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	<title>Kommentare zu: Werner Imhof: Zur Kritik der Peer-Ökonomie</title>
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	<description>Auf der Suche nach dem Neuen im Alten</description>
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		<title>Von: Wolf Göhring</title>
		<link>http://keimform.de/2008/werner-imhof-zur-kritik-der-peer-oekonomie/#comment-15870</link>
		<dc:creator>Wolf Göhring</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Mar 2009 21:37:01 +0000</pubDate>
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		<description>@Werner. Oder: Kapitalistische senkungsrisse.
Werner schreibt am ende seines beitrags: 
&quot;Sollte die Peer-Produktion je das Stadium der praktischen Erprobung erreichen, wäre jedoch eins sicher: Die meisten Produktionsmittel würden es nicht heil überstehen, und sämtliche Aufwandskalkulationen und -absprachen wären in kürzester Zeit Makulatur.&quot;
Der 3. maerz scheint uns in Köln ein herrliches schauspiel einer peer-produktion geliefert haben: Das historische archiv der stadt Köln hat den u-bahnbau nicht heil überstanden. 400 mio schaden, tausend jahre alte dokumente im dreck, 2 tote, weitere einstürzende häuser, einsturzgefährdete schulen. Die baukosten der u-bahn schon bislang fast 400 mio ueber dem plan von knapp 600 mio - und nun der schaden obendrauf! Wenn das nach Werners vorstellungen kein szenario aus der p2p-produktion ist!
Keine weitere häme gegenüber p2p. Da waren kapitalistische setzungsrisse  am werk, auch wenn die juristen aller beteiligten juristischen personen das unterirdisch wirkende, aber mit überirdischen kräften erfüllte grundwasser zum zahlungsunfähigen verursacher erklären werden. 
Schluss jetzt mit der metaphorik.
Der kölner crash ist folge der von Werner hochgepriesenen und von Hubert umjubelten kapitalistischen arbeitsteilung und folge der damit verbundenen und ebenso gelobten kapitalistischen gesellschaftlichkeit. All die vielen scheinbaren nebensächlichkeiten, die zum crash führten, wären bei p2p mit hoher wahrscheinlichkeit vermieden worden.
Da haben mitarbeiter des archivs seit monaten die wachsenden risse bemerkt und dem chef gemeldet. Da hat es der chef der stadt gemeldet. Dann haben es die bauherrlichen stadtwerke erfahren - und nach einer weile ihre &quot;fachleute&quot; geschickt - fachleute, auf die Werner und Hubert so großen wert legen. Da wurden dann &quot;ganz normale senkungsrisse&quot; festgestellt. Da bemerkten besucher zu den mitarbeitern: &quot;Also ich würde hier nicht mehr arbeiten wollen. Das wär mir zu gefährlich.&quot; Da bekundete schon lange der türkische gemüsehändler gegenüber seinen kunden, dass er seit dem schiefen kirchturm große angst hat, dass hier noch etwas passiert. Die fachleute der stadtwerke konstatierten aber immer nur &quot;ganz normale setzungsrisse&quot;. 
Ja, was sollten sie auch anderes feststellen sollen? &quot;Anormale&quot; risse? Jeder anormale riss hätte die aufwandsrechnung in euro und cent noch weiter in die höhe getrieben, zu makulatur gemacht. DAS durfte nicht sein. Ein riss hat keinen gebrauchswert - und dann doch dafür bezahlen? Nein!
Peers sind absolut gleichberechtigt. In der kapitalistischen arbeitsteilung steht es jedem jedoch nur zu, in seinem abgeteilten bereich zu schalten und walten. Kritik an den rissen darf man weitergeben. Etwas dagegen tun, darf nur der arbeitsteilig zuständige, sonst niemand. Selbst mal nach unten in die baustelle gehen und nachsehen, wieviel schlamm mit dem wasser weggepumpt wird, wie groß vielleicht schon das verborgene loch sein könnte, selbst eine probebohrung in gang setzen oder mit laser erdbewegungen nachmessen: nicht nur undenkbar, sondern unerlaubt in der von kapitalistischer arbeitsteilung auseinander gehaltenen gesellschaft, die eigentlich nur die betrieblichen gemeinschaften kennt, wo es stets den dienstweg einzuhalten gilt, auf dem sich keine peers bewegen. Das, was schließlich zwischen den juristischen personen, dem archiv, der stadt, den stadtwerken, den baufirmen und den natürlichen anwohnern abläuft, ist schnöder austausch, bei dem&#039;s letztlich um bare zahlung geht. Wer trägt die kosten, in euro gemessen, wenn ein handschlag getan werden soll? Welche gesellschaftlichkeit ist das, die Werner und Hubert gegenüber p2p so hoch halten, wo die konkret betroffenen außen vor bleiben, bei p2p aber mitten drin, ganz dabei wären? Wo der gemüsehändler gleichermaßen fachmännisch und gleichberechtigt mit den bauleuten und mit den andern betroffenen die normalität oder die anormalität der setzungsrisse klären und bestimmte arbeiten verlangen könnte? Wo der archivmitarbeiter das archiv verschließen und nach hause gehen könnte &lt;i&gt; ohne um seinen unterhalt fürchten zu müssen &lt;/i&gt;, wenn das knirschen und reissen im gebäude nicht gestoppt würde?

