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	<title>Kommentare zu: Dieter Althaus – oder: warum es manchmal keine Affäre gibt</title>
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	<description>Auf der Suche nach dem Neuen im Alten</description>
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		<title>Von: Martin</title>
		<link>http://keimform.de/2009/dieter-althaus-oder-warum-es-manchmal-keine-affaere-gibt/#comment-16607</link>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Aug 2009 16:42:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.keimform.de/?p=2096#comment-16607</guid>
		<description>@Günter: Grundsätzlich würde sich durch die Wahl der Linkspartei wohl nichts Wesentliches ändern, z.B. bezüglich Sozialabbau. Der Kapitalismus ist eben ein bestimmtes System mit bestimmten Bedingungen, die Parteien können da nur beschränkt was machen, wenn sie sich systemkonform definieren (und das tut die Linkspartei). Könnte mir zwar vorstellen, dass sie weniger privatisieren, und das kommt mir in Bezug auf die keimform-These relevant vor: Privatisierte Güter/Ressourcen lassen sich schwerer in die Commons überführen. Dafür hat die Linkspartei einen gefährlichen Staatsfetisch (aber den haben die anderen ja auch, selbst die FDP, die den Staat nur für andere Sachen - nämlich die Durchsetzung des Eigentumsregimes - haben will).
 
Was persönliche Integrität und Führungsstil betrifft, hängt denke ich viel vom Personal ab, da kann man auch keine generellen Aussagen machen. Diese Punkte sind aber auch weniger wichtig, Arschlöcher können (unter dem Druck der politischen Notwendigkeit) eine anständige Politik machen, z.B. hat der üble Sexist, Rassist und Antisemit Nixon manche Reformen auf den Weg gebracht, während der eigentlich ja sympathische Clinton am Ende eine aus progressiver Sicht ganz schlimme Bilanz hatte.

Allerdings täte ein Machtwechsel Thüringen schon sehr gut. Und generell habe ich den Eindruck, dass Politiker durchaus (im Durchschnitt) skrupelloser werden, je weiter man nach rechts kommt. Vermutlich hat das auch mit den Medien zu tun, die meiner Einschätzung nach jemand von der Linkspartei wegen einer der beiden oben beschriebenen Sachen innerhalb von Wochen abgeschossen hätten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Günter: Grundsätzlich würde sich durch die Wahl der Linkspartei wohl nichts Wesentliches ändern, z.B. bezüglich Sozialabbau. Der Kapitalismus ist eben ein bestimmtes System mit bestimmten Bedingungen, die Parteien können da nur beschränkt was machen, wenn sie sich systemkonform definieren (und das tut die Linkspartei). Könnte mir zwar vorstellen, dass sie weniger privatisieren, und das kommt mir in Bezug auf die keimform-These relevant vor: Privatisierte Güter/Ressourcen lassen sich schwerer in die Commons überführen. Dafür hat die Linkspartei einen gefährlichen Staatsfetisch (aber den haben die anderen ja auch, selbst die FDP, die den Staat nur für andere Sachen &#8211; nämlich die Durchsetzung des Eigentumsregimes &#8211; haben will).<br />
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Was persönliche Integrität und Führungsstil betrifft, hängt denke ich viel vom Personal ab, da kann man auch keine generellen Aussagen machen. Diese Punkte sind aber auch weniger wichtig, Arschlöcher können (unter dem Druck der politischen Notwendigkeit) eine anständige Politik machen, z.B. hat der üble Sexist, Rassist und Antisemit Nixon manche Reformen auf den Weg gebracht, während der eigentlich ja sympathische Clinton am Ende eine aus progressiver Sicht ganz schlimme Bilanz hatte.</p>
<p>Allerdings täte ein Machtwechsel Thüringen schon sehr gut. Und generell habe ich den Eindruck, dass Politiker durchaus (im Durchschnitt) skrupelloser werden, je weiter man nach rechts kommt. Vermutlich hat das auch mit den Medien zu tun, die meiner Einschätzung nach jemand von der Linkspartei wegen einer der beiden oben beschriebenen Sachen innerhalb von Wochen abgeschossen hätten.</p>
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		<title>Von: Martin</title>
		<link>http://keimform.de/2009/dieter-althaus-oder-warum-es-manchmal-keine-affaere-gibt/#comment-16606</link>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Aug 2009 16:17:09 +0000</pubDate>
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		<description>@benni: Der Artikel ist etwas off-topic, das habe ich ja auch am Anfang geschrieben. Ich habe ihn hauptsächlich reingenommen, weil es eben der Wahltag war und man da, finde ich, ein bisschen Politikbeobachtung machen darf. Es ging mir auch drum, zu gucken, was sich das System derzeit so leistet und was daraus folgt.

Übrigens habe ich an dem Punkt vielleicht etwas überinterpretiert (in den letzten beiden Absätzen). Schon möglich, dass man aus solchen Verhaltensweisen und Verfilzungen gar nichts für die keimform-These Relevantes ableiten kann. Ich dachte aber, dass sich Fragen ergeben wie: Wie gehen wir eigentlich mit Politkern um, die so einen Stil haben? Sollen wir sie massiv angreifen oder einfach ignorieren? Kann man einfach das Neue machen (z.B. PÖ-Projekte fördern) und, solange die noch marginal sind, die Politiker weitermachen lassen wie bisher? Ist es für die Durchsetzung von Keimformen egal, wie die politische Kultur des Umgangs ist?

