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Das Freiwilligenspiel

Freiwillige beim Spielen(Voriger Artikel: Arbeitsteilung, aber wie?)

Was wäre ein guter Ansatz, die umfassende Quasi-Flatrate zu organisieren und die dafür notwendige Arbeit/N aufzuteilen? Die im vorigen Teil diskutierten Modelle der reinen Freiwilligkeit sowie der traditionellen Commons haben beide ihre Vor- und Nachteile, keines kann rundherum überzeugen. Das im Folgenden vorgeschlagene Freiwilligenspiel kombiniert Elemente dieser beiden Modelle und versucht dabei, ihre jeweiligen Schwächen zu vermeiden.

Das Freiwilligenspiel ist ein kooperatives Spiel, bei dem alle Mitspielerinnen nur gemeinsam gewinnen oder verlieren können. Ziel des Spiels ist, die für die Produktion der Quasiflat nötige Arbeit unter den Bewohnern der entsprechenden Koregion so aufzuteilen, das alles erledigt wird und sich niemand benachteiligt oder überfordert fühlt. Das Spiel ist gewonnen, wenn und solange die Quasiflat erfolgreich organisiert wird und alle nötigen Aufgaben zum benötigten Zeitpunkt und gut erledigt werden. Es ist verloren, wenn dies nicht klappt.

Es kann gelingen, wenn die anfallenden Arbeiten ungefähr gleichmäßig unter allen erwachsenen, körperlich und geistig fitten Einwohner aufgeteilt werden, ohne dass aber der Einzelnen verpflichtende Vorgaben gemacht werden, wie viel oder was sie zu tun hat. Regeln und Empfehlungen für das Spiel werden von der virtuellen Bewohnerinnenversammlung der Koregion festgelegt, an der sich alle Einwohner beteiligen können und die auch sonst die Ausgestaltung der Quasiflat regelt. Grundsätzlich können sich alle, die in der Region wohnen oder für längere Zeit zu Besuch sind, als Mitspieler („Freiwillige“) melden. Die Bewohnerinnenversammlung legt dabei den Altersbereich fest, in dem die Teilnahme als Freiwilliger empfohlen wird (z.B. allen über 18 und unter 63), doch das ist weder verpflichtend noch ausschließlich. Wenn sie wollen, dürfen auch Jüngere und Ältere mitmachen, und niemand muss.

Die Vorbereitungen

Das Spiel wird in Runden gespielt, die jeweils ein Jahr dauern – am Ende des Jahres wird Bilanz gezogen. Vor Beginn jeder Runde melden sich alle, die mitmachen wollen, als Freiwillige an. Gleichzeitig wird die in diesem Jahr aufzuteilende Arbeit abgeschätzt, auf Grundlage der im Vorjahr angefallenen Arbeit. Sind Änderungen in bestimmen Bereichen absehbar, können die Syndikate den für diesen Bereich geschätzten Aufwand entsprechend anpassen. So dürfte mehr Arbeit anfallen, wenn die Nachfrage nach einem bestimmten Produkt in der zweiten Hälfte des Vorjahres angezogen hat und vermutlich auf dem erhöhten Niveau verharren oder weiter ansteigen wird; oder wenn absehbar ist, dass ein größerer Teil bestimmter langlebiger Güter in diesem Jahr an seine Verschleißgrenze kommt und ausgetauscht oder repariert werden muss. Weniger Arbeit ist absehbar, wenn durch den nach und nach stattfindenden Austausch von Maschinen der Aufwand für die Herstellung bestimmter Güter sinkt oder wenn die Nachfrage für bestimmte Güter eine fallende Tendenz aufweist.

Maßeinheit der geschätzten und tatsächlich aufgewandten Arbeit ist die Regelstunde – die oft, aber nicht immer einer echten Stunde Arbeit entspricht, wie unten erläutert wird. Aufgrund der Aufwandsschätzung und der Gesamtzahl der angemeldeten Freiwilligen weiß jede Freiwillige, wie viele Regelstunden sie beizutragen hat, um einen proportionalen Anteil zum Gesamtaufwand beizusteuern. Angenommen etwa, in einer bestimmten Koregion wurden für die Re/produktion aller im Rahmen der Quasiflat genutzten Güter im Vorjahr insgesamt 1000 Millionen Regelstunden aufgewendet. Die Abschätzung für die nächste Runde ergibt für einige Bereiche Steigerungen, anderswo Abnahmen – insgesamt eine leichte Abnahme auf geschätzte 960 Millionen Regelstunden. Ein Großteil der erwachsenen Einwohnerinnen hat sich als Freiwillige angemeldet, außerdem manche Jugendliche und Senioren, insgesamt 1,6 Millionen Menschen. Auf jeden Freiwilligen entfällt somit ein Durchschnittsbeitrag von 960/1,6 = 600 Regelstunden.