Der kölner crash steht natürlich im widerspruch zu dem, was man sich wünscht - sonst wär&#039;s kein crash. Und dieser widerspruch treibt die kapitalisitsche gesellschaftlichkeit ein winziges stückchen weiter, hin zu einer p2p-gesellschaftlichkeit, zu sehen in den rettungsarbeiten, in der gründung einer bürgerinitiative, in &quot;hilfsangeboten&quot;. Das ist noch lange nicht das neue. Aber es enthält das, worauf Annette Schlemm in einer email verwies:
&quot;Das ist aber ein mühsamer Prozess, der sich eben nicht nur in der Freien
Softwareszene, bei den Peer-Ökonomisten und TheoretikerInnen abspielt,
sondern bei den Klimacamps, Sozialforen, alltäglichen
Widerstandsaktivitäten, so mickrig die von unserer &quot;höheren Warte&quot; aus
aussehen mögen.&quot;
Die kapitalistischen setzungsrisse, seien sie so wörtlich wie beim kölner crash zu nehmen oder seien sie von der art der finanzkrise, werden uns noch einige zeit plagen und immer wieder eine &quot;rettungsaktin&quot; auslösen, bei der die etablierte kapitalistische arbeitsteilung angekratzt oder teils über den haufen geworfen wird.  Dabei wird auch jene klägliche kapitalistische, nur durch austausch und wert hergestellte und gekittete gesellschaftlichkeit neu geformt, indem die individuen neue beziehungen untereinander eingehen, die elemente von p2p enthalten, mit den jahren wieder ganz vom austausch dominiert sein können und von den nachwachsenden jungen leuten neu gefunden oder erlernt werden müssen, bis - verhüllt - in der gesellschaft, wie sie ist, die materiellen produktionsbedingungen sämtlich vorhanden sind, um sie in die luft zu sprengen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Werner. Oder: Kapitalistische senkungsrisse.<br />
Werner schreibt am ende seines beitrags:<br />
&#8220;Sollte die Peer-Produktion je das Stadium der praktischen Erprobung erreichen, wäre jedoch eins sicher: Die meisten Produktionsmittel würden es nicht heil überstehen, und sämtliche Aufwandskalkulationen und -absprachen wären in kürzester Zeit Makulatur.&#8221;<br />
Der 3. maerz scheint uns in Köln ein herrliches schauspiel einer peer-produktion geliefert haben: Das historische archiv der stadt Köln hat den u-bahnbau nicht heil überstanden. 400 mio schaden, tausend jahre alte dokumente im dreck, 2 tote, weitere einstürzende häuser, einsturzgefährdete schulen. Die baukosten der u-bahn schon bislang fast 400 mio ueber dem plan von knapp 600 mio &#8211; und nun der schaden obendrauf! Wenn das nach Werners vorstellungen kein szenario aus der p2p-produktion ist!<br />
Keine weitere häme gegenüber p2p. Da waren kapitalistische setzungsrisse  am werk, auch wenn die juristen aller beteiligten juristischen personen das unterirdisch wirkende, aber mit überirdischen kräften erfüllte grundwasser zum zahlungsunfähigen verursacher erklären werden.<br />
Schluss jetzt mit der metaphorik.<br />
Der kölner crash ist folge der von Werner hochgepriesenen und von Hubert umjubelten kapitalistischen arbeitsteilung und folge der damit verbundenen und ebenso gelobten kapitalistischen gesellschaftlichkeit. All die vielen scheinbaren nebensächlichkeiten, die zum crash führten, wären bei p2p mit hoher wahrscheinlichkeit vermieden worden.<br />
Da haben mitarbeiter des archivs seit monaten die wachsenden risse bemerkt und dem chef gemeldet. Da hat es der chef der stadt gemeldet. Dann haben es die bauherrlichen stadtwerke erfahren &#8211; und nach einer weile ihre &#8220;fachleute&#8221; geschickt &#8211; fachleute, auf die Werner und Hubert so großen wert legen. Da wurden dann &#8220;ganz normale senkungsrisse&#8221; festgestellt. Da bemerkten besucher zu den mitarbeitern: &#8220;Also ich würde hier nicht mehr arbeiten wollen. Das wär mir zu gefährlich.&#8221; Da bekundete schon lange der türkische gemüsehändler gegenüber seinen kunden, dass er seit dem schiefen kirchturm große angst hat, dass hier noch etwas passiert. Die fachleute der stadtwerke konstatierten aber immer nur &#8220;ganz normale setzungsrisse&#8221;.<br />
