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	<title>Kommentare zu: Silke Meyer: Reclaim Linux!</title>
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	<description>Auf der Suche nach dem Neuen im Alten</description>
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		<title>Von: Gender Trouble bei den Piraten &#8212; keimform.de</title>
		<link>http://keimform.de/2008/silke-meyer-reclaim-linux/#comment-16616</link>
		<dc:creator>Gender Trouble bei den Piraten &#8212; keimform.de</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Sep 2009 11:25:01 +0000</pubDate>
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		<description>[...] zu Fragestellungen um den niedrigen Frauenanteil in Freien Sofware Projekten, was ja hier auch schon &#246;fter Thema war. Scheinbar regt das Thema Nerdkultur vs. Feminismus jetzt aber mehr auf, wo es in die politische [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] zu Fragestellungen um den niedrigen Frauenanteil in Freien Sofware Projekten, was ja hier auch schon &#246;fter Thema war. Scheinbar regt das Thema Nerdkultur vs. Feminismus jetzt aber mehr auf, wo es in die politische [...]</p>
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		<title>Von: Me</title>
		<link>http://keimform.de/2008/silke-meyer-reclaim-linux/#comment-14909</link>
		<dc:creator>Me</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Jul 2008 07:55:07 +0000</pubDate>
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		<description>Also für alle die Probleme haben sich zurecht zu finden in der Linux welt kann ich nur  www.ubuntuusers.de empfehlen.
Im Artikel könnte man den Eindruck bekommen das dieser rauhe und arogante Ton nur bei Linuxusern zu finden ist. Ich finde es aber wichtig anzumerken das das eigentlich in allen Internetforen die ich kenne so ist.
Ob daran die Anonymität des Internets oder die fehlende Sozialkompetenz der vielen Keyboard jockeys schuld ist kann ich nicht sicher sagen, aber mit Linux an sich hat&#039;s wenig zu tun.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Also für alle die Probleme haben sich zurecht zu finden in der Linux welt kann ich nur  <a href="http://www.ubuntuusers.de" rel="nofollow">http://www.ubuntuusers.de</a> empfehlen.<br />
Im Artikel könnte man den Eindruck bekommen das dieser rauhe und arogante Ton nur bei Linuxusern zu finden ist. Ich finde es aber wichtig anzumerken das das eigentlich in allen Internetforen die ich kenne so ist.<br />
Ob daran die Anonymität des Internets oder die fehlende Sozialkompetenz der vielen Keyboard jockeys schuld ist kann ich nicht sicher sagen, aber mit Linux an sich hat&#8217;s wenig zu tun.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: benni</title>
		<link>http://keimform.de/2008/silke-meyer-reclaim-linux/#comment-14885</link>
		<dc:creator>benni</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Jul 2008 20:49:03 +0000</pubDate>
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		<description>@Linux-User: Sexismus ist keine Meinung und Kommentare löschen keine Zensur.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Linux-User: Sexismus ist keine Meinung und Kommentare löschen keine Zensur.</p>
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	<item>
		<title>Von: Linux-User</title>
		<link>http://keimform.de/2008/silke-meyer-reclaim-linux/#comment-14884</link>
		<dc:creator>Linux-User</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Jul 2008 19:36:22 +0000</pubDate>
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		<description>Ich selbst bin für völlige Gleichberechtigung von Frauen und Männern, wie sie ja auch unser Grundgesetz vorschreibt! Voll daneben finde ich aber, wenn hier Kommentare einfach gelöscht werden!! So geschehen bei dem, der hier unter dem Namen Frauenversteher geschrieben hat. Auch wenn einem ein Kommentar nicht passt, Löschen ist Zensur!! Die Linux-Community ist zu recht stolz auf ihre Vielfältigkeit und wir sollten es aushalten, mit unterschiedlichen Auffassungen umzugehen!!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich selbst bin für völlige Gleichberechtigung von Frauen und Männern, wie sie ja auch unser Grundgesetz vorschreibt! Voll daneben finde ich aber, wenn hier Kommentare einfach gelöscht werden!! So geschehen bei dem, der hier unter dem Namen Frauenversteher geschrieben hat. Auch wenn einem ein Kommentar nicht passt, Löschen ist Zensur!! Die Linux-Community ist zu recht stolz auf ihre Vielfältigkeit und wir sollten es aushalten, mit unterschiedlichen Auffassungen umzugehen!!</p>
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	<item>
		<title>Von: Irgendwer</title>
		<link>http://keimform.de/2008/silke-meyer-reclaim-linux/#comment-14791</link>
		<dc:creator>Irgendwer</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Jun 2008 20:24:58 +0000</pubDate>
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		<description>Ich versuche mal zu fassen was dieses &quot;normal&quot; ist. Das Problem liegt zu einem guten Teil in der bürgerlichen Subjektivität selbst begründet. Nehmen wir uns doch mal die Sozialisation bzw. die soziale Wahrnehmung von Mann/Frau vor. Gehen wir auch mal davon aus, dass beide mit gleicher Wahrscheinlichkeit auf die bürgerliche Ideologie hereinfallen und soziale Zuschreibungen akzeptieren. So folgt m.E. daraus eine größere Wahrscheinlichkeit Männer in sowohl in technologischen Zusammenhängen als auch in sozialen Bewegungen vorzufinden. Der Habitus und die restriktiven Handlungsmöglichkeiten von Frauen in ihrer sozialen Funktion in der bürgerlichen Gesellschaft ermutigen sie nicht, die Diskussion zu suchen, aggressiv zu streiten und sich mit technischen Problemen zu beschäftigen. Gleichzeitig bewirkt der gleiche soziale Mechanismus, dass Communities, die zum Großteil aus Männern bestehen, eben solche Interaktionsmuster ausbilden, die sie für Männer attraktiver und für Frauen unattraktiver werden lassen. Auf diesen Kontext übertragen heißt das, elitäres Getue und ein Diskurs der sich auch an Selbstdarstellungs- und Abgrenzungsbedürfnissen mänlich-weißer Subjekte orientiert und strukturiert hat. Vielleicht wäre es eine gute Strategie, diese Formatierungen immer wieder im Detail und im Ganzen anzugreifen und zu kritisieren. Dabei könnte man auch gezielt nach Leuten zu suchen, die sich abgestoßen gefühlt haben und ihre Erfahrungen sowie Kritik in die Community zurücktragen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich versuche mal zu fassen was dieses &#8220;normal&#8221; ist. Das Problem liegt zu einem guten Teil in der bürgerlichen Subjektivität selbst begründet. Nehmen wir uns doch mal die Sozialisation bzw. die soziale Wahrnehmung von Mann/Frau vor. Gehen wir auch mal davon aus, dass beide mit gleicher Wahrscheinlichkeit auf die bürgerliche Ideologie hereinfallen und soziale Zuschreibungen akzeptieren. So folgt m.E. daraus eine größere Wahrscheinlichkeit Männer in sowohl in technologischen Zusammenhängen als auch in sozialen Bewegungen vorzufinden. Der Habitus und die restriktiven Handlungsmöglichkeiten von Frauen in ihrer sozialen Funktion in der bürgerlichen Gesellschaft ermutigen sie nicht, die Diskussion zu suchen, aggressiv zu streiten und sich mit technischen Problemen zu beschäftigen. Gleichzeitig bewirkt der gleiche soziale Mechanismus, dass Communities, die zum Großteil aus Männern bestehen, eben solche Interaktionsmuster ausbilden, die sie für Männer attraktiver und für Frauen unattraktiver werden lassen. Auf diesen Kontext übertragen heißt das, elitäres Getue und ein Diskurs der sich auch an Selbstdarstellungs- und Abgrenzungsbedürfnissen mänlich-weißer Subjekte orientiert und strukturiert hat. Vielleicht wäre es eine gute Strategie, diese Formatierungen immer wieder im Detail und im Ganzen anzugreifen und zu kritisieren. Dabei könnte man auch gezielt nach Leuten zu suchen, die sich abgestoßen gefühlt haben und ihre Erfahrungen sowie Kritik in die Community zurücktragen.</p>
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	<item>
		<title>Von: Thomas Berker</title>
		<link>http://keimform.de/2008/silke-meyer-reclaim-linux/#comment-14779</link>
		<dc:creator>Thomas Berker</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Jun 2008 21:35:23 +0000</pubDate>
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		<description>Ich glaube nicht, Stefan, wir verstehn uns. Mag uns jemand helfen? Wenn nicht, dann lassen wirs vielleicht erstmal dabei beruhen, ich kanns nämlich nicht besser sagen als bisher.

