align="right" /></a>Drahtlose lokale Netze (WLAN) sind eine feine Sache. Was aber, wenn ein der nächste Partner oder ein guter Internet-Zugang weit entfernt ist? Für die Erweiterung der mobilen Kommunikation auf WLAN-Basis setzt sich das <a href="http://www.keimform.de/2011/mobile-p2p-kommunikation/">Serval-Projekt</a> ein, für die Verknüpfung von WLANs das <a href="http://fabfi.fabfolk.com/">FabFi-Projekt</a>. FabFi ist ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/FabLab">FabLab</a>-Projekt und zielt vor allem darauf ab, mit geringem Aufwand und vorhandenen Materialien Parabolantennen zu bauen, um größere Distanzen überbrücken zu können. <a href="http://start.freifunk.net/">FreiFunk</a> macht so etwas hierzulande, FabFi zielt auf Regionen mit bislang fehlender Infrastruktur ab. So sind in Afghanistan und Kenia Projekte gelaufen, die Distanzen bis zu 6 km überbrücken können. Offene Hardware und Freie Software macht&#8217;s möglich.</p>
<p>Weiter lesen im <a href="http://www.pro-linux.de/news/1/17238/fabfi-open-source-wlan-aus-resten-mit-grosser-reichweite.html">Artikel auf prolinx.de</a></p>
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		<title>Report From Open Knowledge Conference 2011</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Jul 2011 19:57:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Merten</dc:creator>
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		<description><![CDATA[OKCon 2011 in Berlin was really a great conference and I&#8217;m really happy that I were there. Knowing what organizing conferences like this means I&#8217;d like to say a big thank you to the organizers. I don&#8217;t have exact numbers but would think that about 200 people attended the conference. The conference was rather big [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://okcon.org/2011"><img class="left" style="margin-right: 8px;" title="OKCon" src="http://www.keimform.de/wp-content/uploads/2011/06/okcon-logo.png" alt="" width="81" height="81" align="left" /></a><a href="http://www.keimform.de/2011/open-knowledge-conference-berlin/">OKCon 2011 in Berlin</a> was really a great conference and I&#8217;m really happy that I were there. Knowing what organizing conferences like this means I&#8217;d like to say a big thank you to the organizers.</p>
<p>I don&#8217;t have exact numbers but would think that about 200 people attended the conference.</p>
<p>The conference was rather big in terms of program. For two days there were five parallel tracks from 10:00-20:00. A regular slot for a presentation was only 30 minutes unfortunately so beyond some superficial questions there was no room to discuss the things presented. Also there were no time in the schedule between the sessions so it was always a hurry to change rooms. As a result everyone was in a constant hurry which made it difficult to talk to each other.</p>
<p>Well, critique aside. As I said the conference was really great. The <a href="http://okcon.org/2011/programme">program</a> did not contain only OKFN core topics but for instance had many presentations about Open Hardware. I attended some of them and for me they were the most exciting ones.</p>
<p>Since this conference I&#8217;m convinced that the Open Hardware stuff will be the next big thing in peer production. I&#8217;m watching peer production since twelve years now and this branch of peer production is gaining more and more momentum during the last years. There seem to be really a lot of hackers out there who really want to hack that mechanical stuff.</p>
<p>When I compare the current state of what I see in Open Hardware movement with the history of Free Software then I&#8217;d say we are somewhere around 1987. I.e. the Linux kernel has not yet been invented and it&#8217;s still twelve years until the general breakthrough of this stuff. I&#8217;m really curious what will happen here.</p>
<p>What really strikes me is that very similar to Free Software the Open Hardware movement starts with building the basic tools from which more Open Hardware can be built. Remember that very early GNU software was Emacs (an editor &#8211; well at least it can also be used as an editor <img src='http://keimform.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  ) and the GCC (a C compiler &#8211; a very basic tool to compile C programs into machine language) with the accompanying toolset. These are both very complex programs which are needed to write software &#8211; proprietary and Free alike. For both tools it took time since they matured.</p>
<p>Another interesting parallel which I learned about is this. Remember GNU/Linux 15 years ago. It existed and you could install it but it still was better you understood what you are doing. This is no longer the case for many years now &#8211; nowadays every idiot can install say Ubuntu on a normal computer and ends up with a running system. I always argued that such a dynamic is possible because in software you can automate things and this way obsolete special user abilities. I think this type of dynamic is a very important feature to make a family of peer products successful. However, I thought that this is a special feature of software.</p>
