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	<title>Kommentare zu: Arbeiterselbstverwaltung und Keimform</title>
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	<description>Auf der Suche nach dem Neuen im Alten</description>
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		<title>Von: benni</title>
		<link>http://keimform.de/2008/arbeiterselbstverwaltung-und-keimform/#comment-15185</link>
		<dc:creator>benni</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Oct 2008 12:16:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.keimform.de/?p=809#comment-15185</guid>
		<description>@Christian: Du hast natürlich recht. Es müsste halt beides gleichzeitig stattfinden. Mir hat bei Deinen Infrastrukturvorschlägen die konkrete Perspektive gefehlt. Aber sicherlich kann Infrastruktur viel bewirken und ist auch nötig.

Niedrige Einstiegshürde find ich auch total wichtig. Deswegen ja eben keine Kommune sondern regelmäßige Treffen. Aber natürlich ist auch das schon eine Hürde. Merke ich ja gerade.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Christian: Du hast natürlich recht. Es müsste halt beides gleichzeitig stattfinden. Mir hat bei Deinen Infrastrukturvorschlägen die konkrete Perspektive gefehlt. Aber sicherlich kann Infrastruktur viel bewirken und ist auch nötig.</p>
<p>Niedrige Einstiegshürde find ich auch total wichtig. Deswegen ja eben keine Kommune sondern regelmäßige Treffen. Aber natürlich ist auch das schon eine Hürde. Merke ich ja gerade.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Christian Siefkes</title>
		<link>http://keimform.de/2008/arbeiterselbstverwaltung-und-keimform/#comment-15184</link>
		<dc:creator>Christian Siefkes</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Oct 2008 11:46:15 +0000</pubDate>
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		<description>StefanMz schreibt:

&lt;blockquote&gt;
Dazu hat Christian Vorschläge gemacht (1&#124;2&#124;3), die zwar wichtig sind und sukzessive den Weg der Entkopplung und Überflüssigmachung von Verwertungsrelationen gehen, mir aber noch nicht ausreichend erscheinen.

Meiner Meinung müsste man weiter über eine Verbindung von »Kreisschluss« mit intern weitgehend wertfreien Relationen und »Peer Ökonomie« nachdenken. Also mehr in die Richtung, die hier diskutiert wurde, die Christian allerdings nicht weiterverfolgt hat. 
&lt;/blockquote&gt;

Tatsächlich hab ich mit den Vorschlägen, v.a. dem &lt;a href=&quot;http://www.keimform.de/2008/09/08/hiddinghausen-talks-2-commons-network/&quot;&gt;&quot;Commons Network&quot;&lt;/a&gt;, schon versucht diese &lt;a href=&quot;http://www.keimform.de/2008/02/08/peer-economy-offene-fragen/&quot;&gt;&quot;Offenen Fragen&quot;&lt;/a&gt; aufzugreifen, z.B. wenn ich diskutieren, wo das &quot;Common Property&quot;, sprich die materiellen noch nicht selbst produzierbaren Grundlagen der Produktion herkommen. Die zentralste Frage scheint mir allerdings die zu sein, wie denn die  &quot;intern weitgehend wertfreie&quot; arbeitende Gruppe selbst zustande kommen soll.

Beim Commons Network ist da die Idee, dass es ein sehr offenes Modell mit einer sehr niedrigen Einstiegshürde sein soll – ein offenes, zum Teil nur sehr lose interagierendes Netzwerk statt einer mehr geschlossenen eng zusammenarbeitenden Gruppe. Dass man damit anfängt, hofft, nach und nach immer mehr Leute anzuziehen und damit auch neue Möglichkeiten zur Zusammenarbeit zu schaffen, und dann guckt was sich draus entwickelt...

Die Alternative wäre wohl, eine intensive, eng zusammenarbeitende Gruppe anzustreben, wie etwa das, was Benni unter dem Stichwort &lt;a href=&quot;http://www.keimform.de/2008/10/08/community-building-in-zeiten-der-galoppierenden-krise/&quot;&gt;&quot;resilient community&quot;&lt;/a&gt; zitiert. Deiner Ansicht nach sollte man mehr in die Richtung denken, habe ich das richtig verstanden? Finde ich auch eine interessante Perspektive, die dann in der Tat wieder andere Spielregeln benötigt, doch der Hauptknackpunkt scheint mir hier zu sein, wo denn diese enge Gruppe überhaupt herkommen soll?

