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Payment for peer production

[Deutsche Übersetzung unten – german translation below]

This is a repost from Michel Bauwens in P2P-Foundation Blog. Michel writes:

In a recent discussion on Oekonux, I came up with the following gradation of payment vs. voluntary contributions in peer production, which echoes the distinction made by Oekonux between singly-free software (a commons as output, but input is wage labour); and doubly-free software (commons output and participatory input).

Here is the model, which I think might be useful for analytical purposes:

  1. voluntary contributions to a commons, without direct salary and payment (though another means of subsistence is necessary). This was the case for early Linux development.
  2. payment with freedom, which corresponds to a kind of unofficial basic income: in this scenario, practiced to some degree in the corporate commons that Linux has become, programmers have varying degrees of freedom to voluntarily contribute, without command and control of those that pay the salary
  3. conditional payment with relative freedom: paid freelance work on extending a (software) commons., The freedom is that by choosing your clients, you can exert an important degree of influence of what part of the commons you are contributing to
  4. conditional payment without freedom: those that pay you direct your work entirely, this would be the classic command and control corporate setting, with only the output going to the commons

Deutsche Übersetzung / german translation:

Das ist ein Repost eines Beitrages von Michel Bauwens im P2P-Foundation Blog. Michel schreibt:

In einer Diskussion, die kürzlich bei Oekonux stattfand, brachte ich folgende Abstufungen von Bezahlung vs. freiwilligen Beiträgen ein, die sich auf die Oekonux-Unterscheidung von Einfach Freier Software (Commons als Output, aber Input durch bezahlte Arbeit) und Doppelt Freier Software (Commons Output und partizipatorischer Input) bezieht.

Hier ist das Modell, dass — so denke ich — für analytische Zwecke nützlich sein kann:

  1. Freiwillige Beiträge zu den Commons ohne direktes Gehalt und Bezahlung (wobei andere Mittel der Subsistenz notwendig sind). Dies war der Fall bei der frühen Linux-Entwicklung.
  2. Bezahlung mit Freiheit, die einer Art inoffiziellem Grundeinkommen entspricht: In diesem Szenario, das bis zu einem gewissen Grad im Bereich der firmengetragenen Commons wie Linux praktiziert wird, haben Programmierer unterschiedliche Freiheitsgrade für freiwillige Beiträge ohne Kommando und Kontrolle durch diejenigen, die das Gehalt bezahlen.
  3. Bedingte Bezahlung mit relativer Freiheit: bezahlte Freelancer-Arbeit zur Ausweitung von (Software) Commons. Die Freiheit besteht darin, die Kunden zu wählen, und man kann ein gewichtiges Maß an Einfluss darauf ausüben, zu welchen Commons-Arten man Beiträge leistet.
  4. Bedingte Bezahlung ohne Freiheit: Diejeingen, die die Arbeit bezahlen, bestimmen sie auch vollständig. Das wäre das klassische Kommando- und Kontroll-Setting in Unternehmen, wobei jedoch der Output Teil der Commons wird.

Kategorien: Arbeit & Freiheit, Commons, English, Freie Software

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14. August 2008, 22:04 Uhr   2 Kommentare

1 hilmar (15.08.2008, 13:39 Uhr)

Mir ist unklar geblieben, was in dem Diskussionsmodell von Michel Bauwens in Bezug auf die Peer-Ökonomie der mehrfach verwendete Ausdruck Bezahlung meint. Vielleicht ist das leicht klärbar …

2 StefanMz (15.08.2008, 13:44 Uhr)

@hilmar: Öhm, ich verstehe deine Frage nach der Bezahlung nicht so ganz. Bezahlung meint hier schlicht, dass du Geld bekommst von jemandem, der bereit ist, dir das Geld zu geben (entweder bedingt oder unbedingt).

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