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	<title>Kommentare zu: Keimformhafte Perspektiven für Studentenproteste gesucht</title>
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	<description>Auf der Suche nach dem Neuen im Alten</description>
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		<title>Von: Welche Uni? &#8212; keimform.de</title>
		<link>http://keimform.de/2009/keimformhafte-perspektiven-fuer-studentenproteste-gesucht/#comment-16946</link>
		<dc:creator>Welche Uni? &#8212; keimform.de</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 11:17:13 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Besetzung von H&#246;rs&#228;len und Audimaxen, die in &#214;sterreich begann, weitet sich auf Unis in Deutschland, Schweiz und anderswo aus. doch welcher Perspektive hat der [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Besetzung von H&#246;rs&#228;len und Audimaxen, die in &#214;sterreich begann, weitet sich auf Unis in Deutschland, Schweiz und anderswo aus. doch welcher Perspektive hat der [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Thomas Berker</title>
		<link>http://keimform.de/2009/keimformhafte-perspektiven-fuer-studentenproteste-gesucht/#comment-16929</link>
		<dc:creator>Thomas Berker</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Nov 2009 07:16:06 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;p&gt;Stimmt, das &quot;Vernetzen&quot; hielten bei uns (2000) immer alle fuer &quot;wichtig&quot;, aber es lohnte bei naeherem Hinsehen den Aufwand nicht. Was blieb waren ja die Kontakte mit denen, mit denen man konkret was (durch)gemacht hat.&lt;/p&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Stimmt, das &#8220;Vernetzen&#8221; hielten bei uns (2000) immer alle fuer &#8220;wichtig&#8221;, aber es lohnte bei naeherem Hinsehen den Aufwand nicht. Was blieb waren ja die Kontakte mit denen, mit denen man konkret was (durch)gemacht hat.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: benni</title>
		<link>http://keimform.de/2009/keimformhafte-perspektiven-fuer-studentenproteste-gesucht/#comment-16927</link>
		<dc:creator>benni</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 23:25:19 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;p&gt;Irgendwas &quot;riecht&quot; anders als bei älteren Unistreiks, das stimmt. Ich weiß noch nicht was genau es ist. Die Mediengeschichte spielt da sicher eine Rolle. Wenn ich an meine alten Unistreiks denke, denke ich dass wir unheimlich viel Energie reinstecken mussten in die Medien zu kommen um überhaupt irgendeine Wahrnehmung zu finden. Heute hat man den Eindruck es ist eher umgekehrt. Quasi mit Entstehung der Bewegung ist sie auch schon medial präsent und den alten Medien bleibt nichts übrig als dem zu Folgen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vernetzung war bei uns immer ein Thema um das man sich kümmern musste, das Aufwändig war. Heute gibts das fast umsonst und automatisch dazu. Jeder kriegt immer sofort und automatisch mit, was sonst überall läuft. Das könnte Energien für wichtigeres Freisetzen. Könnte, muss aber nicht.&lt;/p&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Irgendwas &#8220;riecht&#8221; anders als bei älteren Unistreiks, das stimmt. Ich weiß noch nicht was genau es ist. Die Mediengeschichte spielt da sicher eine Rolle. Wenn ich an meine alten Unistreiks denke, denke ich dass wir unheimlich viel Energie reinstecken mussten in die Medien zu kommen um überhaupt irgendeine Wahrnehmung zu finden. Heute hat man den Eindruck es ist eher umgekehrt. Quasi mit Entstehung der Bewegung ist sie auch schon medial präsent und den alten Medien bleibt nichts übrig als dem zu Folgen.</p>
<p>Vernetzung war bei uns immer ein Thema um das man sich kümmern musste, das Aufwändig war. Heute gibts das fast umsonst und automatisch dazu. Jeder kriegt immer sofort und automatisch mit, was sonst überall läuft. Das könnte Energien für wichtigeres Freisetzen. Könnte, muss aber nicht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Franz Nahrada</title>
