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OPENiT Festival Berlin

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Vom 26. – 29. September gibt es in Kreuzberg das OPENiT Festival. Wer etwas dort zeigen oder machen will ist eingeladen dafür. Werdet aktiv und experimentiert die Commons, Openness, Open Source, Open Hardware usw. Hier ein kurzes Interview mit Lars Zimmermann über OPENiT, das Konzept und die Ideen dahinter.

JOK: Was ist OPENiT?

LZ: OPENiT ist ein Festival, das den Gedanken von Openness (Offenheit) für die Zukunft der Stadt & ihre Entwicklung durchspielt.

JOK: Was soll dabei vorkommen?

LZ: Open it! Öffne es!

Willkommen ist dabei einfach alles, das offen ist oder das man offen machen kann oder das etwas damit anfangen kann, wenn etwas offen ist. Das heißt, es geht darum, Wissen und Möglichkeiten zu teilen.

Ich komme aus einem Projekt, bei dem es um Open Source und Kreislaufwirtschaft geht. Open Source was heißt das? Dahinter verbirgt sich die Idee, dass man die Informationen & das Wissen also z.B. über Baupläne öffnet & freigibt. Man teilt es mit und erlaubt anderen auch, es zu nutzen, damit zu spielen, es weiterzuentwickeln und weiterzuverbreiten. Dadurch findet man ganz neue Möglichkeiten miteinander. Es geht um Kommunikation und Kooperation und im Falle von OPENiT z.B. auch um die Neugestaltung unseres Zusammenlebens und die Nutzung der Stadt.

JOK: Und wie geht das mit einem Festival?

LZ: Unser Konzept nennen wir „Guerilla Conferencing“ oder auch „City Hacking“. Im Grunde ist die Idee, ein offenes Barcamp in einem Kiez zu machen. Das funktioniert so:

Man findet einen Ort und eine Zeit und macht eine Website und ein Poster. Und dann lädt man alle ein, etwas in das Festival einzubringen – z.B. einen Workshop zu machen, einen Vortrag zu halten, eine Führung zu veranstalten, einen Tag der offenen Tür, Werkstatt, Werkhalle, Hobbystube durchzuführen, eine Mitmachaktion anzubieten usw. Wichtig ist, dass es niemanden gibt, der entscheidet, was dabei ist und was nicht. Es gibt kein Organisationsteam, dass das Programm zusammenstellt und aussucht. Sondern jeder trägt sich einfach selbst in den Kalender ein.

Die Aktiven gestalten also ihre Programmpunkte selbst und das heißt aber auch, dass sie sie organisieren und sich das nötige dafür besorgen. Aber es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie sie sich gegenseitig dabei unterstützen können. Wichtig für das Festival ist es, dass Leute zueinander geführt werden, so dass sie gemeinsam etwas schaffen können.

JOK: Und warum das alles? Gibt es ein Ziel?

LZ: Die Frage von OPENiT ist, kann man durch ein Festival, das so gestaltet ist, Entwicklungsimpulse in ein Stadtgebiet tragen? Kann es den Leuten, die dort wohnen, etwas bringen oder nützen?

Die meisten Festivals funktionieren so, dass sie sich einen sicheren Platz suchen, eine Halle, ein Kongressgebäude, ein leeres Feld etc. Da kann man alles machen; der Platz ist austauschbar. Dann baut man viel auf, zeigt es sich und baut es wieder ab. Nichts bleibt. Man kann sich fragen, wie nachhaltig das ist.

Bei OPENiT geht es darum, dass sich dieses Festival wegen seiner offenen Struktur mit einem Stadtraum und den Strukturen darin verbindet, diese dafür öffnet und so etwas schafft, was hinterher bleibt & nicht wieder mit weggenommen wird.

Wir bringen Wissen in einen Kiez und der Kiez zu sich selbst und bei allem entsteht ein Festival, eine Konferenz oder Messe oder wie immer Wir das nennen wollen.

Kommt mit uns die Stadt hacken.

JOK: danke

LZ: *

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In diesem Videointerview von UnUni.TV geht es auch um OPENiT.

Mit diesen Postern werden die Kreuzberger eingeladen, sich in OPENiT einzubringen (Klicken zum Vergrößern).

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Bilder von Jenni Ottilie Keppler, CC-BY-SA

Kategorien: Arbeit & Freiheit, Commons, Freie Hardware, Freie Inhalte, Lernen, Termine

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9. September 2013, 07:08 Uhr   1 Kommentar

1 Vortrag zu universellen Infrastrukturen auf dem OPENiT-Festival — keimform.de (26.09.2013, 08:01 Uhr)

[…] beginnt in Berlin-Kreuzberg das selbstorganisierte OPENiT-Festival, das Lars ja schon angekündigt hat. Auf dem Programm steht unter anderem eine interessante Vortragsreihe im Tee&Schokolade […]

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