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	<title>Kommentare zu: Wachstumsrücknahme?</title>
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	<description>Auf der Suche nach dem Neuen im Alten</description>
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		<title>Von: Christian Siefkes</title>
		<link>http://keimform.de/2010/wachstumsruecknahme/#comment-19035</link>
		<dc:creator>Christian Siefkes</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Jan 2011 09:44:03 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;p&gt;Eine intelligente Auseinandersetzung mit dem Konzept ist der Text &lt;a class=&quot;reference external&quot; href=&quot;http://www.redpepper.org.uk/degrow-or-die/&quot;&gt;Degrow or die?&lt;/a&gt; von John Bellamy Foster:&lt;/p&gt;

&lt;blockquote&gt;

&lt;p&gt;As valuable as the degrowth concept is in an ecological sense, it can only take on genuine meaning as part of a critique of capital accumulation, and part of the transition to a sustainable, egalitarian, communal order – one in which the associated producers govern the metabolic relation between nature and society in the interest of successive generations and the earth itself (socialism/communism as Marx defined it). […]&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;The ecological struggle, understood in these terms, must aim not merely for degrowth in the abstract but more concretely for deaccumulation – in the sense of a transition away from a system geared to the accumulation of capital without end. In its place it should put a new co-revolutionary society, dedicated to the common needs of humanity and the earth.&lt;/p&gt;

&lt;/blockquote&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eine intelligente Auseinandersetzung mit dem Konzept ist der Text <a class="reference external" href="http://www.redpepper.org.uk/degrow-or-die/">Degrow or die?</a> von John Bellamy Foster:</p>
<blockquote>
<p>As valuable as the degrowth concept is in an ecological sense, it can only take on genuine meaning as part of a critique of capital accumulation, and part of the transition to a sustainable, egalitarian, communal order – one in which the associated producers govern the metabolic relation between nature and society in the interest of successive generations and the earth itself (socialism/communism as Marx defined it). […]</p>
<p>The ecological struggle, understood in these terms, must aim not merely for degrowth in the abstract but more concretely for deaccumulation – in the sense of a transition away from a system geared to the accumulation of capital without end. In its place it should put a new co-revolutionary society, dedicated to the common needs of humanity and the earth.</p>
</blockquote>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: StefanMz</title>
		<link>http://keimform.de/2010/wachstumsruecknahme/#comment-18200</link>
		<dc:creator>StefanMz</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 May 2010 15:25:46 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.gemeingueter.de/927/globales-picknick-fuer-wachstumsruecknahme-am-6-juni-2010/&quot;&gt;Globales Picknick für Wachstumsrücknahme am 6. Juni 2010&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.gemeingueter.de/927/globales-picknick-fuer-wachstumsruecknahme-am-6-juni-2010/">Globales Picknick für Wachstumsrücknahme am 6. Juni 2010</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Martin</title>
		<link>http://keimform.de/2010/wachstumsruecknahme/#comment-18125</link>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Apr 2010 14:04:21 +0000</pubDate>
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		<description>Danke für die Links. - Der Artikel von Maggini macht deutlich, wie eng der Wachstumsrücknahme-Diskurs mit der Postmoderne verbunden ist. Absagen an Fortschritt und Moderne gipfeln in der Behauptung, jede &quot;Entwicklung&quot; sei ein westlicher Irrweg: &quot;kein vom Westen kolonisiertes Volk hat je danach verlangt, sich zu entwickeln&quot; - eine ziemlich arrogante Behauptung, die den Wunsch nach etwas anderem als einer absoluten Konservativität der Lebensweise nur dem Westen zugesteht. (Ansonsten wird natürlich auch manches richtige, aber nicht neue über den Irrsinn des Kapitalismus gesagt.)

Sehr deutlich wird auch das Idealistische des Konzepts, das (zumindest bei Serge Latouche) Anders-Denken für den Schlüssel zum Anders-Leben hält:

&lt;blockquote&gt;

Es braucht nicht mehr und nicht weniger als eine „Kulturrevolution“.  Denn bevor an eine Umwälzung der Strukturen zu denken ist, geht es  darum, auf einer anderen Ebene zu arbeiten, auf einer „mehr  menschlichen“: Dem Altruismus gegen den Egoismus, der Kooperation  gegenüber der Konkurrenz, der Freude an freier Zeit und Spiel gegen die  Arbeitsbesessenheit, dem geselligen Umgang über die Konsumwut, der  Selbstbestimmung gegen die Fremdbestimmung, der Lust am schönen Werk  über die Effizienz der Arbeit die Oberhand verschaffen.