Die Freiwilligen sind aber nicht gezwungen, so viel beitragen (sie sind zu gar nichts gezwungen), sie können auch mehr oder weniger beitragen. Jeder legt für sich fest, wie viel er relativ zum Durchschnittsbeitrag arbeiten möchte. Diverse Jugendliche, Seniorinnen und Leute, die schon wissen, dass sie einen größeren Teil des Jahres außerhalb der Region verbringen werden, wollen zwar einen Beitrag leisten, begnügen sich aber mit 50%. Jemand will mehr Zeit für eigene Aktivitäten haben und deshalb nur 80% erbringen. Jemand anderes hatte es im letzten Jahr ruhiger angehen lassen und will dafür dieses Jahr 115% einbringen. Die meisten bleiben aber bei 100%. Nachdem sich alle entschieden haben, wird die Summe der so individuell festgelegten Beitragsanteile zusammengezählt und ergibt das 1,5-millionenfache des Durchschnittsbeitrag. Auf dieser Basis wird der Durchschnittsbeitrag neu berechnet: 960/1,5 = 640 Regelstunden.

Jede Freiwilligen multipliziert diesen Durchschnittsbeitrag mit dem individuell festgelegten Anteil und erhält so die Anzahl der Regelstunden (RS), die sie im Lauf des Jahres gemäß der Spielregeln beitragen soll (320 RS bei 50% Anteil, 736 RS bei 115% Anteil). Da sich der Durchschnittsbeitrag durch die Neuberechnung relativ stark (um fast 7%) verändert hat, können alle ihren individuellen Anteil nochmal überprüfen und gegebenenfalls erhöhen oder senken. Manche, die ihren individuellen Anteil eher niedrig angesetzt hatten, erhöhen ihn vielleicht, um die anderen zu entlasten; andere senken ihn, weil ihnen die Arbeitsbelastung sonst zu viel wird. Anschließend werden die Individualanteile erneut zusammengezählt und so ein neuer Durchschnittsbeitrag berechnet. Weicht dieser maximal um 5% vom zuvor berechneten ab, bleibt es dabei; andernfalls kann sich das Spiel von individueller Anpassung und kollektiver Neuberechnung gegebenenfalls noch mehrmals wiederholen, bis dies der Fall ist.

Diese individuell/kollektive Festlegung der individuell beizutragenden Arbeitszeiten entspricht den „Bieterrunden“ der Solidarischen Landwirtschaft, nur dass es dort um finanzielle Beiträge geht (vgl. HecMeck 2013, Cropp 2013).

Aufgabenteilung

Nach diesen Vorbereitungen kann nun die eigentliche Aktivität der neuen Spielrunde beginnen (die Vorbereitungen selbst müssen also noch in der vorigen Runde abgeschlossen werden): die Re/produktion der für die Quasiflat insgesamt nötigen Güter. Dafür veröffentlichen alle in den mitspielenden Syndikaten vertretenen Kooperativbetriebe Listen der von ihnen benötigten Tätigkeiten. Die Freiwilligen suchen sich jeweils Aufgaben heraus, die ihren Fähigkeiten und Interessen entsprechen und bei denen die weiteren Rahmenbedingungen (z.B. der Ort der Tätigkeit) stimmen.

Mit welchen Tätigkeiten und in welchem Betrieb jede Freiwillige ihren selbst bestimmen Arbeitsbeitrag leistet, entscheidet sie grundsätzlich selbst, jedoch in Abstimmung mit den entsprechenden Betrieben und anderen involvierten Freiwilligen. Haben sich für eine Tätigkeit oder einen Betrieb schon genügend Freiwillige gefunden, müssen sich weitere Interessierte stattdessen etwas anderes suchen. Bei zu vielen geeigneten Bewerberinnen für bestimmte Tätigkeiten kann auch per Los entschieden werden, wer zum Zug kommt.

