Auf der Suche nach dem Neuen im Alten

Kategorien: Commons, Eigentumsfragen, Theorie

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7. September 2012, 06:59 Uhr   6 Kommentare

1 Martin Bartonitz (07.09.2012, 09:13 Uhr)

Guter Vortrag. Und wenn jetzt noch die zusätzlichen Fehler im Geldsystem dargestellt werden und wem diese nützen, wird es noch klarer, warum wir dringend etwas daran ändern müssen …

2 Stefan Meretz (07.09.2012, 12:00 Uhr)

Vereinfachend gesagt hat Uli allerdings dargestellt, dass das Geldsystem keine Fehler hat, sondern der Fehler ist.

3 Christian Siefkes (07.09.2012, 17:07 Uhr)

Schöner Vortrag! (Auch wenn ich mich nur durch die Folien geklickt habe, fürs Audio fehlte mir wie üblich die Geduld.) Kleine Irritation: wenn man auf den „Folien“-Link klickt, bekommt man nur einen Anmelden-Link zu sehen, aber keine Folien. Geht das nicht besser?

4 Stefan Meretz (07.09.2012, 23:12 Uhr)

@Christian: Link auf die Folien ist korrigiert.

5 Doc Schneider (19.09.2012, 11:39 Uhr)

Habe mich nur durch die Folien geklickt, stimme aber der zentralen These zu: Das Geldsystem ist das Problem und gehört deswegen abgeschafft.Statt dessen Geben, Nehmen, Teilen. Und viel Zeit darüber verwenden, darüber zu reden, wer was bekommt und wer was nimmt und wie wir das herstellen.

6 ulifrank (20.09.2012, 08:54 Uhr)

„viel Zeit darüber verwenden, darüber zu reden,“genau das ist für mich allerdings das Abschreckendste an dieser Vision: in dieser Hinsicht setzt „die unsichtbare Hand“ des Marktes schon einen sehr hohen Maßstab an Einfachheit und Effizienz, der erst einmal übertroffen werden will. Wenn jedes Glas Bier in der Kneipe erst lange Diskussionen voraussetzt, zahle ich lieber in irgendeiner (GELDtenden) Währung. Solange „Geben“ und „Nehmen“ in irgendeiner Verrechnungslogik (auch ohne Geld) verknüpft sind, dürfte keine bessere Lösung als „Geld“ (das Original) zu finden sein. Die „Abschaffung des Geldes“ allein ist nicht attraktiv genug. Erst wenn zB die (Erwerbs-)Arbeit aufhört, verlorene und deshalb mit Geld zu entlohnende Lebenszeit zu sein, Konsum keine kompensatorische Bedeutung mehr hat usw. – also ein anderes Lebensprinzip gilt, dann wäre die Macht und der Reiz der Geldlogik gebrochen…

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