Zumal die Größenordnungen, die solche Gruppen typischerweise erreichen können – einige Dutzend bis maximal 100 Personen, nach Kommunen u.ä. Alternativprojekten zu urteilen – mir einfach zu klein scheinen, um darin eine nennenswerte wertfreie interne Produktion zu organisieren. Dieses Problem war für mich der wesentliche Anlass, mich von &quot;eng interagierenden Gruppen mit festen Spielregeln&quot; zu &quot;loses Netzwerk mit lockeren Vorgaben&quot; umzuorientieren.

Aber Überlegungen, wie man mit anderen Ansätzen weiterkommen könnte, finde ich natürlich auch wichtig und spannend...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>StefanMz schreibt:</p>
<blockquote><p>
Dazu hat Christian Vorschläge gemacht (1|2|3), die zwar wichtig sind und sukzessive den Weg der Entkopplung und Überflüssigmachung von Verwertungsrelationen gehen, mir aber noch nicht ausreichend erscheinen.</p>
<p>Meiner Meinung müsste man weiter über eine Verbindung von »Kreisschluss« mit intern weitgehend wertfreien Relationen und »Peer Ökonomie« nachdenken. Also mehr in die Richtung, die hier diskutiert wurde, die Christian allerdings nicht weiterverfolgt hat.
</p></blockquote>
<p>Tatsächlich hab ich mit den Vorschlägen, v.a. dem <a href="http://www.keimform.de/2008/09/08/hiddinghausen-talks-2-commons-network/">&#8220;Commons Network&#8221;</a>, schon versucht diese <a href="http://www.keimform.de/2008/02/08/peer-economy-offene-fragen/">&#8220;Offenen Fragen&#8221;</a> aufzugreifen, z.B. wenn ich diskutieren, wo das &#8220;Common Property&#8221;, sprich die materiellen noch nicht selbst produzierbaren Grundlagen der Produktion herkommen. Die zentralste Frage scheint mir allerdings die zu sein, wie denn die  &#8220;intern weitgehend wertfreie&#8221; arbeitende Gruppe selbst zustande kommen soll.</p>
<p>Beim Commons Network ist da die Idee, dass es ein sehr offenes Modell mit einer sehr niedrigen Einstiegshürde sein soll – ein offenes, zum Teil nur sehr lose interagierendes Netzwerk statt einer mehr geschlossenen eng zusammenarbeitenden Gruppe. Dass man damit anfängt, hofft, nach und nach immer mehr Leute anzuziehen und damit auch neue Möglichkeiten zur Zusammenarbeit zu schaffen, und dann guckt was sich draus entwickelt&#8230;</p>
<p>Die Alternative wäre wohl, eine intensive, eng zusammenarbeitende Gruppe anzustreben, wie etwa das, was Benni unter dem Stichwort <a href="http://www.keimform.de/2008/10/08/community-building-in-zeiten-der-galoppierenden-krise/">&#8220;resilient community&#8221;</a> zitiert. Deiner Ansicht nach sollte man mehr in die Richtung denken, habe ich das richtig verstanden? Finde ich auch eine interessante Perspektive, die dann in der Tat wieder andere Spielregeln benötigt, doch der Hauptknackpunkt scheint mir hier zu sein, wo denn diese enge Gruppe überhaupt herkommen soll?</p>
<p>Zumal die Größenordnungen, die solche Gruppen typischerweise erreichen können – einige Dutzend bis maximal 100 Personen, nach Kommunen u.ä. Alternativprojekten zu urteilen – mir einfach zu klein scheinen, um darin eine nennenswerte wertfreie interne Produktion zu organisieren. Dieses Problem war für mich der wesentliche Anlass, mich von &#8220;eng interagierenden Gruppen mit festen Spielregeln&#8221; zu &#8220;loses Netzwerk mit lockeren Vorgaben&#8221; umzuorientieren.</p>
<p>Aber Überlegungen, wie man mit anderen Ansätzen weiterkommen könnte, finde ich natürlich auch wichtig und spannend&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: StefanMz</title>
		<link>http://keimform.de/2008/arbeiterselbstverwaltung-und-keimform/#comment-15173</link>
		<dc:creator>StefanMz</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Oct 2008 20:05:36 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.keimform.de/?p=809#comment-15173</guid>
