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	<title>Kommentare zu: 14 Thesen zum Urheberrecht</title>
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	<description>Auf der Suche nach dem Neuen im Alten</description>
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		<title>Von: LINKE zum Urheberrecht &#8212; keimform.de</title>
		<link>http://keimform.de/2009/14-thesen-zum-urheberrecht/#comment-22069</link>
		<dc:creator>LINKE zum Urheberrecht &#8212; keimform.de</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 May 2012 07:30:05 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Erleichterung für die einen heißt Sanktionierung für die anderen. Mit dem Urheberrecht müssen die Urheber_innen die Nutzer_innen wie Feinde behandeln. Das meiste Geld, das mit Musik, Texten und anderen Kulturgütern verdient wird, verbleibt bei [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Erleichterung für die einen heißt Sanktionierung für die anderen. Mit dem Urheberrecht müssen die Urheber_innen die Nutzer_innen wie Feinde behandeln. Das meiste Geld, das mit Musik, Texten und anderen Kulturgütern verdient wird, verbleibt bei [...]</p>
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		<title>Von: Kommentar zum Urheberrecht von links &#8212; keimform.de</title>
		<link>http://keimform.de/2009/14-thesen-zum-urheberrecht/#comment-19740</link>
		<dc:creator>Kommentar zum Urheberrecht von links &#8212; keimform.de</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Jul 2011 08:49:23 +0000</pubDate>
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		<description>[...] dem Urheberrecht wird aus der Urheber_in eine Verwerter_in. Darin jedoch liegt eine unabwendbare Selbstfeindschaft nahe: Diejenigen, die ich gewinnen will, muss ich gleichzeitig ausschließen. Früher dienten die [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] dem Urheberrecht wird aus der Urheber_in eine Verwerter_in. Darin jedoch liegt eine unabwendbare Selbstfeindschaft nahe: Diejenigen, die ich gewinnen will, muss ich gleichzeitig ausschließen. Früher dienten die [...]</p>
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		<title>Von: Benni</title>
		<link>http://keimform.de/2009/14-thesen-zum-urheberrecht/#comment-18155</link>
		<dc:creator>Benni</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 May 2010 21:40:12 +0000</pubDate>
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		<description>@Jule: Mit &quot;Kulturflatrate&quot; ist eigentlich nie ein freiwilliges Modell gemeint. Dagegen spricht tatsächlich prinzipiell nicht so wahnsinnig viel (oder? bin mir da immer noch nicht ganz sicher)

Zur Zeit versucht das gerade &lt;a href=&quot;http://flattr.com/&quot;&gt;ein vielbeachtetes Startup &lt;/a&gt;zu implementieren. Da gibt es allerdings dann Probleme im Detail über die ich auch schon immer mal bloggen wollte, aber noch nicht dazu gekommen bin.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Jule: Mit &#8220;Kulturflatrate&#8221; ist eigentlich nie ein freiwilliges Modell gemeint. Dagegen spricht tatsächlich prinzipiell nicht so wahnsinnig viel (oder? bin mir da immer noch nicht ganz sicher)</p>
<p>Zur Zeit versucht das gerade <a href="http://flattr.com/">ein vielbeachtetes Startup </a>zu implementieren. Da gibt es allerdings dann Probleme im Detail über die ich auch schon immer mal bloggen wollte, aber noch nicht dazu gekommen bin.</p>
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	<item>
		<title>Von: jule</title>
		<link>http://keimform.de/2009/14-thesen-zum-urheberrecht/#comment-18147</link>
		<dc:creator>jule</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 May 2010 05:38:55 +0000</pubDate>
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		<description>benni, im punkt &quot;Es gibt 	keine Möglichkeit einer  Kulturflatrate ohne Datenschutzkatastrophe 	und flächendeckende  Überwachung&quot; möchte ich dir nachdrücklich widersprechen. die frage ist doch, wie man diese kulturflatrate begreift. wenn ich hinkommen möchte zu kleinen und kleinsten schritten einer solidarischen gemeinschaft, dann fällt für mich eine kulturflatrate in die selbe kategorie wie z.b. ein solipreis für besserverdienende bei veranstaltungen. die tatsache, dass niemand kontrolliert, wer ihn eigentlich bezahlen müsste, verhindert nicht, dass er bezahlt wird. von wenigen, aber immerhin. eine freiwillige kulturflatrate, die noch dazu preislich so gestaltet wäre, dass man ihre höhe selbst bestimmt nach kriterien wie &quot;was ist sie mir wert? was kann ich finanziell leisten?