Kommen die Mitarbeiterinnen eines Betriebs zu dem Schluss, dass es einem neuen Freiwilliger an den nötigen Fähigkeiten fehlt oder er menschlich nicht ins Team passt, können sie ihm die Mitarbeit verweigern. Eine Ablehnung muss gegenüber der Abgelehnten begründet werden und diese kann bei dem entsprechenden Syndikat Einspruch dagegen erheben. Dies soll verhindern, dass Ablehnungen aufgrund z.B. rassistischer, sexistischer oder transphober Vorurteile erfolgen, was ein Verstoß gegen das Prinzip der Vorurteilsablehnung wäre.

Benötigte Fähigkeiten kann man gegebenenfalls durch Verweis auf eine passende Ausbildung oder frühere Tätigkeit nachweisen oder durch Bestehen eines Tests. Oder man übernimmt erst einmal einfachere Aufgaben in dem Betrieb und lernt nach und nach dazu, wenn die anderen Betriebsangehörigen damit einverstanden sind.

In der Regel wird es deutliche Kontinuitäten geben – die meisten Freiwilligen werden bei einem der Betriebe bleiben, für den sie schon zuvor gearbeitet haben. Die neue Spielrunde beginnt also keinesfalls „bei null“, die meisten Betriebe sind schon eingespielt und es gibt nur von Zeit zu Zeit und in Maßen persönliche Wechsel. Natürlich muss niemand die ganze Zeit bei einem Betrieb bleiben, viele der Freiwilligen werden ihren Arbeitsbeitrag stattdessen auf mehrere Betriebe, Branchen und Tätigkeiten aufteilen. Jemand könnte etwa im Frühjahr und Winter (wenn dort besonders viel zu tun ist) in der Landwirtschaft arbeiten, im Winter in einem Krankenhaus und im Sommer Pause machen.

Auch ob man den eigenen Arbeitsbeitrag eher gleichmäßig verteilt erbringt (etwa drei Stunden an jedem Wochentag das ganze Jahr über, nur unterbrochen durch einige Wochen Reisen) oder auf intensive Arbeitsphasen beschränkt (etwa vier Monate Vollzeitarbeit und den Rest des Jahres frei) ist jeder grundsätzlich selbst überlassen. Wichtig ist nur, dass die anderen in den involvierten Betrieben mit dem Arbeitsmodus einverstanden sind und dass es gesamtgesellschaftlich aufgeht, sprich dass die eigene Arbeit auch dann gebraucht wird, wenn man sie leisten will. Es können nicht alle im August Sommerpause machen.

Die von den Freiwilligen erbrachte Arbeitszeit wird im Betrieb erfasst und an das jeweilige Syndikat übermittelt, das sie wiederum an eine für die ganze Koregion einheitliche Instanz weiterleitet (diese könnte etwa Stundenbüro heißen und wird von der Bewohnerversammlung besetzt). Die insgesamt und in einzelnen Betrieben und Syndikaten erbrachten Arbeitszeiten sind für alle öffentlich einsehbar, nicht aber, wie viel davon auf jede Einzelperson entfällt. Aber jede Freiwillige kann die von ihr erbrachte Arbeitszeit jederzeit abrufen und weiß so, wie viel von ihrem angekündigten Arbeitsbeitrag noch fehlt und wie sie im Vergleich zum gesellschaftlichen Durchschnitt steht.

Gewichtete Arbeit

Was, wenn es an Freiwilligen für bestimmte Aufgaben mangelt, wenn z.B. (um ein altes Beispiel von mir aufzugreifen) die Müllabfuhr nicht genügend potenzielle Mitarbeiter findet? In diesem Fall könnte das betroffene Syndikat auf die Idee der gewichteten Arbeit aus meinem Buch Beitragen statt tauschen (Siefkes 2008) zurückgreifen. Mit solchen Aufgaben verbrachte Arbeitszeit zählt dann als länger als sie tatsächlich gedauert hat. Bleiben die nötigen Müllwerker-Stellen vakant, kann das Syndikat das Gewicht dieser Tätigkeit etwa auf 120% erhöhen – 50 Minuten Müllabfuhr zählen dann so viel wie eine Stunde (1,2 x 50 min) anderer, normal gewichteter Tätigkeiten. Der oben eingeführte Begriff Regelstunde misst derart gewichtete Arbeitszeit – in diesem Fall entsprechen 50 Zeitminuten einer Regelstunde. Syndikate können das Gewicht von Aufgaben erhöhen, aber nicht auf unter 100% absenken, daher kann eine Regelstunde einer Zeitstunde entsprechen oder kürzer sein, aber niemals länger.

