Göttingen: Veranstaltung zu Peer-Commonismus

goettingen-plakatIm Rahmen der Veranstaltungsreihe »Marktwirtschaft, solidarische Ökonomie, Peer-Commonismus« des AStA der Uni Göttingen erzähle ich etwas über »Peer-Commonismus«. Die Daten: Donnerstag, 13.6.2013, 19 Uhr, ZHG 007, Uni Göttingen. Am nächsten Tag gibt’s dazu außerdem ein Seminar.

Hier mein Ankündigungstext:

»Eine bewusste gesellschaftliche Planung der Reproduktion nach sozialen Bedürfnissen … kann weder abstrakt ›zentral‹ noch ebenso abstrakt ›dezentral‹ kleinräumig organisiert sein, sondern sie wird sich ganz einfach auf verschiedene Räume mit verschiedener Reichweite verteilen, und zwar gemäß den sachlichen Erfordernissen einer vielfältig gestaffelten Produktion von ›konkretem Reichtum‹« (R. Kurz). Das ganz einfache, das schwer zu machen ist. Wie kann eine derartige vernetzte Selbstplanung der Gesellschaft aussehen? Ist der Kommunismus heute denkbar oder erst Thema nach der Revolution? — Peer-Commonismus ist eine Antwort darauf. Die gesellschaftlichen Transformation hin zu einer Freien Gesellschaft ist ein widerspruchsvoller Prozess, und wir sind bereits mitten drin.

Im Vortrag soll der Peer-Commonismus als »wirkliche Bewegung« (Marx) entfaltet werden. Im Seminar am nächsten Tag geht es daran, wie sich Projekte in den Widersprüchen so organisieren können, dass sie sich einerseits in den alten Formen bewegen und entwickeln können, andererseits nicht in diesen aufgehen. Worin besteht das »inkompatible Moment«, das eine Absorption in die Warenform verhindert?

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