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	<title>Kommentare zu: Die sechs Stufen der Krise</title>
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	<description>Auf der Suche nach dem Neuen im Alten</description>
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		<title>Von: Die Commons in den Zeiten der Cholera &#8212; keimform.de</title>
		<link>http://keimform.de/2008/die-sechs-stufen-der-krise/#comment-17483</link>
		<dc:creator>Die Commons in den Zeiten der Cholera &#8212; keimform.de</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Jan 2010 10:36:53 +0000</pubDate>
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		<description>[...] befindet sich der Kapitalismus in einer hegemonialen Krise. Das alte industrielle Akkumulationsregime funktioniert nicht mehr. Die derzeitige [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] befindet sich der Kapitalismus in einer hegemonialen Krise. Das alte industrielle Akkumulationsregime funktioniert nicht mehr. Die derzeitige [...]</p>
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		<title>Von: ﻿The commons as a strategic perspective for social movements &#8212; keimform.de</title>
		<link>http://keimform.de/2008/die-sechs-stufen-der-krise/#comment-17114</link>
		<dc:creator>﻿The commons as a strategic perspective for social movements &#8212; keimform.de</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 16:22:28 +0000</pubDate>
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		<description>[...] commons are more threatened than ever. In my opinion this is because of the hegemonic crisis (german) of capitalism. It cannot realize enough value any longer and is therefore thrown back to [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] commons are more threatened than ever. In my opinion this is because of the hegemonic crisis (german) of capitalism. It cannot realize enough value any longer and is therefore thrown back to [...]</p>
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		<title>Von: Basarökonomie oder Überproduktion – wo kommt die Krise her? &#8212; keimform.de</title>
		<link>http://keimform.de/2008/die-sechs-stufen-der-krise/#comment-16867</link>
		<dc:creator>Basarökonomie oder Überproduktion – wo kommt die Krise her? &#8212; keimform.de</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Oct 2009 16:40:08 +0000</pubDate>
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		<description>[...] zu beurteilen, muss man den Anteil andrer Krisenstufen an der jetzigen Krise abw&#228;gen und auch die verschiedenen Krisenstufen beachten. &#220;berproduktion und Nachfrageschw&#228;che sind aber sicherlich Aspekte der gegenw&#228;rtigen [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] zu beurteilen, muss man den Anteil andrer Krisenstufen an der jetzigen Krise abw&#228;gen und auch die verschiedenen Krisenstufen beachten. &#220;berproduktion und Nachfrageschw&#228;che sind aber sicherlich Aspekte der gegenw&#228;rtigen [...]</p>
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		<title>Von: benni</title>
		<link>http://keimform.de/2008/die-sechs-stufen-der-krise/#comment-16836</link>
		<dc:creator>benni</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Oct 2009 12:44:17 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;p&gt;@Stefan: Doch gab es. Zb bei den Mayas oder auf der Osterinsel oder ... ich lese gerade &quot;Kollaps&quot; von Diamond. Da sind sehr viele faktenreich recherchierte Beispiele solcher selbst verschuldeten ökologischen Krisen drin. Das &quot;globale&quot; daran ist allerdings wirklich neu und das ist tatsächlich eine Herausforderung vor der die Menschheit vielleicht erst 1-2 mal in prähistorischer Zeit oder vielleicht auch noch nie stand.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;@Motschnik: Die Leute waren auch zu Marx Zeiten schon so dumm, weil das eben keine bloße Dummheit ist, sondern Eigeninteresse. Es gab auch damals schon Finanzkrisen und seine Theorie des Kapitalismus ist in Grundzügen immer noch gültig, weil der Kapitalismus inzwischen zwar zwei hegemoniale Krisen hinter sich hat, aber immer noch nach den selben Grundregeln funktioniert.