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Mit Open Source in den Suborbit

Klingt das verrückt? Ziemlich verrückt! Die Gruppe Copenhagen Suborbitals hat am 3. Juni die Rakete Tucho Tycho Brahe erfolgreich auf knapp 3 km Höhe geschossen. Startplatz war eine Plattform auf der Ostsee. Auf der Website gibt es Daten, Videos und Fotos über den Jungfernflug. Es hat zwar nicht alles auf Anhieb geklappt, aber am Ende waren alle sehr zufrieden. Ziel ist, irgendwann eine Person in den Suborbit zu bringen. [via via]

Kategorien: Freie Hardware

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7. Juni 2011, 14:52 Uhr   6 Kommentare

1 Benni (07.06.2011, 15:29 Uhr)

Konnte da nix von Open Source finden. Das Label wird eh schon immer inflationär benutzt, da müssen wir da ja nicht auch noch mitmachen.

2 StefanMz (07.06.2011, 15:47 Uhr)

Zumindest das Missionstatement sagt es: http://www.copenhagensuborbitals.com/mission.php

3 Benni (07.06.2011, 17:03 Uhr)

Ah, übersehen. Aber steht irgendwo was dazu, was das konkret bedeutet? Lizenzen? Anleitungen? Naja, ich weiß noch nicht mal ob ich das eine gute Idee fände. Die Hamas hat schließlich auch Internet und würde sicherlich gerne die Reichweite ihrer Selbstbau-Raketen erhöhen…

4 StefanMz (07.06.2011, 21:29 Uhr)

Am Ende des Missionstatement steht auch, dass sie sich an die EU-Exportkontrolle halten wollen. Da geht’s sicher um einen ungewollten Technologietransfer. Konkretes gibt’s tatsächlich noch nicht. Vielleicht wird gerade darum gerungen, was sie überhaupt wieweit veröffentlichen können (obwohl ich nicht glaube, dass sich in den Plänen große Zauberei verbirgt).

5 torsten (30.06.2011, 09:21 Uhr)

Es sollte im Artikel m.E. Tycho Brahe heißen, wie der dänische Sternegucker.

6 StefanMz (01.07.2011, 09:34 Uhr)

@torsten: oops, peinlicher Typo, natürlich Tycho Brahe. Tnx.

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