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	<title>Kommentare zu: Kulturflatrate – oder, die Norm muss legal sein</title>
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	<description>Auf der Suche nach dem Neuen im Alten</description>
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		<title>Von: FL Studio 9 / Digital Performer 7 / Bundestagswahl 2009: Parteien zum Thema Urheberrecht #31 &#124; delamar.TV &#8211; Musik, Business, Musikproduktion &#38; Homerecording</title>
		<link>http://keimform.de/2009/kulturflatrate-oder-die-norm-muss-legal-sein/#comment-16686</link>
		<dc:creator>FL Studio 9 / Digital Performer 7 / Bundestagswahl 2009: Parteien zum Thema Urheberrecht #31 &#124; delamar.TV &#8211; Musik, Business, Musikproduktion &#38; Homerecording</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Sep 2009 16:03:41 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Info &#124; Kulturflatrate &#124; Zum Zweiten &#124; Zum Dritten [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Info | Kulturflatrate | Zum Zweiten | Zum Dritten [...]</p>
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		<title>Von: Dieter Althaus – oder: warum es manchmal keine Affäre gibt &#8212; keimform.de</title>
		<link>http://keimform.de/2009/kulturflatrate-oder-die-norm-muss-legal-sein/#comment-16600</link>
		<dc:creator>Dieter Althaus – oder: warum es manchmal keine Affäre gibt &#8212; keimform.de</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Aug 2009 12:41:41 +0000</pubDate>
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		<description>[...] er weiterhin die &#252;blichen Positionen vertreten, wozu auch &#8220;Recht und Ordnung&#8221; und Kriminalisierung von allen das Eigentumsregime und die gegenw&#228;rtige Reichtumsverteilung in Frag... (ob Filesharer, Sprayer oder Migranten) geh&#246;ren. Althaus konnte Ministerpr&#228;sident von [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] er weiterhin die &#252;blichen Positionen vertreten, wozu auch &#8220;Recht und Ordnung&#8221; und Kriminalisierung von allen das Eigentumsregime und die gegenw&#228;rtige Reichtumsverteilung in Frag&#8230; (ob Filesharer, Sprayer oder Migranten) geh&#246;ren. Althaus konnte Ministerpr&#228;sident von [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Christian Siefkes</title>
		<link>http://keimform.de/2009/kulturflatrate-oder-die-norm-muss-legal-sein/#comment-16570</link>
		<dc:creator>Christian Siefkes</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Aug 2009 16:19:42 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;div class=&quot;document&quot;&gt;
&lt;p&gt;Typischerweise sind es ja eher Linksradikale und andere Randgruppen, die mit dubiosen Argumenten kriminalisiert werden und dadurch (sofern noch nötig) ihren Respekt vor dem Gesetz verlieren – in Umkehrung der Lessig’schen Argumentation hab ich auch schon gedacht, dass es keine ganz schlechte Sache ist, wenn das nicht nur Minderheiten so geht. Sollte hier eine junge Generation heranwachsen, die den Respekt vor dem Gesetz weitgehend oder zumindest zum Teil verloren hat, wäre das aus emanzipatorischer Sicht ja nur zu begrüßen ;-)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Allerdings hab ich, wenn ich mir z.B. die Diskussionen bei den Piraten angucke, das Gefühl, dass sich aus der Kritik der »Intellektuelles-Eigentum«-Logik nur in den seltensten Fällen eine &lt;em&gt;allgemeine&lt;/em&gt; Kritik der Eigentumslogik entwickelt; eher wird auf die Unterschiede zwischen immaterieller und materieller Welt gepocht und man weist es empört zurück, mit gemeinen Dieben [die ja vielleicht aus der Not heraus handeln] auf eine Stufe gestellt zu werfen. Sprich auch Leute, die sich und ihre Freunde zu Unrecht kriminalisiert fühlen, kommen deshalb noch nicht auf die Idee, Kriminalisierungen generell in Frage zu stellen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Deshalb glaube ich auch nicht, dass man von einem »Deal«…&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;Die für eine Kulturflatrate Argumentierenden machen hier m.E. den folgenden Deal mit der konservativen Mehrheit: Legalisiert unser Verhalten, sonst droht euch eine allgemeine Delegitimierung eurer Gesetze und eurer Justiz. Kommt uns aber hier entgegen, und wir stellen eurer Verbots- und Bestrafungssystem weiterhin nicht in Frage.&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;…sprechen kann: das ist kein Deal, sondern Lessig und die anderen, die so argumentieren, denken wirklich so.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine allgemeine Kritik an Kriminalisierung, wie du sie in dem Artikel äußerst, finde ich aber richtig und wichtig. Vielleicht führen solche Kritiken ja bei dem einen oder der anderen zu einem Umdenken… Auch wenn ich generell eher vermute, dass ein tatsächliches Umdenken im Allgemeinen nur in Zusammenhang mit einer anderen &lt;em&gt;Praxis&lt;/em&gt; entstehen kann, die auf grobem Konsens, Faustregeln und Flames statt auf Parlamentsbeschlüssen, Gesetz und Strafen aufbaut.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div class="document">