Ja, was sollten sie auch anderes feststellen sollen? &#8220;Anormale&#8221; risse? Jeder anormale riss hätte die aufwandsrechnung in euro und cent noch weiter in die höhe getrieben, zu makulatur gemacht. DAS durfte nicht sein. Ein riss hat keinen gebrauchswert &#8211; und dann doch dafür bezahlen? Nein!<br />
Peers sind absolut gleichberechtigt. In der kapitalistischen arbeitsteilung steht es jedem jedoch nur zu, in seinem abgeteilten bereich zu schalten und walten. Kritik an den rissen darf man weitergeben. Etwas dagegen tun, darf nur der arbeitsteilig zuständige, sonst niemand. Selbst mal nach unten in die baustelle gehen und nachsehen, wieviel schlamm mit dem wasser weggepumpt wird, wie groß vielleicht schon das verborgene loch sein könnte, selbst eine probebohrung in gang setzen oder mit laser erdbewegungen nachmessen: nicht nur undenkbar, sondern unerlaubt in der von kapitalistischer arbeitsteilung auseinander gehaltenen gesellschaft, die eigentlich nur die betrieblichen gemeinschaften kennt, wo es stets den dienstweg einzuhalten gilt, auf dem sich keine peers bewegen. Das, was schließlich zwischen den juristischen personen, dem archiv, der stadt, den stadtwerken, den baufirmen und den natürlichen anwohnern abläuft, ist schnöder austausch, bei dem&#8217;s letztlich um bare zahlung geht. Wer trägt die kosten, in euro gemessen, wenn ein handschlag getan werden soll? Welche gesellschaftlichkeit ist das, die Werner und Hubert gegenüber p2p so hoch halten, wo die konkret betroffenen außen vor bleiben, bei p2p aber mitten drin, ganz dabei wären? Wo der gemüsehändler gleichermaßen fachmännisch und gleichberechtigt mit den bauleuten und mit den andern betroffenen die normalität oder die anormalität der setzungsrisse klären und bestimmte arbeiten verlangen könnte? Wo der archivmitarbeiter das archiv verschließen und nach hause gehen könnte <i> ohne um seinen unterhalt fürchten zu müssen </i>, wenn das knirschen und reissen im gebäude nicht gestoppt würde?</p>
<p>Der kölner crash steht natürlich im widerspruch zu dem, was man sich wünscht &#8211; sonst wär&#8217;s kein crash. Und dieser widerspruch treibt die kapitalisitsche gesellschaftlichkeit ein winziges stückchen weiter, hin zu einer p2p-gesellschaftlichkeit, zu sehen in den rettungsarbeiten, in der gründung einer bürgerinitiative, in &#8220;hilfsangeboten&#8221;. Das ist noch lange nicht das neue. Aber es enthält das, worauf Annette Schlemm in einer email verwies:<br />
&#8220;Das ist aber ein mühsamer Prozess, der sich eben nicht nur in der Freien<br />
Softwareszene, bei den Peer-Ökonomisten und TheoretikerInnen abspielt,<br />
sondern bei den Klimacamps, Sozialforen, alltäglichen<br />
Widerstandsaktivitäten, so mickrig die von unserer &#8220;höheren Warte&#8221; aus<br />
aussehen mögen.&#8221;<br />
Die kapitalistischen setzungsrisse, seien sie so wörtlich wie beim kölner crash zu nehmen oder seien sie von der art der finanzkrise, werden uns noch einige zeit plagen und immer wieder eine &#8220;rettungsaktin&#8221; auslösen, bei der die etablierte kapitalistische arbeitsteilung angekratzt oder teils über den haufen geworfen wird.  Dabei wird auch jene klägliche kapitalistische, nur durch austausch und wert hergestellte und gekittete gesellschaftlichkeit neu geformt, indem die individuen neue beziehungen untereinander eingehen, die elemente von p2p enthalten, mit den jahren wieder ganz vom austausch dominiert sein können und von den nachwachsenden jungen leuten neu gefunden oder erlernt werden müssen, bis &#8211; verhüllt &#8211; in der gesellschaft, wie sie ist, die materiellen produktionsbedingungen sämtlich vorhanden sind, um sie in die luft zu sprengen.</p>
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	<item>
		<title>Von: Alfred</title>
		<link>http://keimform.de/2008/werner-imhof-zur-kritik-der-peer-oekonomie/#comment-15857</link>
		<dc:creator>Alfred</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Mar 2009 09:46:19 +0000</pubDate>
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		<description>Nochmals mein Hinweis: Verwechselt nicht Fachkenntnis mit Herrschaft (Kratie). Herrschaft beruht immer auf Gewalt bzw. Zwang.
