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	<title>Kommentare zu: Die lange Welle bricht</title>
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	<description>Auf der Suche nach dem Neuen im Alten</description>
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		<title>Von: Martin</title>
		<link>http://keimform.de/2008/die-lange-welle-bricht/#comment-17350</link>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Dec 2009 17:32:00 +0000</pubDate>
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		<description>Karl Heinz Roth hat jetzt &lt;a href=&quot;http://jungle-world.com/artikel/2009/51/40042.html&quot;&gt;ein Buch rausgebracht,&lt;/a&gt; das die langen Wellen auf die aktuelle Krise anwendet. Laut Roth erleben wir das Ende eines Akkumulationszyklus (seit ca. 1967), die Krise ist eine für das Wellenende typische Überakkumulationskrise. Könnte ganz interessant sein ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Karl Heinz Roth hat jetzt <a href="http://jungle-world.com/artikel/2009/51/40042.html">ein Buch rausgebracht,</a> das die langen Wellen auf die aktuelle Krise anwendet. Laut Roth erleben wir das Ende eines Akkumulationszyklus (seit ca. 1967), die Krise ist eine für das Wellenende typische Überakkumulationskrise. Könnte ganz interessant sein &#8230;</p>
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		<title>Von: Die sechs Stufen der Krise &#8212; keimform.de</title>
		<link>http://keimform.de/2008/die-lange-welle-bricht/#comment-15208</link>
		<dc:creator>Die sechs Stufen der Krise &#8212; keimform.de</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Oct 2008 08:54:10 +0000</pubDate>
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		<description>[...] eins langen Zyklus (Stufe 3). Das interessante daran ist, dass diese lange Welle dann insgesamt extrem kurz war, es w&#228;re die k&#252;rzeste in der Geschichte des [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] eins langen Zyklus (Stufe 3). Das interessante daran ist, dass diese lange Welle dann insgesamt extrem kurz war, es w&#228;re die k&#252;rzeste in der Geschichte des [...]</p>
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		<title>Von: benni</title>
		<link>http://keimform.de/2008/die-lange-welle-bricht/#comment-15105</link>
		<dc:creator>benni</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Sep 2008 19:16:10 +0000</pubDate>
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		<description>@Annette: Moores Law ist doch ein konkreter Prozeß. Ich nehme die Lange Wellen ja nicht als für immer gegeben an. Mir gehts ja gerade darum konkrete aktuelle Prozesse dingfest zu machen in dem ich sie an dieser Theorie messe.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Annette: Moores Law ist doch ein konkreter Prozeß. Ich nehme die Lange Wellen ja nicht als für immer gegeben an. Mir gehts ja gerade darum konkrete aktuelle Prozesse dingfest zu machen in dem ich sie an dieser Theorie messe.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Von: Annette</title>
		<link>http://keimform.de/2008/die-lange-welle-bricht/#comment-15104</link>
		<dc:creator>Annette</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Sep 2008 16:57:54 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo WellenreiterInnen... ;-)

Die Bemerkung von Benni (&quot;Diese Frage ist für uns von enormer Wichtigkeit weil es darum geht über welchen zeitlichen Rahmen wir hier eigentlich reden. &quot;) macht mir auch wieder deutlich, warum mir so unwohl dabei ist. Ich denke, die Theorie der Langen Wellen sagt dazu recht wenig. Aussagen über den zeitlichen Rahmen können wir nur mit Hilfe der Beurteilung der konkreten Prozesse machen, also mit konkreten ökonomischen, politischen und ökologischen Analysen. Rein ökologisch (Klimaveränderung) ergibt sich auf jeden Fall, dass in den nächsten bis 50 Jahren etwas Maßgebliches passiert, denn ein &quot;Weiter so&quot; ist unter diesen Umständen definitiv nicht möglich. Allein die Ernährungssicherheit geht verloren, wie da eine kapitalistische Umstrukturierung gelingen soll, ist unklar (sie haben ja noch nicht mal Pläne dafür). Das heißt natürlich nicht, dass dann automatisch die guten Zeiten kommen, sondern es kann eine ganz lange Zeit schlimmes Elend und Barbarei mit Kämpfen &quot;Jeden gegen Jeden&quot; geben (vgl. die Endzeitsituation in &quot;Malevil&quot;, wo die Überlebenden ihr  Weizenfeld mit Waffengewalt gegen hungernde &quot;Plünderer&quot; verteidigen müssen, wenn sie nicht selbst verhungern wollen). 
Auch die Ertragbarkeitsschwelle für Menschen ist nicht in Langen Wellen errechenbar, da kann manchmal ganz schnell was passieren und ich glaube nicht, dass man das mathematisch in solche Rhythmen wie die Langen Wellen der Ökonomen (oder eben der Global-Scaling-Leute) reinfitten kann oder überhaupt versuchen sollte...

