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	<title>Kommentare zu: Commons und Open Access</title>
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	<description>Auf der Suche nach dem Neuen im Alten</description>
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		<title>Von: Silke Helfrich</title>
		<link>http://keimform.de/2008/commons-und-open-access/#comment-10226</link>
		<dc:creator>Silke Helfrich</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Jan 2008 12:13:20 +0000</pubDate>
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		<description>Hi, habe im Open Theory peereconomy Projekt schon ein bisschen kommentiert. Hier also nur ganz kurz: 
Der Hardin&#039;schen Verwirrung sind ganze Heerscharen von Ökonomen und Politikern aufgesessen. :-). Ob man den Commonsbegriff jemals wieder 
davon befreien kann (und ihm damit diesen produktiven, vorwärtsweisenden, emanzipierenden ursprünglichen Inhalt zurückgibt), das wüßte ich auch gern. Versuche jedenfalls, etwas dazu beizutragen.  Eine Metapher war selten so effizient (und politisch tragisch), wie die von der &quot;Tragik der Allmende&quot; am Beispiel der Schafweide. 

Es gibt - um das nochmal ganz deutlich zu sagen - keinen fatalen Zusammenhang zwischen DEN Commons und Open Access! 

Die Gleichung aus der Commonsforschung (die nur unter bestimmten Bedingungen Hardin recht gibt) lautet vielmehr ungefähr so. &quot;Natural Common Pool Ressources + Open Access = Übernutzung&quot; 
  
entsprechend weiter unten in Deinem Text müßte es heißen: 
&quot;Natural commons + regulierter Zugang + x + y = nachhaltige Nutzung&quot;.
Für digital commons funktioniert open access ja ganz gut, wobei es auch da einige Prinzipien gibt. Wie das der Reziprozität. 

Mir gefällt der Gedanke mit der Sphärendtrennung. Er macht nochmal das besondere Problem der global commons deutlich. Du bekommst die Zusammenführung der Sphären da nicht hin. Nutzen bzw. Schaden und Ressouren exisitieren eben nicht in einer Spähre. Wir verpesten hier die Luft und Bangladesh säuft ab. So ist das - da lassen sich Sphären nicht einfach integrieren. Das geht dann nur über Deckelung/Zwang oder Bildungsarbeit (wie aussichtsreich Letzteres ist, darüber will ich mich hier mal nicht auslassen.)
Aber Commons diskutieren ist genau das: die Aufhebung der Spaltung in Ökonomie und Leben. Das möchte ich auch immer gern transportieren, aber für alle Commonskategorien. Leider ist die Commonsdebatte in Deutschland zu digitallastig.   Danke für den Beitrag!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hi, habe im Open Theory peereconomy Projekt schon ein bisschen kommentiert. Hier also nur ganz kurz:<br />
Der Hardin&#8217;schen Verwirrung sind ganze Heerscharen von Ökonomen und Politikern aufgesessen. <img src='http://keimform.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> . Ob man den Commonsbegriff jemals wieder<br />
davon befreien kann (und ihm damit diesen produktiven, vorwärtsweisenden, emanzipierenden ursprünglichen Inhalt zurückgibt), das wüßte ich auch gern. Versuche jedenfalls, etwas dazu beizutragen.  Eine Metapher war selten so effizient (und politisch tragisch), wie die von der &#8220;Tragik der Allmende&#8221; am Beispiel der Schafweide. </p>
<p>Es gibt &#8211; um das nochmal ganz deutlich zu sagen &#8211; keinen fatalen Zusammenhang zwischen DEN Commons und Open Access! </p>
<p>Die Gleichung aus der Commonsforschung (die nur unter bestimmten Bedingungen Hardin recht gibt) lautet vielmehr ungefähr so. &#8220;Natural Common Pool Ressources + Open Access = Übernutzung&#8221; </p>
<p>entsprechend weiter unten in Deinem Text müßte es heißen:<br />
&#8220;Natural commons + regulierter Zugang + x + y = nachhaltige Nutzung&#8221;.<br />
Für digital commons funktioniert open access ja ganz gut, wobei es auch da einige Prinzipien gibt. Wie das der Reziprozität. </p>
<p>Mir gefällt der Gedanke mit der Sphärendtrennung. Er macht nochmal das besondere Problem der global commons deutlich. Du bekommst die Zusammenführung der Sphären da nicht hin. Nutzen bzw. Schaden und Ressouren exisitieren eben nicht in einer Spähre. Wir verpesten hier die Luft und Bangladesh säuft ab. So ist das &#8211; da lassen sich Sphären nicht einfach integrieren. Das geht dann nur über Deckelung/Zwang oder Bildungsarbeit (wie aussichtsreich Letzteres ist, darüber will ich mich hier mal nicht auslassen.)<br />
Aber Commons diskutieren ist genau das: die Aufhebung der Spaltung in Ökonomie und Leben. Das möchte ich auch immer gern transportieren, aber für alle Commonskategorien. Leider ist die Commonsdebatte in Deutschland zu digitallastig.   Danke für den Beitrag!</p>
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