Zu lupus: Bei angenehmen und unangenehmen Arbeiten könnten sich venünftige Menschen auf ein Arbeitsrotationssystem einigen.
Ihr klebt bei Überlegungen alternativer Güterproduktion immer an speziellen Softwareprojekten. Überlegt euch doch mal das Ganze beim Projekt: Bau eines Krankenhauses, welches dringend für die Versogung der Leute gebraucht wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nochmals mein Hinweis: Verwechselt nicht Fachkenntnis mit Herrschaft (Kratie). Herrschaft beruht immer auf Gewalt bzw. Zwang.<br />
Zu lupus: Bei angenehmen und unangenehmen Arbeiten könnten sich venünftige Menschen auf ein Arbeitsrotationssystem einigen.<br />
Ihr klebt bei Überlegungen alternativer Güterproduktion immer an speziellen Softwareprojekten. Überlegt euch doch mal das Ganze beim Projekt: Bau eines Krankenhauses, welches dringend für die Versogung der Leute gebraucht wird.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: benni</title>
		<link>http://keimform.de/2008/werner-imhof-zur-kritik-der-peer-oekonomie/#comment-15844</link>
		<dc:creator>benni</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Feb 2009 00:04:00 +0000</pubDate>
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		<description>@Thomas: Achso. Einem Führer zu folgen der mir nichts befehlen kann, ist aber eben keine &quot;Folgschaft&quot;, oder? Also ich glaube weiterhin, dass diese Frage nach den formalen Strukturen hier etwas in die Irre führt. Zentral sind die unangreifbaren Commons (bei Software durch Lizenzen gesichert).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Thomas: Achso. Einem Führer zu folgen der mir nichts befehlen kann, ist aber eben keine &#8220;Folgschaft&#8221;, oder? Also ich glaube weiterhin, dass diese Frage nach den formalen Strukturen hier etwas in die Irre führt. Zentral sind die unangreifbaren Commons (bei Software durch Lizenzen gesichert).</p>
]]></content:encoded>
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	<item>
		<title>Von: Thomas Kalka</title>
		<link>http://keimform.de/2008/werner-imhof-zur-kritik-der-peer-oekonomie/#comment-15839</link>
		<dc:creator>Thomas Kalka</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Feb 2009 13:50:20 +0000</pubDate>
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		<description>Wolfgangs Einwand war die Spöttelei, dass alle Organisationsstrukturen in Führer und Gefolge aufteilen. In PP-Projekten scheint es auch so zu sein.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wolfgangs Einwand war die Spöttelei, dass alle Organisationsstrukturen in Führer und Gefolge aufteilen. In PP-Projekten scheint es auch so zu sein.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: benni</title>
		<link>http://keimform.de/2008/werner-imhof-zur-kritik-der-peer-oekonomie/#comment-15834</link>
		<dc:creator>benni</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Feb 2009 09:30:19 +0000</pubDate>
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		<description>@Thomas: Ich denke alle PP-Projekte sind meritokratisch. Aber sie haben auch alle demokratische und anarchische Anteile. Was man machen kann wäre eine Bestandsaufnahme der offiziellen Strukturen (Maintainerprinzip, Abstimmung, Stiftung, ...) aber ich glaube da kommt nicht viel bei rum was wir nicht eh schon wissen ausser dass es das halt alles gibt. Aber ich verstehe auch den Zusammenhang zur Diskussion oben nicht so ganz grade...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Thomas: Ich denke alle PP-Projekte sind meritokratisch. Aber sie haben auch alle demokratische und anarchische Anteile. Was man machen kann wäre eine Bestandsaufnahme der offiziellen Strukturen (Maintainerprinzip, Abstimmung, Stiftung, &#8230;) aber ich glaube da kommt nicht viel bei rum was wir nicht eh schon wissen ausser dass es das halt alles gibt. Aber ich verstehe auch den Zusammenhang zur Diskussion oben nicht so ganz grade&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Thomas Kalka</title>
		<link>http://keimform.de/2008/werner-imhof-zur-kritik-der-peer-oekonomie/#comment-15831</link>
		<dc:creator>Thomas Kalka</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Feb 2009 08:32:43 +0000</pubDate>
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		<description>Wenn man sich die bestehenden Peer-Grundversogungsstrukturen im Informationssektor anschaut (Linux / NetBSD / FreeBSD / OpenBSD / Darwin) dann ist zumindest die Entwicklung von Linux meritokratisch, die von Darwin kapitalistisch. Bei BSD kenne ich mich leider nicht aus.