Freiwillige können also den zeitlichen Aufwand ihres Arbeitsbeitrags verringern, indem sie sich für höhergewichtete Tätigkeiten entscheiden. Wer sich zur Erbringung des Durchschnittsbeitrag von 640 Regelstunden bereit erklärt hat und sich als Müllwerkerin betätigt, muss insgesamt nur etwa 533 Zeitstunden arbeiten (1,2 x 533,33 = 640). Motiviert dies noch nicht genügend Freiwillige, könnte das Syndikat das Gewicht der Aufgabe noch weiter erhöhen, z.B. auf 150% (dann entspricht eine Regelstunde 40 Zeitminuten) oder gar 200% (30 Zeitminuten).

Aber ist dieser ganze Ansatz überhaupt erfolgversprechend, wo doch die Freiwilligen selbst entscheiden, ob und in welcher Höhe sie beitragen? Ich denke schon, da sich wahrscheinlich viele der Community ausreichend verpflichtet fühlen dürften, um nicht ohne guten Grund weniger als den Durchschnittsbeitrag erbringen zu wollen. Wer sich für höhergewichtete Aufgaben entscheidet, kann so den eigenen Beitrag leisten und trotzdem noch viel Zeit für andere Aktivitäten haben.

Die Übernahme höhergewichteter Aufgaben kann zudem gut für die eigene Reputation sein. Aufgabengewichte sind öffentlich, so dass alle sehen können, dass es etwa an Müllwerkerinnen fehlt und sich also diejenigen, die diese Aufgabe übernehmen, um die Community besonders verdient machen.

Aufgrund dieses doppelten Vorteils für Freiwillige in höhergewichteten Tätigkeiten (kürzere Arbeitszeiten, möglicherweise höhere Reputation) besteht ein gewisses Risiko, dass die in einem Syndikat Aktiven das Gewicht mancher Aufgaben ohne Not erhöhen möchten. Doch da in den Syndikaten neben den Betriebsangehörigen der entsprechenden Branche jeweils auch die Nutzer der von ihnen hergestellten Güter gleichberechtigt vertreten sind, sollte sich das verhindern lassen. Ist der Zugang zu einer höhergewichteten Aufgabe durch Aufnahmeprüfungen oder Ähnliches beschränkt, werden die Nutzerinnen in ihrem eigenen Interesse genau hinsehen, ob diese Beschränkung nötig und angemessen ist. Denn durch die Höhergewichtung mancher Aufgaben erhöht sich die insgesamt aufzuteilende Arbeit ein wenig, da sie in Regelstunden (nicht Zeitstunden) gemessen wird. Wer andere (normalgewichtete) Aufgaben übernimmt, muss daher etwas länger arbeiten, um den Durchschnittsbeitrag zu erbringen.

Der Umfang des Durchschnittsbeitrags wird zu Beginn der Spielrunde erstmals berechnet, kann danach aber immer noch leichte Veränderungen erfahren, wenn sich die Datenlage ändert und genauer wird. Manche Aktivitäten dauern kürzer oder länger als gedacht, unhervorgesehene Arbeiten kommen hinzu, anderes erweist sich als unnötig, Freiwillige ändern ihre Pläne oder fallen wegen Krankheit oder Schwangerschaft aus.

Der individuell festgelegte Beitrag dürfte statt als exakte Vorgabe eher als Richtwert dienen, von dem Freiwillige nach unten oder oben abweichen können, wenn es gerade passt. Etwa indem sie die Zeit bis zu Beginn der nächsten Spielrunde noch überbrücken, wenn es nur noch wenige Wochen sind und gerade kein geeigneter Vertreter in Sicht ist. Bei bedeutenden Abweichungen vom eigentlich vorgesehene Arbeitspensum kann die Freiwillige sich ja entschließen, im Folgejahr zum Ausgleich entsprechend mehr oder weniger zu arbeiten.