@Silke: Ja, ich sehe auch das mit dem Kontrolltrip. Der sieht mir allerdings mehr technokratisch aus als politisch: Die klassisch antistaatliche Konsequenz, die du vermisst, ist oft nicht im Horizont dieser Gruppe. Eine gewagte Hypothese dazu wäre dass Staat an sich nicht das Problem Freier Software ist, da sie zu einem nicht unerheblichen Teil nicht schlecht innerhalb staatlicher Institutionen (Unis, Schulen, EU-Förderung) lebt. Auch direkte Repression (Polizeigewalt u.ä.), eine prägende Erfahrung innerhalb &quot;neuer sozialer Bewegungen&quot; (anti-AKW u.ä.) erleben diese Leute in ihrer Praxis wohl kaum. Ihr Widerstand ist ja auch eher introvertiert und daher weitgehend unsichtbar.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich glaube nicht, Stefan, wir verstehn uns. Mag uns jemand helfen? Wenn nicht, dann lassen wirs vielleicht erstmal dabei beruhen, ich kanns nämlich nicht besser sagen als bisher.</p>
<p>@Silke: Ja, ich sehe auch das mit dem Kontrolltrip. Der sieht mir allerdings mehr technokratisch aus als politisch: Die klassisch antistaatliche Konsequenz, die du vermisst, ist oft nicht im Horizont dieser Gruppe. Eine gewagte Hypothese dazu wäre dass Staat an sich nicht das Problem Freier Software ist, da sie zu einem nicht unerheblichen Teil nicht schlecht innerhalb staatlicher Institutionen (Unis, Schulen, EU-Förderung) lebt. Auch direkte Repression (Polizeigewalt u.ä.), eine prägende Erfahrung innerhalb &#8220;neuer sozialer Bewegungen&#8221; (anti-AKW u.ä.) erleben diese Leute in ihrer Praxis wohl kaum. Ihr Widerstand ist ja auch eher introvertiert und daher weitgehend unsichtbar.</p>
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	<item>
		<title>Von: StefanMz</title>
		<link>http://keimform.de/2008/silke-meyer-reclaim-linux/#comment-14775</link>
		<dc:creator>StefanMz</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Jun 2008 08:17:33 +0000</pubDate>
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		<description>Thomas, »Normalität« führte ich an, um dem Deutungsansatz der personalen Typisierung zu widersprechen. Darauf wollte ich doch gerade raus: Ausgrenzung muss sich aus dem erklären können, was für »ganz normal« gehalten wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Thomas, »Normalität« führte ich an, um dem Deutungsansatz der personalen Typisierung zu widersprechen. Darauf wollte ich doch gerade raus: Ausgrenzung muss sich aus dem erklären können, was für »ganz normal« gehalten wird.</p>
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	<item>
		<title>Von: Thomas Berker</title>
		<link>http://keimform.de/2008/silke-meyer-reclaim-linux/#comment-14774</link>
		<dc:creator>Thomas Berker</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Jun 2008 06:02:22 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;obwohl die Einzelnen — das unterstelle ich jetzt mal — ganz normale Leute sind&lt;/blockquote&gt;