<p>Today I learned that similar things are possible with mechanics. In his presentation Lieven Standaert briefly compared the RepRap with the MakerBot. Although it is possible to build a RepRap it takes weeks to build and to fine-tune it so it gets close to some precision without which the whole thing makes no sense. The parts of the MakerBot on the other hand are created by a laser cutter which has itself a very high precision. This high precision is &#8220;inherited&#8221; to the parts so it&#8217;s easy to quickly build a pretty precise machine even for a laymen. This quite closely resembles the dynamic I described above for software: you can design things in a way that obsoletes special user abilities. Being not an engineer I wonder whether this type of dynamic is applicable more generally or whether this is possible only in rare instances like this.</p>
<p>I didn&#8217;t take notes during the presentations but the slides from most presentations were pretty good so you may check them out when they are online (which I guess will happen at some point).</p>
<p>Here are the presentation and talks I attended and I found remarkable with some short comments:</p>
<ul>
<li><a href="http://okcon.org/2010/programme/from-openness-to-abundance">From Openness to Abundance</a> by Glyn Moody</li>
<li><a href="http://okcon.org/2011/programme/implementing-an-open-data-programme-within-government">Implementing an Open Data programme within government</a> by Andrew Stott. Andrew gave a very good idea of what it means to implement an Open Data policy in government.</li>
<li><a href="http://okcon.org/2011/programme/global-open-data-a-threat-or-saviour-for-democracy">Global open data: a threat or saviour for democracy?</a> by Chris Taggart</li>
<li><a href="http://okcon.org/2011/programme/scholarly-publishing-reform-what-needs-to-change">Scholarly Publishing Reform: What Needs to Change?</a> by Björn Brembs. Björn gave us an interesting insight in how the current scholary rating works &#8211; and how flawed it is. Björn also gave some idea of what needs to be changed. This may be of special interest for CSPP.</li>
<li><a href="http://okcon.org/2011/programme/structural-change-in-the-information-economy-in-the-shadow-of-copyright">Structural changes of the information economy – Google Books as a Blueprint?</a> by Jeanette Hofmann. Jeanette gave us some very good insights into Google Books and how it changes the way of using books. One only can hope that this will not be the blueprint of information economy.</li>
<li><a href="http://okcon.org/2011/programme/the-emergence-of-a-free-culture-movement">The emergence of a free culture movement</a> by Mayo Fuster Morell. Mayo interprets the things going on around free culture as a social movement. In her talk she highlighted similarities and differences between classical social movements and this social movement.I found it interesting to see things this way. As you may know my approach is to see this movement more as the new &#8220;class&#8221; which is already part of the new society. Its main interest in this society is to support their own interests. This is similar to the early capitalists which supported their own interests in the feudal system. They were more part of the upcoming form of society than the feudal one. I guess it was just as difficult to classify these early capitalists in terms of feudal notions as it is today for the peer production &#8220;movement&#8221;. I talked to Mayo afterwards and I understood that basically she agrees with this perspective.</li>
<li><a href="http://okcon.org/2011/programme/we-are-the-creators">We are the Creators!</a> by Till Kreutzer. Certainly Till&#8217;s presentation was one of the most entertaining ones because he gave us some funny videos of mixing culture. Beyond this Till gave interesting insights in how copyright and the need to license stuff prevents culture to flourish. He finished with some suggestions on what needs to be changed on copyright. The most basic measure would be to change the focus from the rights of the creators to the rights of the public.</li>
<li><a href="http://okcon.org/2011/programme/developing-open-distributed-tools-for-fablab-project-documentation">Developing open &amp; distributed tools for Fablab project documentation</a> by Anu Määttä. One of the main ideas of Fablabs is that you can produce designs you find elsewhere. Anu gave us some insights in the difficulties on how to organize a proper documentation so this is actually possible. She also presented solutions to this problem.</li>
<li><a href="http://okcon.org/2011/programme/repairable-machines-lessons-learned-developing-open-hardware">Repairable machines: lessons learned developing open hardware</a> by Lieven Standaert. That was the session I talked about above. Check out <a href="http://www.repairablemachines.com/">Lieven&#8217;s website</a> (link is from my memory so might be wrong).</li>
<li><a href="http://okcon.org/2011/programme/open-data-as-business-model">Open data as business model</a> by John Sheridan. Instead of what the title suggests John gave us reasons why there is a need for a business model for high quality government data: Cuts in public budget which make it increasingly difficult to have high quality Open government Data. He argues that for this it is necessary to develop a business model to fund creation of high quality Open government Data.</li>