&lt;/p&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Stefan: Doch gab es. Zb bei den Mayas oder auf der Osterinsel oder &#8230; ich lese gerade &#8220;Kollaps&#8221; von Diamond. Da sind sehr viele faktenreich recherchierte Beispiele solcher selbst verschuldeten ökologischen Krisen drin. Das &#8220;globale&#8221; daran ist allerdings wirklich neu und das ist tatsächlich eine Herausforderung vor der die Menschheit vielleicht erst 1-2 mal in prähistorischer Zeit oder vielleicht auch noch nie stand.</p>
<p>@Motschnik: Die Leute waren auch zu Marx Zeiten schon so dumm, weil das eben keine bloße Dummheit ist, sondern Eigeninteresse. Es gab auch damals schon Finanzkrisen und seine Theorie des Kapitalismus ist in Grundzügen immer noch gültig, weil der Kapitalismus inzwischen zwar zwei hegemoniale Krisen hinter sich hat, aber immer noch nach den selben Grundregeln funktioniert.</p>
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	<item>
		<title>Von: Gemeingüter &#8211; Bindeglied einer starken sozialen Bewegung &#171; CommonsBlog</title>
		<link>http://keimform.de/2008/die-sechs-stufen-der-krise/#comment-16548</link>
		<dc:creator>Gemeingüter &#8211; Bindeglied einer starken sozialen Bewegung &#171; CommonsBlog</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Aug 2009 21:39:00 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Commons sind bedroht wie lange nicht mehr. Das liegt meiner Meinung nach an der hegemonialen Krise des Kapitalismus. Er kann sich nicht mehr angemessen verwerten und ist deswegen auf verstärkte [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Commons sind bedroht wie lange nicht mehr. Das liegt meiner Meinung nach an der hegemonialen Krise des Kapitalismus. Er kann sich nicht mehr angemessen verwerten und ist deswegen auf verstärkte [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Karl Mocnik (Motschnik)</title>
		<link>http://keimform.de/2008/die-sechs-stufen-der-krise/#comment-16158</link>
		<dc:creator>Karl Mocnik (Motschnik)</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 May 2009 23:17:46 +0000</pubDate>
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		<description>In D zirkulieren monatlich ca. 200 Mrd. Euro. - Monatlich erhalten die 40 Mio deutschen Wertschöpfenden 200 Mrd. Euro ausbezahlt und dieses  Geld geben sie monatlich wieder aus, verdienen die geldauszahlenden Stellen wieder zurück, bekommt der Markt als Kaufgeld wieder und kann im nächsten Monat wieder 200 Mrd. Euro für Löhne, Gehälter und Steuern und Investitionen zahlen. 200 Mrd. Euro monatlich, nicht mehr und nicht weniger, sind für das klaglose Funktionieren der deutschen Wirtschaft nötig! Diese 200 Mrd. Euro zirkulieren somit im Kreise, es ist dies also eine echte Geldzirkulation, die die Wertschöpfung ermöglicht.

Katastrophal ist aber, daß die Geldsparer und Anleger mindestens das 10-fache dieses Bertrages als aufgeschriebene Kontostände fordern. Schlimm ist das deshalb, weil sie nicht wissen, was sie damit bewirken.
Die Banken erfüllen natürlich deren Wünsche. Sie fragen nicht: Wollt ihr wirklich diese 10-Fache Summe abheben? Seid ihr nicht wahnsinnig? - Nein, das fragen die Banken nicht! Sie erfüllen vielmehr die Forderungen der Sparer und Anleger: Sie sagen, Na da habt Ihr Euer Erspartes, aber jammert nicht über die Krise!

Die Sparer  wollen tatsächlich das Zehnfache des real existierenden Geldes abheben und sie jammern dann über die Krise, die sie damit verursachen, indem sie den Markt FLUTEN mit dem 10-fachen des normalen Geldes, das ja ohnehin zirkuliert.

So ungeheuer wahnsinnig ist eine solche Krise: Sie bringt die Menschen dazu, etwas zu tun, was sie sonst nicht täten, nämlich, den Markt mit unsinnig viel Geld, mit dem 10-fachen Geldvolumen von normalen Zeiten zu FLUTEN!
Es ist zwecklos, bei dieser Sachlage ausgerechnet Marx zu konsultieren, der konnte das ja beim besten Willen nicht erkennen, wie dumm die Leute 150 Jahre später wirklich sein würden!