&lt;/blockquote&gt;

Ich hätte gedacht, dass man erstmal die &quot;Umwälzung der Strukturen&quot; machen muss, bevor die Leute all diese schönen Denkweisen pflegen können ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für die Links. &#8211; Der Artikel von Maggini macht deutlich, wie eng der Wachstumsrücknahme-Diskurs mit der Postmoderne verbunden ist. Absagen an Fortschritt und Moderne gipfeln in der Behauptung, jede &#8220;Entwicklung&#8221; sei ein westlicher Irrweg: &#8220;kein vom Westen kolonisiertes Volk hat je danach verlangt, sich zu entwickeln&#8221; &#8211; eine ziemlich arrogante Behauptung, die den Wunsch nach etwas anderem als einer absoluten Konservativität der Lebensweise nur dem Westen zugesteht. (Ansonsten wird natürlich auch manches richtige, aber nicht neue über den Irrsinn des Kapitalismus gesagt.)</p>
<p>Sehr deutlich wird auch das Idealistische des Konzepts, das (zumindest bei Serge Latouche) Anders-Denken für den Schlüssel zum Anders-Leben hält:</p>
<blockquote>
<p>Es braucht nicht mehr und nicht weniger als eine „Kulturrevolution“.  Denn bevor an eine Umwälzung der Strukturen zu denken ist, geht es  darum, auf einer anderen Ebene zu arbeiten, auf einer „mehr  menschlichen“: Dem Altruismus gegen den Egoismus, der Kooperation  gegenüber der Konkurrenz, der Freude an freier Zeit und Spiel gegen die  Arbeitsbesessenheit, dem geselligen Umgang über die Konsumwut, der  Selbstbestimmung gegen die Fremdbestimmung, der Lust am schönen Werk  über die Effizienz der Arbeit die Oberhand verschaffen.</p>
</blockquote>
<p>Ich hätte gedacht, dass man erstmal die &#8220;Umwälzung der Strukturen&#8221; machen muss, bevor die Leute all diese schönen Denkweisen pflegen können &#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: StefanMz</title>
		<link>http://keimform.de/2010/wachstumsruecknahme/#comment-18122</link>
		<dc:creator>StefanMz</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Apr 2010 11:34:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.keimform.de/?p=2815#comment-18122</guid>
		<description>&lt;p&gt;Massimo Maggini schreibt in den Streifzügen: &lt;a href=&quot;http://www.streifzuege.org/2010/was-heisst-decroissance&quot;&gt;Was heißt „Decroissance“?&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Massimo Maggini schreibt in den Streifzügen: <a href="http://www.streifzuege.org/2010/was-heisst-decroissance">Was heißt „Decroissance“?</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Christian Siefkes</title>
		<link>http://keimform.de/2010/wachstumsruecknahme/#comment-18121</link>
		<dc:creator>Christian Siefkes</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Apr 2010 11:14:17 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;p&gt;Ein &lt;a href=&quot;http://www.social-innovation.org/?p=1662&quot;&gt;langer Artikel von Andreas Exner&lt;/a&gt; zur Kritik der Wachstumskritik:&lt;/p&gt;

&lt;blockquote&gt;

&lt;p&gt;Von Merkel bis Sarkozy will man, dass alles beim Alten bleibt. Weil’s aber schlicht nicht so bleiben kann, wie’s ist, muss man adaptieren. Da kommt die Wachstumskritik gerade recht...&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Hier wird die Gefährlichkeit der herrschaftsförmigen Wachstumskritik sichtbar. Grundsätzlich ist nämlich Profitproduktion ohne Wachstum des &lt;em&gt;Gesamt&lt;/em&gt;kapitals denkbar: als ein Verdrängungswettbewerb der angesichts von energetischer und ökonomischer Krise bedrohten Einzelkapitalien oder aber – in einem „Steady State-Kapitalismus“ – als ein „parasitäres“ Abschöpfen des Mehrwerts für Luxuskonsum. Die aus dem Lohn- und Kapitalsystem Herausfallenden sollen unter diesen Vorzeichen die einzige Perspektive, die man ihnen bisher vorspiegelte, aus „ökologischen Gründen“ aufgeben: das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts. Dafür erklärt man ihnen, dass Geld und Konsum nicht glücklich machen.&lt;/p&gt;

