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Critique of Peerconomy Model

Stefan Merten wrote a harsh critique of the Peer-Economy Model Christian has developed. Due to the text being very long, I only re-post the headlines giving a good overview of the direction of the critique. I find it very useful, that Stefan explained his critique in this long text, although I did not share his views. I hope, that I will find the time to discover the shortcuts of the critique. But maybe others will do this too.

The headlines:

  • Preface
  • Highlights
    • Peer production as a concept
    • Problems to solve
    • Non-harmful ways to deal with lack of volunteers
    • Well done!
  • Disguises
    • Coerced contributions: Abstract labor in disguise
    • Distribution pools: Markets in disguise
    • Weighted hours: Money in disguise
    • Meta-projects: Governments in disguise
    • Unmask!
  • Voids
    • Means of production: Missing
    • Selbstentfaltung and external openness: Missing
    • Fill the voids!
  • Redundancies
    • New mode of production vs. crisis of the old
    • Abstract labor and it’s political correct application
    • Save effort!

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Kategorien: English, Medientipp, Theorie

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4. September 2008, 23:48 Uhr   1 Kommentar

1 Thomas Kalka (07.09.2008, 07:45 Uhr)

Hier als Kopie der Kommentar zu der ähnlichen Kritik bei Emanzipation oder Barbarei:

Diese Kritik scheint meiner Ansicht nach zu übersehen, dass die Basis kapitalistischer Strukturen, nämlich die Selbstverständlichkeit von Privateigentum, in Christians Modell nicht existiert.

Menschen, die sich bewusst auf „Spielregeln“ für die Koordination ihrer Arbeitsteilung und den Umgang mit gemeinschaftlich Hergestelltem entscheiden, sind gerade dadurch gesellschaftlich produzierend.

Wie oben richtig bemerkt, kann Grundlage solcher Vereinbarungen nur der ConSense sein, dass in der Summe das zu Tuende mit dem Getaenen übereinstimmen muss.

Die Qualität und Sympathie aller weiteren Vereinbarungen sind abhängig von der kollektiven Weisheit der Gemeinschaft.

Christian interessiert sich in seinem utopischen Modell meiner Einschätzung nach kaum für das dann Wesentliche, nämlich die informellen Prozesse kollektiver Weisheitsfindung.

Statt dessen konzentriert Christian sich auf die Frage, wie eine abstrakte Vermittlung von zu Tuendem und Getaenem auch unter den gesetzten Bedingungen gesellschaftlichen Eigentums möglich sind und entwirft dazu mathematische Verfahren.

Dies verleitet dann zu der Annahme, Peer Economy sei rein abstrakt vermittelt was zu oben beschriebenen Kopf- und Bauchschmerzen führt.

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