		<description>@ThomasE: Ich habe nicht grundsätzlich gegen »Kreisschlüsse« geschrieben, sondern wollte nur auf den Widerspruch hinweisen, dass es einerseits keine Adhoc-Autarkie geben kann und andererseits immer die Gefahr besteht, den Projekterfolg an einem wie auch immer gearteten Markterfolg zu koppeln. Der Weg der partiellen Entkopplung, wie du schreibst, scheint mir der einzig gangbare zu sein. Allerdings müsste die Kriterien der Entkopplung mehr in die Diskussion geholt werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ThomasE: Ich habe nicht grundsätzlich gegen »Kreisschlüsse« geschrieben, sondern wollte nur auf den Widerspruch hinweisen, dass es einerseits keine Adhoc-Autarkie geben kann und andererseits immer die Gefahr besteht, den Projekterfolg an einem wie auch immer gearteten Markterfolg zu koppeln. Der Weg der partiellen Entkopplung, wie du schreibst, scheint mir der einzig gangbare zu sein. Allerdings müsste die Kriterien der Entkopplung mehr in die Diskussion geholt werden.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: ThomasE</title>
		<link>http://keimform.de/2008/arbeiterselbstverwaltung-und-keimform/#comment-15166</link>
		<dc:creator>ThomasE</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Oct 2008 12:30:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.keimform.de/?p=809#comment-15166</guid>
		<description>Hallo Stefan,
ich finde du siehst das ziemlich richtig.
Einen Punkt verstehe ich aber nicht: warum soll ein &quot;Kreisschluß&quot; nicht bei erstmal nur  _wenigen_ wesentlichen Bedürfnissen und damit eine partielle Entkoppelung möglich sein. An welchem Punkt sollte sonst aufgebaut werden, wenn nicht daran immer mehr Bedürfnisse und auch Menschen, die arbeitsteilig  für deren Befriedigung sorgen, in den &quot;Kreisschluß&quot; hineinzuholen. Diesen Weg versuchen m.E. die warenkritischen Projektgemeinschaften in Hamburg (http://www.neue-arbeit-hamburg.de) und Freiburg (http://www.sole-freiburg.de).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Stefan,<br />
ich finde du siehst das ziemlich richtig.<br />
Einen Punkt verstehe ich aber nicht: warum soll ein &#8220;Kreisschluß&#8221; nicht bei erstmal nur  _wenigen_ wesentlichen Bedürfnissen und damit eine partielle Entkoppelung möglich sein. An welchem Punkt sollte sonst aufgebaut werden, wenn nicht daran immer mehr Bedürfnisse und auch Menschen, die arbeitsteilig  für deren Befriedigung sorgen, in den &#8220;Kreisschluß&#8221; hineinzuholen. Diesen Weg versuchen m.E. die warenkritischen Projektgemeinschaften in Hamburg (<a href="http://www.neue-arbeit-hamburg.de" rel="nofollow">http://www.neue-arbeit-hamburg.de</a>) und Freiburg (<a href="http://www.sole-freiburg.de" rel="nofollow">http://www.sole-freiburg.de</a>).</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Community Building in Zeiten der galoppierenden Krise &#8212; keimform.de</title>
		<link>http://keimform.de/2008/arbeiterselbstverwaltung-und-keimform/#comment-15145</link>
		<dc:creator>Community Building in Zeiten der galoppierenden Krise &#8212; keimform.de</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Oct 2008 11:24:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.keimform.de/?p=809#comment-15145</guid>
		<description>[...] hat mich gerade dankenswerterweise durch sein letztes Posting wieder auf eine &#228;ltere Diskussion gesto&#223;en. Ich hab dadurch meine alten Hoffnungen wieder [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] hat mich gerade dankenswerterweise durch sein letztes Posting wieder auf eine &#228;ltere Diskussion gesto&#223;en. Ich hab dadurch meine alten Hoffnungen wieder [...]</p>
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