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RepRap — Manufacturing for the Masses

Adrian Bowyer gave a talk at FOSDEM 2010 in Brussels about RepRap, the cool GPL licenced 3D-printer which could (partly) replicate itself. Watch the talk and learn, why personal fabrication will succeed over old industrial mass production, even in its decentralized form, and why personal fabrication will succeed in the run for creativity [via].

Kategorien: English, Freie Hardware, Medientipp

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18. Februar 2010, 08:31 Uhr   9 Kommentare

1 »Marx-Maschine« — keimform.de (19.02.2010, 12:17 Uhr)

[…] es war nicht abgesprochen, dass ich gerade über RepRap berichtete und parallel der Elektrische Reporter über MakerBot, aber es passt sehr gut […]

2 Thomas Grüttmüller (19.02.2010, 23:57 Uhr)

Ein paar Assoziationen dazu:

Ich weiß nicht, was ich davon halten soll. Das Ding hat viele gute Seiten, aber 350,– € sind für mich im Moment zu teuer und für die meisten Menschen auf diesem Planeten sowieso.

Die Frage nach den Leiterplatten finde ich wichtig, da komisch geformte Plastikteile an sich ja meistens nicht besonders nützlich sind. Die Idee mit der Bohrmaschine finde ich gut; mein Bruder hat früher auf diese Art Leiterplatten hergestellt. Die Resultate sind aber sehr grob. Eine andere Methode ist die, eine Folie mit einem Laserdrucker oder Fotokopierer zu bedrucken und dann auf die Leiterplatte zu bügeln, um dann die unbedruckten Stellen wegzuätzen, was natürlich großer Schweinkram ist. Ich frage mich, ob es möglich ist, die Leiterplatte nicht ins Säurebad zu hängen, sondern in ein einfaches Salzwasserbad. Wenn man sie dann als Elektrode für eine Elektrolyse benutzen würde, dürfte sie extrem schnell korrodieren.

Das Ende „Jeder hat heute sein eigenes CD-Presswerk, seine eigene Druckerpresse und sein eigenes Fotolabor“ hat mich daran erinnert, wie schlecht die heutigen Drucker sind: die teuren Patronen, die schlechten Driver usw. Von daher bräuchten wir dringend einen freien Drucker.

Noch eine Assoziation dazu waren bei mir freie Bücher. Ich habe noch immer eine fast volle Literflasche Füllertinte bei mir rumzustehen, aber mein jetziger Drucker druckt damit nicht, leider. Trotzdem habe ich eben den Artikel  Klemmbinder ( http://de.wikipedia.org/wiki/Klemmbinder ) angelegt, weil ich denke, daß dies die optimale Methode ist, selbstgedruckte Bücher zu binden. Die Dinger kosten 4,75 € und lassen sich jahrzehntelang wiederverwenden.

3 Nor (20.02.2010, 18:17 Uhr)

Ich kann mir vorstellen, dass sowas wie kollaboratives paralleles Drucken entsteht, um Produktionszeiten zu verringern. Jeder würde selbst wieder Anbieter von Resourcen bzw. Dienstleister für Andere.

4 Nor (20.02.2010, 18:19 Uhr)

Ergänzung: Evtl. druckt man sich aber auch nur weitere Drucker aus 😛

5 Uli Frank (21.02.2010, 23:50 Uhr)

hat noch jemand das gerade im Fernsehen gesehen? da wurde ein künstlicher Oberschenkelknochen gezeigt, den ein laser-Prototyper nach einer CT-Aufnahme naturgetreu (auch innen!!!) angefertigt hatte. Yanga Rogeshwar führte live vor, wie der typer eine Schraube samt Mutter (draufgeschraubt!) produzierte. voll belastbar!

Sind die Kommerziellen schon so viel weiter???

Uli

6 StefanMz (22.02.2010, 08:58 Uhr)

@Uli:

Sind die Kommerziellen schon so viel weiter???

Ja, sind sie, vor allem bei Spezialmaschinen. Auf unserer Seite steht derzeit nur die Massenkreativität. Die müssen wir ausspielen, und deswegen sind selbstreplikative Maschinen wichtig: In neue Generationen kannst du neue Ideen einbauen.

7 P2P Foundation » Blog Archive » RepRap — Manufacturing for the Masses (23.02.2010, 10:39 Uhr)

[…] Via Keimform: […]

8 Reto (24.02.2010, 09:06 Uhr)

@Thomas: Klemmbinder, kannte ich nicht und ist genau das vermisste Glied zwischen PDF und gebundenem Buch für Bücher auf Zeit.

9 Open Hardware: CNC-Maschinen — keimform.de (28.08.2011, 17:26 Uhr)

[…] Im Bereich der Freien oder Offenen Hardware wird dabei meistens an die prominenten Systeme RepRap und MakerBot gedacht. Sie gehören zur Klasse der additiven Fabber, denn sie erzeugen das Produkt […]

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