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	<title>Kommentare zu: Getting Rich off Those Who Work for Free</title>
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	<description>Auf der Suche nach dem Neuen im Alten</description>
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		<title>Von: StefanMz</title>
		<link>http://keimform.de/2007/getting-rich-off-those-who-work-for-free/#comment-2028</link>
		<dc:creator>StefanMz</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Feb 2007 14:23:56 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;Diese Frage treiben mich wirklich um. Wenn in Freier Software irgendwas “Neues im Alten” aufscheinen soll - und mir scheint FS von allen Kandidaten (sind nicht so viele) immernoch am “Neuesten im Alten”, dann sollte dieses Neue doch in der Lage robuste und massenhaft originelle Loesungen anbieten koennen - nicht derivative und erstmal reichlich unzuverlaessige. Oder?&lt;/blockquote&gt;

Zum Teil hast du es dir ja schon selbst beantwortet. Ich würde allgemeiner sagen, das &quot;Neues&quot; aus der Dialektik von kleinen Verbesserungs- und Adaptionsschritten und großen Veränderungsschritten (oder -sprüngen) besteht. Die Frage ist also, ob es ein Umfeld gibt, in dem sich diese Dialektik entfalten kann. Allerdings ist es bei &quot;netzwerkartigen&quot; Innovationsprozessen schwierig, den &quot;Sprung&quot; zu verorten -- oft stellt sich erst im Nachhinein raus, dass es einer war. Eine wichtige Rolle spielt dabei die begrifflliche Verdichtung. Nimm als Beispiel &quot;Web 2.0&quot; -- nur ein neuer Begriff, der aber in der Lage ist, die vielen inkrementellen Schritte zu einem Perspektivwechsel zu verdichten (selbst, wenn es immer noch keine allgemeine Definition gibt).

Mit einer verwandten Frage, nämlich der nach dem wissenschaftlichen Fortschritt, wo man eine solche Dialektik auch beobachten kann, hat sich - wie schon mal &lt;a href=&quot;http://www.keimform.de/2006/10/30/forschungsprojekt-keimform-gestartet/&quot;&gt;gepostet&lt;/a&gt; - der Wissenschaftstheoretiker &lt;a href=&quot;http://www.wiley-vch.de/publish/dt/books/bySubjectPH00/ISBN3-527-40595-X/&quot;&gt;Jürgen Renn&lt;/a&gt; beschäftigt. Wir haben das wiederum für die Frage der gesellschaftlichen Transformation &lt;a href=&quot;http://www.opentheory.org/kf_mentales_modell/text.phtml&quot;&gt;adaptiert&lt;/a&gt;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Diese Frage treiben mich wirklich um. Wenn in Freier Software irgendwas “Neues im Alten” aufscheinen soll &#8211; und mir scheint FS von allen Kandidaten (sind nicht so viele) immernoch am “Neuesten im Alten”, dann sollte dieses Neue doch in der Lage robuste und massenhaft originelle Loesungen anbieten koennen &#8211; nicht derivative und erstmal reichlich unzuverlaessige. Oder?</p></blockquote>
<p>Zum Teil hast du es dir ja schon selbst beantwortet. Ich würde allgemeiner sagen, das &#8220;Neues&#8221; aus der Dialektik von kleinen Verbesserungs- und Adaptionsschritten und großen Veränderungsschritten (oder -sprüngen) besteht. Die Frage ist also, ob es ein Umfeld gibt, in dem sich diese Dialektik entfalten kann. Allerdings ist es bei &#8220;netzwerkartigen&#8221; Innovationsprozessen schwierig, den &#8220;Sprung&#8221; zu verorten &#8212; oft stellt sich erst im Nachhinein raus, dass es einer war. Eine wichtige Rolle spielt dabei die begrifflliche Verdichtung. Nimm als Beispiel &#8220;Web 2.0&#8243; &#8212; nur ein neuer Begriff, der aber in der Lage ist, die vielen inkrementellen Schritte zu einem Perspektivwechsel zu verdichten (selbst, wenn es immer noch keine allgemeine Definition gibt).</p>
<p>Mit einer verwandten Frage, nämlich der nach dem wissenschaftlichen Fortschritt, wo man eine solche Dialektik auch beobachten kann, hat sich &#8211; wie schon mal <a href="http://www.keimform.de/2006/10/30/forschungsprojekt-keimform-gestartet/">gepostet</a> &#8211; der Wissenschaftstheoretiker <a href="http://www.wiley-vch.de/publish/dt/books/bySubjectPH00/ISBN3-527-40595-X/">Jürgen Renn</a> beschäftigt. Wir haben das wiederum für die Frage der gesellschaftlichen Transformation <a href="http://www.opentheory.org/kf_mentales_modell/text.phtml">adaptiert</a>.</p>
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		<title>Von: Thomas Berker</title>
		<link>http://keimform.de/2007/getting-rich-off-those-who-work-for-free/#comment-2027</link>
		<dc:creator>Thomas Berker</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Feb 2007 13:22:09 +0000</pubDate>
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		<description>Hab ein bisschen weiter recherchiert und bin auf folgende moegliche Antwort auf meine erste Frage (der nach der Innovation von P2P Produktion) gestossen:
&lt;blockquote&gt;Even the greatest innovators stand on the shoulders of giants. All new creations are built on previous creations and provide inspiration for future ones. The ability to freely use and refine those previous creations increases the possibilities for future creativity. Lawrence Lessig calls this an &quot;innovation commons,&quot; and cites its existence as one of the major reasons why the Internet as a whole developed so rapidly and innovatively. (aus &lt;a href=&quot;http://www.firstmonday.org/issues/issue7_6/stalder/&quot;&gt;Stalder/Hirsch: Open Source Intelligence)&lt;/a&gt;&lt;/blockquote&gt;
Wir forschen hier auch ein bisschen zu &quot;Innovation&quot; und es gibt wohl sogar Anzeichen dafuer, dass immer mehr Innovationen &lt;a href=&quot;http://en.wikipedia.org/wiki/Incremental_innovation&quot;&gt;inkrementell&lt;/a&gt; (immer kleinere Schritte) sind.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hab ein bisschen weiter recherchiert und bin auf folgende moegliche Antwort auf meine erste Frage (der nach der Innovation von P2P Produktion) gestossen:</p>
<blockquote><p>Even the greatest innovators stand on the shoulders of giants. All new creations are built on previous creations and provide inspiration for future ones. The ability to freely use and refine those previous creations increases the possibilities for future creativity. Lawrence Lessig calls this an &#8220;innovation commons,&#8221; and cites its existence as one of the major reasons why the Internet as a whole developed so rapidly and innovatively. (aus <a href="http://www.firstmonday.org/issues/issue7_6/stalder/">Stalder/Hirsch: Open Source Intelligence)</a></p></blockquote>
<p>Wir forschen hier auch ein bisschen zu &#8220;Innovation&#8221; und es gibt wohl sogar Anzeichen dafuer, dass immer mehr Innovationen <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Incremental_innovation">inkrementell</a> (immer kleinere Schritte) sind.</p>
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