Gitb es irgendwo eine Übersicht der Organisationsstruktur solcher Grundversorgungseinrichtungen ? 

Dazu würde ich 
- Programmiersprachen
- Kernel
- Basisbibliotheken 
- Distributionen

zählen. 

Mit einer solchen Übersicht bräuchte man nicht rein idealistisch zu argumentieren, sondern könnte auf emergente Strukturen referieren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man sich die bestehenden Peer-Grundversogungsstrukturen im Informationssektor anschaut (Linux / NetBSD / FreeBSD / OpenBSD / Darwin) dann ist zumindest die Entwicklung von Linux meritokratisch, die von Darwin kapitalistisch. Bei BSD kenne ich mich leider nicht aus.</p>
<p>Gitb es irgendwo eine Übersicht der Organisationsstruktur solcher Grundversorgungseinrichtungen ? </p>
<p>Dazu würde ich<br />
- Programmiersprachen<br />
- Kernel<br />
- Basisbibliotheken<br />
- Distributionen</p>
<p>zählen. </p>
<p>Mit einer solchen Übersicht bräuchte man nicht rein idealistisch zu argumentieren, sondern könnte auf emergente Strukturen referieren.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: lupus</title>
		<link>http://keimform.de/2008/werner-imhof-zur-kritik-der-peer-oekonomie/#comment-15830</link>
		<dc:creator>lupus</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Feb 2009 22:56:16 +0000</pubDate>
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		<description>@Alfred. Du schreibst ganz dick: &quot;Da gibt es eine Arbeitskräfteabteilung,... welche die notwendigen Ressourcen planen und bereitstellen ...&quot; 
Da bin ich sofort dabei, in der arbeitskraefteabteilung naemlich. 
Die notwendigen arrbeitskraefte-ressourcen planen und die arbeitskraefte bereitstellen, das kann ich ganz prima. Wehe, &#039;ne arbeitskraft verweigert sich der bereitstellung! Ich bin fachmann darin, dass eine geplante und bereitgestellte arbeitskraft auch arbeitet. Das nenne ich arbeitsteilung: die einen, z.b. ich, planen, die bereitgestellten arbeiten. 

Cuum suique. 

Oder wie es der herr Aristoteles vor ein paar tagen sagte: „Zur Erhaltung hat die Natur Führer und Gefolge bestimmt. Denn wer klug vorausschauen kann, den hat die Natur zum Führer und Herrn  bestimmt, wer mit seiner Hände Arbeit die Befehle ausführen kann, zum Gehorchen und Knecht.“ Aristoteles, Politik, Buch I, 1252a, Die Lehrschriften, herausgegeben, übertragen und in ihrer Entstehung erläutert von Dr. Paul Gohlke, Ferdinand Schöningh, Paderborn 1959</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Alfred. Du schreibst ganz dick: &#8220;Da gibt es eine Arbeitskräfteabteilung,&#8230; welche die notwendigen Ressourcen planen und bereitstellen &#8230;&#8221;<br />
Da bin ich sofort dabei, in der arbeitskraefteabteilung naemlich.<br />
Die notwendigen arrbeitskraefte-ressourcen planen und die arbeitskraefte bereitstellen, das kann ich ganz prima. Wehe, &#8216;ne arbeitskraft verweigert sich der bereitstellung! Ich bin fachmann darin, dass eine geplante und bereitgestellte arbeitskraft auch arbeitet. Das nenne ich arbeitsteilung: die einen, z.b. ich, planen, die bereitgestellten arbeiten. </p>
<p>Cuum suique. </p>