		<link>http://keimform.de/2009/keimformhafte-perspektiven-fuer-studentenproteste-gesucht/#comment-16914</link>
		<dc:creator>Franz Nahrada</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 31 Oct 2009 10:28:45 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;p&gt;Andreas Exner hats jetzt gut auf den Begriff gebracht, sein&lt;a href=&quot;http://www.social-innovation.org/?p=1296&quot;&gt; Blogpost&lt;/a&gt; ist absolut lesenswert:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&quot;In einer Gesellschaft, in der jede und jeder studieren kann, was sie und er wollen, ist niemand “Architekt”, “Bauer”, “Biologe”, “Journalist” und so fort - sondern mal dies mal das, ein allseitig entwickelter, sich entfaltender Mensch. Kein studierter Idiot wie jetzt der Tendenz nach.&quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&quot;Gebraucht würde architektonischer Verstand, der sich ohne Verwertungszwang entfaltet, an allen Ecken und Enden: für die Energiewende, die Umgestaltung der Städte von Autoghettos zu Wohnräumen, die Vernetzung von Stadt und Land ohne fossilistischen Verkehr, den Rückbau der Autobahnen, und so vieles mehr. Es kann realistischerweise gar nicht zu wenige Architektinnen und Architekten geben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was nicht geht, ist, dass alle Architekturstudierenden ihre kleinen netten Dumpfbackenbüros aufmachen und wie wild Kohle scheffeln.&quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;genau darum gehts. Wie verhalten sich die wirkliche Inwertsetzung des Geistes und die Chancen auf eine neue gesellschaftliche Infrastruktur zueinander? Benni, das geht über die paar  jämmerlichen Workshops und das prekäre Bloggerdasein weit hinaus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;bitte weiterlesen auf:  http://www.social-innovation.org/?p=1296&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Andreas Exner hats jetzt gut auf den Begriff gebracht, sein<a href="http://www.social-innovation.org/?p=1296"> Blogpost</a> ist absolut lesenswert:</p>
<p>&#8220;In einer Gesellschaft, in der jede und jeder studieren kann, was sie und er wollen, ist niemand “Architekt”, “Bauer”, “Biologe”, “Journalist” und so fort &#8211; sondern mal dies mal das, ein allseitig entwickelter, sich entfaltender Mensch. Kein studierter Idiot wie jetzt der Tendenz nach.&#8221;</p>
<p>&#8220;Gebraucht würde architektonischer Verstand, der sich ohne Verwertungszwang entfaltet, an allen Ecken und Enden: für die Energiewende, die Umgestaltung der Städte von Autoghettos zu Wohnräumen, die Vernetzung von Stadt und Land ohne fossilistischen Verkehr, den Rückbau der Autobahnen, und so vieles mehr. Es kann realistischerweise gar nicht zu wenige Architektinnen und Architekten geben.</p>
<p>Was nicht geht, ist, dass alle Architekturstudierenden ihre kleinen netten Dumpfbackenbüros aufmachen und wie wild Kohle scheffeln.&#8221;</p>
<p>genau darum gehts. Wie verhalten sich die wirkliche Inwertsetzung des Geistes und die Chancen auf eine neue gesellschaftliche Infrastruktur zueinander? Benni, das geht über die paar  jämmerlichen Workshops und das prekäre Bloggerdasein weit hinaus.</p>
<p>bitte weiterlesen auf:  <a href="http://www.social-innovation.org/?p=1296" rel="nofollow">http://www.social-innovation.org/?p=1296</a></p>
<p> </p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Franz Nahrada</title>
		<link>http://keimform.de/2009/keimformhafte-perspektiven-fuer-studentenproteste-gesucht/#comment-16913</link>
		<dc:creator>Franz Nahrada</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 31 Oct 2009 09:05:47 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.keimform.de/?p=2296#comment-16913</guid>
		<description>Hi Benni, &quot;Trennnung von Wissenschaft und Praxis&quot; wird dadurch nicht aufgehoben dass man in ein Praktikum geschickt wird. Die Sache geht viel tiefer.