<p>Typischerweise sind es ja eher Linksradikale und andere Randgruppen, die mit dubiosen Argumenten kriminalisiert werden und dadurch (sofern noch nötig) ihren Respekt vor dem Gesetz verlieren – in Umkehrung der Lessig’schen Argumentation hab ich auch schon gedacht, dass es keine ganz schlechte Sache ist, wenn das nicht nur Minderheiten so geht. Sollte hier eine junge Generation heranwachsen, die den Respekt vor dem Gesetz weitgehend oder zumindest zum Teil verloren hat, wäre das aus emanzipatorischer Sicht ja nur zu begrüßen <img src='http://keimform.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Allerdings hab ich, wenn ich mir z.B. die Diskussionen bei den Piraten angucke, das Gefühl, dass sich aus der Kritik der »Intellektuelles-Eigentum«-Logik nur in den seltensten Fällen eine <em>allgemeine</em> Kritik der Eigentumslogik entwickelt; eher wird auf die Unterschiede zwischen immaterieller und materieller Welt gepocht und man weist es empört zurück, mit gemeinen Dieben [die ja vielleicht aus der Not heraus handeln] auf eine Stufe gestellt zu werfen. Sprich auch Leute, die sich und ihre Freunde zu Unrecht kriminalisiert fühlen, kommen deshalb noch nicht auf die Idee, Kriminalisierungen generell in Frage zu stellen.</p>
<p>Deshalb glaube ich auch nicht, dass man von einem »Deal«…</p>
<blockquote><p>Die für eine Kulturflatrate Argumentierenden machen hier m.E. den folgenden Deal mit der konservativen Mehrheit: Legalisiert unser Verhalten, sonst droht euch eine allgemeine Delegitimierung eurer Gesetze und eurer Justiz. Kommt uns aber hier entgegen, und wir stellen eurer Verbots- und Bestrafungssystem weiterhin nicht in Frage.</p></blockquote>
<p>…sprechen kann: das ist kein Deal, sondern Lessig und die anderen, die so argumentieren, denken wirklich so.</p>
<p>Eine allgemeine Kritik an Kriminalisierung, wie du sie in dem Artikel äußerst, finde ich aber richtig und wichtig. Vielleicht führen solche Kritiken ja bei dem einen oder der anderen zu einem Umdenken… Auch wenn ich generell eher vermute, dass ein tatsächliches Umdenken im Allgemeinen nur in Zusammenhang mit einer anderen <em>Praxis</em> entstehen kann, die auf grobem Konsens, Faustregeln und Flames statt auf Parlamentsbeschlüssen, Gesetz und Strafen aufbaut.</p>
</div>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Martin</title>
		<link>http://keimform.de/2009/kulturflatrate-oder-die-norm-muss-legal-sein/#comment-16553</link>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Aug 2009 11:19:43 +0000</pubDate>
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		<description>@benni: Du hast Recht, weniger Repression ist immer eine gute Sache, auch wenn sie nur für bestimmte Gruppen, z.B. Filesharer, aufgehoben wird. Aber allzuoft wird, wie im verlinkten Interview von Lessig, einfach die Legalisierung der jetzigen Praxis gefordert, &lt;em&gt;weil sie längst Norm sei&lt;/em&gt;. Damit wird die Illegalisierung dessen, was nicht üblich ist, gerechtfertigt.
&lt;blockquote&gt;
Oder steckt dahinter die Hoffnung durch immer stärkere Repression das System entlarven zu können?
&lt;/blockquote&gt;
Nee, das wäre zynisch. Aber das rasche &quot;Weglegalisieren&quot; des auftretenden Widerspruchs - plötzlich ist die Mehrheit einer ganzen Generation kriminalisiert - kommt mir problematisch vor, weil in diesem Widerspruch Emanzipationspotential steckt. Wird das längst Normale rasch legal, sind wir genauso weit wie zuvor. Mittelfristig gibt es vielleicht genauso viel oder mehr Repression, sie verteilt sich nur anders; die Mehrheit kriegt - im doppelten Sinn - nichts davon mit.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@benni: Du hast Recht, weniger Repression ist immer eine gute Sache, auch wenn sie nur für bestimmte Gruppen, z.B. Filesharer, aufgehoben wird. Aber allzuoft wird, wie im verlinkten Interview von Lessig, einfach die Legalisierung der jetzigen Praxis gefordert, <em>weil sie längst Norm sei</em>. Damit wird die Illegalisierung dessen, was nicht üblich ist, gerechtfertigt.</p>
<blockquote><p>
Oder steckt dahinter die Hoffnung durch immer stärkere Repression das System entlarven zu können?