Die Marxsche Theorie, von einigen hier angeführt, klingt nasal und stereotyp, man kann HEUTE damit  garnichts anfangen!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>In D zirkulieren monatlich ca. 200 Mrd. Euro. &#8211; Monatlich erhalten die 40 Mio deutschen Wertschöpfenden 200 Mrd. Euro ausbezahlt und dieses  Geld geben sie monatlich wieder aus, verdienen die geldauszahlenden Stellen wieder zurück, bekommt der Markt als Kaufgeld wieder und kann im nächsten Monat wieder 200 Mrd. Euro für Löhne, Gehälter und Steuern und Investitionen zahlen. 200 Mrd. Euro monatlich, nicht mehr und nicht weniger, sind für das klaglose Funktionieren der deutschen Wirtschaft nötig! Diese 200 Mrd. Euro zirkulieren somit im Kreise, es ist dies also eine echte Geldzirkulation, die die Wertschöpfung ermöglicht.</p>
<p>Katastrophal ist aber, daß die Geldsparer und Anleger mindestens das 10-fache dieses Bertrages als aufgeschriebene Kontostände fordern. Schlimm ist das deshalb, weil sie nicht wissen, was sie damit bewirken.<br />
Die Banken erfüllen natürlich deren Wünsche. Sie fragen nicht: Wollt ihr wirklich diese 10-Fache Summe abheben? Seid ihr nicht wahnsinnig? &#8211; Nein, das fragen die Banken nicht! Sie erfüllen vielmehr die Forderungen der Sparer und Anleger: Sie sagen, Na da habt Ihr Euer Erspartes, aber jammert nicht über die Krise!</p>
<p>Die Sparer  wollen tatsächlich das Zehnfache des real existierenden Geldes abheben und sie jammern dann über die Krise, die sie damit verursachen, indem sie den Markt FLUTEN mit dem 10-fachen des normalen Geldes, das ja ohnehin zirkuliert.</p>
<p>So ungeheuer wahnsinnig ist eine solche Krise: Sie bringt die Menschen dazu, etwas zu tun, was sie sonst nicht täten, nämlich, den Markt mit unsinnig viel Geld, mit dem 10-fachen Geldvolumen von normalen Zeiten zu FLUTEN!<br />
Es ist zwecklos, bei dieser Sachlage ausgerechnet Marx zu konsultieren, der konnte das ja beim besten Willen nicht erkennen, wie dumm die Leute 150 Jahre später wirklich sein würden!<br />
Die Marxsche Theorie, von einigen hier angeführt, klingt nasal und stereotyp, man kann HEUTE damit  garnichts anfangen!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: StefanMz</title>
		<link>http://keimform.de/2008/die-sechs-stufen-der-krise/#comment-15738</link>
		<dc:creator>StefanMz</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Feb 2009 22:01:47 +0000</pubDate>
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		<description>@Benni: Eben, es ist der Kapitalismus, der die Klimakrise erzeugt. Es ist der gleiche Attraktor. Deswegen halte ich es für historisch einmalig, dass mit dem Kapitalismus eine globale Produktionsweise entstanden ist, die sich selbst und damit potenziell die Menschheit zugrunde richten kann -- auch ohne Atomkrieg. Einfach durch »kaputt produzieren« aus Eigenlogik. Das gab&#039;s noch nie.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Benni: Eben, es ist der Kapitalismus, der die Klimakrise erzeugt. Es ist der gleiche Attraktor. Deswegen halte ich es für historisch einmalig, dass mit dem Kapitalismus eine globale Produktionsweise entstanden ist, die sich selbst und damit potenziell die Menschheit zugrunde richten kann &#8212; auch ohne Atomkrieg. Einfach durch »kaputt produzieren« aus Eigenlogik. Das gab&#8217;s noch nie.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: benni</title>
		<link>http://keimform.de/2008/die-sechs-stufen-der-krise/#comment-15705</link>
		<dc:creator>benni</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Feb 2009 11:20:53 +0000</pubDate>
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		<description>@stefan: Es mag eine Hierarchie der Gründe geben. Aber wenn die klimatischen Rahmenbedingungen nicht mehr stimmen oder eine richtig fiese Epidemie ausbricht oder neue militärische Entwicklungen aufkommen kann das eine so große Herausforderung für das was Du den &quot;Kernbereich&quot; nennst sein, dass das durchschlägt. Historisch war es nun wohl immer so, dass solche Herausforderungen _nötig_ waren um ein ökonomisch-gesellschaftliches System zu beenden. Es mag Gründe geben, dass das diesmal nicht so ist, ich hab aber noch keine gehört. Was das Klima angeht könnte man zB. sagen, dass es ja gerade der Kapitalismus ist, der die kommende Klimakrise erst erzeugt. In anderen Bereichen ist das schon nicht mehr so eindeutig. 