Ahoi Annette</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo WellenreiterInnen&#8230; <img src='http://keimform.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Die Bemerkung von Benni (&#8220;Diese Frage ist für uns von enormer Wichtigkeit weil es darum geht über welchen zeitlichen Rahmen wir hier eigentlich reden. &#8220;) macht mir auch wieder deutlich, warum mir so unwohl dabei ist. Ich denke, die Theorie der Langen Wellen sagt dazu recht wenig. Aussagen über den zeitlichen Rahmen können wir nur mit Hilfe der Beurteilung der konkreten Prozesse machen, also mit konkreten ökonomischen, politischen und ökologischen Analysen. Rein ökologisch (Klimaveränderung) ergibt sich auf jeden Fall, dass in den nächsten bis 50 Jahren etwas Maßgebliches passiert, denn ein &#8220;Weiter so&#8221; ist unter diesen Umständen definitiv nicht möglich. Allein die Ernährungssicherheit geht verloren, wie da eine kapitalistische Umstrukturierung gelingen soll, ist unklar (sie haben ja noch nicht mal Pläne dafür). Das heißt natürlich nicht, dass dann automatisch die guten Zeiten kommen, sondern es kann eine ganz lange Zeit schlimmes Elend und Barbarei mit Kämpfen &#8220;Jeden gegen Jeden&#8221; geben (vgl. die Endzeitsituation in &#8220;Malevil&#8221;, wo die Überlebenden ihr  Weizenfeld mit Waffengewalt gegen hungernde &#8220;Plünderer&#8221; verteidigen müssen, wenn sie nicht selbst verhungern wollen).<br />
Auch die Ertragbarkeitsschwelle für Menschen ist nicht in Langen Wellen errechenbar, da kann manchmal ganz schnell was passieren und ich glaube nicht, dass man das mathematisch in solche Rhythmen wie die Langen Wellen der Ökonomen (oder eben der Global-Scaling-Leute) reinfitten kann oder überhaupt versuchen sollte&#8230;</p>
<p>Ahoi Annette</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: benni</title>
		<link>http://keimform.de/2008/die-lange-welle-bricht/#comment-15089</link>
		<dc:creator>benni</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Sep 2008 10:25:34 +0000</pubDate>
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		<description>@Christian: Ja, sorry. Ich hab &quot;Stagnation&quot; mit &quot;through&quot; verwechselt. Erstere startet mit dem Price-Peak, der war 1980. Das ändert aber nix dran, dass wir gerade eigentlich in einer &quot;expansion&quot;-Phase sein müssten.

Generell stimmt es natürlich, dass man die lange-Wellen-Theorie nicht wirklich zur Vorraussage benutzen kann. Ich denke aber schon, dass sie im Rückblick in der Variante von Goldstein im wesentlichen stimmt und dass das was über den Kapitalismus aussagt.

Nochmal zum Dichotomie-Vorwurf: Klar, Vorraussetzung war, dass man Goldsteins Theorie für im wesentlichen richtig hält. Wenn Goldstein aber recht hätte und wenn die momentane Krise nicht nur eine momentane ist, sondern eine in der Größenordnung der 30er Jahre und wenn das widerum seiner Theorie widersprechen würde, dann könnte man folgern, dass die langen Wellen brechen. Zugegeben ziemlich viele wenns ;-) Wirklich wissen wird man das vielleicht erst in 10 Jahren oder so.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Christian: Ja, sorry. Ich hab &#8220;Stagnation&#8221; mit &#8220;through&#8221; verwechselt. Erstere startet mit dem Price-Peak, der war 1980. Das ändert aber nix dran, dass wir gerade eigentlich in einer &#8220;expansion&#8221;-Phase sein müssten.</p>
<p>Generell stimmt es natürlich, dass man die lange-Wellen-Theorie nicht wirklich zur Vorraussage benutzen kann. Ich denke aber schon, dass sie im Rückblick in der Variante von Goldstein im wesentlichen stimmt und dass das was über den Kapitalismus aussagt.</p>
<p>Nochmal zum Dichotomie-Vorwurf: Klar, Vorraussetzung war, dass man Goldsteins Theorie für im wesentlichen richtig hält. Wenn Goldstein aber recht hätte und wenn die momentane Krise nicht nur eine momentane ist, sondern eine in der Größenordnung der 30er Jahre und wenn das widerum seiner Theorie widersprechen würde, dann könnte man folgern, dass die langen Wellen brechen. Zugegeben ziemlich viele wenns <img src='http://keimform.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Wirklich wissen wird man das vielleicht erst in 10 Jahren oder so.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Christian Siefkes</title>
		<link>http://keimform.de/2008/die-lange-welle-bricht/#comment-15088</link>
		<dc:creator>Christian Siefkes</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Sep 2008 10:14:40 +0000</pubDate>
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		<description>@benni:

&lt;blockquote&gt;
Der Tiefpunkt war ja aber schon 1980 laut Goldstein.
&lt;/blockquote&gt;

Huch? In deinem Konspekt steht aber 1968/1980 als peak (Hochpunkt) verzeichnet. Ja was denn nun?