<p>Oder wie es der herr Aristoteles vor ein paar tagen sagte: „Zur Erhaltung hat die Natur Führer und Gefolge bestimmt. Denn wer klug vorausschauen kann, den hat die Natur zum Führer und Herrn  bestimmt, wer mit seiner Hände Arbeit die Befehle ausführen kann, zum Gehorchen und Knecht.“ Aristoteles, Politik, Buch I, 1252a, Die Lehrschriften, herausgegeben, übertragen und in ihrer Entstehung erläutert von Dr. Paul Gohlke, Ferdinand Schöningh, Paderborn 1959</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Alfred</title>
		<link>http://keimform.de/2008/werner-imhof-zur-kritik-der-peer-oekonomie/#comment-15826</link>
		<dc:creator>Alfred</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Feb 2009 15:51:15 +0000</pubDate>
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		<description>Als Illustration für die Peer Produktion als gesamtgesellschaftliches Modell werden immer Beispiele (Projekte) genannt, die sich vielleicht innerhalb des kapitalistischen Systems als Peer Produktionsnischen durchführen lassen. Softwareentwicklungen, Fahrräder zusammenbauen, der Bäcker um die Ecke. Mag ja sein dass sich solche Nischen im Kapitalismus ergeben und nicht sofort von der Wertproduktion geschluckt oder umgebracht werden. Aber die Propagierung dieser Nischen als gesamtgesellschaftliches System ist problematisch. Der Kapitalismus in seinem heutigen Stadium ist doch über das Selbstversorgerstadium weit hinaus - dass &lt;strong&gt;arbeitsteilig&lt;/strong&gt; in großen Massen hergestellt werden kann, ist dieser Wirtschaft am wenigsten vorzuwerfen. Zu kritisieren sind Zweck und Grundlage dieser Produktion. Ihr wisst es ja: Profit soll mit Eigentum gemacht werden, mit Tausch soll aus Geld mehr Geld werden. Das bringt einige ungemütliche Sachen mit sich, zB. Armut, Lohnarbeit, Krisen, Konkurrenz, &quot;Anarchie der Produktion&quot;etc.
Wir wollen doch ein gutes Leben. Zu diesem gehört doch auch eine verlässliche und ausreichendeVersorgung mit Gütern und Leistungen (zB. medizinische Versorgung) Es wäre doch , ich sags einfach, verrückt, wenn sich jeder einzeln überlegt, welche Güter ihn interessieren, um dann mit Gleichgesinnten Projektgruppen zu gründen, die sich an der Produktion von A bis Z abarbeiten. Überlegt euch das an meinem Beispiel medizinischer Untersuchungsgeräte. Wenn sich ein Großteil der Leute einig sind, die Entwicklung und Produkion dieser Geräte voranzutreiben, dann übenehmen das mehrere Planungskomitees - und sind nicht identisch mit den Leuten, die ein Interesse an dem Gut haben, sondern Fachleute: Mitarbeiter für  Forschung bereitstellen, Vorlaufzeit festlegen, Bestimmung der Anzahl der Geräte, benötigte Rohstoffe, Maschinenkapazitäten, Abeitskräfte für die Produktion (-wobei bei diesem Beispiel der Zeitdruck für die Fertigstellung wiederum nicht so groß ist wie bei anderen Gütern,  wie z.B  bei Lebensmitteln). &lt;strong&gt;Da gibt es eine Arbeitskräfteabteilung, eine Rohstoffabteilung, eine Energieabteilung etc. welche die notwendigen Ressourcen planen und bereitstellen, nicht nur für dieses, sondern für alle &quot;Versorgungsprojekte&quot;&lt;/strong&gt;. Beschrieben habe ich das ausführlich in meinem Buch &quot;Die bedürfnisorientierte Versorgungswirtschaft&quot; (zu lesen in: &lt;strong&gt;stattkapitalismus.blogsport.de&lt;/strong&gt; oder bei amazon erhältlich).