Deine Trennung in &#039;wie normal (oder unnormal) die Leute sind&#039; und ihr &#039;Verhalten&#039; leuchtet mir nicht ein. Da liegt m.E. der Hase im Pfeffer, die Frage ist eben gerade was du und v.a. andere innerhalb der Projekte für &quot;ganz normal&quot; halten. Und das schließt, so meine Vermutung, andere Leute mit anderen Normalitätsvorstellungen eben aus. Die Frage der Ausschlüsse ernst zu nehmen würde voraussetzen, eine Außenwahrnehmung - gerade wenn sie negativ ist - ernst zu nehmen (nicht notwendigwerweise zu übernehmen) und daraus zu lernen. Was man daraus lernt ist offen. 

Übrigens ziehst du dich auch in der Antwort an Silke auf irgendeine &quot;Normalität&quot; (wenn auch in Tüttelchen) zurück.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>obwohl die Einzelnen — das unterstelle ich jetzt mal — ganz normale Leute sind</p></blockquote>
<p>Deine Trennung in &#8216;wie normal (oder unnormal) die Leute sind&#8217; und ihr &#8216;Verhalten&#8217; leuchtet mir nicht ein. Da liegt m.E. der Hase im Pfeffer, die Frage ist eben gerade was du und v.a. andere innerhalb der Projekte für &#8220;ganz normal&#8221; halten. Und das schließt, so meine Vermutung, andere Leute mit anderen Normalitätsvorstellungen eben aus. Die Frage der Ausschlüsse ernst zu nehmen würde voraussetzen, eine Außenwahrnehmung &#8211; gerade wenn sie negativ ist &#8211; ernst zu nehmen (nicht notwendigwerweise zu übernehmen) und daraus zu lernen. Was man daraus lernt ist offen. </p>
<p>Übrigens ziehst du dich auch in der Antwort an Silke auf irgendeine &#8220;Normalität&#8221; (wenn auch in Tüttelchen) zurück.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: StefanMz</title>
		<link>http://keimform.de/2008/silke-meyer-reclaim-linux/#comment-14773</link>
		<dc:creator>StefanMz</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Jun 2008 21:45:52 +0000</pubDate>
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		<description>@Thomas#12: Die »produktive Rolle der Ausschlüsse in der Freien Software« zu überlegen, kann ein sinnvoller Ansatz sein. Allerdings stößt mich dein Versuch, dem über Typisierungen nahe zu kommen, eher zurück. Die Frage ist doch nicht, was das für »Typen« sind, die dort exkludierende Strukturen produzieren, sondern worin die &lt;em&gt;subjektive Funktionalität&lt;/em&gt; besteht, sich so und nicht anders zu verhalten, obwohl die Einzelnen -- das unterstelle ich jetzt mal -- ganz normale Leute sind. Ich lese zum Beispiel immer mit großem Interesse die Interviews mit (K)Ubuntu-Entwicklern (IIRC bisher bis auf eine Ausnahme stets Männer). Dort finde ich nicht mehr »Ingenieurmässiges, Asketisches, Lebensfernes, Ausgeklügeltes, Autoritäres und Abstraktes« als anderswo auch, eher weniger.