&quot; würde zwar nicht gerade einschlagen wie eine bombe, es gäbe aber sicher schon jetzt viele menschen, die bereit wären, sie ganz und gar freiwillig zu bezahlen, und eine kultur der freiwilligkeit auf allen ebenen hat - so pessimistisch man auch sonst aufs blöde volk sehen will - trotzdem ne chance, zu einem zumindest spürbaren phänomen zu werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>benni, im punkt &#8220;Es gibt 	keine Möglichkeit einer  Kulturflatrate ohne Datenschutzkatastrophe 	und flächendeckende  Überwachung&#8221; möchte ich dir nachdrücklich widersprechen. die frage ist doch, wie man diese kulturflatrate begreift. wenn ich hinkommen möchte zu kleinen und kleinsten schritten einer solidarischen gemeinschaft, dann fällt für mich eine kulturflatrate in die selbe kategorie wie z.b. ein solipreis für besserverdienende bei veranstaltungen. die tatsache, dass niemand kontrolliert, wer ihn eigentlich bezahlen müsste, verhindert nicht, dass er bezahlt wird. von wenigen, aber immerhin. eine freiwillige kulturflatrate, die noch dazu preislich so gestaltet wäre, dass man ihre höhe selbst bestimmt nach kriterien wie &#8220;was ist sie mir wert? was kann ich finanziell leisten?&#8221; würde zwar nicht gerade einschlagen wie eine bombe, es gäbe aber sicher schon jetzt viele menschen, die bereit wären, sie ganz und gar freiwillig zu bezahlen, und eine kultur der freiwilligkeit auf allen ebenen hat &#8211; so pessimistisch man auch sonst aufs blöde volk sehen will &#8211; trotzdem ne chance, zu einem zumindest spürbaren phänomen zu werden.</p>
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	<item>
		<title>Von: benni</title>
		<link>http://keimform.de/2009/14-thesen-zum-urheberrecht/#comment-17016</link>
		<dc:creator>benni</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 21:31:23 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;p&gt;@stefan: Die zusätzliche These ist der Bonus für die digitale Kopie ;-)&lt;/p&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@stefan: Die zusätzliche These ist der Bonus für die digitale Kopie <img src='http://keimform.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: StefanMz</title>
		<link>http://keimform.de/2009/14-thesen-zum-urheberrecht/#comment-16945</link>
		<dc:creator>StefanMz</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 16:34:44 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;p&gt;Wieso eigentlich »14 Thesen...«, sind doch 15? Bin gespannt auf die Diskussion bei der &lt;a href=&quot;http://www.rosalux.de/cms/index.php?id=creatives&quot;&gt;»Creative Industries« Konferenz&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;@Martin#8: Inhaltlich ist mit Hegels »Geist« die »Gesellschaft« gemeint. Und auch der »Geist« ist für Hegel nichts unmaterielles. -- Aber das gehört hier nich hin ;-)&lt;/p&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wieso eigentlich »14 Thesen&#8230;«, sind doch 15? Bin gespannt auf die Diskussion bei der <a href="http://www.rosalux.de/cms/index.php?id=creatives">»Creative Industries« Konferenz</a>.</p>
<p>@Martin#8: Inhaltlich ist mit Hegels »Geist« die »Gesellschaft« gemeint. Und auch der »Geist« ist für Hegel nichts unmaterielles. &#8212; Aber das gehört hier nich hin <img src='http://keimform.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Überleben in den Creative Industries &#8212; keimform.de</title>
		<link>http://keimform.de/2009/14-thesen-zum-urheberrecht/#comment-16942</link>
		<dc:creator>Überleben in den Creative Industries &#8212; keimform.de</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 13:38:52 +0000</pubDate>
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		<description>[...] diskutieren. Ich w&#252;rde mich freuen euch da zu sehen. Wer mag, kann sich ja vorher nochmal meine Thesen zum Thema [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] diskutieren. Ich w&#252;rde mich freuen euch da zu sehen. Wer mag, kann sich ja vorher nochmal meine Thesen zum Thema [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: musikdieb</title>
		<link>http://keimform.de/2009/14-thesen-zum-urheberrecht/#comment-16731</link>
		<dc:creator>musikdieb</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Sep 2009 09:04:12 +0000</pubDate>
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		<description>Sorry für den Begriffswirrwarr, ich hatte das falsch verstanden. Ich ging davon aus, Du meinst das &quot;&lt;a&gt;Urheberpersönlichkeitsrecht&quot;: http://bundesrecht.juris.de/urhg/BJNR012730965.html#BJNR012730965BJNG000701377&lt;/a&gt;
In einer &quot;besseren Welt&quot; dürfte das vielleicht kein relevantes Problem werden, aber die ist noch lange nicht erreicht.