Auf das Prinzip des Nehmens und Gebens in Chistians Modell will ich an dieser Stelle noch nicht eingehen, das muss ich mir noch genauer ansehen. (Auch der Zusammenhang zwischen Arbeit und Konsum wird im Modell der BVW - Bedürfnisorientierte Versorgungswirtschaft ausführlich behandelt)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Als Illustration für die Peer Produktion als gesamtgesellschaftliches Modell werden immer Beispiele (Projekte) genannt, die sich vielleicht innerhalb des kapitalistischen Systems als Peer Produktionsnischen durchführen lassen. Softwareentwicklungen, Fahrräder zusammenbauen, der Bäcker um die Ecke. Mag ja sein dass sich solche Nischen im Kapitalismus ergeben und nicht sofort von der Wertproduktion geschluckt oder umgebracht werden. Aber die Propagierung dieser Nischen als gesamtgesellschaftliches System ist problematisch. Der Kapitalismus in seinem heutigen Stadium ist doch über das Selbstversorgerstadium weit hinaus &#8211; dass <strong>arbeitsteilig</strong> in großen Massen hergestellt werden kann, ist dieser Wirtschaft am wenigsten vorzuwerfen. Zu kritisieren sind Zweck und Grundlage dieser Produktion. Ihr wisst es ja: Profit soll mit Eigentum gemacht werden, mit Tausch soll aus Geld mehr Geld werden. Das bringt einige ungemütliche Sachen mit sich, zB. Armut, Lohnarbeit, Krisen, Konkurrenz, &#8220;Anarchie der Produktion&#8221;etc.<br />
Wir wollen doch ein gutes Leben. Zu diesem gehört doch auch eine verlässliche und ausreichendeVersorgung mit Gütern und Leistungen (zB. medizinische Versorgung) Es wäre doch , ich sags einfach, verrückt, wenn sich jeder einzeln überlegt, welche Güter ihn interessieren, um dann mit Gleichgesinnten Projektgruppen zu gründen, die sich an der Produktion von A bis Z abarbeiten. Überlegt euch das an meinem Beispiel medizinischer Untersuchungsgeräte. Wenn sich ein Großteil der Leute einig sind, die Entwicklung und Produkion dieser Geräte voranzutreiben, dann übenehmen das mehrere Planungskomitees &#8211; und sind nicht identisch mit den Leuten, die ein Interesse an dem Gut haben, sondern Fachleute: Mitarbeiter für  Forschung bereitstellen, Vorlaufzeit festlegen, Bestimmung der Anzahl der Geräte, benötigte Rohstoffe, Maschinenkapazitäten, Abeitskräfte für die Produktion (-wobei bei diesem Beispiel der Zeitdruck für die Fertigstellung wiederum nicht so groß ist wie bei anderen Gütern,  wie z.B  bei Lebensmitteln). <strong>Da gibt es eine Arbeitskräfteabteilung, eine Rohstoffabteilung, eine Energieabteilung etc. welche die notwendigen Ressourcen planen und bereitstellen, nicht nur für dieses, sondern für alle &#8220;Versorgungsprojekte&#8221;</strong>. Beschrieben habe ich das ausführlich in meinem Buch &#8220;Die bedürfnisorientierte Versorgungswirtschaft&#8221; (zu lesen in: <strong>stattkapitalismus.blogsport.de</strong> oder bei amazon erhältlich).<br />
Auf das Prinzip des Nehmens und Gebens in Chistians Modell will ich an dieser Stelle noch nicht eingehen, das muss ich mir noch genauer ansehen. (Auch der Zusammenhang zwischen Arbeit und Konsum wird im Modell der BVW &#8211; Bedürfnisorientierte Versorgungswirtschaft ausführlich behandelt)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Christian Siefkes</title>
		<link>http://keimform.de/2008/werner-imhof-zur-kritik-der-peer-oekonomie/#comment-15819</link>
		<dc:creator>Christian Siefkes</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Feb 2009 10:47:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.keimform.de/?p=1042#comment-15819</guid>
		<description>@Alfred (und  Hubert): siehe Kap. 5 meines Buchs, das nicht umsonst das mit Abstand längste Kapital ist und wo es ja gerade darum geht, wie dieser Sprung von der gemeinschaftlichen zur gesellschaftlichen Produktion (wo man die selbst benötigten Dinge in in 99% der Fälle nicht selber produziert) stattfindet. 

Wie Benni bin ich der Auffassung, dass man Peer-Produktion durchaus als &quot;Dezentralplanung&quot; beschreiben kann -- dein Beispiel finde ich dafür sehr treffend:

&lt;blockquote&gt;
Beim jetzt stattgefundenen Kongress zur “Solidarischen Ökonomie” gab es ein zentrales Organisationskommitee, welches den Kongress plante [...]. Niemand kam auf die Idee, den Veranstaltern “Zentralismus” oder “Herrschaft” vorzuwerfen, auch wenn gewisse Veranstaltungen gestrichen wurden oder aufgrund verspäteter Anmeldung nicht mehr aufgenommen wurden. Jeder hätte sich auch bei der Planung beteiligen und seine Ideen einbringen können. Allgemein anerkannt wurde, dass es “Fachleute” gab, die schon mehrere Kongresse dieser Art organisiert hatten, und wußten worauf es ankommt.
&lt;/blockquote&gt;

Und während dieses Komitee sich um die Ablaufplanung des Kongresses kümmerte, kümmerten und kümmern sich andere Teams (Projekte) um die Durchführung einzelner Veranstaltungen, die Organisation anderer Kongresse und Veranstaltungen, und um ganz andere Aufgaben (Betrieb der Wikipedia, Weiterentwicklung des Linux-Kernels, Betrieb der Freien Funknetze in Berlin und vielen anderen Städten, etc.). Das ist Peer-Produktion!