Das sind für mich Fragen, die auch für die Relation des keimform-Konzepts (und allgemein des politischen Teils der FOSS-Bewegung) zur kapitalismsukritischen Linken allgemein relevant sind. Hier ist ja schon öfters in Kommentaren Kritik an der vermeintlichen Weltfremdheit des keimform-Ansatzes geübt worden (z.B. &lt;a href=&quot;../../08/peer-oekonomie-das-ende-von-selektion-und-normierung/#comment-16514&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;). Ich finde solche Kritik zumindest bedenkenswert. Man kann nicht ignorieren, was um einen rum vorgeht, auch wenn man versucht, sich auf den Aufbau des Neuen zu konzentrieren. Denn man muss es halt im Alten aufbauen. Das kann man anders sehen, aber ich wäre dafür, es hier zu diskutieren, anstatt den Artikel zu löschen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@benni: Der Artikel ist etwas off-topic, das habe ich ja auch am Anfang geschrieben. Ich habe ihn hauptsächlich reingenommen, weil es eben der Wahltag war und man da, finde ich, ein bisschen Politikbeobachtung machen darf. Es ging mir auch drum, zu gucken, was sich das System derzeit so leistet und was daraus folgt.</p>
<p>Übrigens habe ich an dem Punkt vielleicht etwas überinterpretiert (in den letzten beiden Absätzen). Schon möglich, dass man aus solchen Verhaltensweisen und Verfilzungen gar nichts für die keimform-These Relevantes ableiten kann. Ich dachte aber, dass sich Fragen ergeben wie: Wie gehen wir eigentlich mit Politkern um, die so einen Stil haben? Sollen wir sie massiv angreifen oder einfach ignorieren? Kann man einfach das Neue machen (z.B. PÖ-Projekte fördern) und, solange die noch marginal sind, die Politiker weitermachen lassen wie bisher? Ist es für die Durchsetzung von Keimformen egal, wie die politische Kultur des Umgangs ist?</p>
<p>Das sind für mich Fragen, die auch für die Relation des keimform-Konzepts (und allgemein des politischen Teils der FOSS-Bewegung) zur kapitalismsukritischen Linken allgemein relevant sind. Hier ist ja schon öfters in Kommentaren Kritik an der vermeintlichen Weltfremdheit des keimform-Ansatzes geübt worden (z.B. <a href="../../08/peer-oekonomie-das-ende-von-selektion-und-normierung/#comment-16514">hier</a>). Ich finde solche Kritik zumindest bedenkenswert. Man kann nicht ignorieren, was um einen rum vorgeht, auch wenn man versucht, sich auf den Aufbau des Neuen zu konzentrieren. Denn man muss es halt im Alten aufbauen. Das kann man anders sehen, aber ich wäre dafür, es hier zu diskutieren, anstatt den Artikel zu löschen.</p>
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		<title>Von: Günter</title>
		<link>http://keimform.de/2009/dieter-althaus-oder-warum-es-manchmal-keine-affaere-gibt/#comment-16605</link>
		<dc:creator>Günter</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Aug 2009 10:28:16 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.keimform.de/?p=2096#comment-16605</guid>
		<description>Ein sowohl faktenreicher wie analytischer Text. Es macht den &quot;Keimform&quot;-Block noch attraktiver, auch mal solch hintergründige Gedanken zum politischen Tagesgeschehen hier zu finden.
Nun ist die Wahl glücklicherweise so gelaufen, dass Althaus massiv verloren hat. Sollte es eine &quot;Linksregierung&quot; in Thüringen geben, würde sich damit denn nennenswert etwas verändern? Ich bin da unsicher (auch ob ich noch eine linke Partei wählen soll).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein sowohl faktenreicher wie analytischer Text. Es macht den &#8220;Keimform&#8221;-Block noch attraktiver, auch mal solch hintergründige Gedanken zum politischen Tagesgeschehen hier zu finden.<br />
Nun ist die Wahl glücklicherweise so gelaufen, dass Althaus massiv verloren hat. Sollte es eine &#8220;Linksregierung&#8221; in Thüringen geben, würde sich damit denn nennenswert etwas verändern? Ich bin da unsicher (auch ob ich noch eine linke Partei wählen soll).</p>
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		<title>Von: benni</title>
		<link>http://keimform.de/2009/dieter-althaus-oder-warum-es-manchmal-keine-affaere-gibt/#comment-16603</link>
		<dc:creator>benni</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Aug 2009 07:44:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.keimform.de/?p=2096#comment-16603</guid>
		<description>&lt;p&gt;Ich finde, der Artikel gehört hier nicht hin. Er hat mit dem Thema des Blogs nicht mal entfernt was zu tun. Bitte mach für so was einen eigenen Blog auf (hab ich auch gemacht). Das geht z.B. bei wordpress.com sehr einfach. Ich bin dafür den Artikel zu löschen, wenn Du ihn rüberkopiert hast.&lt;/p&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich finde, der Artikel gehört hier nicht hin. Er hat mit dem Thema des Blogs nicht mal entfernt was zu tun. Bitte mach für so was einen eigenen Blog auf (hab ich auch gemacht). Das geht z.B. bei wordpress.com sehr einfach. Ich bin dafür den Artikel zu löschen, wenn Du ihn rüberkopiert hast.</p>
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