Wolfgang Pfreundschuh hat eine Ahnung davon, auch wenn er es wirklich wirklich schwer macht ihn zu verstehen:
&lt;blockquote&gt;
&quot; Die bürgerliche Wissenschaft steht nur vor den Resultaten des &lt;a href=&quot;http://kulturkritik.net/lex.php?lex=produktionsprozess&quot;&gt;Produktionsprozesses&lt;/a&gt; der bürgerlichen Gesellschaft und sucht darin selbst auch die Lösungen für deren Probleme, sei es durch Auffindung anderer &lt;a href=&quot;http://kulturkritik.net/lex.php?lex=position&quot;&gt;Positionen&lt;/a&gt; (siehe auch &lt;a href=&quot;http://kulturkritik.net/lex.php?lex=positivismus&quot;&gt;Positivismus&lt;/a&gt;) sei es durch Entwicklung eines Andersseins darin (siehe auch &lt;a href=&quot;http://kulturkritik.net/lex.php?lex=negation&quot;&gt;Negation&lt;/a&gt;), niemals aber durch wirkliche Veränderung der gesellschaftlichen Produktionsweise. Sie verhält sich zu ihrem Gegenstand einzig unter dem Aspekt seiner Allgemeinheit, entweder rein kognitiv (empiristisch) oder &lt;a href=&quot;http://kulturkritik.net/lex.php?lex=subjektiv&quot;&gt;subjektiv&lt;/a&gt; (idealistisch), und verbleibt daher ihm gegenüber abstrakt. Ihr Wissen selbst beruht in dieser Abgetrenntheit von den wirklichen Problemen der Menschen mit und in ihrem gesellschaftlichen Leben auf einem Zweifel, den sie aber nicht als &lt;a href=&quot;http://kulturkritik.net/lex.php?lex=zweifel&quot;&gt;Zweifel&lt;/a&gt; ihrer Erkenntnis hat, sondern lediglich als Streit von Wissenschaftspositionen (namentlich eben dem &lt;a href=&quot;http://kulturkritik.net/lex.php?lex=idealismus&quot;&gt;Idealismus&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://kulturkritik.net/lex.php?lex=empirismus&quot;&gt;Empirismus&lt;/a&gt;).&quot;
&quot;Das Erkenntnisinteresse der bürgerlichen Wissenschaft richtete sich nur noch auf das Machbare und hat sich daher im &lt;a href=&quot;http://kulturkritik.net/lex.php?lex=pragmatismus&quot;&gt;Pragmatismus&lt;/a&gt; durchgesetzt, welcher das wissenschaftliche Handeln nach Versuch und Irrtum selbst zum produktiven Handeln machte. Diese Erfolgsrelativierung von &lt;a href=&quot;http://kulturkritik.net/lex.php?lex=wahrheit&quot;&gt;Wahrheit&lt;/a&gt; (siehe &lt;a href=&quot;http://kulturkritik.net/lex.php?lex=nuetzlichkeit&quot;&gt;Nützlichkeit&lt;/a&gt;) wurde durch die Globalisierung weiters darauf &lt;a href=&quot;http://kulturkritik.net/lex.php?lex=reduktion&quot;&gt;reduziert&lt;/a&gt;, dass Wissenschaft selbst bloße Spekulation wurde, die sich in vielfältiger Weise erfolgreich zeigen kann - sofern eben Erfolg jenseits der Quantität von Geldbesitz überhaupt noch definierbar ist. Wie auf dem Aktienmarkt überlassen sich die Wissenschaftler den Vermutungen, ihren Ahnungen von Handlungserfolgen, deren Bewahrheitung in jeder Hinsicht für unmöglich erachtet wird (siehe &lt;a href=&quot;http://kulturkritik.net/lex.php?lex=neoliberalismus&quot;&gt;Neoliberalismus&lt;/a&gt;). Der Gegenstand von Wissen gilt wie dieses selbst somit als willkürlich, konstruiert, subjektiv unmittelbare Verwirklichung, Wirklichkeitskonstrukt (siehe auch &lt;a href=&quot;http://kulturkritik.net/lex.php?lex=konstruktivismus&quot;&gt;Konstruktivismus&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://kulturkritik.net/lex.php?lex=Dekonstruktivismus&quot;&gt;Dekonstruktivismus&lt;/a&gt;). Ein Wissen für die Menschen in ihrem Lebenszusammenhang kommt so nicht mehr zustande, wohl aber die vollständige Ausschöpfung durch &lt;a href=&quot;http://kulturkritik.net/lex.php?lex=information&quot;&gt;Informationen&lt;/a&gt; über sachliche und funktionale Erfolgspotentiale, welche als nötig angesehen werden.&quot; &lt;/blockquote&gt;

siehe: 
