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	<title>Kommentare zu: Repost: »Über den Commonismus«</title>
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	<description>Auf der Suche nach dem Neuen im Alten</description>
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		<title>Von: benni</title>
		<link>http://keimform.de/2009/repost-ueber-den-commonismus/#comment-17349</link>
		<dc:creator>benni</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Dec 2009 15:05:02 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;p&gt;Bugfixes:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;1. Der Autor verwechselt den Unterschied zwischen &quot;Freier Software&quot; und &quot;Open Source&quot; mit dem zwischen &quot;Freier Software&quot; und &quot;Copyleft&quot;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;2. Doppellizensierung ändert nichts wesentliches am Character als Freier Software. Die Freie Lizenz gilt ja trotzdem uneingeschränkt. Außerdem ist sie alles andere als &quot;die Regel&quot;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;3. Das Kapital agiert immer mit Eigentum, nicht nur mit Besitz. Besitz kommt zwar vor, aber letzten Endes liegt alle Entscheidungsgewalt beim Eigentümer. Das ist genau andersrum als bei den Commons.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;4. Die Kompatibilität von Freier Software mit dem Kapitalismus ist kein Bug sondern ein Feature, das macht ja gerade den Keimformcharakter aus. Jedes Argument, dass aus dieser Kompatibilität die Abwesenheit des Keimformcharakters herleitet ist nichtig (und damit wohl auch dieser ganze Artikel).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bugfixes:</p>
<p>1. Der Autor verwechselt den Unterschied zwischen &#8220;Freier Software&#8221; und &#8220;Open Source&#8221; mit dem zwischen &#8220;Freier Software&#8221; und &#8220;Copyleft&#8221;.</p>
<p>2. Doppellizensierung ändert nichts wesentliches am Character als Freier Software. Die Freie Lizenz gilt ja trotzdem uneingeschränkt. Außerdem ist sie alles andere als &#8220;die Regel&#8221;.</p>
<p>3. Das Kapital agiert immer mit Eigentum, nicht nur mit Besitz. Besitz kommt zwar vor, aber letzten Endes liegt alle Entscheidungsgewalt beim Eigentümer. Das ist genau andersrum als bei den Commons.</p>
<p>4. Die Kompatibilität von Freier Software mit dem Kapitalismus ist kein Bug sondern ein Feature, das macht ja gerade den Keimformcharakter aus. Jedes Argument, dass aus dieser Kompatibilität die Abwesenheit des Keimformcharakters herleitet ist nichtig (und damit wohl auch dieser ganze Artikel).</p>
<p> </p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Diskussion von »Über den Commonismus« &#8212; keimform.de</title>
		<link>http://keimform.de/2009/repost-ueber-den-commonismus/#comment-16925</link>
		<dc:creator>Diskussion von »Über den Commonismus« &#8212; keimform.de</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 11:21:47 +0000</pubDate>
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		<description>[...] hat den Artikel »Vom Kapitalismus &#252;ber den Commonismus zum Kommunismus?« von Daniel Scharon aufgetan, dessen Original ziemlich schwer lesbar ist und das ich deshalb [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] hat den Artikel »Vom Kapitalismus &#252;ber den Commonismus zum Kommunismus?« von Daniel Scharon aufgetan, dessen Original ziemlich schwer lesbar ist und das ich deshalb [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Juli</title>
		<link>http://keimform.de/2009/repost-ueber-den-commonismus/#comment-16924</link>
		<dc:creator>Juli</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 13:10:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.keimform.de/?p=2302#comment-16924</guid>
		<description>Hui, das ist ja mal eine ganz ausführliche und umfangreiche Argumentation. Die Kritik am Peer-Economy-Modell finde ich weitgehend plausibel, soweit ich sie verstanden habe. Wobei der Text ja eher auf einer beschreibenden Ebene verbleibt und sich nicht im engeren Sinne analytisch mit dem Problem auseinandersetzt.