&lt;/blockquote&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein <a href="http://www.social-innovation.org/?p=1662">langer Artikel von Andreas Exner</a> zur Kritik der Wachstumskritik:</p>
<blockquote>
<p>Von Merkel bis Sarkozy will man, dass alles beim Alten bleibt. Weil’s aber schlicht nicht so bleiben kann, wie’s ist, muss man adaptieren. Da kommt die Wachstumskritik gerade recht&#8230;</p>
<p>Hier wird die Gefährlichkeit der herrschaftsförmigen Wachstumskritik sichtbar. Grundsätzlich ist nämlich Profitproduktion ohne Wachstum des <em>Gesamt</em>kapitals denkbar: als ein Verdrängungswettbewerb der angesichts von energetischer und ökonomischer Krise bedrohten Einzelkapitalien oder aber – in einem „Steady State-Kapitalismus“ – als ein „parasitäres“ Abschöpfen des Mehrwerts für Luxuskonsum. Die aus dem Lohn- und Kapitalsystem Herausfallenden sollen unter diesen Vorzeichen die einzige Perspektive, die man ihnen bisher vorspiegelte, aus „ökologischen Gründen“ aufgeben: das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts. Dafür erklärt man ihnen, dass Geld und Konsum nicht glücklich machen.</p>
</blockquote>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: StefanMz</title>
		<link>http://keimform.de/2010/wachstumsruecknahme/#comment-18006</link>
		<dc:creator>StefanMz</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Apr 2010 21:05:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.keimform.de/?p=2815#comment-18006</guid>
		<description>&lt;p&gt;Danke, Adèle :-) Ich werde euch kritisch-solidarisch begleiten ;-)&lt;/p&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke, Adèle <img src='http://keimform.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Ich werde euch kritisch-solidarisch begleiten <img src='http://keimform.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Adele</title>
		<link>http://keimform.de/2010/wachstumsruecknahme/#comment-18003</link>
		<dc:creator>Adele</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Apr 2010 18:13:38 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo,

Schön zu sehen, dass man an unserer Webseite schon reagiert, obwohl sie noch ganz neu und in arbeit ist :-)

Nun, so kurz wie möglich, über ihre Analyse. 

„Décroissance“, „degrowth“ also „Wachstumsrücknahme“ - wir überlegen aber gerade: vielleicht lieber „Entwachstum“? schwierige deutsche Sprache…-, diese Wort ist vor allem ein Schlagwort, ein radikaler Aufruf zur Alternative und gegen diese sinnlose Gesellschaft. 

Wachstumsrücknahme trifft nicht jeder, und nicht überall. 

&quot;Entwachsen&quot; sollen auf jeden fall Produzierung und Verschmutzung, also unsere Konsum im Norden, um den Süden eben doch - in bestimmter, von richtigen internationalen Gerechtigkeits- und Solidaritätsregeln definierter Grenzen - wachsen zu lassen, da seine Ressourcen im Moment vom Norden geplündert und daher seine Wirtschaft, Gesellschaft... ruiniert werden.

Da muss ich über die Frage des Rassismus reagieren: Rassismus liegt eigentlich eher im Grund-Postulat der Wachstumsgesellschaft, welche wie gesagt auf der Plünderung des Südens basiert ist. Woher kommt die Mehrheit unserer materiellen und Energieressourcen? Wer im Norden hat deswegen ein Problem zum schlaffen? Sich jede 6 Monate ein neues Handy oder irgendwelche unnötige Mode(also die Werbung, dH... die Kapitalisten nach)-Dinge zu kaufen und die alte irgendwohin zu schmeißen? Wo sind die Mülldeponie der Welt – also zusammen gefasst die vom Norden? Was werden unsere alten Autos und wo?

„Entwachsen“ sollen, innerhalb unserer Gesellschaft nun, die Gewinne der Reicheren, also lass uns Kapitalisten sagen. Diese Gewinne sind eigentlich das einzige Ziel des Wachstums - ja, das Ziel von Wachstum ist weder das allgemeine Wohlstand noch der Kampf gegen Arbeitslosigkeit wie die Medien also... die Kapitalisten :-) es glauben lassen moechten (und man muss kein Wirtschaftswissenschaftler sein um sowas zu verstehen), nur eine ungefähr konstante Arbeitslosigkeit mit immer steigende Gewinne-.

Endlich über die Frage der Demokratie sieh auf unserer Seite den Beitrag von Valérie Fournier:

http://wachstumsruecknahme.qsdf.org/praesentation.html

Kurz formuliert: Vor der Dringlichkeit, heißt « Entwachsen » die demokratische Ökologie heute, gegen die totalitäre morgen. 