&lt;a href=&quot;http://kulturkritik.net/begriffe/index.php?b=wissenschaft&quot;&gt;http://kulturkritik.net/begriffe/index.php?b=wissenschaft&lt;/a&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hi Benni, &#8220;Trennnung von Wissenschaft und Praxis&#8221; wird dadurch nicht aufgehoben dass man in ein Praktikum geschickt wird. Die Sache geht viel tiefer.<br />
Wolfgang Pfreundschuh hat eine Ahnung davon, auch wenn er es wirklich wirklich schwer macht ihn zu verstehen:</p>
<blockquote><p>
&#8221; Die bürgerliche Wissenschaft steht nur vor den Resultaten des <a href="http://kulturkritik.net/lex.php?lex=produktionsprozess">Produktionsprozesses</a> der bürgerlichen Gesellschaft und sucht darin selbst auch die Lösungen für deren Probleme, sei es durch Auffindung anderer <a href="http://kulturkritik.net/lex.php?lex=position">Positionen</a> (siehe auch <a href="http://kulturkritik.net/lex.php?lex=positivismus">Positivismus</a>) sei es durch Entwicklung eines Andersseins darin (siehe auch <a href="http://kulturkritik.net/lex.php?lex=negation">Negation</a>), niemals aber durch wirkliche Veränderung der gesellschaftlichen Produktionsweise. Sie verhält sich zu ihrem Gegenstand einzig unter dem Aspekt seiner Allgemeinheit, entweder rein kognitiv (empiristisch) oder <a href="http://kulturkritik.net/lex.php?lex=subjektiv">subjektiv</a> (idealistisch), und verbleibt daher ihm gegenüber abstrakt. Ihr Wissen selbst beruht in dieser Abgetrenntheit von den wirklichen Problemen der Menschen mit und in ihrem gesellschaftlichen Leben auf einem Zweifel, den sie aber nicht als <a href="http://kulturkritik.net/lex.php?lex=zweifel">Zweifel</a> ihrer Erkenntnis hat, sondern lediglich als Streit von Wissenschaftspositionen (namentlich eben dem <a href="http://kulturkritik.net/lex.php?lex=idealismus">Idealismus</a> und <a href="http://kulturkritik.net/lex.php?lex=empirismus">Empirismus</a>).&#8221;<br />
&#8220;Das Erkenntnisinteresse der bürgerlichen Wissenschaft richtete sich nur noch auf das Machbare und hat sich daher im <a href="http://kulturkritik.net/lex.php?lex=pragmatismus">Pragmatismus</a> durchgesetzt, welcher das wissenschaftliche Handeln nach Versuch und Irrtum selbst zum produktiven Handeln machte. Diese Erfolgsrelativierung von <a href="http://kulturkritik.net/lex.php?lex=wahrheit">Wahrheit</a> (siehe <a href="http://kulturkritik.net/lex.php?lex=nuetzlichkeit">Nützlichkeit</a>) wurde durch die Globalisierung weiters darauf <a href="http://kulturkritik.net/lex.php?lex=reduktion">reduziert</a>, dass Wissenschaft selbst bloße Spekulation wurde, die sich in vielfältiger Weise erfolgreich zeigen kann &#8211; sofern eben Erfolg jenseits der Quantität von Geldbesitz überhaupt noch definierbar ist. Wie auf dem Aktienmarkt überlassen sich die Wissenschaftler den Vermutungen, ihren Ahnungen von Handlungserfolgen, deren Bewahrheitung in jeder Hinsicht für unmöglich erachtet wird (siehe <a href="http://kulturkritik.net/lex.php?lex=neoliberalismus">Neoliberalismus</a>). Der Gegenstand von Wissen gilt wie dieses selbst somit als willkürlich, konstruiert, subjektiv unmittelbare Verwirklichung, Wirklichkeitskonstrukt (siehe auch <a href="http://kulturkritik.net/lex.php?lex=konstruktivismus">Konstruktivismus</a> und <a href="http://kulturkritik.net/lex.php?lex=Dekonstruktivismus">Dekonstruktivismus</a>). Ein Wissen für die Menschen in ihrem Lebenszusammenhang kommt so nicht mehr zustande, wohl aber die vollständige Ausschöpfung durch <a href="http://kulturkritik.net/lex.php?lex=information">Informationen</a> über sachliche und funktionale Erfolgspotentiale, welche als nötig angesehen werden.&#8221; </p></blockquote>
<p>siehe:<br />
<a href="http://kulturkritik.net/begriffe/index.php?b=wissenschaft">http://kulturkritik.net/begriffe/index.php?b=wissenschaft</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: benni</title>
		<link>http://keimform.de/2009/keimformhafte-perspektiven-fuer-studentenproteste-gesucht/#comment-16909</link>
