Auf der Suche nach dem Neuen im Alten

Artikel vom August 2014

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A Commons Guide for the 4th International Degrowth Conference

degrowthThis is an incomplete collection of commons-related events at the 4th International Degrowth Conference in Leipzig, which will start on September 2. There will be an enormous number of parallel events, sessions and workshops during the 3 main conference days. So, if you want to find commons-related events, the following might be useful for you. We gathered information in English and German for panels and workshops prepared by commoners or where commoners participate. Moreover, You are also invited to one (or two?) network meetings of commoners.

We are thrilled that the Degrowth Conference goes beyond the degrowth movement and opens a space to discuss commonalities and differences with other movements. So,let’s make the commons visible at the conference and use this awesome opportunity to plan for our next steps. Maybe in a not so far future, the Commons Movement will organize a movement congress as well. Leipzig might be an example.

Read more at the CommonsBlog…

Sadly, my own event collides with a scheduled networking meeting among commoners and also several other commons-related events. There is just too much going on in parallel ūüôĀ

Kategorien: Commons, English, Termine

30. August 2014, 07:46 Uhr   1 Kommentar

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Kapitalismus ohne Wachstum?

neues-deutschland[Erschienen in der Kolumne ¬ĽKrisenstab¬ę im Neuen Deutschland vom 18.8.2014]

Stefan Meretz zum Degrowth-Kongress in Leipzig

Vom 2. bis 6. September treffen sich 2500 Aktivist_innen in Leipzig zur Degrowth-Konferenz. Degrowth? Das ist schwer zu √ľbersetzen, Vorschl√§ge reichen von Postwachstum, Schrumpfung oder Wachstumswende bis zu Entwachstum. Es geht um eine Gesellschaft, die ¬Ľunabh√§ngig von Wirtschaftswachstum ein gutes Leben f√ľr alle erm√∂glichen¬ę kann – so die Organisator_innen. Geht das?

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Kategorien: Commons, Theorie

21. August 2014, 07:09 Uhr   Kommentieren

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P2P Value Project

Kategorien: Commons, English

18. August 2014, 18:51 Uhr   2 Kommentare

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Die gute Nachricht: Kapitalismus ohne Wachstum gibt es nicht

degrowth[Repost von hier und hier]

Von Friederike Habermann

Wachstum ist keine Option, denn eine absolute Entkoppelung von Wachstum und Ressourcenverbrauch hat sich historisch als unm√∂glich erwiesen ‚Äď diese Position eint all jene, die zur Degrowth-Konferenz beitragen. Wachstumskritik ist auch in den Medien immer pr√§senter. Selbst die liberale Wochenzeitung DIE ZEIT (Nr. 10/ 2013) beendete ihren Leitartikel zum Thema mit den Worten ‚ÄěDie Deutschen […] sind ausgewachsen‚Äú. Zu diesem Ergebnis kommt sie aufgrund einer Analyse des Eigentums des (nicht existierenden) Durchschnittsjugendlichen Jan M√ľller im Vergleich zu seinem Vorg√§nger Wilhelm M√ľller vor gut hundert Jahren, sowie mit Blick auf Leon M√ľller aus dem Jahr 2038, der bei dem gerne anvisierten Wachstumsziel von j√§hrlich drei Prozent bereits doppelt soviel essen, shoppen oder sonstwie verkonsumieren m√ľsste. Vollständigen Artikel lesen »

Kategorien: Commons, Theorie

14. August 2014, 06:44 Uhr   6 Kommentare

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Zwischen Hippiekultur und Revolution

pragerfruehling19[Repost aus dem Magazin prager fr√ľhling zum Schwerpunktthema der Commons]

Thesen der Redaktion des prager fr√ľhling zur R√ľckkehr der Commons

Comeback der Commons

Die Commons kommen zur√ľck – als theoretisches Modell und als politische Praxis, dem Commoning. Die vergangenen Jahrhunderte wurden sie von rechten wie linken TheoretikerInnen f√ľr tot erkl√§rt. Die politische √Ėkonomie marxistischer Pr√§gung sah die Einhegung von Gemeineigentum als abgeschlossenen Prozess und als Voraussetzung f√ľr die Entstehung des kapitalistischen Privateigentums an Produktionsmitteln an. Mit den Einhegungen im Zuge der Industrialisierung stellte sich f√ľr MarxistInnen die Frage nach den Commons nicht mehr. Auf der anderen Seite pr√§gte der Neomalthusianer Garrett Hardin mit der von ihm 1968 popularisierten katastrophischen Metapher der ‚ÄúTrag√∂die der Commons‚ÄĚ f√ľr Jahrzehnte die √úberzeugung, Commons seien naturnotwendig zum Scheitern verurteilt. Der Mensch als Homo oeconomicus und Nutzenmaximierer zerst√∂re zwangsl√§ufig die Gemeing√ľter, weil er sie √ľbernutzt.