Mir geht es um die &quot;Übergangsphase&quot; in diese bessere Welt. Für die eigene Popularität als Künstler ist es schädlich, wenn man angibt, was man von wem kopiert hat. Das erlebe ich selber immer wieder. Wenn ich bei einem Konzert sage: &quot;Dieses Lied ist von dem und dem, dieses andere Lied ist eine Abwandlung von XY und dieses hier basiert auf einem ganz gewöhnlichen Blues-Schema.&quot; dann nimmt mich das Publikum nicht mehr ernst. Sie WOLLEN verarscht werden. Sie WOLLEN glauben, dass ich ein gottgleiches Genie bin, das sie anbeten können.
Daher wird das nicht so schnell eintreten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sorry für den Begriffswirrwarr, ich hatte das falsch verstanden. Ich ging davon aus, Du meinst das &#8220;<a>Urheberpersönlichkeitsrecht&#8221;: </a><a href="http://bundesrecht.juris.de/urhg/BJNR012730965.html#BJNR012730965BJNG000701377" rel="nofollow">http://bundesrecht.juris.de/urhg/BJNR012730965.html#BJNR012730965BJNG000701377</a><br />
In einer &#8220;besseren Welt&#8221; dürfte das vielleicht kein relevantes Problem werden, aber die ist noch lange nicht erreicht.<br />
Mir geht es um die &#8220;Übergangsphase&#8221; in diese bessere Welt. Für die eigene Popularität als Künstler ist es schädlich, wenn man angibt, was man von wem kopiert hat. Das erlebe ich selber immer wieder. Wenn ich bei einem Konzert sage: &#8220;Dieses Lied ist von dem und dem, dieses andere Lied ist eine Abwandlung von XY und dieses hier basiert auf einem ganz gewöhnlichen Blues-Schema.&#8221; dann nimmt mich das Publikum nicht mehr ernst. Sie WOLLEN verarscht werden. Sie WOLLEN glauben, dass ich ein gottgleiches Genie bin, das sie anbeten können.<br />
Daher wird das nicht so schnell eintreten.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: benni</title>
		<link>http://keimform.de/2009/14-thesen-zum-urheberrecht/#comment-16729</link>
		<dc:creator>benni</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Sep 2009 08:40:09 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;p&gt;@musikdieb: Mit &quot;Persönlichkeitsrechten&quot; meinte ich vor allem solche, die zB das Bild der Person schützen gegen ungewollte Veröffentlichungen schützen. Das wird nicht mehr durchsetzbar sein. Was das Veröffentlichungsrecht angeht hast Du sicher recht, das wird auch weiterhin durchsetzbar bleiben. Die Nennung des Urhebers ist sicherlich wünschenswert. Durchsetzbar wird sie nicht mehr sein. Um jemanden verklagen zu können, musst Du ihn ja erstmal finden. Tatsächlich denke ich aber, dass es im Normalfall wenig Grund gibt auf die Nennung des Urhebers zu verzichten, deswegen wird das nicht allzuoft vorkommen und bis auf weiteres kein gesellschaftlich relevantes Problem werden.&lt;/p&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@musikdieb: Mit &#8220;Persönlichkeitsrechten&#8221; meinte ich vor allem solche, die zB das Bild der Person schützen gegen ungewollte Veröffentlichungen schützen. Das wird nicht mehr durchsetzbar sein. Was das Veröffentlichungsrecht angeht hast Du sicher recht, das wird auch weiterhin durchsetzbar bleiben. Die Nennung des Urhebers ist sicherlich wünschenswert. Durchsetzbar wird sie nicht mehr sein. Um jemanden verklagen zu können, musst Du ihn ja erstmal finden. Tatsächlich denke ich aber, dass es im Normalfall wenig Grund gibt auf die Nennung des Urhebers zu verzichten, deswegen wird das nicht allzuoft vorkommen und bis auf weiteres kein gesellschaftlich relevantes Problem werden.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: musikdieb</title>
		<link>http://keimform.de/2009/14-thesen-zum-urheberrecht/#comment-16727</link>
		<dc:creator>musikdieb</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Sep 2009 08:07:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.keimform.de/?p=2021#comment-16727</guid>
		<description>Das “Veröffentlichungsrecht” sollte doch wirklich kein Problem sein. Dieses sagt, dass der Urheber sein Werk als erster veröffentlichen darf. Klar, wenn es einmal veröffentlicht ist, egal von wem, dann ist es vorbei. Aber derjenige, der es dem Urheber aus der Schreibtischschublade geklaut hat oder ihm heimlich über die Schulter geschaut hat, kann zur Rechenschaft gezogen werden. Hier geht es nicht um Massenkopien sondern um einen einmaligen Vertrauensbruch.