		<dc:creator>benni</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Oct 2009 14:11:14 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.keimform.de/?p=2296#comment-16909</guid>
		<description>&lt;p&gt;@franz: Meine Existenz ist zur Zeit genausowenig ewig und tragfähig wie zu Studentenzeiten. Da bin ich vielleicht nicht die Regel, aber sicherlich auch keine Ausnahme. Prekarisierung überall. Der Text der Situationisten ist deswegen wohl auch etwas aus der Zeit gefallen. Auch von einer Trennung von Wissenschaft und Praxis kann dank erzwungener Dauerpraktika schon während des Studiums wohl schon lange nicht mehr die Rede sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zu Deiner Frage. Informatiker freuen sich sicherlich über Freie-Software-Workshops, Journalisten über Fragen nach ihrer Zukunft und dem schlecht bezahlten (wenn überhaupt) Bloggerdasein, dass sie erwartet. Ingenieure freuen sich vielleicht wenn man ihnen das Potential von Open Hardware näher bringt, etc... das ist alles so naheliegend, dass ich dachte, das sei selbstverständlich.&lt;/p&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@franz: Meine Existenz ist zur Zeit genausowenig ewig und tragfähig wie zu Studentenzeiten. Da bin ich vielleicht nicht die Regel, aber sicherlich auch keine Ausnahme. Prekarisierung überall. Der Text der Situationisten ist deswegen wohl auch etwas aus der Zeit gefallen. Auch von einer Trennung von Wissenschaft und Praxis kann dank erzwungener Dauerpraktika schon während des Studiums wohl schon lange nicht mehr die Rede sein.</p>
<p>Zu Deiner Frage. Informatiker freuen sich sicherlich über Freie-Software-Workshops, Journalisten über Fragen nach ihrer Zukunft und dem schlecht bezahlten (wenn überhaupt) Bloggerdasein, dass sie erwartet. Ingenieure freuen sich vielleicht wenn man ihnen das Potential von Open Hardware näher bringt, etc&#8230; das ist alles so naheliegend, dass ich dachte, das sei selbstverständlich.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: michael</title>
		<link>http://keimform.de/2009/keimformhafte-perspektiven-fuer-studentenproteste-gesucht/#comment-16908</link>
		<dc:creator>michael</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Oct 2009 12:50:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.keimform.de/?p=2296#comment-16908</guid>
		<description>Klar, Studi-sein geht vorbei. Aber gerade aus dem Interim heraus entstehen ja neue Vergesellschaftungsweisen. 
Beispiel: Ähnliches gilt für die Jugend, quasi die Überkategorie zum Studi-dasein. Das spannende ist ja gerade, dass diese Phase sich seit den 60ern massiv gesellschaftlich ausgeweitet hat. 
Mit technischem Fortschritt gab es erstens mehr Freizeit, und zweitens mehr Bedarf an Fachkräften, längere Ausbildungszeiten, mehr Studis etc.
Auf einmal hat die Phase, die bislang nur ein Randdasein führte, ins Zentrum gesellschaftlicher Aufmerksamkeit, gewinnt Eigenwert, wird gar zum Paradigma von Gesellschaftsumgestaltung.
Was dazu gehört ist gerade die Ortlosigkeit des Jugendlichen, die Berufsorientierung. In diesem Zuge kommt es zur Ausweitung von Werten wie &quot;Selbstverwirklichung&quot; etc, natürlich im Zusammenhang mit sozialen Bewegungen.
Aber letztlich landen wir beim Neoliberalismus, der sich diese Werte, abgelöst von gemeinschaftlichen Ansätzen bzw. gesellschaftlichen Infragestellungen nutzbar macht.  &quot;Jugend&quot;, zunächst eine kleine temporäre Phase ist _das_ Lebensstilparadigma des Neoliberalismus (quasi zumindest teilweise dessen Keimform), deren Prinzipien auch auf alle anderen Phasen übertragen werden. (&quot;aktive Alte&quot;, &quot;lebenslanges Lernen&quot; etc.)

Deshalb ist es m.E. extrem spannend, welche kollektiven Ansätze sich in Zentrum dieses extrem individualisierten Umfelds wie der Uni entwickeln. Ansätze, die am besten darüber hinausreichen. (also &quot;offene Uni&quot; für Nicht-studis öffnen etc.)
