Auf der Suche nach dem Neuen im Alten
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»Copyfarleft — a Critique« published

Mute-MagazineMy draft paper »Copyfarleft — a Critique« has been extensively improved by Mute-Magazine (thanx, Ben!), and has now been published online. Teaser:

In July last year Mute published Dmytri Kleiner’s critique of copyright and it’s ‚radical‘ copyleft alternative, presenting a reformist programme based on Ricardo’s ‚iron law of wages‘. But Marx demolished this analysis 140 years ago, argues Stefan Meretz. Time for FLOSS to catch up?

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Kategorien: English, Theorie

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4. Juni 2008, 00:14 Uhr   4 Kommentare

1 Copyfarleft — a Critique — keimform.de (04.06.2008, 00:17 Uhr)

[…] 2008-06-04: A revision of the draft paper below was published in Mute-Online […]

2 Reopening the Commons: Reversing the Enclosure — keimform.de (04.08.2009, 09:35 Uhr)

[…] modify and “improve” the logic of capitalism and money making—whether alternative currencies, capital-less money making schemes, or struggles for copyright reform without questioning the logic of capitalism [de] —are a waste […]

3 benni (26.12.2009, 20:55 Uhr)

Es gibt auch eine Antwort: http://www.metamute.org/en/copyfarleft_a_response_to_stefan_meretz hab sie aber nich gelesen.

4 StefanMz (27.12.2009, 12:23 Uhr)

Danke, Benni, für den Hinweis. Ich wusste bisher nicht, dass es eine Entgegnung online gibt. Das ist ein merkwürdiger Text, der sich auch nicht auf den veröffentlichten (deutlich überarbeiteten) Artikel bezieht, sondern auf den Entwurf, der hier bei keimform.de veröffentlicht wurde. Inhaltlich wiederholt Kleiner den Mythos vom nicht-vollständig bezahlten Arbeitstag (ausgedacht von Proudon, nacherzählt von Lasalle, lächerlich gemacht von Marx) und schmeisst kontinuierlich Wert (bei ihm Gebrauchswert) und Preis (bei ihm Tauschwert) durcheinander. So wie Proudon schließlich Volksbanken gründen wollte, so Kleiner Arbeiterbetriebe. Geld, Arbeit, Lohn und Verwertung dürfen bestehen bleiben, nur der Arbeitslohn soll »gerecht« (»unverkürzt«, wie Lasalle meinte) sein. Dass der Kapitalismus auf gerechtem=äquivalentem Austausch basiert, darf folglich nicht sein. Dass die Betriebe in Arbeiterhand nichts anderes tun können als die kapitalistische Logik zu exekutieren, auch nicht.

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