Auf der Suche nach dem Neuen im Alten
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TREV — noch ein Open Source Car

Es gibt zahlreiche Ansätze, ein Open-Source-Auto zu entwickeln. Über C,mm,n und OSCar haben wir berichtet. Nun ist mit TREV (two-seater renewable energy vehicle) von der University of South Australia ein weiteres Projekt hinzugekommen. Der Elektro-Zweisitzer ist für kurze Distanzen konzipiert (Reichweite 150 km), wiegt 300 kg, ist ziemlich flott (120 km/h), sehr leise und sehr sparsam (Energiekosten ca. 70 Cent/100 km: »It makes petrol look silly«).

Wer ein TREV haben will, muss es sich selbst zusammen bauen. Seit letztem Jahr gibt es eine TREVipedia, in der die Bestandteile des Zweisitzers beschrieben werden. Ziel ist, nur zugelassene Standardkomponenten zu verwenden. Alle Anleitungen stehen unter einer Copyleft-Lizenz (CC-by-sa).

Eine Gruppe von Freiwilligen, das Team Trev, beteiligt sich am Zero Race, einem Rennen »in 80 Tagen um die Welt« mit emissionsfreien Elektro-Fahrzeugen. Elf Teams aus der ganzen Welt haben sich bereits angemeldet, aber nur das Trev-Team nutzt ein Open-Source-Car.

Hier noch ein kurzes Video über TREV (englisch mit Untertiteln in verschiedenen Sprachen):

Kategorien: Freie Hardware

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29. Januar 2010, 15:33 Uhr   1 Kommentar

1 Wikispeed — verteiltes Autobauen — keimform.de (15.02.2012, 18:48 Uhr)

[…] ist ein Autobau-Projekt. Nicht ein lang erwartetes erfolgreiches Open-Source-Car (oder TREV oder C,mm,n), sondern das potenzielle Killerprojekt für die Autoindustrie wie wir sie heute […]

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