----
Wenn ich Zeit finde, schreib ich mehr dazu.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Klar, Studi-sein geht vorbei. Aber gerade aus dem Interim heraus entstehen ja neue Vergesellschaftungsweisen.<br />
Beispiel: Ähnliches gilt für die Jugend, quasi die Überkategorie zum Studi-dasein. Das spannende ist ja gerade, dass diese Phase sich seit den 60ern massiv gesellschaftlich ausgeweitet hat.<br />
Mit technischem Fortschritt gab es erstens mehr Freizeit, und zweitens mehr Bedarf an Fachkräften, längere Ausbildungszeiten, mehr Studis etc.<br />
Auf einmal hat die Phase, die bislang nur ein Randdasein führte, ins Zentrum gesellschaftlicher Aufmerksamkeit, gewinnt Eigenwert, wird gar zum Paradigma von Gesellschaftsumgestaltung.<br />
Was dazu gehört ist gerade die Ortlosigkeit des Jugendlichen, die Berufsorientierung. In diesem Zuge kommt es zur Ausweitung von Werten wie &#8220;Selbstverwirklichung&#8221; etc, natürlich im Zusammenhang mit sozialen Bewegungen.<br />
Aber letztlich landen wir beim Neoliberalismus, der sich diese Werte, abgelöst von gemeinschaftlichen Ansätzen bzw. gesellschaftlichen Infragestellungen nutzbar macht.  &#8220;Jugend&#8221;, zunächst eine kleine temporäre Phase ist _das_ Lebensstilparadigma des Neoliberalismus (quasi zumindest teilweise dessen Keimform), deren Prinzipien auch auf alle anderen Phasen übertragen werden. (&#8220;aktive Alte&#8221;, &#8220;lebenslanges Lernen&#8221; etc.)</p>
<p>Deshalb ist es m.E. extrem spannend, welche kollektiven Ansätze sich in Zentrum dieses extrem individualisierten Umfelds wie der Uni entwickeln. Ansätze, die am besten darüber hinausreichen. (also &#8220;offene Uni&#8221; für Nicht-studis öffnen etc.)<br />
&#8212;-<br />
Wenn ich Zeit finde, schreib ich mehr dazu.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Franz Nahrada</title>
		<link>http://keimform.de/2009/keimformhafte-perspektiven-fuer-studentenproteste-gesucht/#comment-16907</link>
		<dc:creator>Franz Nahrada</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Oct 2009 12:03:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.keimform.de/?p=2296#comment-16907</guid>
		<description>&lt;p&gt;Dazu spannend zu lesen:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&quot;&lt;span style=&quot;font-family: Times New Roman,Times,serif; font-size: small;&quot;&gt;Der Student ist ein Wesen, das zwischen einem gegenwärtigen    und einem zukünftigen Status steht, die säuberlich voneinander getrennt sind,    und deren Grenze mechanisch überschritten wird. Sein schizophrenes Bewußtsein    erlaubt es ihm, sich innerhalb einer &quot;Einführungsgesellschaft&quot; zu isolieren,    seine Zukunft zu verkennen und sich am Erlebnis der mystischen Einheit zu berauschen,    die ihm von einer vor der Geschichte geschützten Gegenwart angeboten wird. Der    Hebel für die Umkehrung der offiziellen Wahrheit, d.h. der ökonomischen, kann    so einfach entlarvt werden: es ist hart, der studentischen Realität ins Gesicht    zu sehen.&quot;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;siehe:&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.bildungskritik.de/Texte/ElendStudenten/elendstudenten.htm&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Times New Roman,Times,serif; font-size: small;&quot;&gt;Situationistische    Internationale&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.bildungskritik.de/Texte/ElendStudenten/elendstudenten.htm&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Times New Roman,Times,serif; font-size: xx-small;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Über    das Elend im Studentenmilieu&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.bildungskritik.de/Texte/ElendStudenten/elendstudenten.htm&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Times New Roman,Times,serif; font-size: small;&quot;&gt;betrachtet    unter seinen ökonomischen, politischen, sexuellen und besonders intellektuellen    Aspekten und über einige Mittel, diesem abzuhelfen, von Mitgliedern der Situationistischen    Internationale und Straßburger Studenten.&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dazu spannend zu lesen:</p>