Schwieriger wird die Namensnennung, aber auch hier kann meiner Meinung nach ohne Kollateralschaden für den Informationsfluss eine Regelung gefunden werden. Wenn die Namensnennung unzumutbar ist, weil etwa hunderte von Samples zu einem neuen Musikstück verwurstet werden, okay. Aber wenn zu kommerziellen Zwecken ein Werk komplett übernommen wird, sollte doch zumindest der Urheber genannt werden. Und das lässt sich auch durchsetzten. Wenn in China jemand mein Werk in einer Zeitung abdruckt - was soll&#039;s, was ich nicht weiss macht mich nicht heiss. Aber wenn ich es mitbekomme, wenn es z.B. in Deutschland passiert, dann ist es doch kein Problem für den freien Informationsfluss, wenn ich den Verwerter verklagen kann?
Solange Konzerne außerdem die Macht haben, die sie heute haben, möchte ich nicht einseitig den Urheber gegenüber den Konzernen schwächen, daher bin ich vorläufig(!) sogar für den Erhalt der Verwertungsrechte für kommerzielle Nutzung, die meiner Ansicht nach aber nur für die Lebensspanne des Urhebers gelten sollten, keinesfalls kürzer. Alles andere würde in der heutigen Situation neoliberalen Kräften in die Hände spielen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das “Veröffentlichungsrecht” sollte doch wirklich kein Problem sein. Dieses sagt, dass der Urheber sein Werk als erster veröffentlichen darf. Klar, wenn es einmal veröffentlicht ist, egal von wem, dann ist es vorbei. Aber derjenige, der es dem Urheber aus der Schreibtischschublade geklaut hat oder ihm heimlich über die Schulter geschaut hat, kann zur Rechenschaft gezogen werden. Hier geht es nicht um Massenkopien sondern um einen einmaligen Vertrauensbruch.<br />
Schwieriger wird die Namensnennung, aber auch hier kann meiner Meinung nach ohne Kollateralschaden für den Informationsfluss eine Regelung gefunden werden. Wenn die Namensnennung unzumutbar ist, weil etwa hunderte von Samples zu einem neuen Musikstück verwurstet werden, okay. Aber wenn zu kommerziellen Zwecken ein Werk komplett übernommen wird, sollte doch zumindest der Urheber genannt werden. Und das lässt sich auch durchsetzten. Wenn in China jemand mein Werk in einer Zeitung abdruckt &#8211; was soll&#8217;s, was ich nicht weiss macht mich nicht heiss. Aber wenn ich es mitbekomme, wenn es z.B. in Deutschland passiert, dann ist es doch kein Problem für den freien Informationsfluss, wenn ich den Verwerter verklagen kann?<br />
Solange Konzerne außerdem die Macht haben, die sie heute haben, möchte ich nicht einseitig den Urheber gegenüber den Konzernen schwächen, daher bin ich vorläufig(!) sogar für den Erhalt der Verwertungsrechte für kommerzielle Nutzung, die meiner Ansicht nach aber nur für die Lebensspanne des Urhebers gelten sollten, keinesfalls kürzer. Alles andere würde in der heutigen Situation neoliberalen Kräften in die Hände spielen.</p>
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