Commonismus kommt — als Slidecast
Hier nun wie versprochen der re:publica-Vortrag »Commonismus kommt. Zur politischen Ökonomie der Blogs« als Slidecast. Die Diskussion lief schon während des Vortrags. Die Beiträge aus dem Publikum habe ich ziemlich heftig verstärkt, so dass der Rauschlevel natürlich mit nach oben ging und die Akustik etwas »pendelt«. Nach dem Vortragsende gabs auch noch eine Diskussion, die allerdings nicht aufgezeichnet wurde. Und der Anfang (Begrüßung) fehlt auch. Sonst ist aber alles da (Dauer 01:08:03 Std.). Here we go:


Kategorien: Commons, Eigentumsfragen, Theorie
Tags: bloggen, commonismus, politische ökonomie, republica
7. April 2008, 16:49 Uhr 6 Kommentare
Schöner Vortrag, sehr verständlich und übersichtlich. Obwohl ich mich nicht so sehr für die Ökonomie des Bloggens interessiere. War nicht vor Ort, sondern habs mir hier grad mit Folien angehört. Klar, dass es mitunter schwierig ist, die begrifflichen Feinheiten (Wert) zu erläutern, da man nicht davon ausgehen kann, dass sich jeder mit Politischer Ökonomie auseinander gesetzt hat und viele Begriffe alltagssprachlich anders verwendet werden, bzw. die kapitalistische Ideologie ja im alltäglichen Denken eingebunden ist (schließlich wird sie immer und immer wieder überall reproduziert).
Neu und interessesant war für mich der “cowding out” – Effekt. Es lohnt sich wohl darüber mehr zu erfahren, vor allem auch mal zu untersuchen, warum das so ist (These: die Eigenmotivation wird von der Fremdmotivation zerstört. Frage: aber warum, wenn ich doch das gleiche tun kann?).
Ein Tipp für die Argumentation zu Eigentum und Besitz. Das sind natürlich erstmal juristische Begriffe, die man darüber auch einfach so definieren kann, ohne ins Schleudern zu geraten.
@M.
Gute Frage. Ich will dem noch weiter nachgehen. Ergebnisse schreibe ich dann einem eigenen Beitrag zu dem Thema auf.
[...] die Unternehmenslogik noch nicht vollständig verinnerlicht (und sich dabei vollständig entfremdet) haben, und dass man hier mittels Kontrolle etwas erreichen könnte. So dermaßen krude die [...]
[...] der Preis dennoch bei einigen Milliönchen liegen, was man allerdings nur versteht, wenn man zwischen »Wert« und »Preis« unterscheiden kann. Ich unterstelle allerdings nicht, dass Michael Brehm das kann, nur weil er zufällig mit [...]
[...] meinem re:publica-Vortrag zur »Politischen Ökonomie von Blogs« ging es unter anderem um die Auswirkungen von »Geld«, genauer: der »Geldlogik« oder [...]
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