Die Unzuverlässigkeit, vor der du Angst zu haben scheinst, ist meiner Ansicht nach ein wesentliches Merkmal des Kapitalismus und gerade nicht der Peer-Ökonomie. Der kapitalistische Bäckereibetrieb bei mir um die Ecke wird zumachen, wenn seine Profite nicht mehr stimmen, ohne sich darum zu kümmern, wie ich denn nun an meine Brötchen komme. Das von dir genannte Organisationskomitee, und ebenso die von mir genannten Projekte, und auch ein (bislang noch gedachter) Bäcker, der seine Aufgabe als Teil eines lokalen Netzwerks von Peer-Produzent/innen übernommen hat, schmeißen dagegen in aller Regel nicht von heute auf morgen hin -- die führen ihre Aufgabe zu Ende, und suchen sich zumindest noch Nachfolger/innen wenn sie selbst keine Lust mehr haben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Alfred (und  Hubert): siehe Kap. 5 meines Buchs, das nicht umsonst das mit Abstand längste Kapital ist und wo es ja gerade darum geht, wie dieser Sprung von der gemeinschaftlichen zur gesellschaftlichen Produktion (wo man die selbst benötigten Dinge in in 99% der Fälle nicht selber produziert) stattfindet. </p>
<p>Wie Benni bin ich der Auffassung, dass man Peer-Produktion durchaus als &#8220;Dezentralplanung&#8221; beschreiben kann &#8212; dein Beispiel finde ich dafür sehr treffend:</p>
<blockquote><p>
Beim jetzt stattgefundenen Kongress zur “Solidarischen Ökonomie” gab es ein zentrales Organisationskommitee, welches den Kongress plante [...]. Niemand kam auf die Idee, den Veranstaltern “Zentralismus” oder “Herrschaft” vorzuwerfen, auch wenn gewisse Veranstaltungen gestrichen wurden oder aufgrund verspäteter Anmeldung nicht mehr aufgenommen wurden. Jeder hätte sich auch bei der Planung beteiligen und seine Ideen einbringen können. Allgemein anerkannt wurde, dass es “Fachleute” gab, die schon mehrere Kongresse dieser Art organisiert hatten, und wußten worauf es ankommt.
</p></blockquote>
<p>Und während dieses Komitee sich um die Ablaufplanung des Kongresses kümmerte, kümmerten und kümmern sich andere Teams (Projekte) um die Durchführung einzelner Veranstaltungen, die Organisation anderer Kongresse und Veranstaltungen, und um ganz andere Aufgaben (Betrieb der Wikipedia, Weiterentwicklung des Linux-Kernels, Betrieb der Freien Funknetze in Berlin und vielen anderen Städten, etc.). Das ist Peer-Produktion!</p>
<p>Die Unzuverlässigkeit, vor der du Angst zu haben scheinst, ist meiner Ansicht nach ein wesentliches Merkmal des Kapitalismus und gerade nicht der Peer-Ökonomie. Der kapitalistische Bäckereibetrieb bei mir um die Ecke wird zumachen, wenn seine Profite nicht mehr stimmen, ohne sich darum zu kümmern, wie ich denn nun an meine Brötchen komme. Das von dir genannte Organisationskomitee, und ebenso die von mir genannten Projekte, und auch ein (bislang noch gedachter) Bäcker, der seine Aufgabe als Teil eines lokalen Netzwerks von Peer-Produzent/innen übernommen hat, schmeißen dagegen in aller Regel nicht von heute auf morgen hin &#8212; die führen ihre Aufgabe zu Ende, und suchen sich zumindest noch Nachfolger/innen wenn sie selbst keine Lust mehr haben.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Von: Hubert Herfurth</title>
		<link>http://keimform.de/2008/werner-imhof-zur-kritik-der-peer-oekonomie/#comment-15801</link>
		<dc:creator>Hubert Herfurth</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Feb 2009 15:00:55 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.keimform.de/?p=1042#comment-15801</guid>
		<description>Schöne Antwort @Alfred! Insbesondere deine Anforderungen an die Produktion teile ich völlig und fände es eigentlich ganz gut, wenn die P-Ö Vertreter mal erklärten, wie sie von der gemeinsamen Produktion, in der ja das eigne Bedürfnis noch dominiert, zu einer letztlich gesellschaftlichen Produktion kommen, wo die Bedürfnisse der anderen im Mittelpunkt stehen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Schöne Antwort @Alfred! Insbesondere deine Anforderungen an die Produktion teile ich völlig und fände es eigentlich ganz gut, wenn die P-Ö Vertreter mal erklärten, wie sie von der gemeinsamen Produktion, in der ja das eigne Bedürfnis noch dominiert, zu einer letztlich gesellschaftlichen Produktion kommen, wo die Bedürfnisse der anderen im Mittelpunkt stehen.</p>
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