<p>&#8220;<span style="font-family: Times New Roman,Times,serif; font-size: small;">Der Student ist ein Wesen, das zwischen einem gegenwärtigen    und einem zukünftigen Status steht, die säuberlich voneinander getrennt sind,    und deren Grenze mechanisch überschritten wird. Sein schizophrenes Bewußtsein    erlaubt es ihm, sich innerhalb einer &#8220;Einführungsgesellschaft&#8221; zu isolieren,    seine Zukunft zu verkennen und sich am Erlebnis der mystischen Einheit zu berauschen,    die ihm von einer vor der Geschichte geschützten Gegenwart angeboten wird. Der    Hebel für die Umkehrung der offiziellen Wahrheit, d.h. der ökonomischen, kann    so einfach entlarvt werden: es ist hart, der studentischen Realität ins Gesicht    zu sehen.&#8221;</span></p>
<p>siehe:</p>
<p align="center"><a href="http://www.bildungskritik.de/Texte/ElendStudenten/elendstudenten.htm"><span style="font-family: Times New Roman,Times,serif; font-size: small;">Situationistische    Internationale</span></a></p>
<p align="center"><a href="http://www.bildungskritik.de/Texte/ElendStudenten/elendstudenten.htm"><span style="font-family: Times New Roman,Times,serif; font-size: xx-small;"><strong>Über    das Elend im Studentenmilieu</strong></span></a></p>
<p align="center"><a href="http://www.bildungskritik.de/Texte/ElendStudenten/elendstudenten.htm"><span style="font-family: Times New Roman,Times,serif; font-size: small;">betrachtet    unter seinen ökonomischen, politischen, sexuellen und besonders intellektuellen    Aspekten und über einige Mittel, diesem abzuhelfen, von Mitgliedern der Situationistischen    Internationale und Straßburger Studenten.</span></a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Franz Nahrada</title>
		<link>http://keimform.de/2009/keimformhafte-perspektiven-fuer-studentenproteste-gesucht/#comment-16906</link>
		<dc:creator>Franz Nahrada</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Oct 2009 11:56:16 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.keimform.de/?p=2296#comment-16906</guid>
		<description>&lt;p&gt;@benni: naja, alles hat ein Ablaufdatum, aber die Studentenexistenz ist halt eine bei der das extrem zu spüren ist! Im Ernst, Unis sind nun mal Zuschussbetriebe einer von der Praxis abgetrennten Wissenschaft, und de facto waren sie bisher auch das Rekrutierungsfeld gesellschaftlicher Eliten.. wobei sich durch den zunehmenden &quot;geistigen&quot; Anteil in der Produktion manches extrem zu verschieben beginnt. Die Grundrisse schreiben es sehr plastisch und drastisch: &lt;a href=&quot;http://unirot.blogsport.de/&quot;&gt;&quot;Wer Elite sein wird, muss studieren. Wer studiert, wird proletarisiert – wenn sie oder er nicht ohnedies bereits der Elite entstammt.&quot;&lt;/a&gt; Wer die Studentenexistenz behandelt als wäre sie ewig und tragfähig, der wacht irgendwann böse überrascht auf. Anyway: fällt Dir zu meiner Frage nichts ein?&lt;/p&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@benni: naja, alles hat ein Ablaufdatum, aber die Studentenexistenz ist halt eine bei der das extrem zu spüren ist! Im Ernst, Unis sind nun mal Zuschussbetriebe einer von der Praxis abgetrennten Wissenschaft, und de facto waren sie bisher auch das Rekrutierungsfeld gesellschaftlicher Eliten.. wobei sich durch den zunehmenden &#8220;geistigen&#8221; Anteil in der Produktion manches extrem zu verschieben beginnt. Die Grundrisse schreiben es sehr plastisch und drastisch: <a href="http://unirot.blogsport.de/">&#8220;Wer Elite sein wird, muss studieren. Wer studiert, wird proletarisiert – wenn sie oder er nicht ohnedies bereits der Elite entstammt.&#8221;</a> Wer die Studentenexistenz behandelt als wäre sie ewig und tragfähig, der wacht irgendwann böse überrascht auf. Anyway: fällt Dir zu meiner Frage nichts ein?</p>
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		<title>Von: benni</title>
		<link>http://keimform.de/2009/keimformhafte-perspektiven-fuer-studentenproteste-gesucht/#comment-16905</link>
		<dc:creator>benni</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Oct 2009 08:45:38 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;p&gt;@Franz: Ich kenne kein nicht transitorisch eingerichtetes Lebensstadium. Du?&lt;/p&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Franz: Ich kenne kein nicht transitorisch eingerichtetes Lebensstadium. Du?</p>
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