Wer das nicht versteht, muss sich die „Webseite der Nachhaltigkeit“ - oder wie sie heißt…- der Regierung anschauen. Da kann man sich gut daran vorbereiten, dass bald neue Gesetze die Bürger zwingen werden, „ökologischer“ zu leben, auf ihren eigenen Kosten natürlich und… Regierungen und Kapitalisten werden einfach ohne Sorge weiter. 

In die gleiche Richtung, die &quot;Taxe carbone&quot; in Frankreich. 

Das hätte man aber schon vor Kopenhagen sagen können: die Änderungen werden nicht von Oben an kommen…

Endlich händelt sich um etwas, dass wir - im Norden - einfach nicht formulieren wollen: wir müssen unsere Lebensart total neu denken, und schnell... und das heißt doch: raus von der Wachstumsreligion!

Mehr unter http://www.degrowth.eu/v1/

Schoene Gruesse

Adèle</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,</p>
<p>Schön zu sehen, dass man an unserer Webseite schon reagiert, obwohl sie noch ganz neu und in arbeit ist <img src='http://keimform.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Nun, so kurz wie möglich, über ihre Analyse. </p>
<p>„Décroissance“, „degrowth“ also „Wachstumsrücknahme“ &#8211; wir überlegen aber gerade: vielleicht lieber „Entwachstum“? schwierige deutsche Sprache…-, diese Wort ist vor allem ein Schlagwort, ein radikaler Aufruf zur Alternative und gegen diese sinnlose Gesellschaft. </p>
<p>Wachstumsrücknahme trifft nicht jeder, und nicht überall. </p>
<p>&#8220;Entwachsen&#8221; sollen auf jeden fall Produzierung und Verschmutzung, also unsere Konsum im Norden, um den Süden eben doch &#8211; in bestimmter, von richtigen internationalen Gerechtigkeits- und Solidaritätsregeln definierter Grenzen &#8211; wachsen zu lassen, da seine Ressourcen im Moment vom Norden geplündert und daher seine Wirtschaft, Gesellschaft&#8230; ruiniert werden.</p>
<p>Da muss ich über die Frage des Rassismus reagieren: Rassismus liegt eigentlich eher im Grund-Postulat der Wachstumsgesellschaft, welche wie gesagt auf der Plünderung des Südens basiert ist. Woher kommt die Mehrheit unserer materiellen und Energieressourcen? Wer im Norden hat deswegen ein Problem zum schlaffen? Sich jede 6 Monate ein neues Handy oder irgendwelche unnötige Mode(also die Werbung, dH&#8230; die Kapitalisten nach)-Dinge zu kaufen und die alte irgendwohin zu schmeißen? Wo sind die Mülldeponie der Welt – also zusammen gefasst die vom Norden? Was werden unsere alten Autos und wo?</p>
<p>„Entwachsen“ sollen, innerhalb unserer Gesellschaft nun, die Gewinne der Reicheren, also lass uns Kapitalisten sagen. Diese Gewinne sind eigentlich das einzige Ziel des Wachstums &#8211; ja, das Ziel von Wachstum ist weder das allgemeine Wohlstand noch der Kampf gegen Arbeitslosigkeit wie die Medien also&#8230; die Kapitalisten <img src='http://keimform.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  es glauben lassen moechten (und man muss kein Wirtschaftswissenschaftler sein um sowas zu verstehen), nur eine ungefähr konstante Arbeitslosigkeit mit immer steigende Gewinne-.</p>
<p>Endlich über die Frage der Demokratie sieh auf unserer Seite den Beitrag von Valérie Fournier:</p>
<p><a href="http://wachstumsruecknahme.qsdf.org/praesentation.html" rel="nofollow">http://wachstumsruecknahme.qsdf.org/praesentation.html</a></p>
<p>Kurz formuliert: Vor der Dringlichkeit, heißt « Entwachsen » die demokratische Ökologie heute, gegen die totalitäre morgen. </p>
<p>Wer das nicht versteht, muss sich die „Webseite der Nachhaltigkeit“ &#8211; oder wie sie heißt…- der Regierung anschauen. Da kann man sich gut daran vorbereiten, dass bald neue Gesetze die Bürger zwingen werden, „ökologischer“ zu leben, auf ihren eigenen Kosten natürlich und… Regierungen und Kapitalisten werden einfach ohne Sorge weiter. </p>
<p>In die gleiche Richtung, die &#8220;Taxe carbone&#8221; in Frankreich. </p>
<p>Das hätte man aber schon vor Kopenhagen sagen können: die Änderungen werden nicht von Oben an kommen…</p>
<p>Endlich händelt sich um etwas, dass wir &#8211; im Norden &#8211; einfach nicht formulieren wollen: wir müssen unsere Lebensart total neu denken, und schnell&#8230; und das heißt doch: raus von der Wachstumsreligion!</p>
