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Mundraub-Handbuch

Über das Projekt Mundraub haben wir bereits berichtet: Commons-Obst — das mundet! Bislang ungenutztes Obst nutzbar machen durch Information über die Fundorte ist die Idee. Die Mundraub-Plattform ist sehr beliebt, aber erreicht damit »nur« die Onliner_innen. Und eine Smartphone-App für unterwegs gibt’s wohl noch nicht.

Jetzt ist ein Mundraub-Handbuch geplant. Über die Kartierung von Fundstellen hinaus soll es im Handbuch einen Erntekalender, eine Bestimmungshilfe für Früchte, Nüsse und Gemüse, rechtliche Aufklärung und Pflegetipps für Obstbäume geben. Alles dies schön illustriert kostet Geld. Deswegen bittet das Projekt die Crowd jetzt um Funding. Die Schwarmfinanzierung funktioniert so: Spender_innen geben Geld. Wird das Spendenziel nicht erreicht, gibt’s das Geld zurück.

Für das Mundraub-Handbuch gibt’s zwar schon viele Spender_innen, aber die Spendensumme ist lange nicht erreicht. Noch sind 35 Tage Zeit.

Kategorien: Commons

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14. Oktober 2011, 07:33 Uhr   4 Kommentare

1 Hermann Wick (14.10.2011, 12:09 Uhr)

Bei uns hat die Stadtverwaltung (Kleinstadt mit 18.000Einw.) die Bürger aufgefordert ihre Obstbäume die sie nicht selbst abernten können oder wollen mit einem weißen Band zu kennzeichnen, so dass jedeR sehen kann: hier ist der/die BesitzerIn froh wenn jemand das Obst erntet. Die Stadt stellt auch kostenlos entsprechende Bänder bereit.
Ein Beispiel das Schule machen sollte!

2 Michael (14.10.2011, 17:06 Uhr)

@Hermann Lass mich raten, die Stadt liegt gleich neben Reutlingen 😉

3 Gemeingüter » Weißes Band am Baum: »Bitte ernten!« (15.10.2011, 11:21 Uhr)

[…] einer Landkarte, in der Obst, Nüsse und Gemüse eingetragen werden können. Jetzt soll auch ein Buch erscheinen, um weitere Nutzer_innen zu erreichen, die nicht (so oft) im Netz unterwegs sind. Dafür werden […]

4 Gemeinsam geht es besser « Altmuehlfranken-live (15.10.2011, 14:11 Uhr)

[…] einer Landkarte, in der Obst, Nüsse und Gemüse eingetragen werden können. Jetzt soll auch ein Buch erscheinen, um weitere Nutzer_innen zu erreichen, die nicht (so oft) im Netz unterwegs sind. Dafür werden […]

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