Aber wenn 1980 schon der Tiefpunkt war, dann könnte mal wohl 2000 als nächsten Hochpunkt auffassen – seitdem ging&#039;s tendenziell abwärts. Das schöne an den Langen Wellen ist, dass man sie anscheinend fast nach Belieben legen kann – der Nachteil ist natürlich, dass das ihre Vorhersagefähigkeit dann auch stark reduziert ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@benni:</p>
<blockquote><p>
Der Tiefpunkt war ja aber schon 1980 laut Goldstein.
</p></blockquote>
<p>Huch? In deinem Konspekt steht aber 1968/1980 als peak (Hochpunkt) verzeichnet. Ja was denn nun?</p>
<p>Aber wenn 1980 schon der Tiefpunkt war, dann könnte mal wohl 2000 als nächsten Hochpunkt auffassen – seitdem ging&#8217;s tendenziell abwärts. Das schöne an den Langen Wellen ist, dass man sie anscheinend fast nach Belieben legen kann – der Nachteil ist natürlich, dass das ihre Vorhersagefähigkeit dann auch stark reduziert <img src='http://keimform.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: benni</title>
		<link>http://keimform.de/2008/die-lange-welle-bricht/#comment-15087</link>
		<dc:creator>benni</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Sep 2008 09:38:50 +0000</pubDate>
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		<description>Also zunächst mal prognostiziere ich nicht das Ende des Kapitalismus. &quot;Ökonomische Singularität&quot; sagt nur, dass es ein Punkt in der Geschichte ist an dem alles passieren kann.

Der Tiefpunkt war ja aber schon 1980 laut Goldstein. 70 Jahre wäre ausserdem der längste Zyklus aller Zeiten. Was ja dann auch schon eine Aussage wäre...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Also zunächst mal prognostiziere ich nicht das Ende des Kapitalismus. &#8220;Ökonomische Singularität&#8221; sagt nur, dass es ein Punkt in der Geschichte ist an dem alles passieren kann.</p>
<p>Der Tiefpunkt war ja aber schon 1980 laut Goldstein. 70 Jahre wäre ausserdem der längste Zyklus aller Zeiten. Was ja dann auch schon eine Aussage wäre&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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	<item>
		<title>Von: Christian Siefkes</title>
		<link>http://keimform.de/2008/die-lange-welle-bricht/#comment-15086</link>
		<dc:creator>Christian Siefkes</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Sep 2008 09:24:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.keimform.de/?p=769#comment-15086</guid>
		<description>Also ich finde es ja schon eine seltsame These zu postulieren, dass &lt;i&gt;entweder&lt;/i&gt; die Lange-Wellen-Theorie stimmt &lt;i&gt;oder&lt;/i&gt; der Kapitalismus aufgrund von Moore&#039;s Law zusammenbrechen müsse – das ist eine falsche &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Dichotomie&quot;&gt;Dichotomie&lt;/a&gt;, weil sie übersieht, dass es ja noch allerhand andere Möglichkeiten gibt (dass es Lange Wellen als generelles und vorhersagefähiges Phänomen nicht gibt, der Kapitalismus aber auch noch nicht vorm Zusammenbruch steht, z.B.).

Aber nehmen wir mal die Lange-Wellen-Theorie in der von Goldstein formulierten Variante an: da scheinen mir die aktuellen Entwicklungen durchaus gut zu passen. Laut deinem &lt;a href=&quot;http://aymargeddon.de/laboratorium/index.php/Benutzer:Benni/Konspekt_Goldstein_1988&quot;&gt;Konspekt&lt;/a&gt; setzt er den letzten through (Tiefpunkt) einer Langen Welle um 1940 an (danach ging es wieder lange aufwärts), den letzten Produktionspeak (Hochpunkt) um 1968 (danach ging es abwärts). Also wenn die jetzige Krise den nächsten Tiefpunkt darstellt – knapp 70 Jahre nach dem letzten – würde das durchaus gut in die Lange-Wellen-Theorie passen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Also ich finde es ja schon eine seltsame These zu postulieren, dass <i>entweder</i> die Lange-Wellen-Theorie stimmt <i>oder</i> der Kapitalismus aufgrund von Moore&#8217;s Law zusammenbrechen müsse – das ist eine falsche <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dichotomie">Dichotomie</a>, weil sie übersieht, dass es ja noch allerhand andere Möglichkeiten gibt (dass es Lange Wellen als generelles und vorhersagefähiges Phänomen nicht gibt, der Kapitalismus aber auch noch nicht vorm Zusammenbruch steht, z.B.).</p>
<p>Aber nehmen wir mal die Lange-Wellen-Theorie in der von Goldstein formulierten Variante an: da scheinen mir die aktuellen Entwicklungen durchaus gut zu passen. Laut deinem <a href="http://aymargeddon.de/laboratorium/index.php/Benutzer:Benni/Konspekt_Goldstein_1988">Konspekt</a> setzt er den letzten through (Tiefpunkt) einer Langen Welle um 1940 an (danach ging es wieder lange aufwärts), den letzten Produktionspeak (Hochpunkt) um 1968 (danach ging es abwärts). Also wenn die jetzige Krise den nächsten Tiefpunkt darstellt – knapp 70 Jahre nach dem letzten – würde das durchaus gut in die Lange-Wellen-Theorie passen.</p>
]]></content:encoded>
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