</p></blockquote>
<p>Nee, das wäre zynisch. Aber das rasche &#8220;Weglegalisieren&#8221; des auftretenden Widerspruchs &#8211; plötzlich ist die Mehrheit einer ganzen Generation kriminalisiert &#8211; kommt mir problematisch vor, weil in diesem Widerspruch Emanzipationspotential steckt. Wird das längst Normale rasch legal, sind wir genauso weit wie zuvor. Mittelfristig gibt es vielleicht genauso viel oder mehr Repression, sie verteilt sich nur anders; die Mehrheit kriegt &#8211; im doppelten Sinn &#8211; nichts davon mit.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Kulturflatrate &#8211; oder: Angebliche Kultur als Konsumobjekt &#124; naturgetr.eu</title>
		<link>http://keimform.de/2009/kulturflatrate-oder-die-norm-muss-legal-sein/#comment-16545</link>
		<dc:creator>Kulturflatrate &#8211; oder: Angebliche Kultur als Konsumobjekt &#124; naturgetr.eu</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Aug 2009 18:35:23 +0000</pubDate>
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		<description>[...] in der Diskussion um das Für und Wieder der Kulturflatrate beziehen sich auf wirtschaftliche und rechtliche bzw. politische Aspekte: Wie würde das Geld dann eingenommen und verteilt werden können und unter wie sollen die [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] in der Diskussion um das Für und Wieder der Kulturflatrate beziehen sich auf wirtschaftliche und rechtliche bzw. politische Aspekte: Wie würde das Geld dann eingenommen und verteilt werden können und unter wie sollen die [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: &#171; Kommunikation International</title>
		<link>http://keimform.de/2009/kulturflatrate-oder-die-norm-muss-legal-sein/#comment-16544</link>
		<dc:creator>&#171; Kommunikation International</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Aug 2009 18:18:30 +0000</pubDate>
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		<description>[...] gibt heute einige total gute Artikel, z.B. einen zur Kulturflatrate auf keimform; für mich zeigt dieser Artikel (mit seinem lesenswerten Kommentar darunter), dass es in diesem [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] gibt heute einige total gute Artikel, z.B. einen zur Kulturflatrate auf keimform; für mich zeigt dieser Artikel (mit seinem lesenswerten Kommentar darunter), dass es in diesem [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: benni</title>
		<link>http://keimform.de/2009/kulturflatrate-oder-die-norm-muss-legal-sein/#comment-16543</link>
		<dc:creator>benni</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Aug 2009 09:29:12 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;p&gt;Nur weil ich grundsätzlich an der Legitimität von Recht und Ordnung Zweifel habe kann ich doch trotzdem in Einzelfällen Erleichterungen befürworten. Jedes weniger an Gängelung ist doch erstmal positiv.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Oder steckt dahinter die Hoffnung durch immer stärkere Repression das System entlarven zu können? Dann braucht man doch nur mal in Weltgegenden mit deutlich mehr Repression zu schauen um zu sehen, dass es da nicht automatisch zu Umsturz und Revolution kommt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ganz abgesehen davon gibt es jede Menge gute Gründe gegen eine Kulturflatrate, die verbindet nämlich notwendig das schlimmste an GEZ und GEMA und es wäre eine neue Superüberwachungsbürokratie nötig um das machen zu können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da ist mehr Phantasie gefragt. Jede denkbare Lösung wird aber entweder mehr Repression bedeuten oder strukturelle Inkompatibilitäten mit dem Eigentumsregime mit sich bringen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nur weil ich grundsätzlich an der Legitimität von Recht und Ordnung Zweifel habe kann ich doch trotzdem in Einzelfällen Erleichterungen befürworten. Jedes weniger an Gängelung ist doch erstmal positiv.</p>
<p>Oder steckt dahinter die Hoffnung durch immer stärkere Repression das System entlarven zu können? Dann braucht man doch nur mal in Weltgegenden mit deutlich mehr Repression zu schauen um zu sehen, dass es da nicht automatisch zu Umsturz und Revolution kommt.</p>
<p>Ganz abgesehen davon gibt es jede Menge gute Gründe gegen eine Kulturflatrate, die verbindet nämlich notwendig das schlimmste an GEZ und GEMA und es wäre eine neue Superüberwachungsbürokratie nötig um das machen zu können.</p>
<p>Da ist mehr Phantasie gefragt. Jede denkbare Lösung wird aber entweder mehr Repression bedeuten oder strukturelle Inkompatibilitäten mit dem Eigentumsregime mit sich bringen.</p>
<p> </p>
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