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Kategorien: Commons, Eigentumsfragen, Praxis-Reflexionen, Theorie

11. August 2014, 06:49 Uhr   5 Kommentare

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Commons und Grundeinkommen

pragerfruehling19[Repost aus dem Magazin prager fr√ľhling zum Schwerpunktthema der Commons]

√úber die Vollendung der Commonsidee

von Ronald Blaschke

‚ÄěEin bedingungsloses Grundeinkommen etwa k√∂nnte die Rahmenbedingungen f√ľr Commons-Initiativen enorm verbessern. Und wenn man die M√∂glichkeiten der Commons schon mitbedenkt, dann k√∂nnte ein Grundeinkommen neben monet√§ren auch nicht-monet√§re Elemente wie Energie, Wohnraum oder Bildungsm√∂glichkeiten, Zugang zu Land oder √Ąhnliches enthalten. Eine deutliche Verk√ľrzung der Arbeitszeit w√ľrde die Zeit, die f√ľr Selbstorganisation zur Verf√ľgung steht, wesentlich erh√∂hen.‚Äú[1] Von Brigitte Kratzwald werden die bekannten Argumente f√ľr die Bef√∂rderung der Teilhabe an Aktivit√§ten jenseits der Lohnarbeit durch eine bedingungslose materielle Absicherung genannt. Diese Zusammenh√§nge wurden bereits 1982 von der unabh√§ngigen Erwerbslosenbewegung in Deutschland in deutlich lohnarbeitskritischer und antipatriarchalischer Orientierung pointiert vorgetragen.[2] Auch in den Grundeinkommenskonzepten der BAG Grundeinkommen in und bei der Partei DIE LINKE fanden sie seit deren Gr√ľndung im Jahr 2005 Eingang.[3] Die in der Commons-Debatte √ľbliche Verortung der Produktion und Nutzung der Commons jenseits von Markt und Staat ist nicht neu. Sie findet sich nicht nur in den Konzepten der Solidarischen √Ėkonomie, sondern auch in der deutschen Existenzgelddebatte vor 35 Jahren, in der spanischen Bewegung f√ľr eine ‚ÄěGrundeinkommen der Gleichen‚Äú vor zehn Jahren[4] sowie in vielen aktuellen Grundeinkommenskonzepten.

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Kategorien: Commons, Theorie

8. August 2014, 06:48 Uhr   1 Kommentar

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Werkzeugkasten

pragerfruehling19[Repost aus dem Magazin prager fr√ľhling zum Schwerpunktthema der Commons]

Kämpfe um Commons in der Praxis

Kämpfe um Commons finden auch in Deutschland im großen Rahmen statt. Drei Beispiele, die Hunderttausende betreffen.

Energiedemokratie

Praxisbeispiele in der einschl√§gigen Literatur zu Commons beziehen sich oft auf Gemeing√ľter, die von sehr kleinen, lokal eng begrenzten Gemeinschaften genutzt werden. Der Gesetzentwurf des Berliner Energietischs, √ľber den die Berlinerinnen und Berliner im November 2013 abstimmten, enthielt hingegen Vorschl√§ge f√ľr Demokratisierung bei der Bereitstellung der Grundversorgung einer Millionenstadt.

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Kategorien: Commons

5. August 2014, 06:15 Uhr   Kommentieren

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Gemeinschaftsgärtnern ohne Satzungsdebatte

pragerfruehling19[Repost aus dem Magazin prager fr√ľhling zum Schwerpunktthema der Commons]

Interview mit Svenja Nette, Prinzessinnengärten*

Was ist die Idee hinter den Prinzessinnengärten?

Die Prinzessinneng√§rten sind eine offene Plattform: F√ľr Gem√ľseanbau in der Stadt, aber auch daf√ľr, Leuten einen Interaktionsraum zu bieten, einen Raum f√ľr Bewusstseinsbildung √ľber Anbau, und Lebensmittel. Es gibt ein Caf√©, eine K√ľche, kulturelle Angebote, Werkst√§tten. Jeder ist eigeladen, Projekte umzusetzen. Es ist ein Projekt, in dem jeder einsteigen kann, auch ohne deutsche Muttersprache. Es geht um Partizipation und Teilhabe, um den Gedanken der Produktion von gesundem, frischem Essen in der Stadt mit kurzen Transportwegen, von Bewussteinsbildung. Urban Gardening ist das gl√ľckliche Treffen von sozialen und gr√ľnen Umst√§nden. Vollständigen Artikel lesen »

Kategorien: Commons, Praxis-Reflexionen, Reichtum & Knappheit

2. August 2014, 07:10 Uhr   1 Kommentar