Btw: Wir &lt;em&gt;bereden&lt;/em&gt; das Thema schon ein Weile hier, ist doch nicht verkehrt, oder? Mir geht&#039;s generell nicht darum, irgendwen zu irgendwas zu bringen -- eine anti-erzieherische Grundhaltung von mir.

@Silke: Prima, dass du &lt;em&gt;deinen&lt;/em&gt; Artikel gefunden hast ;-)

Das mit dem »Kontrolltrip« kann ich nicht nachvollziehen, was aber nix heißen muss. Generell ist »Vertrauen« eines der Schlüsselelemente jeder Community. Diese versucht sich auch gegen Missbrauch und Destruktion zu schützen und greift (manchmal? oft? zunehmend?) auch zu formalen Verfahren. Mir ist nicht klar geworden, wo das nach deiner Meinung umkippt. Ich sehe erstmal noch kein Problem darin, bei einer Keysigning-Party seinen Ausweis zu zeigen. -- Übersehe ich da was?

Wenn du die Gelegenheit hast, dann würde ich versuchen herauszubekommen, wie denn die »normalen« Vertrauensstrukturen konstituiert werden und welches Ausschlusspotenzial diese haben. Um dann ggf. herauszubekommen, inwieweit formale Mechanismen nur das fixieren, was ohnehin schon geschieht. Nur eine Idee.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Thomas#12: Die »produktive Rolle der Ausschlüsse in der Freien Software« zu überlegen, kann ein sinnvoller Ansatz sein. Allerdings stößt mich dein Versuch, dem über Typisierungen nahe zu kommen, eher zurück. Die Frage ist doch nicht, was das für »Typen« sind, die dort exkludierende Strukturen produzieren, sondern worin die <em>subjektive Funktionalität</em> besteht, sich so und nicht anders zu verhalten, obwohl die Einzelnen &#8212; das unterstelle ich jetzt mal &#8212; ganz normale Leute sind. Ich lese zum Beispiel immer mit großem Interesse die Interviews mit (K)Ubuntu-Entwicklern (IIRC bisher bis auf eine Ausnahme stets Männer). Dort finde ich nicht mehr »Ingenieurmässiges, Asketisches, Lebensfernes, Ausgeklügeltes, Autoritäres und Abstraktes« als anderswo auch, eher weniger.</p>
<p>Btw: Wir <em>bereden</em> das Thema schon ein Weile hier, ist doch nicht verkehrt, oder? Mir geht&#8217;s generell nicht darum, irgendwen zu irgendwas zu bringen &#8212; eine anti-erzieherische Grundhaltung von mir.</p>
<p>@Silke: Prima, dass du <em>deinen</em> Artikel gefunden hast <img src='http://keimform.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Das mit dem »Kontrolltrip« kann ich nicht nachvollziehen, was aber nix heißen muss. Generell ist »Vertrauen« eines der Schlüsselelemente jeder Community. Diese versucht sich auch gegen Missbrauch und Destruktion zu schützen und greift (manchmal? oft? zunehmend?) auch zu formalen Verfahren. Mir ist nicht klar geworden, wo das nach deiner Meinung umkippt. Ich sehe erstmal noch kein Problem darin, bei einer Keysigning-Party seinen Ausweis zu zeigen. &#8212; Übersehe ich da was?</p>
<p>Wenn du die Gelegenheit hast, dann würde ich versuchen herauszubekommen, wie denn die »normalen« Vertrauensstrukturen konstituiert werden und welches Ausschlusspotenzial diese haben. Um dann ggf. herauszubekommen, inwieweit formale Mechanismen nur das fixieren, was ohnehin schon geschieht. Nur eine Idee.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Frauenversteher</title>
		<link>http://keimform.de/2008/silke-meyer-reclaim-linux/#comment-14772</link>
		<dc:creator>Frauenversteher</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Jun 2008 19:22:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.keimform.de/2008/06/02/silke-meyer-reclaim-linux/#comment-14772</guid>
		<description>[Ich habe den Beitrag gelöscht. Eine Deppen-Illustration (vgl. #8) reicht. Geh&#039; woanders spielen. --StefanMz]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[Ich habe den Beitrag gelöscht. Eine Deppen-Illustration (vgl. #8) reicht. Geh' woanders spielen. --StefanMz]</p>
]]></content:encoded>
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