Auf der Suche nach dem Neuen im Alten

Artikel vom November 2011

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Der Streit um die Netzneutralität und die Grundprinzipien des Internet

Das Argument, Nr. 294 (zum Vergrößern klicken)[Die folgende Rezension ist in der aktuellen Argument-Ausgabe 294 erschienen (Inhaltsverzeichnis). Auf Wunsch der Redaktion wurde sie gegenüber der ursprünglich eingereichten Fassung stark überarbeitet, weil meine Originalfassung als „zu technisch“ empfunden wurde – was aus meiner Sicht dem Text nicht unbedingt gut getan hat.]

van Schewick, Barbara, Internet Architecture and Innovation, MIT Press, Cambridge 2010 (574 S., geb., 34 €)

Eine Ursache für die erstaunliche Innovationskraft des Internets, diesem immer noch wachsenden Netzwerk (Mitte 2011 vernetzt es ca. 850 Mio Rechner), ist Verf. zufolge ein in den 1980er Jahren entstandenes Design-Prinzip seiner Architektur, das Ende-zu-Ende- Prinzip (kurz E2E-Prinzip). Es fordert die funktionale Trennung zwischen der Ebene der „end hosts“, den Rechnern der „Endnutzer“, welche Anwendungsprogramme nutzen, um sich übers Netz wechselseitig mit Informationen zu beliefern, und der Ebene jener Rechner, die das Netz bilden – „the core“ (59) –, dessen Programme möglichst generell, d.h. anwendungsunabhängig gestaltet werden. Vollständigen Artikel lesen »

Kategorien: Medientipp

4. November 2011, 08:29 Uhr   Kommentieren

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Pattern 2: Beyond Scarcity

This is part 2 of a weekly series of articles to appear in the journal Critical Studies in Peer Production (CSPP). In the series I try to describe analytical patterns developed by the Oekonux Project since over ten years of research on Free Software and commons-based peer production. Please visit the introducing part for the background. Already released patterns: 1.

Pattern 2: Beyond Scarcity

It is a common misconception that material things are scarce while immaterial things are not. Vollständigen Artikel lesen »

Kategorien: English, Freie Software, Theorie

3. November 2011, 06:55 Uhr   2 Kommentare

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Die Ideologie der »Tragik der Gemeingüter«

Was ist Ideologie? Darauf kann man differenziert antworten oder schlicht feststellen: Ideologie ist, wenn Unsinn durch penetrante Wiederholung den Anschein einer »Erklärung« bekommt. Genau das geschieht mit der Erzählung der tragedy of the commons, zu deutsch: Tragik der Allmende (Unbekannt? Weiter unten gibt’s eine Erklärung). Die Ideologie-Tragödie wird nun abermals von der Süddeutschen Zeitung aufgeführt:

Wenn nüchterne Akademiker theatralische Metaphern verwenden, sollte man hellhörig werden.

Wenn Artikel so anfangen, folgt die »Tragödie« postwendend. Vollständigen Artikel lesen »

Kategorien: Commons, Medientipp

2. November 2011, 07:06 Uhr   4 Kommentare

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Ein praktikabler Ansatz in der Eigentumsfrage?

Das fragt sich Günter Krause in der »Hellen Panke«, dem Berliner Teil der Rosa-Luxemburg-Stiftung, und meint damit — die Commons! So langsam entdeckt die LINKE die Commons. Liegt aber in der Fokussierung auf die viel beschworene Eigentumsfrage nicht bereits eine Blickverengung? Wer will kann das überprüfen am 10.11.2011, 19:00 Uhr, in der Kopenhagener Str. 9, 10437 Berlin. Eintritt: 1,50€

Hier der offizielle Einladungstext: Vollständigen Artikel lesen »

Kategorien: Commons, Eigentumsfragen

1. November 2011, 07:26 Uhr   Kommentieren