Unter welchen Umständen kann dieses ernsthafte Spiel funktionieren und einen geeigneten Mittelweg zwischen reiner Freiwilligkeit einerseits und anteiliger Arbeitspflicht andererseits darstellen? Wie gut wird es dem Anspruch gerecht, die Nachteile dieser beiden Modelle zu vermeiden? Und wie werden Aktivitäten einbezogen, die sich nicht frei aufteilen lassen, sondern eigentlich nur von ganz bestimmen Personen gemacht werden können (z.B. das Kümmern um die eigenen Kinder)? Das wird nächstes Mal Thema sein.

(Fortsetzung: Vorzüge und Abwandlungen des Freiwilligenspiels)

Literatur

Kategorien: Arbeit & Freiheit, Theorie

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11. Mai 2014, 07:55 Uhr   6 Kommentare

1 John (18.05.2014, 11:58 Uhr)

Hallo, 

ich bin durch Zufall auf diesen Artikel gestossen und wollte euch nur auf einen interessanten MOOC aufmerksam
machen, der gut zu dem Thema passt: 

Die Leuphana Digital School der Leuphana
Universität Lüneburg startet am 20. Mai 2014 einen neuen MOOC zum Thema 

„Psychology of Negotiations – Reaching
Sustainable Agreements in Negotiations on „Commons“. 

Vielleicht könnte das Interessant sein.
Die Kursteilnahme ist komplett kostenfrei und der Kurs ist auf Englisch. 

Man hat die Möglichkeit mit
internationalen Teilnehmern ein spannendes Projekt anzupacken. 

Hier ist der Link direkt zum Kurs: 

(http://digital.leuphana.com/courses/psychology-of-negotiations/)

Viele Grüße, 

John

2 Vorzüge und Abwandlungen des Freiwilligenspiels — keimform.de (14.06.2014, 03:01 Uhr)

[…] (Voriger Artikel: Das Freiwilligenspiel) […]

3 Nicht-aufteilbare Arbeiten im Freiwilligenspiel — keimform.de (26.06.2014, 13:11 Uhr)

[…] Ausbildung und andere nicht-aufteilbare Aufgaben können bei den Vorbereitungen zu einer neuen Spielrunde mit abgefragt und berücksichtigt werden. Jede Freiwillige gibt an, ob […]

4 Franz Nahrada (23.01.2015, 22:37 Uhr)

einen ähnlichen Ansatz verfolgt Richard Levine mit dem „sustainable city game“:

„The Sustainable City Game works with a city-region or a large bounded
site within an existing city and  a rural partner region. Gameplayers who may be potential
stakeholders are assembled and from them a program of needs is
developed. Initially, the exercise produces a shopping list that,
because it represents the ideas and desires of diverse interest groups,
contains many inherent conflicts and contradictions. Initially a
coherent set of specifications for the nature of the future Sustainable
Urban Implantation proves to be impossible to put together because of
these conflicts. Rather than allow the design process to bog down amid a
flurry of single issue confrontations, the process is separated into
several steps.

In the first step, the Sustainable City Game encourages
players to place any legitimate needs and ideas on the table. In the
second step, varied teams of stakeholders together with designers and
other professionals attempt to assemble design scenarios that represent a
full spectrum of urban facilities and services, within the initial
framework conditions and within chosen urban design strategies. Thus the
design and development of the city becomes an empowerment process
engaging citizen stakeholders in the shaping of their common sustainable
destiny.“

http://www.terrain.org/articles/13/strategy.htm

der Vorteil hier ist dass es eben auch um die qualitative Bestimmung der Produktion geht, die bei der QuasiFlat unter den Tisch fällt.

5 Christian Siefkes (25.01.2015, 12:05 Uhr)

@Franz: Spannend, werde ich mir durchlesen. Wobei mir nicht wirklich klar ist, was du mit „qualitative Bestimmung“ meinst.

6 10 Prinzipien des Übergangs — keimform.de (26.10.2015, 23:14 Uhr)

[…] sich nun Projekte mit offenem Bedarf registrieren können. Dies ist nur eine grobe Skizze, wie das Freiwilligenspiel auf eine netzwerkbasierte Koordination angewandt werden kann. Die genauen Verfahren können in […]

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