Darüber hinaus finde ich, dass die Argumentantion an einigen durchaus zentralen Stellen hakt, insbesondere was den Wertcharakter der Freien Software angeht. Eine Frage, die gar nicht auftaucht, ist die, ob proprietäre Software im Regelfall überhaupt Wertcharakter zukommt. Schließlich wird hier kein Tausch (ich bekomme den Tauschwert meiner Ware und gebe den Gebrauchswert ab, kann also nicht mehr auf ihn zugreifen) vollzogen: die Verkäuferin kann auch weiterhin (zumindest im klassischen Fall der &quot;Massensoftware&quot;) auf das Produkt zugreifen, den Gebrauchswert ein zweites oder drittes Mal zum Verkauf bringen.
Sie erzielt dabei freilich einen Preis, nur ist der ja (wie im Text auch angemerkt wird) nicht mit dem Wert identisch.  Darüber hinaus finde ich, das in den theoretischen Passagen ein ziemliches Begriffs-wirr-warr vorherrscht. Wert und Tauschwert werden tendenziell synonym gebraucht (im Unterschied zur deutlichen Trennung bei Marx) und im Gegensatz zum Preis gesetzt. Dann wird argumentiert, das weil es Dinge mit Preis gäbe, die keinen Wert haben, müsse es auch Dinge mit Wert geben, die keinen Preis haben. Ergo habe die Freie Software Wert, auch wenn sie keinen Preis habe. Das geht jedoch an dem grundsätzlichen Zusammenhang von Wert und Tausch vorbei (siehe vorheriger Absatz). Nicht jede gesellschaftliche Arbeit ist wertbildend (sonst träfe das ja auch auf Hausarbeit zu, klassische Staatstätigkeit oder Finanzakkrobatik), sondern nur solche, die in einem spezifischen gesellschaftlchen Verhältnis stattfindet. Wenn das nicht vorliegt, dann is auch Essig mit der Wertbildung....</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hui, das ist ja mal eine ganz ausführliche und umfangreiche Argumentation. Die Kritik am Peer-Economy-Modell finde ich weitgehend plausibel, soweit ich sie verstanden habe. Wobei der Text ja eher auf einer beschreibenden Ebene verbleibt und sich nicht im engeren Sinne analytisch mit dem Problem auseinandersetzt.<br />
Darüber hinaus finde ich, dass die Argumentantion an einigen durchaus zentralen Stellen hakt, insbesondere was den Wertcharakter der Freien Software angeht. Eine Frage, die gar nicht auftaucht, ist die, ob proprietäre Software im Regelfall überhaupt Wertcharakter zukommt. Schließlich wird hier kein Tausch (ich bekomme den Tauschwert meiner Ware und gebe den Gebrauchswert ab, kann also nicht mehr auf ihn zugreifen) vollzogen: die Verkäuferin kann auch weiterhin (zumindest im klassischen Fall der &#8220;Massensoftware&#8221;) auf das Produkt zugreifen, den Gebrauchswert ein zweites oder drittes Mal zum Verkauf bringen.<br />
Sie erzielt dabei freilich einen Preis, nur ist der ja (wie im Text auch angemerkt wird) nicht mit dem Wert identisch.  Darüber hinaus finde ich, das in den theoretischen Passagen ein ziemliches Begriffs-wirr-warr vorherrscht. Wert und Tauschwert werden tendenziell synonym gebraucht (im Unterschied zur deutlichen Trennung bei Marx) und im Gegensatz zum Preis gesetzt. Dann wird argumentiert, das weil es Dinge mit Preis gäbe, die keinen Wert haben, müsse es auch Dinge mit Wert geben, die keinen Preis haben. Ergo habe die Freie Software Wert, auch wenn sie keinen Preis habe. Das geht jedoch an dem grundsätzlichen Zusammenhang von Wert und Tausch vorbei (siehe vorheriger Absatz). Nicht jede gesellschaftliche Arbeit ist wertbildend (sonst träfe das ja auch auf Hausarbeit zu, klassische Staatstätigkeit oder Finanzakkrobatik), sondern nur solche, die in einem spezifischen gesellschaftlchen Verhältnis stattfindet. Wenn das nicht vorliegt, dann is auch Essig mit der Wertbildung&#8230;.</p>
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