Auch mit der Wissenschaft wäre ich vorsichtig. Ohne funktionsfähigen Wissenschaftsbetrieb würde das Ganze wohl ziemlich schnell gegen die Wand fahren, oder?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@stefan: Es mag eine Hierarchie der Gründe geben. Aber wenn die klimatischen Rahmenbedingungen nicht mehr stimmen oder eine richtig fiese Epidemie ausbricht oder neue militärische Entwicklungen aufkommen kann das eine so große Herausforderung für das was Du den &#8220;Kernbereich&#8221; nennst sein, dass das durchschlägt. Historisch war es nun wohl immer so, dass solche Herausforderungen _nötig_ waren um ein ökonomisch-gesellschaftliches System zu beenden. Es mag Gründe geben, dass das diesmal nicht so ist, ich hab aber noch keine gehört. Was das Klima angeht könnte man zB. sagen, dass es ja gerade der Kapitalismus ist, der die kommende Klimakrise erst erzeugt. In anderen Bereichen ist das schon nicht mehr so eindeutig.<br />
Auch mit der Wissenschaft wäre ich vorsichtig. Ohne funktionsfähigen Wissenschaftsbetrieb würde das Ganze wohl ziemlich schnell gegen die Wand fahren, oder?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: StefanMz</title>
		<link>http://keimform.de/2008/die-sechs-stufen-der-krise/#comment-15704</link>
		<dc:creator>StefanMz</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Feb 2009 10:19:19 +0000</pubDate>
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		<description>@Benni: Ich meiner Sicht gibt es wohl in der Tat eine Hierarchie bei den Gründen. Für mich die Art und Weise der gesellschaftlichen Vermittlungsform bei der Herstellung der gesellschaftlichen Lebensbedingungen der Kern und Fokus, sozusagen der Attraktor, auf den alle gesellschaftlichen Prozesse (Politik, Kultur, Wissenschaft, Militär etc.) zulaufen. Ich glaube also nicht, dass beispielsweise es in der Wissenschaft eine Krise geben kann, die alle anderen Sektoren runter reißt. Sondern umgekehrt, bedeutet eine Krise im Kernbereich der Produktion des gesellschaftlichen Lebens immer auch eine Krise in nahezu allen anderen Sektoren. Diese Krise im Zentrum würde ich durchaus als »Formkrise« bezeichnen, etwas ähnliches, was du vielleicht mit »Systemkrise« meinst (nur bei mir eben mit einem Attraktor).

Deswegen finde ich die Frage, die Stützle mit Bezug auf Altvater stellt: »Ist der Kapitalismus in einer Formkrise?« richtig. Nur war ich dann enttäuscht, was Stützle und Altvater sich als »gesellschaftliche Form« vorstellen: Eben nicht die Waren- und Wertform als Attraktor der gesellschaftlichen Vermittlung, sondern lauter abgeleitete Formen: Verhandlungsform, Repräsentationsform, Sozialstaat, politische Form etc. Mir ist schleierhaft, wie man sagen kann »Die Form selbst steht zur Disposition« (das denke ich auch), ohne dann über den Wesenskern der Form zu reden. Immerhin heißt das Ding doch »Kapitalismus«, da steckt doch schon im Wort »Kapital« die Wertform drin.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Benni: Ich meiner Sicht gibt es wohl in der Tat eine Hierarchie bei den Gründen. Für mich die Art und Weise der gesellschaftlichen Vermittlungsform bei der Herstellung der gesellschaftlichen Lebensbedingungen der Kern und Fokus, sozusagen der Attraktor, auf den alle gesellschaftlichen Prozesse (Politik, Kultur, Wissenschaft, Militär etc.) zulaufen. Ich glaube also nicht, dass beispielsweise es in der Wissenschaft eine Krise geben kann, die alle anderen Sektoren runter reißt. Sondern umgekehrt, bedeutet eine Krise im Kernbereich der Produktion des gesellschaftlichen Lebens immer auch eine Krise in nahezu allen anderen Sektoren. Diese Krise im Zentrum würde ich durchaus als »Formkrise« bezeichnen, etwas ähnliches, was du vielleicht mit »Systemkrise« meinst (nur bei mir eben mit einem Attraktor).</p>
<p>Deswegen finde ich die Frage, die Stützle mit Bezug auf Altvater stellt: »Ist der Kapitalismus in einer Formkrise?« richtig. Nur war ich dann enttäuscht, was Stützle und Altvater sich als »gesellschaftliche Form« vorstellen: Eben nicht die Waren- und Wertform als Attraktor der gesellschaftlichen Vermittlung, sondern lauter abgeleitete Formen: Verhandlungsform, Repräsentationsform, Sozialstaat, politische Form etc. Mir ist schleierhaft, wie man sagen kann »Die Form selbst steht zur Disposition« (das denke ich auch), ohne dann über den Wesenskern der Form zu reden. Immerhin heißt das Ding doch »Kapitalismus«, da steckt doch schon im Wort »Kapital« die Wertform drin.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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		<title>Von: benni</title>
		<link>http://keimform.de/2008/die-sechs-stufen-der-krise/#comment-15703</link>
		<dc:creator>benni</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Feb 2009 08:55:28 +0000</pubDate>
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		<description>Auch ganz interessant, aber etwas arg grobrasterig mit der Einteilung in &quot;kleine&quot; und &quot;große&quot; Krise: http://www.stuetzle.in-berlin.de/?p=147</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Auch ganz interessant, aber etwas arg grobrasterig mit der Einteilung in &#8220;kleine&#8221; und &#8220;große&#8221; Krise: <a href="http://www.stuetzle.in-berlin.de/?p=147" rel="nofollow">http://www.stuetzle.in-berlin.de/?p=147</a></p>
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