</ul>
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		<title>Mit Open Source in den Suborbit</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Jun 2011 12:52:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>StefanMz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Klingt das verrückt? Ziemlich verrückt! Die Gruppe Copenhagen Suborbitals hat am 3. Juni die Rakete Tucho Tycho Brahe erfolgreich auf knapp 3 km Höhe geschossen. Startplatz war eine Plattform auf der Ostsee. Auf der Website gibt es Daten, Videos und Fotos über den Jungfernflug. Es hat zwar nicht alles auf Anhieb geklappt, aber am Ende [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.keimform.de/wp-content/uploads/2011/06/launch.jpg"><img class="right" style="margin-left: 8px;" title="Tycho Brahe hebt ab [Klicken zum Vergrößern]" src="http://www.keimform.de/wp-content/uploads/2011/06/launch-300x202.jpg" alt="" width="300" height="202" align="right" /></a>Klingt das verrückt? Ziemlich verrückt! Die Gruppe <a href="http://www.copenhagensuborbitals.com/">Copenhagen Suborbitals</a> hat am 3. Juni die Rakete <del>Tucho</del> Tycho Brahe erfolgreich auf knapp 3 km Höhe geschossen. Startplatz war eine Plattform auf der Ostsee. Auf der Website gibt es Daten, Videos und Fotos über den <a href="http://www.copenhagensuborbitals.com/campaignjune2011_data.php">Jungfernflug</a>. Es hat zwar nicht alles auf Anhieb geklappt, aber am Ende waren alle sehr zufrieden. Ziel ist, irgendwann eine Person in den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Suborbitaler_Flug">Suborbit</a> zu bringen. [<a href="http://www.oya-online.de/blog/48-Selbermachen_ohne_Grenzen/view.html">via</a> <a href="http://metawelle.net/2011/06/07/open-source-diy-raumfahrtprogramm/">via</a>]</p>
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		<title>Open Hardware im Radio</title>
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		<pubDate>Mon, 09 May 2011 12:58:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>StefanMz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Passend zum letzten Post zum Film »Us Now« lief die Sendung »breitband« im »D-Radio Kultur« zu offener Hardware: Traktoren aus offener Quelle. Einige Bekannte kommen vor: Global Village Construction Set, Arduino, Premium Cola und ein Interview mit Michel Bauwens zur Frage, wie der neue Peer-Kapitalismus aussieht. [via]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Passend zum letzten Post zum <a href="http://www.keimform.de/2011/us-now/">Film »Us Now«</a> lief die Sendung »breitband« im »D-Radio Kultur« zu offener Hardware: <a href="http://breitband.dradio.de/traktoren-aus-offener-quelle/">Traktoren aus offener Quelle</a>. Einige Bekannte kommen vor: <a href="http://www.keimform.de/2011/four-years-of-factor-e-farm/">Global Village Construction Set</a>, Arduino, Premium Cola und ein Interview mit Michel Bauwens zur Frage, wie der neue Peer-Kapitalismus aussieht.</p>
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<p>[<a href="http://www.netzpolitik.org/2011/traktoren-aus-offener-quelle/">via</a>]</p>
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		<title>Open Design City</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Apr 2011 19:53:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>StefanMz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Schöner Bericht von Annette über einen Besuch in einer Offenen Werkstatt im Betahaus Berlin. Die große Bedeutung des offenen Designs und der offenen Herstellung fasst sie so zusammen: Historisch gesehen können sich nur in einer solchen Produktionsweise die kreativen und produktiven Bedürfnisse und Fähigkeiten der Menschen voll entfalten, so dass diese Produktionsweise das Potential hat, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schöner <a href="http://philosophenstuebchen.wordpress.com/2011/04/07/yes-we-are-open-%E2%80%93-eine-offene-werkstatt-in-berlin/">Bericht von Annette</a> über einen Besuch in einer Offenen Werkstatt im <a href="http://odc.betahaus.de/">Betahaus Berlin</a>. Die große Bedeutung des offenen Designs und der offenen Herstellung fasst sie so zusammen:</p>
<blockquote><p><em>Historisch gesehen können sich nur in einer solchen Produktionsweise die  kreativen und produktiven Bedürfnisse und Fähigkeiten der Menschen voll  entfalten, so dass diese Produktionsweise das Potential hat, eine  wesentlich höhere Produktivität zu entfalten als die bisherigen  vorkapitalistischen und kapitalistischen oder auch realsozialistischen  zwangs- und herrschaftsförmigen Produktionsweisen. Das Ergebnis der  Produktivität ist dann gerade nicht nur ein großer Ausstoß von Gütern  pro Zeiteinheit – sondern die Entfaltung der beteiligten Menschen in  ihrem ganzen Bedürfnis- und Fähigkeitsspektrum.</em></p></blockquote>
<p>Das ist der Punkt! <a href="http://philosophenstuebchen.wordpress.com/2011/04/07/yes-we-are-open-%E2%80%93-eine-offene-werkstatt-in-berlin/">Mehr lesen drüben&#8230;</a></p>
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