<p>Mehr unter <a href="http://www.degrowth.eu/v1/" rel="nofollow">http://www.degrowth.eu/v1/</a></p>
<p>Schoene Gruesse</p>
<p>Adèle</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: StefanMz</title>
		<link>http://keimform.de/2010/wachstumsruecknahme/#comment-17931</link>
		<dc:creator>StefanMz</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Mar 2010 22:01:16 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.keimform.de/?p=2815#comment-17931</guid>
		<description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Inakzeptable Kommentare&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der oben in den Resten dokumentierte Konflikt (Kommentare 20, 21, 22) hat zu einer allgemeinen Verabredung geführt, wie wir hier bei keimform.de mit &lt;a href=&quot;../../../../mitmachen/#kommentare&quot;&gt;inakzeptablen Kommentaren&lt;/a&gt; umgehen wollen.&lt;/p&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Inakzeptable Kommentare</strong></p>
<p>Der oben in den Resten dokumentierte Konflikt (Kommentare 20, 21, 22) hat zu einer allgemeinen Verabredung geführt, wie wir hier bei keimform.de mit <a href="../../../../mitmachen/#kommentare">inakzeptablen Kommentaren</a> umgehen wollen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: StefanMz</title>
		<link>http://keimform.de/2010/wachstumsruecknahme/#comment-17928</link>
		<dc:creator>StefanMz</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Mar 2010 13:38:36 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;p&gt;@Ralf: In Ergänzung zu Lara: Generell hat mir die Auseinandersetzung mit dem historischen Wechsel vom konkreten zum abstrakten Zeitbegriff sehr geholfen, der eng mit dem Arbeits- und Wirtschaftsbegriff verbunden ist: Robert Levine, Eine Landkarte der Zeit; Norbert Elias, Über die Zeit; Eske Bockelmann, Im Takt des Geldes; Paolo Lago, Die Bedeutung von “labor” (&lt;a href=&quot;http://www.streifzuege.org/2002/die-bedeutung-von-labor&quot;&gt;online&lt;/a&gt;); Robert Kurz, Die Dikatur der abstrakten Zeit (&lt;a href=&quot;http://www.exit-online.org/textanz1.php?tabelle=autoren&amp;index=20&amp;posnr=55&quot;&gt;online&lt;/a&gt;).&lt;/p&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Ralf: In Ergänzung zu Lara: Generell hat mir die Auseinandersetzung mit dem historischen Wechsel vom konkreten zum abstrakten Zeitbegriff sehr geholfen, der eng mit dem Arbeits- und Wirtschaftsbegriff verbunden ist: Robert Levine, Eine Landkarte der Zeit; Norbert Elias, Über die Zeit; Eske Bockelmann, Im Takt des Geldes; Paolo Lago, Die Bedeutung von “labor” (<a href="http://www.streifzuege.org/2002/die-bedeutung-von-labor">online</a>); Robert Kurz, Die Dikatur der abstrakten Zeit (<a href="http://www.exit-online.org/textanz1.php?tabelle=autoren&amp;index=20&amp;posnr=55">online</a>).</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Lara</title>
		<link>http://keimform.de/2010/wachstumsruecknahme/#comment-17927</link>
		<dc:creator>Lara</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Mar 2010 09:01:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.keimform.de/?p=2815#comment-17927</guid>
		<description>@Ralf

Ein aufschlussreiches Büchlein, das die traditionelle Subsitenzwirtschaft in Beziehung zur Gegenwart setzt ist &quot;Geld oder Leben. Was uns wirklich reicht macht&quot; von Veronika Bennholdt-Thomsen. Soeben bei oekom erschienen. Von ihr und Maria Mies gibt es weitere interessante Publikationen zu deiner Frage.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Ralf</p>
<p>Ein aufschlussreiches Büchlein, das die traditionelle Subsitenzwirtschaft in Beziehung zur Gegenwart setzt ist &#8220;Geld oder Leben. Was uns wirklich reicht macht&#8221; von Veronika Bennholdt-Thomsen. Soeben bei oekom erschienen. Von ihr und Maria Mies gibt es weitere interessante Publikationen zu deiner Frage.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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